Anzeige der Artikel nach Schlagwörtern: Zivilstreife

BAD WILDUNGEN/FULDA. Nach einem Einbruch in Bad Wildungen hat die Polizei die mutmaßlichen Täter im Raum Fulda aufgespürt. Als eine Zivilstreife den Fluchtwagen stoppte, wendeten die jungen Einbrecher und rammten ein Polizeifahrzeug. Drei Polizisten wurden dabei verletzt. Die Verbrecher wurden schließlich festgenommen.

Aufgefallen war das Trio bereits am Montagnachmittag bei einem Einbruch in ein Haus einer Jugendwohngruppe in Bad Wildungen. Hier hatten die Täter einen Tresorwürfel aus dem Gebäude gestohlen und sind anschließend mit einem schwarzen BMW mit Fuldaer-Kennzeichen vom Tatort geflüchtet. Zeugen hatten das Geschehen beobachtet und die Polizei verständigt.

Zivilstreife setzt sich vor Fluchtwagen
Im Rahmen der Fahndung entdeckten Beamte der Fahndungsgruppe Autobahn das Tatfahrzeug schließlich am Abend in Großenlüder und wollten die Insassen kontrollieren. Der Wagen fuhr von Großenlüder nach Bimbach. In der Auffahrt zur Bundesstraße 254 überholte gegen 21.50 Uhr ein Zivilstreifenwagen das Tatauto und setzte sich davor. Als die Polizeibeamten ausstiegen und auf den Wagen zuliefen, wendete plötzlich der schwarze BMW und versuchte in entgegen gesetzter Richtung davon zufahren. Beim Wenden stieß der Fahrer gegen ein weiteres Polizeiauto, das den Fluchtweg versperrte. Bei diesem Zusammenstoß wurden drei Beamte verletzt und mussten im Krankenhaus behandelt werden.

Die Bande wollte nun ihre Flucht zu Fuß fortsetzen. Den Polizisten gelang es jedoch, zwei der Flüchtenden vor Ort festzunehmen. Der Dritte konnte zunächst zwar entkommen, stellte sich jedoch kurze später der Polizei. Die Einbrecher im Alter zwischen 17 und 21 Jahre aus dem Kreis Fulda gaben vor den Ermittlern den Diebstahl des Safes zu. Von dem Diebesgut hatten sich die Langfinger nach ihren Angaben bereits getrennt. An den unfallbeschädigten Autos entstand ein Sachschaden von rund 20.000 Euro. Die verletzten Polizeibeamten konnten in der Nacht noch das Krankennhaus wieder verlassen.

Täter wieder auf freiem Fuß
Die drei Einbrecher wurden nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft wieder auf freien Fuß gesetzt, sagte Polizeisprecher Wolfgang Keller auf Nachfrage von 112-magazin.de. Das Trio müsse sich aber demnächst vor Gericht verantworten - wegen des Einbruchs sowie unter anderem wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte und fahrlässiger Körperverletzung.

Publiziert in Polizei
Samstag, 04 August 2012 16:10

Betrunkener fährt Polizei davon: Unfall

UDENBORN. Ein alkoholisierter Autofahrer (27) aus Allendorf-Eder (Waldeck-Frankenberg) hat sich im Schwalm-Eder-Kreis eine Verfolgungsfahrt mit der Polizei geliefert. Die endete am frühen Samstagmorgen schließlich mit einem kaputten Auto und dem Verlust des Führerscheins.

Nach Angaben eines Polizeisprechers war der Autofahrer aus Allendorf-Eder einer Zivilstreife aufgefallen. Die Beamten vermuteten laut HNA-Bericht, dass Alkohol im Spiel war und begannen die Verfolgung. Der Mann wollte jedoch nicht anhalten und fuhr weiter. Von Großenenglis fuhr er in Richtung Zennern durch Udenborn. Kurz vor dem Ortsausgangschild passierte es: Der Allendorfer kam in einer leichten Linkskurve von der Fahrbahn ab. Sein Wagen schoss die Böschung hinauf, krachte dort gegen einen Busch und fuhr die Böschung wieder herab. Auf der Straße fuhr er einen Verkehrsspiegel um, bevor der Wagen auf der anderen Straßenseite in den Graben fuhr und wieder zurück auf die Fahrbahn geriet, wo er schließlich zum Stehen kam.

Führerschein eingezogen
Die Polizisten stellten fest, dass der Autofahrer tatsächlich Alkohol im Blut hatte. Daher sei eine Blutentnahme angeordnet worden, sagte der Polizeisprecher weiter. Der Führerschein des 27-Jährigen wurde eingezogen. Am Auto entstand Schaden von 5000 Euro, der Wagen musste abgeschleppt werden. Die Kosten für den Spiegel beziffert die Polizei mit 1000 Euro.

