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Mittwoch, 12 Januar 2022 13:02

Brandstiftung in der Gemarkung Ernsthausen

BURGWALD. Am Dienstag (11. Januar) gegen 18.30 Uhr kam es in der Feldgemarkung Ernsthausen zu einem Brand von Strohballen. Die Polizei geht von Brandstiftung aus und sucht Zeugen.

Ein Spaziergänger hatte den Brand der Strohballen in der Verlängerung der Darmstädter Straße gegen 18.30 Uhr bemerkt und die Leitstelle verständigt. Die alarmierten Feuerwehren aus Ernsthausen und Wiesenfeld waren kurz darauf am Einsatzort. Dort brannten 27 mit einer Plane abgedeckte Rundballen aus Stroh. Die Feuerwehren konnten die Strohballen nur noch kontrolliert abbrennen lassen. Löschmittel wurden nicht eingesetzt, vielmehr ließ Einsatzleiter Marek Engel die Rundballen mit Einreißhaken auseinanderziehen und konnte um 22 Uhr "Feuer aus" melden. Eine Gefährdung von Personen oder Gebäuden war ausgeschlossen, da die Rundballen auf einer Freifläche gelagert wurden. Auch eine Windkraftanlage, die in unmittelbarer Nähe steht, wurde nicht beschädigt. Es entstand Sachschaden in Höhe von etwa 700 Euro.

Die Polizei geht nach ersten Ermittlungen am Brandort von einer Brandstiftung aus und sucht Zeugen. Wer verdächtige Wahrnehmungen gemacht hat oder sonstige Hinweise geben kann, meldet sich bitte bei der Polizeistation Frankenberg unter der Telefonnummer 06451/72030.

Link: Einsatzstandort Burgwald am 11. Januar 2022.

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KORBACH. Am Mittwoch, gegen 16 Uhr, wurden die Wehren aus Rhena und Lelbach alarmiert. Gemeldet wurde ein Pkw-Brand im Waldgebiet oberhalb der Ortslage von Rhena. Der Fahrer des Fahrzeugs stellte eine Rauchentwicklung im Motorraum fest und erkannte bei der Kontrolle auch eine Flammenbildung. Er setzte den Notruf 112 ab und leitete mit einer Getränkeflasche sowie einem Eimer Wasser erfolgreich eigene Löschversuche ein. Die ehrenamtlichen Kräfte der Feuerwehr kontrollierten den Motorraum im Nachgang mit der Wärmebildkamera, ein weiteres Eingreifen war nicht mehr erforderlich.

Einen Tag später, um viertel vor Zwölf, wurde der Hilfeleistungszug der Kernstadtwehr alarmiert. Ein Pkw mit technischem Defekt hatte eine größere Ölspur im Stadtgebiet hinterlassen, auf der bereits ein Zweiradfahrer ins Rutschen gekommen war. Betroffen waren die Hauptverkehrsachsen Briloner Landstraße, Arolser Landstraße, Heerstraße und Strother Straße. Insgesamt 25 ehrenamtliche Einsatzkräfte waren mit mehreren Fahrzeugen an der Beseitigung beteiligt. Während der Arbeiten kam es zu vorübergehenden Verkehrsbehinderungen, die Kräfte des Ordnungsamtes unterstützten temporär bei der Verkehrsregelung.

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Mittwoch, 29 Dezember 2021 16:22

Volkmarser Wehr rückt zu Lkw-Brand aus

VOLKMARSEN. Rund 30 Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Volkmarsen sind am heutigen Mittwoch um 10.30 Uhr zu einem gemeldeten Lkw-Brand zwischen Volkmarsen und Welda gerufen worden.

Am Mittwochvormittag wurden die Brandschützer aus der Kugelsburgstadt zu einem Lkw-Brand auf die Landesstraße 3075 zwischen Volkmarsen und Welda alarmiert. Bereits auf der Anfahrt konnte das Hilfeleistungstanklöschfahrzeug eine Rauchentwicklung wahrnehmen. Bei Eintreffen an der Einsatzstelle schlugen Flammen aus einem Radkasten.

Umgehend nahm der Angriffstrupp die Schnellangriffseinrichtung unter Atemschutz vor. Durch den schnellen und effektiven Löschangriff konnte der Entstehungsbrand schnell gelöscht und die Bremsanlage am Lkw-Anhänger gekühlt werden. Somit wurde ein größerer Sachschaden am Fahrzeug vermieden werden. Während der Löscharbeiten war die Landesstraße zwischen Volkmarsen und Welda voll gesperrt. Nach einer guten Stunde war der Einsatz für die Rettungskräfte beendet und die Fahrbahn konnte wieder freigegeben werden.  Verletzt wurde niemand.

