Anzeige der Artikel nach Schlagwörtern: Zivilstreife

PADERBORN/ROSENHEIM. Bereits einen Tag nach dem versuchten Tötungsdelikt mit Säure in Hövelhof (Kreis Paderborn) ist der gesuchte Tatverdächtige am Freitagnachmittag in Bayern von der Polizei festgenommen worden.

Beamte des Polizeipräsidiums Oberbayern/Süd hatten das zur Fahndung ausgeschriebene Auto auf der Autobahn nahe Rosenheim erkannt und den 38-jährigen Fahrer festgenommen. Der Mann italienischer Herkunft steht im dringen Tatverdacht, am Donnerstagnachmittag seiner Ex-Freundin (39; ebenfalls Italienerin) vor deren Wohnhaus aufgelauert und sie mit einer hochkonzentrierten Säure übergossen zu haben. Das Opfer hatte lebensgefährliche Verletzungen erlitten und war nach der notärztlichen Erstversorgung mit einem Rettungshubschrauber in eine Bochumer Spezialklinik gebracht worden.

Zivilstreife entdeckt gesuchtes Auto auf der A 8 in Bayern
Der Tatverdächtige war unmittelbar nach dem Säureanschlag in seinem Auto geflüchtet. Neben den Ermittlungen zu den Tatumständen hatte die Polizei sofort eine Großfahndung nach dem Tatverdächtigen und dessen Fahrzeug ausgelöst. Im Rahmen der Öffentlichkeitsfahndung war bereits am Donnerstagabend der vom Täter benutzte Audi A4 und das daran angebrachte Kennzeichen veröffentlicht worden. Zunächst war unklar, in welche Richtung der Gesuchte geflüchtet war. Am Freitagnachmittag gegen 14.20 Uhr entdeckten Polizeibeamte einer Zivilstreife der Polizeiinspektion Fahndung Rosenheim das gesuchte Auto.

Der Tatverdächtige fuhr auf der Autobahn 8 in Richtung Salzburg. Die Beamten lotsten den Fahrer auf einen Parkplatz und stellten bei seiner Kontrolle fest, dass es sich bei ihm um den zur Festnahme ausgeschriebenen Tatverdächtigen handelte. Er ließ sich widerstandslos festnehmen und wurde in das Gewahrsam gebracht. Von dort aus soll er am Samstag dem zuständigen Haftrichter vorgeführt werden, um den durch die Staatsanwaltschaft Paderborn beim Amtsgericht Paderborn erwirkten Haftbefehl verkünden zu lassen.

Anzeige:

Publiziert in PB Polizei
Mittwoch, 06 August 2014 10:38

70 km/h zu schnell: Raser muss 1300 Euro zahlen

KASSEL. Für einen Raser aus Dänemark endete die Fahrt schnell: Als eine Zivilstreife auf der A 7 bei dem 24-Jährigen eine Geschwindigkeit von über 190 km/h gemessen hatte, hielten sie den Wagen zur Kontrolle an. Als der Mann die Messanlage im zivilen Polizeiauto sah, räumte er sein Fehlverhalten sofort ein.

Der Fahrer des Audi A4 mit dänischem Kennzeichen war den Beamten am Dienstagabend gegen 20.20 Uhr am Südkreuz Kassel aufgefallen. Der Wagen fuhr zu diesem Zeitpunkt bereits mit hoher Geschwindigkeit auf dem linken der drei Fahrstreifen.

Bei der Anschlussstelle Guxhagen ist die Geschwindigkeit auf 120 km/h begrenzt. Dort zeigte die Messeinrichtung im zivilen Messfahrzeug (ProVida), dass der 24-Jährige mit über 190 Stundenkilometern unterwegs war. Nach Abzug der Toleranz wurde eine Geschwindigkeitsüberschreitung von 70 km/h festgestellt. Auch in der folgenden Baustelle überschritt der Mann die zulässige Höchstgeschwindigkeit. Dort war es den Polizisten aber nicht möglich, das Tempo zu messen, ohne andere Verkehrsteilnehmer zu gefährden.

