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WUNDERTHAUSEN. Als die Polizeibeamten und die Kriminalpolizei am Dienstagvormittag mit dem Durchsuchungsbeschluss in Wunderthausen auftauchten, da hätten sie damit wohl kaum gerechnet. Über den gesamten Vormittag bis zum späten Nachmittag waren sie damit beschäftigt, Waffen und Munition aus einem Haus an der Hallenberger Straße zu schaffen, zu registrieren und sicherzustellen.

„Die Kollegen waren mit richterlichem Beschluss zur Durchsuchung gekommen“, erklärte Polizeisprecher Christoph Irle am Dienstag. Demnach habe es Hinweise gegeben, dass sich Waffen in dem Wohnhaus eines 68-jährigen Mannes befinden könnten. Außerdem seien Schuppen im Hinterhof des Hauses durchsucht worden. „Die Kollegen haben auch Waffen gefunden und sichergestellt. Außerdem wurden größere Mengen Munition gefunden“, resümierte der Polizeisprecher.

Ob die Beamten jedoch damit gerechnet hätten, Pumpguns und Uzis, sowie 250 kg Munition zu finden, ist fraglich.

„Es war vor Ort ein enormer Kräfteaufwand nötig“, hieß es aus der Pressestelle. Aus dem gesamten Kreis Siegen-Wittgenstein waren Polizeikräfte nach Wunderthausen ausgerückt. Nicht nur uniformierte Polizeibeamten, auch Kräfte der Kriminalpolizei und Zivilkräfte waren im Einsatz. Außerdem wurde ein Hundeführer eingesetzt, der unter anderem einen Schuppen im Hinterhof des Gebäudes durchsuchte.

Woher die Polizei im Vorfeld den entscheidenden Hinweis erhielt, dass sich Waffen in dem Anwesen befinden, konnte aus ermittlungstaktischen Gründen nicht gesagt werden. Insgesamt wurden mehr als 30 Schuss- und Stichwaffen bei der Durchsuchung gefunden und sichergestellt. Der mutmaßliche Besitzer der Waffen war während der Durchsuchung ebenfalls vor Ort. Gegen ihn, so erklärte Polizeisprecher Christoph Irle am Dienstag, sei ein Strafverfahren eingeleitet worden. Unter anderem wegen mehrerer Verstöße gegen das Waffengesetz und das Kriegswaffenkontrollgesetz. Dennoch sei der Mann nicht festgenommen worden. „Die Ergebnisse der Durchsuchung müssen jetzt ausgewertet werden und man muss dann sehen, wie es weiter geht“, so Irle. Die Staatsanwaltschaft Siegen habe die Ermittlungen in der Sache aufgenommen.

Der große Polizeieinsatz am Wunderthäuser Ortsrand hatte sich schnell herum gesprochen und war auch der Dorfbevölkerung nicht verborgen geblieben. Viele Passanten beobachteten den Einsatz aus sicherer Entfernung. Und viele Stimmen wurden laut, nach denen es niemanden wundere, dass in der Wohnung des 68-Jährigen Waffen und Munition gefunden worden seien.

Polizeisprecher Irle erklärte in diesem Zusammenhang, dass es neben der Durchsuchung des Anwesens in Wunderthausen keine weiteren Durchsuchungen an anderen Orten gegeben habe.

Sobald weitere Informationen vorliegen, wird nachberichtet.

Publiziert in SI Polizei
Samstag, 23 März 2019 13:39

Böschungsbrand schnell gelöscht

WUNDERTHAUSEN. Schnell gelöscht war am Samstagvormittag der Brand einer Böschung in der Wemlighäuser Straße in Wunderthausen. Um kurz elf wurde die Feuerwehr durch eine Anwohnerin alarmiert, die am Wunderthäuser Ortsausgang auf der Böschung gegenüber ihres Wohnhauses eine Rauchentwicklung bemerkte.

Die Kameraden der Feuerwehr löschten kurz nach ihrem Eintreffen etwa 30 Quadratmeter brennende Böschung ab und wühlten zusätzlich mit einer Schüppe den Boden im Bereich der Brandstelle um, um eventuelle Glutnester direkt zu ersticken.

Vermutlich war es durch Selbstentzündung zu dem Brand gekommen.

Publiziert in SI Feuerwehr

TRAMBACH. Zu einem schweren Fahrradunfall kam es am Mittwochmittag gegen kurz vor 13 Uhr auf einem Feldweg auf dem Trambach zwischen Wunderthausen und Hallenberg. Eine Gruppe aus Radfahrern war von der L 717 kommend auf dem abschüssigen Feldweg unterhalb des Trambachs unterwegs.

Seit einiger Zeit befinden sich in dem Feldweg einige Bodenwellen, die zuvor nicht dort waren. Während die Radfahrer, die in Altastenberg Urlaub machen und jeden Tag zu Touren aufbrechen die erste der beiden Unebenheiten noch ohne Probleme passierten, stürzte ein junger Mann in der zweiten Bodenwelle schwer. Nach Aussage seiner betroffenen Mitfahrer hat der Mann sich beim Sturz überschlagen. Er sei dabei schwer am Arm und so schwer am Rücken verletzt worden, dass ein Rettungshubschrauber angefordert werden musste, berichtete einer der Mitfahrer.