Die Einsatzleitung hatte Stadtbrandinspektor Kai Wiebusch. 

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Donnerstag, 02 Dezember 2021 07:14

Feuerwehr rettet Zuhause einer Winterberger Familie

WINTERBERG. Dass eine Familie aus Winterberg ihr Haus weiter bewohnen kann und nicht obdachlos wurde, das ist ohne Zweifel dem schnellen Handeln der Winterberger Feuerwehr zu verdanken. In der Nacht zum Donnerstag hatten die Kameraden aus Winterberg, Elkeringhausen und Altastenberg das Haus der Familie gerettet.

Der eigentliche Einsatz begann um kurz vor vier Uhr in der Früh mit der Meldung, dass es zu einem Russbrand in einem Schornstein gekommen sei. Als die ersten Kameraden wenige Minuten später am Einsatzort unweit des Feuerwehrhauses eintrafen, schlugen allerdings Flammen aus der Hausfassade. Umgehend, so erklärten es die Feuerwehrleute vor Ort, seien dann zur Unterstützung die Löschgruppen Ellkeringhausen und Altastenberg nachalarmiert worden, sodass der komplette Löschzug 1 im Einsatz stand.

Die Feuerwehrkameraden gingen den Brand von zwei Seiten an: „Wir haben einen Trupp unter Atemschutz im Inneren des Gebäudes in Riegelstellung, der Schwerpunkt liegt aber klar an der Außenfassade“, erklärte Patrick Wahle, der in der Nacht vor Ort die Funktion des Zugführers inne hatte. Von der Außenfassade aus habe man einen massiven Löschangriff durchgeführt, und um an die Brandherde zu gelangen, auch die Fassade eröffnet. Die Einsatzkräften kamen dabei sowohl über die Drehleiter, als auch über normale Leitern an die Fassade, beziehungsweise auf den Balkon. Unter schwerem Atemschutz führten sie ihren Kräfte zehrenden Einsatz durch. Nach einiger Zeit, wenn die Atemluftflaschen einen bestimmten Druck unterschritten hatten, begannen die Geräte zu pfeifen, um den Einsatzkräften anzuzeigen, dass ein neues Team eingesetzt werden muss. Dies wurde aber zudem auch von den Kameraden des Einsatzleitwagens beziehungsweise der Atemschutzüberwachung überwacht. Der anstrengende Einsatz unter Atemschutz ist nur immer für eine begrenzte Zeit möglich. Deshalb wurden die Kameraden auch mit dem Atemschutzanhänger und einem Team der Feuerwehr Niedersfeld bei diesem Einsatz unterstützt. Nachdem die Feuerwehrleute die Flammen gelöscht, und den Brand unter Kontrolle hatten, wurde zusätzlich mit der neuen Einsatzdrohne des Löschzuges Winterberg die Einsatzstelle abgeflogen, um mit der integrierten Wärmebildkamera sicherstellen zu können, dass tatsächlich alle Glutnester gefunden und abgelöscht wurden.

Als Brandursache, so ein Feuerwehrmann vor Ort, der gleichzeitig zuständiger Schornsteinfeger ist, sei kein Russbrand zu sehen. „Es hat kein Russ im Schornstein gebrannt“, machte er klar. Eher sei es zu einen Hitzestau in der Holzverkleidung gekommen, erklärte er. Zudem sei in dem Haus am Abend zwei Mal eine Sicherung geflogen und die Hausbewohner hätten Schmorgeruch wahrgenommen. Die genaue Ursache muss nun noch ermittelt werden.

Während der Arbeiten wurde die Einsatzstelle voll gesperrt. Die genaue Schadenshöhe stand noch nicht fest, verletzt wurde glücklicherweise niemand.

Publiziert in HSK Feuerwehr
Dienstag, 16 November 2021 21:52

Harvester brennt im Wald bei Elsoff

ELSOFF. Spektakulärer und schwerer Einsatz zugleich am Dienstagmittag für die Feuerwehren im Elsofftal. Weit über Elsoff, in der der Verlängerung der Straße „Unterm Steimel“ brannte in exponiertem und unwegsamem Gelände ein Harvester in voller Ausdehnung. Zwei Arbeiter aus Estland waren mit dem Arbeitsgerät dabei, Käferholz zu fällen, als es plötzlich Feuer fing. „Es wurde warm unterm Hintern und dann bin ich raus“, erzählt einer der beiden Männer auf Englisch.