An der Anschlussstelle Melsungen war Schluss mit lustig: Die Polizisten stoppten das dänische Auto und kontrollierten den Fahrer – ein 24-Jähriger aus Bosnien-Herzegowina mit festem Wohnsitz in Dänemark. Ebenso schnell, wie er zuvor gefahren war, räumte er ein, viel zu schnell unterwegs gewesen zu sein. Der junge Mann musste eine Sicherheitsleistung von 1300 Euro zahlen. Diese bezahlte er vor Ort in bar und setzte anschließend seine Fahrt fort - hoffentlich etwas langsamer.


Erst im Juni hatte es die Polizei in Kassel mit einem Raser aus dem Norden zu tun:
Alter Schwede: Skandinavier 103 "Sachen" zu schnell (05.06.2014)

{source}
<script type="text/javascript"><!--
google_ad_client = "ca-pub-6679455915258683";
/* 468x60 Unter Artikel Banner */
google_ad_slot = "7735614807";
google_ad_width = 468;
google_ad_height = 60;
//-->
</script>
<script type="text/javascript"
src="http://pagead2.googlesyndication.com/pagead/show_ads.js">
</script>
{/source}


Online-Bußgeldrechner
- zur Verfügung gestellt von  bussgeldkatalog.org

{source}
<script src="//widget.bussgeldrechner.org" async></script><bussgeld-rechner class="bussgeldrechner" data-type="geschwindigkeit" data-background-color="#ffffff" data-font-color="#313c45" data-button-background-color="#F30000" data-button-font-color="#ffffff" data-border-color="#F30000" data-publisher-id="53984d1e0cd72" data-show-dropdown="1"></bussgeld-rechner>
{/source}

Publiziert in KS Polizei

KASSEL. Mehr als 100 km/h zu schnell war ein Autofahrer aus Schweden, den eine Zivilstreife auf der A 7 bei Kassel gestoppt hat. Der Skandinavier mit bayerischem Auto musste 1230 Euro zahlen - in seiner Heimat wäre er für diesen Verstoß hinter schwedischen Gardinen gelandet.

Der 29 Jahre alte Schwede war laut Polizeibericht von Donnerstag am Mittwochmittag auf der A 7 aus Richtung Hannover kommend in Fahrtrichtung Kassel unterwegs. Beamte der Kasseler Verkehrsinspektion erwischten ihn um 11.30 Uhr unmittelbar vor der Anschlussstelle Kassel-Nord mit Tempo 223. Hier gilt eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 120 km/h.

Der Schwede war mit seinem 1er BMW in Richtung Süden unterwegs. Die Besatzung des Zivilfahrzeugs der Verkehrsinspektion, ausgestattet mit einer Videoanlage, zog den Mann in Kassel-Nord heraus und erläuterte ihm unter Vorführung der Videoaufzeichnung den Verstoß. Abzüglich der Toleranz wird ihm eine Geschwindigkeitsüberschreitung von 103 km/h vorgeworfen.

Einen deutschen Autofahrer hätte dieser Verstoß den Regelsatz von 600 Euro plus Verwaltungsgebühr gekostet und zwei Punkte in Flensburg sowie drei Monate Fahrverbot eingebracht. Da dem Schweden hierzulande Punkte und Fahrverbot nicht auferlegt werden können, verdoppelt sich der Betrag auf 1200 Euro plus Verwaltungsgebühr.

Erleichtert, dass er "nur" 1230 Euro zahlen muss
Wie die Beamten der Verkehrsinspektion berichteten, zeigte sich der Ertappte sichtbar erleichtert, dass er nur eine Geldstrafe zahlen musste. In seiner Heimat, so der 29-Jährige, wäre er hinter schwedischen Gardinen gelandet. Nachdem er 1230 Euro in bar entrichtet hatte, durfte er die Fahrt in Richtung Süden fortsetzen.

{source}
<script type="text/javascript"><!--
google_ad_client = "ca-pub-6679455915258683";
/* 468x60 Unter Artikel Banner */
google_ad_slot = "7735614807";
google_ad_width = 468;
google_ad_height = 60;
//-->
</script>
<script type="text/javascript"
src="http://pagead2.googlesyndication.com/pagead/show_ads.js">
</script>
{/source}

Publiziert in KS Polizei
Montag, 30 Dezember 2013 13:00

Ohne Führerschein und unter Drogeneinfluss

VOLKMARSEN. Ohne Führerschein, dafür aber unter Drogeneinfluss ist ein 27 Jahre alter Mann aus Volkmarsen mit einem Auto gefahren. Als der gestoppte Wagen nach Drogen durchsucht werden sollte, setzte sich der Mann heftig zur Wehr.

