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FRANKENBERG. Am Donnerstag (12. März) konnte die Polizei Frankenberg einen 35-jährigen Mann festnehmen, der an seinem Auto zwei verschiedene Kennzeichen angebracht hatte. Beide Kennzeichen waren gestohlen. Darüber hinaus besitzt der Mann aus Biedenkopf keinen Führerschein, führte aber einen verbotenen Schlagring mit.

Am Donnerstagmorgen meldete ein aufmerksamer Zeuge bei der Polizei, dass auf dem Parkplatz eines Frankenberger Baumarktes ein Renault steht, an dem vorne und hinten unterschiedliche Kennzeichen angebracht waren. Der Sachverhalt konnte durch die Polizisten bestätigt werden: Vorne befand sich ein FKB-Kennzeichen, hinten ein KB-Kennzeichen. Eine erste Überprüfung ergab, dass das vordere Kennzeichen bereits als gestohlen gemeldet wurde, während der Eigentümer des hinteren KB-Kennzeichens den Diebstahl noch nicht bemerkt hatte.

Die weiteren Ermittlungen der Polizei Frankenberg ergaben, dass der abgemeldete Renault einige Tage vorher an einen 35-jährigen Mann aus Biedenkopf verkauft worden war. Nachdem der namentlich zunächst nicht bekannte Käufer ermittelt werden konnte, fahndete die Polizei nach dem nun tatverdächtigen - Im Laufe des Tages konnte der Gesuchte bei seiner Freundin in Frankenberg festgenommen werden. Bei seiner Durchsuchung fanden die Beamten einen verbotenen Schlagring, den sie sicherstellten. Später stellte sich heraus, dass der Mann nicht im Besitz einer erforderlichen Fahrerlaubnis ist. Die gestohlenen Kennzeichen konnten nach der Beweisaufnahme an die Eigentümer ausgehändigt werden.

Der Tatverdächtige konnte zwar nach den weiteren polizeilichen Maßnahmen die Polizeistation wieder verlassen, er muss sich aber demnächst wegen des Diebstahls der zwei Kennzeichen, Urkundenfälschung durch das Anbringen der falschen Kennzeichen an dem Renault, Fahrens ohne Fahrerlaubnis und Verstoßes gegen das Waffengesetz verantworten müssen. (ots/r)

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Donnerstag, 11 Februar 2021 14:09

Eisplatte durchschlägt Windschutzscheibe

MARBURG-BIEDENKOPF. Ein nach Zeugenaussage weißes Auto in Polo- oder Golfgröße fuhr am Mittwoch, 10. Februar, gegen 9.55 Uhr von Biedenkopf über die B 62 zum Wallauer-T. Auf der Fahrt löste sich vom Dach des Autos eine etwa 60 x 80 Zentimeter große Schnee-und Eisplatte, wirbelte durch den Fahrtwind hoch und traf das entgegenkommende Auto. Glücklicherweise blieb dessen 67 Jahre alte Fahrer unverletzt, obwohl das Eisstück die Windschutzscheibe des Autos durchschlug.

Zusätzlich beschädigte das Stück noch die Motorhaube und das Dach. Der Schaden beläuft sich nach ersten Schätzungen auf mindestens 5000 Euro. Wer war zur Unfallzeit noch auf der Ortsumgehung? Wem ist das offensichtlich mit nicht abgeräumter Schneedachlast fahrende Auto aufgefallen und wer kann nähere Hinweise zu diesem Auto geben? Die Polizei Biedenkopf nimmt unter der Rufnummer 06461/92950 Hinweise entgegen. (ots/r)

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MARBURG/BIEDENKOPF. Die Staatsanwaltschaft Marburg und die Kriminalpolizei ermitteln derzeit gegen einen 29-jährigen Mann. Der Asylbewerber ist dringend verdächtig, am vergangenen Wochenende in Biedenkopf einen 35-jährigen Mann getötet zu haben. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Marburg erließ der zuständige Richter des Amtsgerichts in Marburg einen Untersuchungshaftbefehl wegen des dringenden Tatverdachts des Totschlags. Das Opfer und der mutmaßliche Täter stammen ursprünglich aus Somalia.

