Anzeige der Artikel nach Schlagwörtern: Wohnsitzloser

Dienstag, 22 Januar 2019 09:04

Rentner klaut Pornohefte im Wert von 240 Euro

MARBURG. Auf pornografische Zeitschriften und Kalender eines Geschäftes im Bahnhof Marburg hatte es letzten Freitag (18. Januar) ein 68-jähriger Wohnsitzloser abgesehen. Nach Zeugenhinweisen konnten Bundespolizisten den aus Plauen (Vogtlandkreis/Sachsen) stammenden Mann am gleichen Abend, gegen 19.30 Uhr, festnehmen.

Bereits am Tag zuvor hatte der 68-Jährige Kalender und Zeitschriften gestohlen. Die Beute hatte insgesamt einen Wert von rund 240 Euro und wurde sichergestellt. Die Zeitschriften und die Kalender erhielt der Ladenbesitzer zurück.

Die Bundespolizei hat gegen den Mann ein Strafverfahren eingeleitet. Nach den polizeilichen Maßnahmen kam der Mann wieder frei. (ots/r)

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Publiziert in Polizei
Mittwoch, 30 Mai 2018 15:28

Exhibitionist im Tannenwäldchen festgenommen

KASSEL. Am Dienstagmorgen nahmen Beamte des Polizeireviers Mitte einen 31-jährigen Wohnsitzlosen fest, der im Verdacht steht, sich einer Frau unsittlich gezeigt zu haben.

Am Montagmittag, gegen 11.30 Uhr, soll sich der Täter einer Frau, die mit ihren Hunden im Tannenwäldchen unterwegs war, unsittlich gezeigt haben. Die Frau war am Morgen, gegen kurz nach 10 Uhr, erneut im Tannenwäldchen und erkannte den Mann wieder. Sie alarmierte die Polizei, umgehend wurde eine Streife des Polizeireviers Mitte entsandt, die den italienischen Staatsangehörigen, der auf einer Parkbank saß, festnahm.  

Die Ermittler des Kommissariats 12 prüfen derzeit, ob der Tatverdächtige auch für zurückliegende, ungeklärte Fälle, in Frage kommt.  Über den letzten Fall berichtete die Polizei in der veröffentlichten Pressemeldung vom Freitag, den 25.05.2018 um 11:57 Uhr: "Kassel-West: Exhibitionist zeigt sich unsittlich im Tannenwäldchen: Polizei hofft auf Hinweise". 

Der Tatverdächtige befindet sich momentan im Gewahrsam der Polizei. Seine Vernehmung erfolgte direkt am selben Tag, die Entscheidung über eine mögliche richterliche Vorführung des 31-Jährigen steht zur Zeit hingegen noch aus. (ots/r)

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Publiziert in KS Polizei
Donnerstag, 10 September 2015 11:02

Korbach: Hat wohnsitzloser Autodieb wieder zugeschlagen?

KORBACH. Nach dem Diebstahl alkoholischer Getränke in der Korbacher Altstadt hat die Polizei einen Tatverdächtigen vorläufig festgenommen. Bei dem Mann handelt es sich um einen 21-jährigen Wohnsitzlosen, der Mitte Juli ein gestohlenes Auto unter Drogeneinfluss und ohne Führerschein zu Schrott fuhr. Die Ermittlungen dauern an.

Nach einer Feier im Korbacher Gildehaus, dem Steinhaus der Schützengilde in der Violinenstraße, wurden vermutlich am Dienstag im Laufe des Tages mehrere Kisten Bier, Schnaps, Sekt, Süßigkeiten und auch eine geringe Menge Bargeld gestohlen. Die Polizei geht davon aus, dass mehrere Täter am Werk waren. Wie die Diebe in das Steinhaus gelangten, steht bislang nicht fest.