Der 27-Jährige ging einer Zivilstreife am Samstagabend um 19.15 Uhr bei einer Verkehrskontrolle in Volkmarsen ins Netz. Bei der Kontrolle stellte sich heraus, dass der Mann nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis ist. "Zudem sprach der Drogentest eine deutliche Sprache", sagte Polizeisprecher Volker König am Montag. Als daraufhin das Auto und eine Tasche des Beschuldigten durchsucht werden sollten, leistete der Mann auch noch Widerstand und trat nach den Beamten, ohne sie aber zu treffen. Er versuchte sich der Festnahme zu entziehen, konnte aber durch die Beamten fixiert und gefesselt werden.

Später auf der Polizeistation beruhigte er sich dann wieder, so dass er nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen entlassen wurde. Den Volkmarser erwarten nun nicht nur Anzeigen wegen der verkehrsrechtlichen Verstöße, sondern auch noch wegen des Widerstands und des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz. Bei dem Einsatz wurde niemand verletzt.

{source}
<script type="text/javascript"><!--
google_ad_client = "ca-pub-6679455915258683";
/* 468x60 Unter Artikel Banner */
google_ad_slot = "7735614807";
google_ad_width = 468;
google_ad_height = 60;
//-->
</script>
<script type="text/javascript"
src="http://pagead2.googlesyndication.com/pagead/show_ads.js">
</script>
{/source}

Publiziert in Polizei

KORBACH/MARBURG/GIESSEN. Ein Schlag gegen die Drogenkriminalität ist der Korbacher Kripo gelungen: Sie nahmen zwei Verdächtige fest, die im Auto und in anderen Verstecken größere Mengen Betäubungsmittel für den Verkauf bereithielten. Die Drogen und 16.000 Euro Bargeld wurden sichergestellt. Einer der Männer, ein 39-Jähriger aus Lichtenfels, ging in U-Haft.

Ermittlungen der Korbacher Kriminalpolizei führten auf die Spur eines 33-jährigen Mannes aus Wetter: Es gab Anhaltspunkte, dass der geborene Kasache im Landkreis Waldeck-Frankenberg Handel mit Betäubungsmitteln betreibt. Auch ein 39-jähriger Mann aus Lichtenfels geriet ins Visier der Ermittler. Bei einer Verkehrskontrolle am vergangenen Freitag zeigte sich dann, dass der Verdacht begründet war und die Beamten einen "dicken Fisch" an der Angel hatten.

Drogenspürhund Bex beweist feines Näschen
Zivilkräfte der Korbacher Kripo stoppten den BMW des Lichtenfelsers auf der Bundesstraße 252 bei Lahntal. Bei der Fahrzeugdurchsuchung fand sich versteckt im Kofferraum mehr als ein Kilogramm Marihuana, woraufhin der Mann festgenommen wurde. Obwohl er in Lichtenfels gemeldet ist, hält er sich zumeist in Braunfels auf. Deshalb durchsuchten die Beamten im Anschluss auch dort eine Wohnung und hatten ebenfalls Erfolg. In verschiedenen Verstecken fanden sich Haschischplatten, insgesamt fast zweieinhalb Kilogramm schwer. Zeitgleich durchsuchten Beamte die Wohnung des zweiten Tatverdächtigen aus Wetter und nahmen ihn fest. Rauschgiftspürhund Bex wurde fündig, die Beamten stellten 850 Gramm Marihuana, 730 Gramm Haschisch und ein Gramm Kokain sicher und beschlagnahmen mehr als 16.000 Euro.

Nach Angaben von diesem Freitag hatte sich einer der Tatverdächtigen am Tag vor der Kontrolle über einen längeren Zeitraum in einem leer stehenden Haus in einem Rabenauer Ortsteil aufgehalten. Auch dieses Haus wurde durchsucht. Versteckt in einem Koffer fand die Kripo hier etwa 6,7 Kilogramm Marihuana.

