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BAD WILDUNGEN. Einer verwerflichen Tat geht die Polizei Bad Wildungen derzeit nach und sucht Zeugen, die Licht ins Dunkel bringen können.

Wie die Polizei mitteilt, war am Mittwochabend eine 63-jährige Frau aus Bad Wildungen vom Riesendamm kommend, in Richtung Rörigstraße mit ihrem Mops unterwegs.  Auf dem Gehweg des Landesgartenschaugeländes näherte sich von hinten ein Kleinkraftrad, erfasste den an der Leine geführten Hund und schleuderte diesen zur Seite.

Ein Tierarzt kümmerte sich anschließend um das verletzte Tier, musste es aber aufgrund der schweren Verletzungen einschläfern. Noch am Abend erstattete die Bad Wildungerin Anzeige bei der Polizei und gab an, dass sich der Fahrer des Kleinkraftrades vom Unfallort entfernt habe, ohne sich um den verletzten Hund zu kümmern.

Allerdings sei ein weiterer Rollerfahrer hinzugekommen, mit dem die Hundebesitzerin einige Worte gewechselt habe. In ihrer Aufregung habe sie aber den Namen der Person vergessen. Es könnte sein, dass dieser Rollerfahrer Angaben zum Kennzeichen des Fluchtfahrzeugs machen kann. Daher bittet die Polizei um Kontaktaufnahme unter der Telefonnummer 05621/70900.

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ADORF/VASBECK. Drei tote Rinder, ein völlig zerstörter Pkw und zwei verletzte Personen sind das Ergebnis einer Kollision, die sich am Samstagmorgen um 3.10 Uhr zwischen Adorf und Vasbeck ereignet hat.

Nach Angaben der Korbacher Polizei befuhr ein 36-jähriger Mann, mit seiner 26 Jahre alten Beifahrerin mit seinem Ford Focus gegen 3.10 Uhr die Landesstraße 3078 von Adorf in Richtung Vasbeck. Bereits in der Vasbecker Gemarkung tauchten auf der Straße unvermittelt mehrere tragende Rinder auf. Trotz eingeleiteter Gefahrenbremsung konnte der in Wirmighausen wohnende Fahrer seinen Ford nicht mehr zum Stehen bringen, sodass das Fahrzeug mit drei Tieren kollidierte.

Über den Notruf wurde die Leitstelle informiert, die umgehend die Feuerwehren aus Adorf und Vasbeck, sowie zwei Tierärzte und den Rettungsdienst alarmierten. Mit 25 Einsatzkräften trafen die beiden Wehren unter Führung der beiden Gemeindebrandinspektoren Karl-Wilhelm Römer und Torsten Behle am Unfallort ein, sicherten die Unfallstelle ab und leuchteten die Einsatzstelle aus.

Die drei schwerverletzten Rinder mussten noch an der Unfallstelle eingeschläfert werden. Zwei weitere verletzte Tiere konnten von Helfern und Landwirten aus Vasbeck in der Nähe eingefangen werden. An dem Ford des Wirmighäusers entstand wirtschaftlicher Totalschaden, den die Polizei am frühen Samstagmorgen mit etwa 8000 Euro bewertet hat. Die drei tragenden Rinder schlagen mit je 2000 Euro zu Buche, sodass sich der Gesamtschaden auf 14.000 Euro summiert.

Die beiden Verletzten wurden nach der Erstversorgung durch den Notarzt in die Krankenhäuser nach Marsberg und Korbach gebracht. Über die Schwere der Verletzungen konnte die Polizei noch keine Angaben machen. Der völlig demolierte Wagen wurde von der Firma Schüppler abtransportiert, die Straße von der Feuerwehr und von Mitarbeitern von Hessen Mobil gereinigt. Während der Einsatztätigkeiten, die bis etwa 5 Uhr andauerten, musste die Landesstraße für den Verkehr gesperrt werden.

Wieso die Rinder ausbrechen konnten, wird nun von der Polizei untersucht. (112-magazin)

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