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BIEDENKOPF/HATZFELD. Eine mehr als halbstündige Verfolgungsjagd mit der Polizei hat sich ein 45-jähriger Hatzfelder geliefert. Der betrunkene Fahrer wurde schließlich gestoppt und festgenommen. Den Führerschein stellten die Beamten sicher und ordneten eine Blutentnahme an.

Der Mann aus Hatzfeld sollte am frühen Sonntagmorgen gegen 3.30 Uhr in Biedenkopf angehalten und kontrolliert werden. Allerdings missachtete der Mann die Anhaltezeichen einer Polizeistreife und flüchtete mit seinem Kleinbus von der Eventhalle nach Norden in Richtung Weifenbach. Die Beamten nahmen die Verfolgung auf und riefen Verstärkung hinzu, wie Polizeisprecherin Yasmine Hirsch am Montag berichtete.

Insgesamt fünf Polizeifahrzeuge beteiligten sich an der Verfolgungsfahrt, die schließlich nach Waldeck-Frankenberg führte und Hatzfeld-Holzhausen endete: Dort gelang es nach rund 35 Minuten, den Flüchtigen zum Anhalten zu bringen. Die Beamten nahmen den Mann fest. Ein Atemalkoholtest ergab bei ihm einen Wert von rund 1,8 Promille, so dass eine Blutentnahme und die Sicherstellung seines Führerscheins folgten.

Neben der Anzeige wegen der Trunkenheitsfahrt erging eine weitere Anzeige gegen den Hatzfelder, da er im Zuge seiner Flucht etliche Verkehrsregeln missachtete und andere Verkehrsteilnehmer gefährdete. Außerdem beschädigte sein Kleinbus eines der eingesetzten Polizeifahrzeuge, da der Beschuldigte beim Abstellen seines Wagens keinen Gang eingelegt und auch die Handbremse nicht angezogen hatte - daher machte sich der Kleinbus selbständig und rollte gegen einen Streifenwagen. (ots/pfa)  

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Publiziert in Polizei

HATZFELD. Auf dem für Lkw gesperrten Straßenstück zwischen dem Hatzfelder Stadtteil Lindenhof und Weifenbach drohte am Montagmittag der tonnenschwere Anhänger eines Lastwagens umzukippen. Der 35 Jahre alte Lkw-Fahrer einer Firma aus Kassel wollte nach Angaben der Polizei nach Biedenkopf. Da die Sackpfeife jedoch gesperrt ist, habe sich der rumänische Fahrer von seinem Navigationsgerät leiten lassen, sagte ein Polizeisprecher.

Seit Juni ist die Sackpfeife zwischen Eifa und Biedenkopf gesperrt, weil die kurvenreiche und im Winter oft gesperrte Bundesstraße entschärft und auf drei Fahrspuren erweitert wird.

Immer wieder versuchen neben Pkw- auch Lkw-Fahrer, die ausgeschilderte und etwa 40 Kilometer längere Umleitungsstrecke zu umfahren. Eine Alternativroute führt über Lindenhof und Weifenbach. Dieser Weg ist allerdings nicht für tonnenschwere Lastwagen geeignet. Das weiß seit Montag auch ein 35 Jahre alter Fahrer aus Rumänien, der für eine Firma in Kassel-Lohfelden arbeitet.

Der unbeladene Anhänger des Gespannes kam am Montag gegen 13 Uhr auf der schmalen Straße nach rechts von der Fahrbahn ab und drohte, eine Böschung hinunter zu stürzen.

20 Feuerwehrleute aus Hatzfeld, Holzhausen, Reddighausen und Eifa, eine Polizeistreife sowie die Besatzung eines DRK-Rettungswagens eilten zur Unfallstelle. Der Fahrer brachte das Gespann zwar zum Stehen - es ging aber weder vor noch zurück. "Wir können hier nichts machen", sagte Stadtbrandinspektor Eckhard Wenzel. "Wenn der Anhänger angehoben wird, kippt er um."

Nach Rücksprache mit dem Firmenchef des Unternehmens aus Lohfelden forderte die Polizei einen Autokran zur Bergung des Anhängers an. Die Arbeiten dauerten bis zum Abend an. Dazu rückte die Feuerwehr erneut an, um den Ort des Geschehens auszuleuchten.