Publiziert in KS Polizei

ALLENDORF-EDER/UDENBORN. Ein alkoholisierter Autofahrer (27) aus Allendorf-Eder hat sich im Schwalm-Eder-Kreis eine Verfolgungsfahrt mit der Polizei geliefert. Die endete am frühen Samstagmorgen schließlich mit einem kaputten Auto und dem Verlust des Führerscheins.

Nach Angaben eines Polizeisprechers war der Autofahrer aus Allendorf-Eder einer Zivilstreife aufgefallen. Die Beamten vermuteten laut HNA-Bericht, dass Alkohol im Spiel war und begannen die Verfolgung. Der Mann wollte jedoch nicht anhalten und fuhr weiter. Von Großenenglis fuhr er in Richtung Zennern durch Udenborn. Kurz vor dem Ortsausgangschild passierte es: Der Allendorfer kam in einer leichten Linkskurve von der Fahrbahn ab. Sein Wagen schoss die Böschung hinauf, krachte dort gegen einen Busch und fuhr die Böschung wieder herab. Auf der Straße fuhr er einen Verkehrsspiegel um, bevor der Wagen auf der anderen Straßenseite in den Graben fuhr und wieder zurück auf die Fahrbahn geriet, wo er schließlich zum Stehen kam.

Führerschein eingezogen
Die Polizisten stellten fest, dass der Autofahrer tatsächlich Alkohol im Blut hatte. Daher sei eine Blutentnahme angeordnet worden, sagte der Polizeisprecher weiter. Der Führerschein des 27-Jährigen wurde eingezogen. Am Auto entstand Schaden von 5000 Euro, der Wagen musste abgeschleppt werden. Die Kosten für den Spiegel beziffert die Polizei mit 1000 Euro.

Publiziert in Polizei

SIEGEN. Der 28-Jährige, der am Mittwoch zwei Polizisten mit einer Pistole bedrohte, ihnen die Dienstwaffen abnahm und sich in einem Wohnhaus verschanzte, hat nach mehreren Stunden aufgegeben und sich gestellt. Auch das SEK war seit den Mittagsstunden im Einsatz, nachdem der Mann von einem Balkon aus wild um sich geschossen hatte.

Gegen den 28 Jahre alten Mann läuft nach Angaben der Polizei ein Ermittlungsverfahren, im Zuge dessen Siegener Polizisten den Mann am Mittwoch gegen 10.30 Uhr an seinem Arbeitsplatz in einem Siegener Industriegebiet aufsuchten. Der Mann sollte laut Polizei wegen eines Verstoßes gegen das Waffengesetz als Tatverdächtiger vorläufig festgenommen werden. Hierbei bedrohte der Mann plötzlich die eingesetzten Beamten mit einer Schusswaffe, forderte sie auf, ihre Dienstwaffen abzulegen, nahm die Waffen an sich, gab dann einen Schuss in Richtung der Polizeibeamten ab und flüchtete in seinem Auto aus dem Industriegebiet.

Mit Langwaffe von Balkon geschossen
Der Tatverdächtige wurde im Rahmen einer Großfahndung an seiner Wohnanschrift angetroffen. Der Siegener befindet sich in dem Wohnhaus und ist bewaffnet. Nach Angaben von Zeugen und Anwohnern hatte sich der Mann mit einer Langwaffe auf dem Balkon gezeigt und auch mehrere Schüsse abgegeben. Verletzt wurde bisher niemand. Spezialeinsatzkräfte sind im Einsatz, die Polizei Dortmund hat die Einsatzleitung übernommen. Der Polizeieinsatz dauerte auch am späten Mittwochnachmittag noch an. Um 18.19 Uhr schließlich gab der 28-Jährige auf - er stellte sich der Polizei und verletzte sich bei der Festnahme leicht.

Nach der Festnahme wurde die Wohnung des Siegeners mit Sprengstoffspürhunden nach Waffen und anderen Beweismitteln durchsucht. Über weitere Maßnahmen und die Hintergründe der Tat wollen die Behörden am Donnerstag Auskunft geben. 

Die Polizei hatte den Einsatzort bereits am späten Vormittag weiträumig abgesperrt und alle Bewohner in Sicherheit gebracht. Für Anwohner in der näheren Umgebung des Wohnhauses bestand daher zu keiner Zeit eine Gefahr. Auch der Verkehr wurde durch die Polizei abgeleitet.