"Außergewöhnlicher Erfolg"
"Insgesamt stellten die Beamten zwölf Kilogramm Marihuana und Haschisch mit einem Straßenverkaufswert von 120.000 Euro, mehr als 16.000 Euro Bargeld und zwei Fahrzeuge sicher", sagte Polizeisprecher Volker König am Freitag. An diesem für die Kripo außergewöhnlichen Erfolg waren unter der Federführung des hiesigen Kommissariats K 30 auch Drogenfahnder aus Marburg und Zivilkräfte aus Waldeck-Frankenberg beteiligt.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft in Marburg wurde der 39-jährige Lichtenfelser dem Haftrichter beim Amtsgericht in Marburg vorgeführt. Dieser erließ einen Untersuchungshaftbefehl, woraufhin der Beschuldigte in die JVA Gießen überstellt wurde. Der zweite Beschuldigte wurde auf freien Fuß gesetzt, muss sich aber demnächst wegen dieser Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz vor Gericht verantworten.

Publiziert in Polizei

KASSEL. Nicht lange Freude an seinem Coup hatte ein Autoknacker in Kassel. Kurz nach dem Diebstahl eines Navigationsgerätes haben Zivilfahnder den Täter gefasst.

Eine 40-jährige Frau aus Guxhagen meldete am Dienstagnachmittag gegen 17.45 Uhr den Diebstahl bei der Polizei. Ihr Auto war in der obersten Gasse aufgebrochen worden. Die Scheibe der Fahrertür war eingeschlagen. Sofort ging von der Zentrale der Funkspruch an alle Streifen raus. Und der kam auch bei Zivilfahndern der operativen Einheit in der Unteren Königsstraße an, die passenderweise in diesem Moment einen Mann dabei beobachteten, wie er ein Navigationsgerät samt Halterung in den Hosenbund steckte - und das keine zehn Minuten nach der Tat.

Die Polizisten brauchten gerade mal einen Hauch ihres kriminalistischen Spürsinns, um die Situation richtig einzuschätzen. Sie nahmen den 35-Jährigen fest. Bei der Suche nach einer Erklärung für das Navi in seiner Hose verlor der Mann dann etwas die geistige Orientierung. Er erzählte den Beamten, dass er das Gerät auf einem Kinderspielplatz gefunden hatte. Erwartungsgemäß stuften die Polizisten diese Story auf der Liste aller glaubwürdigen Ausreden ganz weit unten ein. Erwartungsgemäß war es dann auch das Gerät, das aus dem Wagen geklaut worden war. Es konnte der Besitzerin in einwandfreiem Zustand sofort wieder übergeben werden.

Der Schaden an ihrem Auto beläuft sich auf 250 Euro. Der 35-Jährige durfte nach seiner Vernehmung und Erledigung der polizeilichen Formalitäten wieder gehen. Gegen ihn läuft nun ein Strafverfahren.

{source}
<script type="text/javascript"><!--
google_ad_client = "ca-pub-6679455915258683";
/* 468x60 Unter Artikel Banner */
google_ad_slot = "7735614807";
google_ad_width = 468;
google_ad_height = 60;
//-->
</script>
<script type="text/javascript"
src="http://pagead2.googlesyndication.com/pagead/show_ads.js">
</script>
{/source}

Publiziert in KS Polizei
Dienstag, 11 Juni 2013 16:03

Autos aufgebrochen: Tatverdächtiger gefasst

BAD WILDUNGEN. Nach drei neuen Pkw-Aufbrüchen hat eine Zivilstreife der Polizei einen 30 Jahre alten Mann aus Bad Wildungen als dringend Tatverdächtigen festgenommen. In seinem Rucksack fanden die Beamten drei zuvor aus Autos gestohlene Navigationsgeräte.

Im Zeitraum von Sonntagabend bis Montagmorgen wurden im Bad Wildunger Stadtgebiet abermals Autos von einem zunächst Unbekannten aufgebrochen. Zweimal schlug der Täter in der Dr.-Born-Straße zu. Dabei waren ein grauer VW Golf aus Schleswig und ein silberner Suzuki mit HR-Kennzeichen Ziel des Täters. Die Autos wurden jeweils mit einer eingeschlagenen Seitenscheibe vorgefunden. Der Dieb hatte zum einen persönliche Dokumente und Wertsachen, zum anderen zwei mobile Navigationsgeräte erbeutet. Der dritte Wagen, ein grauer Daimler-Chrysler mit Hamburger Kennzeichen, hatte in der Richard-Kirchner-Straße unweit der anderen beiden Tatorte gestanden. Auch hier erbeutete der unbekannte Täter ein mobiles Navi erbeuten, nachdem er eine Seitenscheibe eingeschlagen hatte. Der angerichtete Schaden wird auf insgesamt rund 2000 Euro geschätzt.