Mit den Kisten verschwanden die Diebe jedenfalls in Richtung Südwall/Neuer Weg. Einen Teil der Beute stellte die Polizei zwischenzeitlich sicher und nahm auch einen mutmaßlichen Täter vorläufig fest: Dazu war es am frühen Mittwochmorgen gekommen, als die Polizei um 1.30 Uhr zu einer Ruhestörung in der Straße Südwall gerufen wurde. Im Garten eines Hauses trafen die Ordnungshüter den mutmaßlichen Dieb neben den versteckten Getränkekisten an und brachten ihn zur Dienststelle.

Bei dem Tatverdächtigen, der zu den Vorwürfen schweigt, handelt es sich um einen polizeibekannten 21-jährigen Wohnsitzlosen, der sich seit längerer Zeit in Korbach aufhält. Hinweise zu dem Diebstahl aus dem Gildehaus erbittet die Polizeistation in Korbach unter der Telefonnummer 05631/971-0.

Mitte Juli gestohlenes Auto in Frankenberg "geschrottet"
Wie Polizeisprecher Volker König auf Nachfrage von 112-magazin.de bestätigte, handelt es sich bei dem 21-Jährigen um den jungen Mann, der Mitte Juli in der Herbstbreite in Korbach - nur wenige Meter vom Ort der aktuellen Festnahme entfernt - einen mehr als 25.000 Euro teuren Nissan Navara klaute. Mit dem Auto fuhr der damals unter Drogeneinfluss stehende Täter, der offenbar nicht einmal einen Führerschein besitzt, nach Frankenberg. Hier endete die Fahrt an einem Baum in der Goßbergstraße: Der 21-Jährige hatte die Kontrolle verloren und war von der Fahrbahn abgekommen.

Der gebürtig aus Bad Driburg im Landkreis Höxter stammende Straftäter war in der Vergangenheit schon mehrfach mit dem Gesetz in Konflikt geraten. Nach unseren Informationen war der 21-Jährige erst relativ kurz vor dem Autodiebstahl Mitte Juli aus dem Gefängnis entlassen worden. Aktuell befindet er sich auf freiem Fuß - das Strafverfahren für das vor zwei Monaten begangene Verbrechen läuft, im Fall des Diebstahls aus dem Gildehaus dauern die Ermittlungen an.


Über den Unfall mit dem gestohlenen Wagen berichtete 112-magazin.de:
Drogen, keine "Karte": Mit geklautem Nissan gegen Baum (13.7.2015, mit Fotos)

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Publiziert in Polizei
Donnerstag, 26 Februar 2015 14:28

Auf frischer Tat ertappt: Mann hält Autoknacker fest

KASSEL. Ein 35 Jahre alter Autoknacker ist am frühen Mittwochmorgen in Kassel auf frischer Tat ertappt worden. In einer Tiefgarage am Holländischen Platz hatte er gegen 5.30 Uhr die Scheibe einer Fahrzeugtür eingeschlagen und aus dem Handschuhfach ein mobiles Navigationsgerät geklaut. Der Autobesitzer überraschte den Mann, hielt ihn fest und übergab ihn schließlich der alarmierten Polizei. Ein Haftrichter am Amtsgericht in Kassel erließ bereits einen Haftbefehl gegen den Wohnsitzlosen.

Wie die Polizei berichtete, hatte der Autoknacker das Navi noch in der Hand, als er von dem 59-jährigen Autobesitzer ertappt wurde. Über den Notruf 110 alarmierte der 59-Jährige die Polizei, die schickte sofort einen Streifenwagen zum Tatort. Die Beamten trafen im Treppenhaus der Tiefgarage den Tatverdächtigen und auch das Opfer an. Wie der Autobesitzer den Beamten mitteilte, hatte er den Täter in der Tiefgarage beim Einbruch ertappt und ihn bis ins Treppenhaus verfolgt: Dort konnte er ihn schließlich festhalten.