Am Sonntag kontrollierte die Polizei den Beschuldigten wegen eines anderen Vorfalls in Marburg. Der unter Alkoholeinwirkung stehende Mann äußerte, Tage zuvor in einer Wohnung in Biedenkopf eine Person getötet zu haben. Beamte der sofort alarmierten Polizeistation in Biedenkopf fanden kurze Zeit später tatsächlich einen Toten mit äußerlichen Verletzungen in einer Wohnung in der Innenstadt von Biedenkopf.

Noch am Nachmittag fanden umfangreiche Ermittlungen am und rund um den Fundort der Leiche statt. Der Tote wurde zudem am Montag in Gießen obduziert. Der Beschuldigte wurde am Montagnachmittag dem zuständigen Richter des Amtsgerichts in Marburg vorgeführt. Dieser erließ auf Antrag der Staatsanwaltschaft einen Untersuchungshaftbefehl gegen den dringend tatverdächtigen Mann. Er befindet sich derzeit in Untersuchungshaft.

Die umfangreichen Ermittlungen zum genauen Geschehensablauf und den Hintergründen der Tat dauern an.

Die Kriminalpolizei bittet um Mithilfe. Wem ist am Freitag (28.August) oder in der Nacht zum Samstag (29. August) rund um den Marktplatz in Biedenkopf eine Person aufgefallen, die sich ungewöhnlich verhielt oder eventuell Verschmutzungen an der Bekleidung aufwies? Zeugenhinweise nimmt die Kriminalpolizei in Marburg unter der Telefonnummer 06421/4060 entgegen. (ots/r)

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ECKELSHAUSEN. Bei einem Unfall am Mittwochmorgen erlitt ein 17 Jahre alter Kradfahrer, auf der Bundesstraße 62 zwischen der Abfahrt Kombach und Friedensdorf, tödliche Verletzungen.

Ein Porschefahrer war um 7.40 Uhr auf gerader Strecke in Richtung Marburg unterwegs. Nach derzeitigen Erkenntnissen kollidierte das Fahrzeug bei einem Überholmanöver mit dem entgegenkommenden Krad des Jugendlichen. Der 17-Jährige verstarb noch an der Unfallstelle.

Der ältere Fahrer des Porsche wurde mit schweren, aber nicht lebensbedrohlichen Verletzungen in die Uni-Klinik eingeliefert. Vor Ort waren mehrere Rettungswagen und ein Notarzt im Einsatz. Die Staatsanwaltschaft Marburg ordnete unter anderem die Sicherstellung beider Fahrzeuge an. Zudem soll ein Gutachter den genauen Unfallablauf rekonstruieren. Der Sachschaden beläuft sich auf etwa 170.000 Euro.

Die Unfallstelle war für Rettungs- und Bergungsarbeiten bis 11.40 Uhr voll gesperrt. Zeugen, die nähere Angaben zum Unfallgeschehen machen können, melden sich bitte bei der Polizeistation Biedenkopf unter der Telefonnummer 06461/92950. (ots/r)

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BIEDENKOPF. Ein schwerer Verkehrsunfall ereignete sich am Sonntagabend auf der Biedenkopfer Ortsumgehung. Auf dem ersten Teilstück aus Richtung Breidenbach kam es zu einem Frontalzusammenstoß, bei dem zwei Menschen schwere Verletzungen erlitten.

Wie die Polizei vor Ort mitteilte, war ein 18-jähriger Breidenbacher in Richtung Biedenkopf unterwegs, als er mit seinem dunklen Ford aus bislang ungeklärter Ursache die Kontrolle über seinen Wagen verlor und auf die Gegenfahrbahn geriet.

Ihm entgegen kam ein 40 jähriger Mann – ebenfalls Breidenbacher – der zwar noch versuchte, auszuweichen, aber einen Frontalzusammenstoß nicht mehr verhindern konnte. Die Wucht des Aufpralls war so heftig, dass beide Fahrzeuge noch mehrere Meter weiter fuhren, sodass sie letztlich rund zweihundert Meter voneinander entfernt erst zum Stehen kamen. Der schwarze Wagen des Unfallverursachers drehte sich um 180 Grad und kam auf der Gegenfahrbahn zum Stehen. Der weiße VW des 40 jährigen Breidenbachers kam in Fahrtrichtung zum Stehen. Sein Wagen wurde auf der Fahrerseite regelrecht aufgeschlitzt. Beide Fahrer erlitten bei dem Unfall schwere Verletzungen, der 18-jährige Mann wurde durch Ersthelfer aus seinem Fahrzeug befreit.

