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Dienstag, 12 Juni 2018 17:45

Vorabzahlung: Immobilienbetrug im Internet

MARBURG. Bei Geschäften über das Internet kann man gar nicht vorsichtig genug sein. Auf die Zahlung etwaiger Gebühren vor Erhalt einer Leistung sollte man allerdings grundsätzlich verzichten.

Dies gilt dann ganz besonders, wenn das Empfängerkonto auch noch bei einer Bank im Ausland liegt. Das Geld ist meist unwiederbringlich weg und einen Gegenwert gibt es nicht. Genau diesen Fall erlebte nun eine 41 Jahre alte, in Marburg lebende Frau, die auf einer bekannten Internetplattform für Immobilien nach einer Wohnung in Berlin suchte.

Sie fand ein interessantes Angebot, nahm den Kontakt mit dem Verkäufer auf und ließ sich letztlich darauf ein, die zum Geschäftsabschluss notwendigen Gebühren von fast 1.500 Euro vorab auf ein Konto in den Niederlanden zu überweisen. Auf den dafür versprochenen Vertrag und Wohnungsschlüssel wartet sie seit nunmehr über zwei Wochen. Der angebliche Verkäufer meldet sich nicht mehr und antwortet auch nicht mehr auf elektronische Post.

Nach polizeilicher Erfahrung ist die Dame einem Betrüger auf den Leim gegangen, das Geld ist weg und vermutlich existiert die Wohnung in Berlin gar nicht bzw. steht weder zum Verkauf noch zur Vermietung. (ots/r)

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Publiziert in MR Polizei

KREIS HÖXTER. Durch einen Betrug beim Online-Banking haben Unbekannte im Kreis Höxter einen Schaden von mehr als 9000 Euro angerichtet - das ist der Betrag, den sie sich unter einem Vorwand und mit einem Trick von ihren arglosen Opfern überweisen ließen. Die Polizei warnt nun, man sollte sich bei verdächtigen Nachrichten immer erst mit der eigenen Bank in Verbindung setzen.

Mindestens zwei Opfer des Betrugs erhielten über die Seite ihrer Bank die Nachricht, dass ihnen das Zollamt fälschlicherweise Geld überwiesen hat. Der Betrag wurde auch im Onlinebanking als Gutschrift angezeigt. Sie wurden aufgefordert, diesen Betrag auf das Konto des Zollamts zurück zu zahlen. Nachdem die Betroffenen das Geld wie gefordert zurück überwiesen hatten, bemerkten sie etwas: Die angebliche Fehlüberweisung war vom Konto wieder gelöscht, aber die "Rücküberweisung" war vollzogen und das Geld "futsch". So entstand ein Schaden von mehr als 9000 Euro. 

In einem Fall bemerkte das Opfer einen Trojaner auf seinem Computer. Dieser wurde jedoch durch ein Virenprogramm gelöscht. Die Polizei in Höxter macht auf diese Masche aufmerksam. Bei merkwürdigen Kontobewegungen oder verdächtigen Nachrichten während des Online-Bankings sollte man immer zuerst den Kontakt mit der eigenen Bank suchten. Bei einem Betrugsversuch sollte sich der Betroffene auch an die Polizei wenden.

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Publiziert in HX Polizei

MARBURG. Ein 42 Jahre alte Frau aus dem Landkreis Marburg-Biedenkopf ist Opfer eines Internet-Betrugs geworden. Wie das Polizeipräsidium Mittelhessen in Marburg berichtet, büßte die Frau dabei einen Betrag in vierstelliger Höhe ein.

Laut Polizei hatte es sich die 42-Jährige etwas leicht gemacht: Sie wählte sich nicht mit der ihr bekannten Adresse bei ihrer Bank ein, sondern folgte einem Link. So geriet sie auf eine gefakte Seite, die der tatsächlichen Bankseite täuschend ähnelte. Dort gab sie dann die geforderte TAN für eine angebliche Sicherheitsprüfung ein.

Die Folge bemerkte sie erst bei ihrem nächsten Besuch auf der Seite ein paar Tage später. Wieder kam sie auf die gefakte Seite - und wieder folgte sie der Aufforderung zur Eingabe der TAN zur Sicherheitsprüfung. Dabei bemerkte sie aber die Überweisung eines vierstelligen Geldbetrages auf eine Bank in den Niederlanden. Diese Zahlung konnte die Frau zwar noch stoppen, die Überweisung der ersten Aktion auf die niederländische Bank allerdings nicht. Auch dabei war ein vierstelliger Betrag überwiesen worden.  

Gegenüber der Polizei gab die Frau später an, mitunter E-Mail-Anhänge anzuklicken und auch Links in den Mails zu folgen. Ihr Computer habe zwar eine Antivirensoftware, aber die sei nicht mehr auf dem neuesten Stand. "Computersicherheit ist wichtig und auch das richtige Verhalten notwendig", sagt die Polizei in diesem Zusammenhang. Bei der Benutzung eines Computers sollte der Nutzer auf keinen Fall gravierende Fehler machen. Zur Sicherheit im Netz und beim Umgang mit dem Computer gebe es zahlreiche Empfehlungen und Tipps, beispielsweise unter polizei-beratung.de

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Publiziert in MR Polizei

FRANKENBERG. Mehrere gleichartige Anzeigen aus der Bevölkerung in Frankenberg registriert zurzeit die Polizei. Anscheinend sind erneut der oder die "Überweisungsfälscher" schuld.