Der Kasseler Rettungshubschrauber Christoph 7 landete unmittelbar neben der Unfallstelle und flog den Patienten zur Uniklinik nach Marburg. Mit im Einsatz waren auch Rettungswagen und Notarzt aus dem Hochsauerlandkreis, die den Patienten vor Ort erstversorgten. Nach Aussagen der Fahrradfahrer und einer Anwohnerin war es am Samstag bereits in derselben Bodenwelle zu einem schweren Sturz gekommen, bei dem auch Rettungsdienst und Notarzt im Einsatz waren. Der Sturz am Wochenende sei aber zum Glück glimpflicher ausgegangen.

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Publiziert in HSK Retter
Mittwoch, 25 Februar 2015 16:57

Hallenberg: Grüner Rover beschäftigt die Polizei

HALLENBERG. Ein grüner Rover mit Unfallschäden ist am frühen Mittwochmorgen ins Visier der Polizei im Hochsauerlandkreis geraten. Ein Zeuge hatte das Auto um 4.40 Uhr auf dem Wanderparkplatz Trambach an der Landesstraße 717 zwischen Hallenberg und Wunderthausen entdeckt und die Beamten informiert.

Wie die Polizei feststellte, befanden sich im Wagen keine Insassen. Aber: Auf der abschüssigen Strecke von Wunderthausen nach Hallenberg war das Auto wohl zuvor von der Straße abgekommen und gegen eine Leitplanke geprallt. Dabei wurde der Rover und auch die Leitplanke beschädigt. Die Insassen des Wagens mit spanischer Zulassung meldeten sich aber nicht bei der Polizei, um die Schäden zu melden. Vielmehr ließen sie das Auto unverschlossen auf dem Wanderparkplatz zurück. Um Diebstähle zu verhindern, wurde der Rover abgeschleppt, teilte die Polizei mit.

Das Verkehrskommissariat im Hochsauerlandkreis ermittelt wegen des Verdachts der Unfallflucht gegen den Fahrer oder die Fahrerin des Rover und bittet mögliche Zeugen um Hinweise an die Polizei in Winterberg. Die Telefonnummer lautet 02981/90200.

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Publiziert in HSK Polizei

BAD BERLEBURG. Ein Schaden von 50.000 Euro ist bei einem Unfall auf der L 717 entstanden. Der 59-jährige Autofahrer wurde bei dem Alleinunfall leicht verletzt.

Der 59-Jährige befuhr am Samstag die L 717 von Bad Berleburg-Wunderthausen in Richtung Hallenberg. In einer Linkskurve kam der Wagen von der Fahrbahn ab. Beim Gegenlenken brach das Heck aus. Querstehend driftete das Auto auf die Gegenspur und rutschte anschließend von der Fahrbahn in eine Bodensenke.

"Dank Gurt und Airbag wurde der Fahrer nur leicht verletzt", sagte am Sonntag ein Polizeisprecher. Am Auto entstand Totalschaden, die Schadenshöhe beläuft sich auf 50.000,- Euro.

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Publiziert in SI Polizei
Donnerstag, 14 Juni 2012 14:51

Lastwagen mit heißem Teer droht umzustürzen

KRAFTSHOLZ.  Ein spektakulärer Lkw-Unfall hat heute Mittag die Feuerwehr und ein Spezialbergungsunternehmen auf den Plan gerufen.
Gegen 13.20 Uhr war ein mit heißem Teer beladener Lkw auf der abschüssigen K 51 von Wemlighausen in Richtung Kraftsholz unterwegs. Weil dessen Fahrer einem entgegenkommenden, grünen Tieflader mit Harvester ausweichen musste, geriet er auf der engen Straße auf den Seitenstreifen und grub sich im Erdreich des angrenzenden Grabens ein. Der Fahrer des Tiefladers fuhr weiter und konnte bisher nicht ermittelt werden.
Aufgrund extremer Schieflage drohte der mehrachsige Lkw nun komplett in die Böschung und eine darunter liegende Wiese zu stürzen. Der Fahrer konnte seinen Lkw noch selbst verlassen und blieb bei dem Zwischenfall unverletzt.
Mit Hilfe eines Spezialkrans wurde der 32 Tonnen schwere Lkw angehoben und somit wieder in eine gerade Position gebracht. Während der Lkw von den Ketten des schweren Krans gerade gehalten wurde, setzte sich ein Fahrer der Baufirma ans Steuer und lenkte den Brummi so schließlich wieder auf die Straße zurück. Die K 51 musste während der Bergungsarbeiten lange Zeit, bis etwa 17 Uhr, komplett gesperrt werden. Während der Bergung musste die RWE kurzfristig den Strom abschalten, da Hochspannungsleitungen im Bereich der Unfallstelle und des hohen Krans angebracht waren. Wie hoch der entstandene Schaden ist, stand zunächst noch nicht fest.

Publiziert in SI Polizei

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