Beide Fahrzeuge wurden bei dem Unfall schwer beschädigt und mussten abgeschleppt werden. Die Feuerwehr musste die Unfallstelle großräumig ausleuchten, auslaufende Betriebsstoffe aufnehmen und die Fahrbahn von Trümmerteilen frei räumen.

Die B 62 blieb im Bereich der Unfallstelle bis zum späten Abend voll gesperrt.

Publiziert in MR Retter
Mittwoch, 23 Januar 2019 15:02

Alkohol, Drogen und kein Führerschein

MARBURG. Bei Polizeikontrollen am Dienstag, den 22. Januar und in der Nacht zum Mittwoch, den 23. Januar stellte die Polizei mehrere Straftaten fest.

Ein Autofahrer fuhr unter Alkoholeinfluss, zwei nach dem Genuss von Betäubungsmitteln und ein weiterer, obwohl er nicht im Besitz eines gültigen Führerscheins ist. Lediglich seinen nicht mehr gültigen, albanischen Führerschein konnte der 30 Jahre alte Mann den Beamten der Polizei Biedenkopf am Dienstag zeigen.

Im Rahmen einer allgemeinen Verkehrskontrolle in Biedenkopf auf der Bundesstraße 252 in Wetter in der Nacht zum Mittwoch kontrollierte die Polizei Marburg zwischen 23.30 und 00.40 Uhr sechs Lastwagen und acht Pkw. Bei einem Autofahrer ergab der Alkoholtest einen Wert von 0,7 Promille, womit der Mann unter Alkoholeinfluss stand. Bei den Lastwagen gab es hingegen keine Beanstandungen, sie waren alle trotz des Nachtfahrverbots berechtigt, dort zu fahren.

Für einen 30 Jahre alten Mann aus Marburg war die Autofahrt jedoch nach der Kontrolle in der Ernst-Giller-Straße um 23.45 Uhr zu Ende, da sein Drogentest positiv reagierte. Daher musste er anschließend mit zur Blutprobe. Ebenso musste ein 39 Jahre alter Mann aus dem Ostkreis die Beamten zur Blutprobe begleiten, nachdem die Polizei Stadtallendorf ihn am Dienstag um 9 Uhr in Stadtallendorf angehalten und kontrolliert hatte. Auch bei ihm war der Drogentest positiv.

Für die vier Männer endeten die Autofahrten bei den Polizeikontrollen. (ots/r)

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Donnerstag, 06 Dezember 2018 14:14

Fünf Verletzte nach Kollision an Kreuzung

CALDERN. Ein Verkehrsunfall auf der Bundesstraße 62 zwischen zwei Fahrzeugen resultierte in einem erheblichen Sachschaden sowie fünf Verletzten.

Fünf leicht verletzte Personen und ein Sachschaden von 18.000 Euro: Das ist die Bilanz eines Unfalls, der sich am Mittwoch, dem 5. Dezember an der Kreuzung zur Bundesstraße 62 in Höhe Caldern zutrug.

Ein mit vier Frauen besetzter Audi war um 21.40 Uhr auf der Straße "Zum Wollenberg" unterwegs. Die 43-jährige Fahrerin bog nach links auf die Bundesstraße 62 in Richtung Biedenkopf ein und übersah dabei den vorfahrtsberechtigen Fahrer eines Skodas, der in Richtung Marburg fuhr. Bei der Kollision erlitten alle Beteiligten leichte Verletzungen.

Drei Insassen aus dem Audi - zwei 43-Jährige sowie eine 27-Jährige und der 48 Jahre alte Skoda-Fahrer wurden vorsorglich von Rettungskräften in unterschiedliche Kliniken gebracht. (ots/r)

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BIEDENKOPF. Gleich eine ganze Reihe von Straftaten stellte die Polizei am Mittwoch, den 7. November, um 00.25 Uhr, fest, nachdem sie auf der Bundesstraße 62 zwischen Wallau und Bad Laasphe einen grauen Opel Omega angehalten hatte.

Am Steuer saß ein hinlänglich polizeibekannter 38 Jahre alter Mann aus Wetter. Ein Drogentest bestätigte den Verdacht, dass der Fahrer unter dem Einfluss berauschender Mittel steht. Außerdem ist der Mann nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis. Am Auto befand sich ein Kennzeichen, welches nicht für diesen Pkw ausgegeben war. Zusätzlich war auf dem Kennzeichen der Zulassungsstempel offensichtlich selbst aufgeklebt.