Bei der Personenkontrolle stellte die Polizei fest, dass der 35-Jährige, der bei der Polizei wegen Eigentumsdelikten schon mehrfach aufgefallen war, unter der Jacke und in seinem Rucksack offenbar weiteres Diebesgut hatte. Die Kasseler Polizei prüft nun, ob der 35-Jährige für weitere Autoaufbrüche in Frage kommt und wem die bei ihm sichergestellten Gegenstände gehören.

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Publiziert in KS Polizei

KASSEL. Hinter Gittern bei der Polizei in Kassel landete ein 42 Jahre alter Mann: Erst hatte der aus Aachen stammende Wohnsitzlose in einem Drogeriemarkt im Bahnhof Kassel-Wilhelmshöhe Waren im Wert von rund 100 Euro mitgehen lassen, dann wurde er von einem Ladendetektiv erwischt - und als letztlich zwei Bundespolizisten zur Festnahme anrückten, ging der Mann auch noch gewaltsam auf die Beamten los.

Wie die Polizei am Montag berichtete, schlug der 42-Jährige bei der Festnahme um sich und trat auch nach den Beamten. Der Mann wurde überwältigt und gefesselt. Weil er sich aber auch weiterhin renitent zeigte, musste er sogar kurzzeitig in eine Zelle gesteckt werden. Zum Glück wurde bei der gesamten Aktion niemand verletzt, teilte die Polizei mit.

Nach den polizeilichen Maßnahmen wurde der 42-Jährige schließlich wieder auf freien Fuß entlassen. Die Bundespolizeiinspektion Kassel hat gegen den Mann aber bereits ein Strafverfahren wegen Diebstahls sowie wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet.

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Publiziert in KS Polizei
Dienstag, 23 Oktober 2012 17:13

Mit geklautem Bike auf Diebestour: Mann in Haft

LICHTENFELS/KORBACH. Gut zwei Wochen nach der Festnahme eines mutmaßlichen Seriendiebs hat die Kripo am Dienstag Details zu dem Fall bekannt gegeben. Dem verhafteten 30-Jährigen werden 30 Einbrüche und Diebstähle in fast allen Lichtenfelser Stadtteilen und zahlreiche weitere Fälle im angrenzenden Hochsauerlandkreis zur Last gelegt.

"Unser Täter suchte Geld", sagte am Dienstag Erste Kriminalhauptkommissarin Susanne Gumpricht zum Motiv des aus Lichtenfels stammenden und zuletzt wohnsitzlosen Mannes. Dennoch ließ der am 10. Oktober in einem Lichtenfelser Stadtteil von der Kripo Festgenommene seit Sommer so ziemlich alles mitgehen, was ihm in die Finger kam: Handys, Navigationsgeräte, Speicherkarten, ein Nachtsichtgerät, Digitalkameras, Jacken, ein Rucksack, Feuerzeuge, Taschenlampen, Fahrradtrinkflaschen oder auch Lebensmittel, vor allem aber Bargeld und EC-Karten. "Die Menschen in Lichtenfels waren sehr aufgeregt", sagte die Ermittlerin weiter.

Nachdem ab Sommer die ersten Taten im nördlichen Lichtenfels bei der zuständigen Polizeistation in Korbach und die Verbrechen aus den südlichen Stadtteilen bei der Polizei in Frankenberg angezeigt worden waren, hätten die Ermittlungsgruppen beider Stationen rasch eine Serie erkannt und auch das für Drogen und Mehrfachintensivtäter zuständige Dezernat K 30 der Kripo hinzugezogen. "Es war nicht auszuschließen, dass es sich bei den Taten um Beschaffungskriminalität handelt", erklärte die Leiterin des K 30 weiter. Dass der 30-Jährige aber die Taten vor allem beging, um sein nacktes Überleben zu sichern, stellte sich erst später heraus. "Es handelte sich tatsächlich um Armutskriminalität", sagte am Dienstag Polizeisprecher Volker König. Verwunderlich dabei war, dass der Serientäter einen Großteil seiner Beute gar nicht "versilberte", sondern in seiner Unterkunft in einem Lichtenfelser Stadtteil "bunkerte". Ein Bekannter des 30-Jährigen hatte dem Wohnsitzlosen Unterschlupf gewährt. Der ehemalige Schulfreund wusste nach Kripoangaben nichts von den kriminellen Aktivitäten. "Er war sehr überrascht von der Festnahme", sagte Gumpricht.

