33-jähriger Battenberger nach schwerem Verkehrsunfall in Lebensgefahr

Dienstag, 11 August 2015 10:00 geschrieben von

HATZFELD. Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der L 553 zwischen Hatzfeld und Holzhausen ist am Dienstagmorgen ein 33-jähriger Battenberger lebensgefährlich verletzt worden. Der Mann war über eine Stunde in seinem Kleintransporter eingeklemmt und wurde anschließend mit dem Rettungshubschrauber in die Marburger Uniklinik geflogen.

Um kurz nach 9 Uhr war es zum folgenschweren Frontalzusammenstoß gekommen. Wie die Polizei mitteilte, war der Battenberger mit einem Firmenwagen - einem Kleintransporter - in Richtung Hatzfeld unterwegs. Zur selben Zeit befuhr ein 54-jähriger Mann aus Breidenbach mit seinem VW Passat - ebenfalls einem Firmenwagen - die Landstraße in Richtung Holzhausen. Aus bislang noch ungeklärter Ursache kam es zum Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge, wobei der 33-jährige Battenberger in dem Kleintransporter eingeklemmt wurde.

Die Feuerwehren aller Hatzfelder Ortsteile wurden auf die Landstraße alarmiert. Wenige Minuten nach dem Alarm konnten die Kameraden gemeinsam mit den Besatzungen zweier Rettungswagen und der Frankenberger Notärztin ihre Arbeit beginnen. Sie mussten den Transporter, der in die Leitplanken oberhalb einer stark abschüssigen Böschung gedrückt wurde, unter anderem mit der Stahlseilwinde des Hatzfelder Löschfahrzeuges gegen ein Abstürzen sichern. Der Fahrer aus dem Passat war nicht eingeklemmt und konnte nach der Erstversorgung vor Ort zügig ins Frankenberger Krankenhaus gefahren werden. Für den Transporterfahrer hatten die Rettungskräfte unterdessen den Rettungshubschrauber Christoph Gießen angefordert, der direkt unter der Unfallstelle in einer Wiese landete.

"Wir mussten zunächst das Dach abtrennen und nach hinten klappen, sowie den gesamten Transporter ausräumen. Nach dem Herausschneiden haben wir den Fahrer dann über das Spineboard über den Laderaum gerettet", erklärte Dirk Riedesel von der Hatzfelder Feuerwehr. Anschließend wurde der Verunfallte mit dem Rettungshubschrauber ins Marburger Uniklinikum geflogen. Die Polizei forderte zur genauen Klärung der Unfallursache einen Gutachter an, der noch während der Rettungsarbeiten seine Arbeit aufnahm. Die Landstraße blieb während der Rettungs- und Bergungsarbeiten lange Zeit komplett gesperrt.

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Letzte Änderung am Dienstag, 11 August 2015 20:21

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