Die Ermittlungen ergaben, dass der Opel seit 2017 nicht mehr zugelassen und nicht mehr versichert ist, womit die Fahrt natürlich an Ort und Stelle zu Ende war. Eine Blutprobe wurde durch die Polizei veranlasst sowie der Autoschlüssel und die Kennzeichen sichergestellt. Die Ermittlungen dauern in diesem Fall weiter an. (ots/r)

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MARBURG-BIEDENKOPF. Nach einer Serie von Einbrüchen in den zurückliegenden Wochen in Gartenhäuser und Vereinsheime ermitteln Staatanwaltschaft und Kriminalpolizei gegen drei Männer aus dem Hinterland.

Eine Kontrolle nach einem Einbruch führte auf die richtige Spur. Insgesamt 27 Einbrüche registrierten die Beamten zwischen Juli 2018 und Anfang September im Bereich von Biedenkopf, Breidenbach, Dautphetal und Steffenberg. In der Nacht auf Mittwoch, den 5. September kontrollieren die Ordnungshüter in Biedenkopf zwei 27 und 30 Jahre alte Männer, die mit einem Kettcar unterwegs waren.

Schnell stellte sich heraus, dass das Gefährt aus einem Einbruch am 4. September in Wallau stammte. Eine dritte Person, der noch vor der Kontrolle die Flucht gelang, konnte ebenfalls ermittelt werden. Es handelt sich um einen 32 Jahre alten Mann. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft erließ der zuständige Richter beim Amtsgericht einen Durchsuchungsbeschluss für die Wohnungen des Trios. Dabei stellten die Beamten am Donnerstag, den 6. September eine Vielzahl von Beweismitteln sicher.

Ein Großteil der sichergestellten Gegenstände konnten bisher noch keinem Eigentümer zugeordnet werden. Die Ermittlungsbehörden gehen aber davon aus, dass zumindest ein Teil der Gegenstände aus Einbrüchen stammt. Unter den aufgefundenen Gegenständen befinden sich unter anderem Luftgewehre und Luftpistolen, Gartenwerkzeuge, sonstige Werkzeuge und Kettensägen.

Die Beschuldigten wurden nach den polizeilichen Maßnahmen entlassen. Die Ermittlungen dauern an. In diesem Zusammenhang werden demnächst die Geschädigten der Einbrüche im Hinterland angeschrieben. Die Geschädigten werden zeitnah die Gelegenheit erhalten, die sichergestellten Gegenstände bei der Polizei in Marburg in Augenschein zu nehmen, um ggf. ihr Eigentum zu identifizieren. (ots/r)

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BIEDENKOPF. Erst kürzlich wurde der Polizei ein Unfall angezeigt, der sich bereits am Dienstag, den 11. September an der Kreuzung der Industriestraße und der Georg-Kramer-Straße ereignete

Dabei erlitt eine Frau leichte Verletzungen. Die Polizei sucht nach dem mutmaßlichen Unfallverursacher, der mit einem weißen Pkw, ähnlich einem VW Golf, unterwegs war. Die 58-Jährige wollte um 9.30 Uhr mit ihrem E-Bike nach rechts in die Georg-Kramer-Straße abbiegen. Der gesuchte Pkw befand sich direkt dahinter, setzte zum Überholen an, um selbst nach rechts in die gleiche Richtung abzubiegen.

Vermutlich kam zu diesem Zeitpunkt ein Fahrzeug entgegen und der Pkw musste leicht nach rechts ziehen. Er touchierte das Rad, drängte die Frau gegen den Bordstein und brachte sie so zu Fall. Der Unbekannte fuhr anschließend auf den Parkplatz des Herkules-Marktes. Dort verliert sich die Spur des Wagens. Nach Angaben der Radfahrerin könnte es sich bei dem Fahrer um einen jüngeren Mann handeln. An dem E-Bike entstand nur geringer Schaden.

Zeugen, die den Unfall beobachtet haben und/oder Angaben zu dem weißen Pkw machen können, melden sich bitte bei der Polizeistation in Biedenkopf unter der Telefonnummer 06461/92950. (ots/r)

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