Wie die Ermittler mitteilen, hatten der oder die Täter in einem Fall sogar Erfolg. Ein Bankkunde aus Frankenberg erlitt ein Schaden von mehreren tausend Euro. Betroffen sind wieder verschiedene Banken im Zuständigkeitsbereich der Frankenberger Polizei.

Die Betrüger betreten in der Nacht die jeweiligen Banken und fischen mit einem Greifer Bankunterlagen aus den Briefkästen. Mit den erbeuteten Bankdaten füllen sie dann vorbereitete Überweisungsträger aus und fälschen die Unterschrift des Bankkunden. Anschließend werfen sie alle Unterlagen wieder in den Briefkasten ein. "Für die jeweiligen Banken ist es dann beinahe unmöglich, Überweisungen als Fälschung zu identifizieren", beurteilt die Polizei die Lage. Den Bankkunden bleibe nur, Konten täglich auf unberechtigte Überweisungen zu überprüfen und bei Ungereimtheiten sofort mit der Bank in Verbindung zu setzen.

Die Polizei rät momentan davon ab, ausgefüllte Überweisungsträger nach Geschäftsschluss in die dafür vorgesehenen Briefkästen zu werfen. Es wird empfohlen, diese während der Geschäftszeit am Schalter abzugeben.

Hinweise bitte an die Polizeistation in Frankenberg, Tel. 06451-72030; oder jede andere Polizeidienststelle.


112-magazin.de hatte über die Masche bereits im Dezember berichtet:
Überweisungen gefälscht, tausende Euro Beute (8. Dezember 2011)

 

Publiziert in Polizei
Freitag, 16 Dezember 2011 08:31

Dubiose Gewinnversprechungen - Finger weg!

MARBURG. "Sie haben gewonnen. Um den Gewinn aushändigen zu können, müssen Sie zunächst einen Geldbetrag an uns überweisen" - so oder so ähnlich melden sich vermeintlich nette Menschen bei den völlig überraschten Opfern. Meist werden gutgläubige, ältere Menschen Ziel dieser dubiosen Betrugsmasche.

Einen Gewinn gibt es natürlich nicht. Das überwiesene Geld bleibt für immer verschwunden.

Diesmal traf es eine Seniorin aus Marburg, die gleich zweimal Bares  überwies. Aufmerksame Zeugen verhinderten zwei weitere Transaktionen und bewahrten die Frau vor noch größerem Schaden.

Mitte November erhielt eine 75-Jährige per Telefon eine freudige Nachricht. Ein Mann teilte ihr mit, dass sie einen Gewinn in Höhe
von 36.000 Euro gemacht habe. Das Geld könne erst zugestellt werden, wenn Sie - die Gewinnerin - vorab 1-700 Euro über den Anbieter von weltweitem Bargeldtransfer überweisen würde.

Noch am gleichen Tag folgte die Marburgerin den Anweisungen des Mannes mit türkischem Namen. Am nächsten Tag klingelte bei der Seniorin erneut das Telefon. Wieder überwies die Frau nach dem Anruf 960 Euro, um nun endlich den versprochenen Geldbetrag in Empfang nehmen zu können. Von dem erhofften Gewinn sah die Marburger auch weiterhin nichts. Vielmehr meldete sich Tage danach erneut ein Mann am Telefon und stellte neue Forderungen. Zu der Überweisung in die Türkei kam es glücklicherweise
nicht, da ein Angestellter eines Kreditinstitutes der Frau ins Gewissen redete.

Nur noch als dreist kann man das anschließende Verhalten der mutmaßlichen Betrüger bezeichnen. Am Dienstag, 13. Dezember, forderte ein Anrufer nochmals um Überweisung von Bargeld in die Türkei. Widerwillig ließ sich die Marburgerin darauf ein und fuhr mit einem von den Anrufern bestellten Taxi zur Post. Nur dem umsichtigen Verhalten der Taxifahrerin ist es zu verdanken, dass kein weiterer Schaden eintrat.

Aufgrund der Informationen der Seniorin ging die Fahrt der misstrauisch gewordenen Fahrerin sofort zur Polizei, die nun gegen die unbekannten Betrüger ermittelt.

Die Polizei warnt: Finger weg von solchen Gewinnversprechungen! Geld dabei machen lediglich die Betrüger. Verhaltenstipps können
Interessierte im Internet über www.polizei-beratung.de in Erfahrung bringen. Zudem steht der Kriminalpolizeiliche Berater der Polizeidirektion Marburg-Biedenkopf,  Claus-Dieter Jacobi, Tel. 06421- 406123, für Rückfragen zur Verfügung.

Mögliche Betroffene, die bisher noch keinen Kontakt mit der Polizei aufgenommen haben, melden sich bitte bei dem Fachkommissariat für Betrugsdelikte in Marburg, Tel. 06421-4060. (js)

Publiziert in MR Polizei

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