Die alarmierte Feuerwehr musste zunächst mal rausbekommen, wo der Brand genau ist – bei den nicht ortskundigen Arbeitern nicht so einfach. Anwohner von Elsoff hatten die Flammen aber unten im Dorf gesehen und so konnten sich die Feuerwehren dann in der Verlängerung der Straße „Unterm Steimel“ in Richtung Brandort bewegen. Das Gelände dort war nicht nur durch die exponierte sehr schwer zu erreichen, zusätzlich kam Nässe aus den letzten Tagen hinzu und massive Schäden an den letzten Zufahrtswegen, die durch die schweren Waldmaschinen entstanden waren, die das viele Käferholz in Wittgenstein wegschaffen müssen. So mussten die Löschfahrzeuge an einer Wegkreuzung unterhalb der Einsatzstelle stehen bleiben, da das Gelände schlichtweg nicht mehr zu befahren war. Die Kameraden rannten mit schwerem Material und Pressluftatmern auf dem Rücken die letzten Meter die Rückegasse zum Berg hoch, um letztlich an den brennenden Harvester zu gelangen. Ein weiteres Problem war zunächst die Wasserversorgung, denn Hydranten oder Wasserleitungen gab es in der Nähe nicht.

Dies hatten die Kameraden aber schnell gelöst: Zum einen führen viele Fahrzeuge der Feuerwehr bereits große Wassertanks mit, zum anderen wurde durch einen Rundweg zur Dorfmitte ein Pendelverkehr mit Tanklöschfahrzeugen eingerichtet und in der Nähe der Einsatzstelle auch ein Löschwasserbehälter gefüllt. Im Einsatz waren dazu die Löschgruppen aus Elsoff, Alertshausen, Arfeld, Dotzlar und Bad Berleburg. Unter körperlicher Schwerstarbeit schafften die Kameraden es schnell, die Flammen des Harvesters abzulöschen. Um noch einen besseren Kühleffekt zu haben, wurde dem Löschwasser zusätzlich eine geringe Menge Schaum beigemischt. Weiterhin öffneten die Feuerwehrleute die Motorhaube des Fahrzeugs gewaltsam, um auch an letzte Glutnester heran zu kommen. Der Einsatz in dem komplizierten und anspruchsvollen Gelände zog sich mehrere Stunden hin. Aufgrund des Schaumeinsatzes hatte Einsatzleiter Jens Schmitt auch die Untere Wasserbehörde informiert. Der Leiter der Feuerwehr erklärte aber zudem vor Ort auch, dass der Löschschaum keine Umweltgefahr darstellt und biologisch abbaubar ist.

Der Harvester, der ziemlich von Anfang an bereits im Vollbrand stand, war nicht mehr zu retten. Ein weiteres Übergreifen der Flammen auf Holzpolter oder den Waldboden wurde verhindert. Verletzt wurde zum Glück niemand, die Höhe des Sachschadens steht noch nicht fest. Ebenso wenig können Angaben zur Brandursache gemacht werden.   

Publiziert in SI Feuerwehr

BURGWALD. Am Mittwochabend alarmierte die Leitstelle Waldeck-Frankenberg sämtliche Feuerwehren der Gemeinde Burgwald - Im Ortsteil Ernsthausen brannte eine Mülltonne und an anderer Stelle Rundballen.

Auslöser war ein Entstehungsbrand an mehreren Rundballen unter einem offenen Lagerplatz an einer Scheune, die an ein Wohnhaus grenzt. Ein aufmerksamer Bürger bemerkte Feuerschein in der Schulstraße und setzte den Notruf ab. Besitzer des Anwesens und Nachbarn starteten umgehend eigene Löschversuche.

Gegen 22.45 Uhr wurden die Einsatzkräfte unter dem Alarmkürzel "F3, Scheunenbrand an Gebäude" alarmiert. Ebenfalls auf den Plan gerufen wurden ein RTW und ein Funkwagen der Polizeistation Frankenberg. Bei Eintreffen der ersten Kräfte war eine Brandausbreitung und ein Übergreifen des Feuers auf die Scheune bereits durch das beherzte Eingreifen der Anwohner verhindert worden. Somit konnten die Wehren Birkenbringhausen, Burgwald, Bottendorf und Wiesenfeld wieder abrücken. Die Feuerwehr Ernsthausen blieb mit 21 Einsatzkräften vor Ort. 