Waffen sichergestellt
Bei der ersten Durchsuchung der Wohnung des Siegeners wurde eine Vielzahl von Schusswaffen, darunter auch die beiden Dienstwaffen der Polizeibeamten, gefunden und beschlagnahmt. Gegen den 28-Jährigen wird nun auch wegen eines versuchten Tötungsdelikts zum Nachteil der beiden Polizeibeamten ermittelt.

Publiziert in SI Polizei
Montag, 13 Februar 2012 15:23

Blitzmarathon: "Nur" 443 Fahrzeuge zu schnell

SIEGEN-WITTGENSTEIN. Beim 24-stündigen "Blitzmarathon" der Polizei im Landkreis Siegen-Wittgenstein haben die Beamten im Rahmen der Aktion "Brems Dich - rette Leben" insgesamt 15.086 Fahrzeuge gemessen. "Nur" 443 davon waren zu schnell - für die Polizei ein Grund zur positiven Bilanz.

Von Freitagmorgen bis Samstagfrüh kontrollierte die Polizei an mehr als 70 Messstellen die Geschwindigkeit der Verkehrsteilnehmer mit Radar- und Lasermessgeräten. Die Messstellen waren bereits Tage vorher bekannt gegeben worden. Die Radarmessungen wurden sowohl von zivilen Fahrzeugen als auch von silber-blauen Streifenwagen offen durchgeführt. Ziel der Polizei war es, die Geschwindigkeitsüberschreitungen auf den Straßen im Kreisgebiet zu reduzieren. Dieses Ziel wurde aus Sicht der Kreispolizeibehörde erreicht. Am Messtag selbst stellten die Beamten subjektiv fest, dass das gefahrene Geschwindigkeitsniveau gering war. "Geschwindigkeitsüberschreitungen waren eher selten", sagte ein Polizeisprecher am Montag. Nach Auswertung aller Messprotokolle bestätigte sich dieses Ergebnis: Die Autofahrer im Kreis Siegen-Wittgenstein hielten sich weitgehend an die Geschwindigkeitsbegrenzungen.

Die nackten Zahlen:
Von 15.086 gemessenen Fahrzeugen waren nur 443 zu schnell unterwegs. Aber auch die, die zu schnell unterwegs waren, kamen meist mit einem Verwarnungsgeld davon.

Auf der B 480 im Bereich Bad Berleburg-Schüllar war am Freitagnachmittag ein Pkw-Fahrer bei erlaubten 50 km/h mit Tempo 91 unterwegs. Einen weiteren "Ausreißer" gab es noch auf der HTS. Dort fuhr ein Pkw-Fahrer bei erlaubten 80 km/h mit 114 "Sachen".

Vor der Polizeiwache betrunken und ohne Licht
Während der Kontrollen lag das Augenmerk der Polizei an diesem Tage nicht nur auf der Geschwindigkeit. So ahndeten die Beamten unter anderem auch Gurtverstöße und Verstöße gegen das Fahren unter Alkoholeinfluss. An der Messstelle auf der Weidenauer Straße in Siegen-Weidenau, ausgerechnet vor der Polizeiwache, fiel gegen 20 Uhr ein 61-jähriger Mann auf, der mit seinem Pkw zwar nicht zu schnell unterwegs war, aber dafür ohne Licht. Als die Beamten ihn kontrollierten, bemerkten sie, dass er Alkohol getrunken hatte. Gegen den Mann erging Anzeige, ihm wurde die Weiterfahrt untersagt.

Publiziert in SI Polizei
Donnerstag, 08 Dezember 2011 05:30

Ohne Führerschein, aber mit Drogen unterwegs

BAD WILDUNGEN. Eine Zivilstreife hat einen 32-jährigen Autofahrer gestoppt, der nach eigenen Angaben unter Drogeneinfluss stand. Der Mercedes-Fahrer räumte bei der Kontrolle zudem ein, dass er seit Jahren keinen Führerschein mehr hat.

Den Beamten der Wildunger Station war der ältere Mercedes 190 am Mittwochabend gegen 22.10 Uhr in der Reitzenhagener Straße aufgefallen. Die Besatzung der Zivilstreife stoppte das Auto zu einer Routinekontrolle - wie sich später herausstellte, nur wenige Meter von der Wohnung des Fahrers entfernt. Auf die Frage der Beamten nach Fahrzeugpapieren und Führerschein "hat der Fahrer sofort eingeräumt, keine Fahrerlaubnis zu besitzen", sagte einer der Polizisten am Donnerstagmorgen gegenüber 112-magazin.de. Erste Ermittlungen ergaben, dass der 32-Jährige seit mehreren Jahren keinen Führerschein mehr besitzt - und dennoch immer wieder mit dem Auto unterwegs ist.