Sachschaden war nach Angaben der Polizei zunächst nicht entstanden. Allerdings könne sich der Fahrer beziehungsweise dessen Arbeitgeber auf eine "saftige" Rechnung einstellen, sagte ein Polizeibeamter vor Ort. Neben einem Strafmandat für unberechtigtes Fahren auf einer für Lkw gesperrten Strecke müsse der Verursacher auch für die Kosten des Feuerwehreinsatzes und des teuren Autokranes aufkommen.

Unverständlich nannte es der Polizeibeamte, dass der Lkw-Fahrer einfach weitergefahren sei, obwohl Mitarbeiter des Hatzfelder Bauhofes ihn direkt vor dem Unglück angesprochen und darauf aufmerksam gemacht hätten, dass die Straße mit Lastwagen nicht befahren werden kann.

Für die Dauer der Bergungsarbeiten war die Strecke zwischen Hatzfeld und Weifenbach am Montag bis in die Abendstunden gesperrt.

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Publiziert in Feuerwehr
Freitag, 02 September 2011 07:17

Randalierer lassen ihre Wut an Autos aus

LANDKREIS. Gleich sechs Autos wurden in den vergangenen Tagen von Randalierern beschädigt - und das aus reiner Zerstörungswut. Der Schaden liegt bei gut 10.000 Euro. Die Polizei ermittelt und bittet um Hinweise aus der Bevölkerung.

In Marburg waren in der Nacht zum Mittwoch gleich vier Autos betroffen. Es entstand ein Gesamtschaden von weit über 4.000
Euro. Vermutlich gegen 23 Uhr zerstörte ein junger Mann auf dem Parkplatz der Chemnitzer Straße 19 eine Seitenscheibe eines VW Golf. Nach Zeugenaussagen trat der Täter zunächst erfolglos gegen die Scheibe. Die ging erst zu Bruch, als er mit Anlauf und beiden Beinen voran dagegen sprang. Als die Zeugen sich bemerkbar machten, suchte der Täter ohne Beute das Weite.

Der Gesuchte ist etwa 18 Jahre alt, etwa 1,80 Meter groß und hat kurze, dunkle, gelockte Haare. Er trug eine kurze schwarze Jacke und eine graue Jogginghose.

Ein Schaden in Höhe von mindestens 2.000 Euro entstand an einem silbernen Daimler Benz der A-Klasse, der am Fahrbahnrand vor dem Haus am Richtsberg 34 parkte. Unbekannter verkratzten die Fahrer- und Beifahrerseite. Hier lässt sich die Tatzeit nicht genau eingrenzen. Der Eigentümer hatte seinen Daimler am Montag, 29. August, um 23 Uhr abgestellt und den Schaden am Mittwoch gegen 9.30 Uhr bemerkt.

Ebenfalls eine Schaden in Höhe von 2.000 Euro beklagt der Besitzer eines rauchmetallic-farbigen Daimler Benz. Der Kombi stand in der
Nacht zum Mittwoch auf dem Parkplatz vor dem Haus Hölderlinstraße 7. Hier verkratzten die Täter die linke Seite wellenförmig. 

Eine weitere Sachbeschädigung durch das Verkratzen des Lacks ereignete sich direkt vor einem Gastronomiebetrieb im Barfüßertor.
Dort traf es zwischen Dienstag, 30. August, 18 Uhr und Mittwoch, 15.30 Uhr einen schwarzen VW Touran. Unbekannte hinterließen auf der Tür hinten rechts einen 40 Zentimeter langen Kratzer und verursachten damit einen Schaden in Höhe von mindestens 500 Euro.

In Stadtallendorf verkratzten Unbekannte auf dem Parkplatz der Theodor-Heuss-Straße 2 am Dienstag, 30. August, zwischen 16 und 17.30 Uhr die Heckklappe eines schwarzen VW Golf. Es entstand ein Schaden in Höhe von mindestens 1.000 Euro.

Auch in Weifenbach wurde ein Auto beschädigt. Dort verkratzten am Dienstag zwischen 17 und 18.30 Uhr Unbekannte die Hintertür der Beifahrerseite eines schwarzen VW Polo. Das Auto parkte auf der Ortsdurchfahrt von Weifenbach in der Lahn-Eder-Straße in Höhe des Hauses Nr. 42. Hier entstand ein Schaden in Höhe von mindestens 500 Euro.

Die Polizei bittet um Mithilfe: Wer kann Angaben zu den Vorfällen machen? Polizei Marburg, Tel. 06421/406-0, Polizei Biedenkopf, Tel. 06461/92950, Polizei Stadtallendorf, Tel. 06428/93050. (ma/as)

Publiziert in MR Polizei

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