Am späten Montagabend kam es dann in der Straße Am Langen Rod zur Festnahme eines Tatverdächtigen. Ein 30 Jahre alter und drogenabhängiger Mann aus Bad Wildungen lief einer Zivilstreife geradewegs in die Arme. Auf die anschließende Personenkontrolle hatte der Mann mit osteuropäischen Wurzeln offensichtlicht aber keine rechte Lust. Als die Beamten in seinen Rucksack schauen wollten, gab der Mann Fersengeld und versuchte zu flüchten. Die Flucht war allerdings schon nach wenigen Metern beendet und der Verdächtige überwältigt. Bei der Durchsuchung zeigte sich dann auch der Grund seines plötzlichen Bewegungsdrang. Im Rucksack befanden sich nämlich die drei mobilen Navigationsgeräte, die aus den beschriebenen Autoaufbrüchen aus der Nacht auf Montag stammten.

Der Festgenommene wurde daraufhin vorläufig festgenommen, musste aber am Montag wieder auf freien Fuß entlassen werden. Hinweise zu den Autoaufbrüchen oder andere sachdienliche Hinweise erbittet die Polizeistation Bad Wildungen, Telefon 05621/7090-0.

{source}
<script type="text/javascript"><!--
google_ad_client = "ca-pub-6679455915258683";
/* 468x60 Unter Artikel Banner */
google_ad_slot = "7735614807";
google_ad_width = 468;
google_ad_height = 60;
//-->
</script>
<script type="text/javascript"
src="http://pagead2.googlesyndication.com/pagead/show_ads.js">
</script>
{/source}

Publiziert in Polizei

KORBACH. In waghalsiger Art ist ein 17-Jähriger mit einem Moped vor der Polizei geflüchtet, um einer Kontrolle zu entgehen. Die Verfolgungsfahrt mit einer Zivilstreife endete für den Jugendlichen mit einem Sturz auf dem Südring und der vorläufigen Festnahme.

Das offensichtlich frisierte Moped stellte die Polizei sicher, gegen den 17-jährigen Korbacher erging Strafanzeige wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis. Für das Leichtkraftrad seines Bruders hatte der junge Mann nämlich gar keinen Führerschein.

Aufgefallen war der Fahrer, als er in der Nacht zu Donnerstag gegen 0.30 Uhr mit hohem Tempo über die Medebacher Landstraße düste und an einem Zivilwagen der Polizei vorbeifuhr. Die Beamten, die von einem anderen Einsatz auf dem Rückweg zur Dienststelle waren und eigentlich nach links in den Nordwall abbiegen wollten, folgten dem Moped. Nachdem der Fahrer von der Sachsenberger Landstraße nach links in die Friedrich-Bangert-Straße eingebogen war, wollten die Polizisten den rasanten Zweiradfahrer zu einer Kontrolle stoppen. Dazu schalteten sie ein Aufsetzblaulicht ein und wollten den Fahrer auch mit einer Kelle zum Anhalten bewegen.

Statt jedoch die Bremse zu betätigen, drehte der Fahrer am Gasgriff. Mit hohem Tempo fuhr er in Richtung Enser Straße, bog dann mit extremer Schräglage nach rechts in die Goethestraße ab, raste durch das Wohngebiet, bog nach links auf den Südring ein und steuerte weiter in Richtung Frankenberger Landstraße. Nach wenigen Metern jedoch, kurz vor der Fußgängerbrücke über den Südring, machte der Fahrer eine Vollbremsung, verlor dabei die Kontrolle über die Maschine, stürzte und rutschte etliche Meter über den Asphalt. "Wir vermuten, dass er zu Fuß weiter in das dortige Wohngebiet flüchten wollte", sagte der Dienstgruppenleiter der Korbacher Polizei.

Bevor der leicht verletzte Jugendliche sich jedoch aufrappeln konnte, hatten die Polizisten ihn jedoch bereits erreicht und mit Handschellen fixiert. Das Moped wurde sichergestellt und soll nun auf technische Veränderungen hin untersucht werden. Vorsorglich untersucht wurde noch in der Nacht auch der 17-Jährige im Korbacher Krankenhaus, dort durften ihn dann aber die Eltern abholen.