Weil den Beamten bei der Kontrolle auch die trüben Augen des Fahrers auffiel, stellten sie auch die Frage nach Drogenkonsum. Der Fahrer räumte unumwunden ein, dass er Drogen konsumiert habe. Er schwieg sich allerdings über die Art des Rauschgifts aus. Die Polizei ordnete eine Blutentnahme an.

Publiziert in Polizei
Montag, 05 Dezember 2011 09:58

Mit 160 km/h durch den Ort gerast

KREDENBACH. Ein 22 Jahre alter Autofahrer ist mit einem rekordverdächtigen Tempo von mehr als 160 Stundenkilometern durch Kredenbach "geflogen". Eine Zivilstreife stoppte den Raser.

Bereits am Ortsausgang von Hilchenbach fiel am Samstagmorgen gegen 2.15 Uhr einer Zivilstreife der Polizei ein Audi auf, dessen Fahrer in Richtung Kreuztal fuhr und dabei augenscheinlich die Verkehrsregeln nicht so genau nahm. Laut Polizeimeldung von Montag beschleunigte der 22-Jährige in der Ortsdurchfahrt von Kredenbach auf mehr als 160 Sachen. Dort gilt eine Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h.

Die Zivilstreife hielt den Temposünder an. Nach Abzug aller Toleranzwerte erwarten ihn nun ein Bußgeld von 480 Euro und ein dreimonatiges Fahrverbot.

Publiziert in SI Polizei
Mittwoch, 28 September 2011 15:08

Polizei im Nacken: Eilige Mama rast trotzdem

KASSEL. Eine unter Termindruck und Sorge um ihre Kinder stehende Mutter ist mehrfach zu schnell gefahren. Als eine Zivilstreife die Frau nach einer Kontrolle nach Haus begleitete, drückte die 42-Jährige erneut kräftig auf die Tube.

Da mussten die Polizeibeamten im Nachhinein doch etwas schmunzeln - obwohl die Tempoverstöße der 42-Jährigen eigentlich wegen der Gefahr für andere Verkehrsteilnehmer gar nicht witzig sind. Den Beamten der Kasseler Verkehrsinspektion war am Dienstagmittag gegen 13.10 Uhr auf der Nürnberger Straße in Richtung Fuldabrück mit ihrem Video-Fahrzeug eine "Familienkutsche" aufgefallen, die im 50er Bereich mit 80 km/h und im darauffolgenden 70er Abschnitt mit 106 km/h in der Spitze unterwegs war.

Hinter der Auffahrt zur A 49 stoppten die Polizisten das Fahrzeug. Am Steuer saß eine 42 Jahre alte Frau aus Fuldabrück, die ganz überrascht war, von der Polizei angehalten zu werden. Wie Polizeihauptkommissar Olaf Marzog berichtete, war die Fahrerin offenbar arg unter Zeitdruck. Sie müsse schnell nach Hause, wollte eigentlich schon um 13 Uhr dort sein, zwei kleine Kinder warteten. "Dann bat sie uns freundlich, ob wir die weiteren Formalitäten nicht auch bei ihr zuhause klären könnten", so Marzog. Dann müssten die Kinder nicht noch länger warten. Für die Polizisten kein Problem. Sie willigten ein und sagten der Dame, dass sie vorfahren solle, man fahre hinter ihr her bis zur genannten Wohnanschrift in Bergshausen.

Gesagt, getan. Was aber die Polizisten ein wenig überraschte war der Umstand, dass die Dame erneut kräftig aufs Gaspedal drückte und in einer 70er-Zone erneut mit 100 Sachen unterwegs war. Vor der Haustür angekommen fragten die Polizisten, was sie sich denn dabei gedacht habe, unter den Augen der Polizei erneut die Geschwindigkeit deutlich zu überschreiten. Dazu habe die Frau, die offenbar total im Familienstress steckte, nur bemerkt, dass sie so in Gedanken gewesen sei und darüber das Polizeiauto hinter ihr total vergessen habe. Bei allem Verständnis der Polizisten, dass manchmal nicht alles unter einen Hut zu bekommen ist, wird die Autofahrerin für die Geschwindigkeitsüberschreitungen dennoch gerade stehen müssen. Laut Polizeimeldung von Mittwochmittag erwarten die Frau 80 Euro Bußgeld und drei Punkte in der Verkehrssünderkartei in Flensburg.

Publiziert in Polizei
Seite 4 von 4

Neustes 112-Video

Werbeprospekte

Anzeige
Anzeige