Überrascht von der Festnahme
Überrascht von der Festnahme war aber auch der Verhaftete selbst. Nachdem die Kripo zahlreiche Hinweise, unter anderem auf einen Radfahrer, erhalten und intensive Ermittlungen geführt hatte, erfolgte am 10. Oktober nachmittags der Zugriff - in der Nacht zuvor war in eine Gartenhütte in Münden eingebrochen worden. Die Beute, ein Flachbildfernseher und ein Receiver, fanden die Ermittler im Zimmer des Festgenommenen. Er räumte den nächtlichen Einbruch und mehrere weitere Taten ein. Der Mann gab bei seiner polizeilichen Vernehmung an, dass mehrere von ihm durchsuchte Autos überhaupt nicht verschlossen gewesen wären. Dieser Umstand und auch die Tatsache, dass in einigen Autos die spätere Beute von außen sichtbar lag, veranlasste Polizeisprecher König am Dienstag zu einem Appell: "Man sollte Dieben keine Gelegenheit bieten". Waren die vom Täter ausgeguckten Fahrzeuge verschlossen, so schlug er Scheiben ein oder öffnete die Knöpfchen mit einer selbst gebauten Schlinge. Der Täter verfügte zudem über zahlreiche andere Werkzeuge. Seine Tatorte, unter anderem das Rathaus in Goddelsheim, kundschaftete der Seriendieb tagsüber mit einem (geklauten) Fahrrad aus. In der Nacht kehrte er ebenfalls mit dem Mountainbike zurück, um zuzuschlagen und die Beute im Schutze der Dunkelheit abzutransportieren. Der Stehl- und Sachschaden beläuft sich allein in Lichtenfels auf rund 10.000 Euro.

"Serie wäre immer weiter gegangen"
Wären nicht so viele Hinweise aus der Bevölkerung eingegangen und hätte die Polizei nicht so intensiv ermittelt, "so wäre die Serie immer weiter gegangen", zeigte sich die Leiterin des K 30 überzeugt. An den Ermittlungen waren auch die Operative Einheit (OPE) der Korbacher Kripo sowie Kräfte der Bereitschaftspolizei aus Kassel für verdeckte Ermittlungen und Observationen beteiligt. Während für die hiesigen Ermittler die 30 Taten in Lichtenfels geklärt sind, geht die Arbeit der Kripo auf der anderen Seite des hessisch-westfälischen Landesgrenze weiter: Im Hochsauerlandkreis nämlich sind derzeit noch zahlreiche Eigentumsdelikte ungeklärt, von denen viele jedoch dem 30-Jährigen zugeschrieben werden - vor allem in Medebach, Hallenberg und Winterberg. Die Polizei hofft nun, dass sich Geschädigte melden und ihr Eigentum wiedererkennen. Viele der Asservate liegen bei der Kripo in Korbach und müssen noch den verschiedenen Tatorten zugeordnet werden. "Der mutmaßliche Täter weiß in vielen Fällen nicht mehr, wo er etwas gestohlen hat", erklärte Gumpricht.

In Nordrhein-Westfalen war übrigens mit Haftbefehl nach dem Wohnsitzosen gefahndet worden. Seit seiner Festnahme sitzt er in Untersuchungshaft. Vermutlich befassen sich zwei Gerichte mit der nun geklärten Serie von Diebstahlsdelikten - eines in Hessen und eines in NRW. Dem Mann droht eine Haftstrafe.

Publiziert in Polizei

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