Unter der Einsatzleitung des stellvertretenden Gemeindebrandinspektor Volker Engel wurde ein Löschangriff mit zwei C-Rohren vorgenommen und die Einsatzstelle ausgeleuchtet. Um alle Glutnester ablöschen zu können, wurden vier der Rundballen auseinandergezogen; unterstützt wurden diese Arbeiten von einem Kameraden und dessen Hoftraktor. Für eine bessere Löschwirkung mischte man dem Löschwasser Netzmittel bei. Kontrolliert wurden die Löscharbeiten mittels Wärmebildkamera. Tiere, die sich in der Scheune befanden, wurden nicht verletzt, auch Personen kamen keine zu Schaden. Gegen 00.30 Uhr konnte der Einsatz beendet werden. 

Bereits um 21.50 Uhr brannten Mülltonnen 

Nach derzeitigem Kenntnisstand wurde ein Person von Beamten der Polizeistation Frankenberg im Rahmen der Ermittlungsarbeit vorläufig festgenommen. Die Person steht unter Verdacht, vorsätzlich eine Restmülltonne und eine Biotonne in Brand gesteckt zu haben. Ob auch der Brand der Rundballen auf das Konto des mutmaßlichen Brandstifters zurückzuführen ist, bleibt Gegenstand weiterer Ermittlungen.

Zeugen werden gebeten, sich mit der Polizeistation Frankenberg unter der Rufnummer 06451/72030 in Verbindung zu setzen.

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KORBACH. Erneut haben die Korbacher Wehren ihr Können unter Beweis gestellt - Rund 74 Freiwillige waren in Lelbach im Einsatz, um Menschenleben zu retten und einen Wohnhausbrand zu verhindern.

Nach ersten Informationen wurden die Feuerwehren aus Korbach, Lengefeld, Lelbach und Rhena am Mittwoch gegen 17.05 Uhr alarmiert, mit dem Hinweis, dass in Lelbach eine Garage brennt. Weil Menschenleben in Gefahr waren, rückte auch eine Rettungswagenbesatzung an. Ebenfalls vor Ort traf eine Streife der Korbacher Polizei ein.

Bei Eintreffen der ersten Feuerwehren stand ein Verbindungsbau, zwischen einer Doppelgarage und dem Wohnhaus, in dem sich zum Zeitpunkt der Feuers zwei Senioren aufhielten, in Vollbrand. Einsatzleiter Carsten Vahland ließ umgehend die Wasserversorgung aufbauen und vier Trupps mit Pressluftatmern ausrüsten.   Mittels Schnellangriff gingen zwei Trupps vor, um den Brand zu bekämpfen - parallel dazu rückten weitere Einsatzkräfte ins Haus ein, retteten die beiden Bewohner und übergaben sie dem Rettungsdienst. Mit Verdacht auf Rauchgasintoxikation mussten die beiden Senioren ins Korbacher Krankenhaus eingeliefert werden.

Zunächst war unklar, wie der Brand entstehen konnte, später berichtete ein Zeuge, dass Aschereste unsachgemäß entsorgt wurden - der Besitzer des Hauses hatte zwar noch eigene Löschversuche unternommen, diese führten aber nicht zum Erfolg.

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Montag, 11 Oktober 2021 07:42

Holzstapel angezündet - Wehren im Einsatz

BAD AROLSEN/VOLKMARSEN. Mehrere Brandeinsätze hatten die Wehren aus Volkmarsen und Bad Arolsen am Sonntag zu bewältigen - vermutlich wurden die Feuer vorsätzlich gelegt.

Wie der Bad Arolser Stadtbrandinspektor Karl-Heinz Meyer auf Nachfrage mitteilte, waren 60 Freiwillige an den Löscharbeiten beteiligt. Alarmiert wurden die Wehren Bad Arolsen, Helsen, Külte, Volkmarsen und Ehringen um 14.19 Uhr, nachdem Passanten einen brennenden Holzpolter gemeldet hatten. In einem Waldstück zwischen Külte und Helsen brannte ein aufgeschichteter Holzstapel. Bereits auf der Anfahrt war eine starke Rauchentwicklung am Bickersbusch sichtbar. Mittels zwei C-Rohren wurde sofort mit der Brandbekämpfung begonnen, die Kameraden aus Helsen verlegten zeitgleich eine Schlauchleitung zur Sicherstellung der Wasserversorgung. Um besser an die Glutnester zu gelangen, wurde ein Rückeschlepper angefordert. Nach ersten Informationen wurde das Feuer an der Rückseite an den Fichtenstämmen des etwa 40 Meter langen Holzstapels gelegt.