- Werbung -

Publiziert in Polizei
Dienstag, 07 Mai 2013 22:12

Räderdiebe auf VW-Parkplatz gefasst

BAUNATAL. Polizisten haben am frühen Dienstagmorgen gegen 1.40 Uhr auf dem Parkplatz des VW-Werks in Baunatal zwei Autoaufbrecher und Reifendiebe festgenommen. Ein weiterer Täter ist noch flüchtig.

Der Werkschutz hatte der Polizei am Montagabend gemeldet, dass sich auf dem Parkplatz des VW Werks zwei Personen verdächtig verhalten würden. Beim Eintreffen von Zivilbeamten des Baunataler Reviers Süd-West wurden die Polizisten auf ein Fahrzeug mit Paderborner Kennzeichen aufmerksam, in dem drei Personen saßen. Die drei Insassen fuhren mit dem Auto in Richtung Haupttor, die Zivilstreife hinterher. Als die Männer die Verfolgung bemerkten, hielten sie ihr Fahrzeug an und flüchteten zu Fuß Richtung Mattenberg.

Der 20-jährige Fahrer aus Altenbeken (Landkreis Paderborn) wurde dabei festgenommen. Im Fahrzeug fanden die Polizisten einen Satz Kompletträder und eine neue Ledertasche und stellten diese Gegenstände sicher. Die Aluräder stammen von einem in der Nähe abgestellten Audi. Um den Reifensatz klauen zu können, hatten die Tatverdächtigen das Fahrzeug vermutlich mit einem Wagenheber angehoben und auf Mauersteinen abgestellt. Weiterhin schlugen die Diebe die hintere linke Seitenscheibe ein und entnahmen aus dem Fahrzeug die hochwertige Ledertasche.

Am späten Montagabend rief der Werkschutz erneut bei der Polizei an und meldete zwei weitere verdächtige Fahrzeuge, wiederum mit Paderborner Kennzeichen. Den nach dort entsandten Polizeibeamten gelang es, einen weiteren im Gebüsch versteckten Tatverdächtigen aufzuspüren und festzunehmen. Hierbei handelt es sich um einen 24-Jährigen aus Delbrück.

Der Dritte, noch flüchtige Täter, soll mit einer Körpergröße von 1,65 Meter auffallend klein gewesen sein. Bekleidet war er vermutlich mit einem schwarzen Kapuzenpullover und einer dunklen Hose.

Zeugen, die Hinweise zur Tat oder dem flüchtigen Täter geben können, werden gebeten, sich an das Polizeipräsidium Nordhessen, Telefon 0561/9100 zu wenden. Die Ermittlungen führt die für Autoaufbrüche zuständige Operative Einheit der Polizeidirektion Kassel.

Publiziert in KS Polizei
Mittwoch, 31 Oktober 2012 17:03

Sprechende Stumme sammeln Spenden

KASSEL. Ein 26-jähriger Rumäne sammelte in der Kasseler Innenstadt Spenden für Taubstumme. Der junge Mann gab sich selbst als taubstumm aus und zeigte auch Polizisten in zivil eine Liste, auf der schon Namen von Spendern standen. Als die Beamten sich zu erkennen gaben, konnte er wie durch ein Wunder wieder reden.

Bei der Personenkontrolle überführte sich der Mann selbst: Er war weder taub noch stumm. Daraufhin nahmen die Beamten den 26-Jährigen mit aufs Revier. In der Vernehmung stellte sich heraus, dass der Mann Personen auf die Liste geschrieben hatte, die er frei erfunden hatte. So wollte er bei den Passanten den Eindruck erwecken, dass bereits andere Spender Geld für Taubstumme gegeben hatten. Gegen den 26-Jährigen wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Verdachts des Betruges eingeleitet.

Kontrolle spricht sich unter "Stummen" schnell herum
Nach Auskunft der Polizeibeamten haben sich zum Zeitpunkt der Kontrolle mehrere Personen in der Kasseler Innenstadt aufgehalten, die nach der gleichen Art und Weise Geld von Passanten erbetteln wollten. Dass ihnen die Polizei auf die Schliche gekommen war, sprach sich unter den "Taubstummen" schnell herum - sie flüchteten.

Publiziert in KS Polizei
Seite 3 von 4

Neustes 112-Video

Werbeprospekte

Anzeige
Anzeige