Zweiter Holzstapel brennt

Noch während der Löscharbeiten am Bickersbusch, wurden die Volkmarser Wehren aus dem Einsatz herausgelöst, weil die Leitstelle um 16.21 Uhr erneut einen Brand zwischen Lütersheim und Neu-Berich gemeldet hatte. Auch hier war ein Holzstapel angezündet worden. Mit einem C-Rohr konnte das Feuer schnell unter Kontrolle gebracht werden. Im Einsatz standen die Wehren aus Lütersheim, Volkmarsen und Ehringen. Auch in diesem Fall geht die Polizei nicht von Selbstentzündung aus.

Hinweise zu verdächtigen Personen oder Fahrzeugen nimmt die Polizei Bad Arolsen unter der Rufnummer 05691/97990 entgegen.  

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Sonntag, 03 Oktober 2021 11:01

Frankenauer Wehren löschen Ballenpresse

FRANKENAU. Rund 30 Einsatzkräfte der Wehren aus Frankenau, Allendorf (Hardtberg) und Altenlotheim rückten am Samstag gegen 18 Uhr in die Feldgemarkung zwischen Frankenau und Mengershof aus. Gemeldet war eine brennende Landmaschine.

Wie Einsatzleiter Andre’ Hesselbein mitteilte, hatte sich ein Rundballenpresse bei Silagearbeiten durch einen technischen Defekt selbst entzündet. Ein Lohnunternehmer aus einem Vöhler Ortsteil hatte mit seinem 711er Fendt mit angehängter Ballenpresse bereits etliche Hektar bearbeitet, als starker Qualm die Aufmerksamkeit des Fahrers auf sich zog. Geistesgegenwärtig wurden Feuerlöscher bereitgestellt und die heißgelaufenen Lager abgelöscht.

Bei Eintreffen der Wehren war kein offenes Feuer mehr zu erkennen, lediglich Rauch stieg aus der Ballenpresse auf - mit einem Schnellangriff aus dem mitgeführten Tanklöschfahrzeug wurde die Presse "bewässert", danach mit Löschschaum abgedeckt und später mit der Wärmebildkamera überprüft. Die ebenfalls auf Alarmfahrt befindliche Feuerwehr aus Frankenberg konnte den Einsatz abbrechen und in ihren Stützpunkt zurückkehren.

Die Schadenshöhe an der grünen Mc Hale ist nicht bekannt.

Publiziert in Feuerwehr
Dienstag, 21 September 2021 08:59

Zeuge befreit Fahrer aus brennendem Fahrzeug

HÖXTER. Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der L 951 zwischen Nieheim-Merlsheim und Bad Driburg-Reelsen war am Sonntag, 19. September, ein Nissan Qashqai zunächst gegen einen Baum geprallt und dann in Brand geraten.

Der Unfall ereignete sich gegen 21.10 Uhr. Nach erster Einschätzung der Polizei war der 36-jährige Nissan-Fahrer aus Merlsheim kommend in Fahrtrichtung Reelsen unterwegs gewesen. In einer Rechtskurve kam er aus noch ungeklärten Gründen nach links von der Fahrbahn ab, fuhr einige Meter über den Grünstreifen und prallte dann gegen einen Baum. Daraufhin fing der Wagen im Motorraum Feuer.

Ein zufällig entgegenkommender Autofahrer sah den brennenden Wagen am Straßenrand, hielt an und konnte den Nissan-Fahrer, der sich noch angeschnallt auf dem Fahrersitz befand, aus dem Fahrzeug ziehen. Gemeinsam mit zwei weiteren Zeugen kümmerte er sich um die Erstversorgung, bis die Rettungskräfte eintrafen. Der Nissan-Fahrer wurde anschließend aufgrund seiner schweren Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht. Die alarmierten Feuerwehrkräfte konnten das Unfallfahrzeug schnell löschen, aber nicht verhindern, dass es vollständig ausbrannte. Der Sachschaden wird einschließlich zweier verbrannter Bäume wird auf rund 25.000 Euro geschätzt.  Das Fahrzeug wurde sichergestellt, die weiteren Ermittlungen zum Unfallhergang dauern noch an. (ots/r)

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Publiziert in HX Polizei
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