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BAD AROLSEN. Eine Vorfahrtsverletzung führte am Montagnachmittag zu einem Verkehrsunfall auf der Bundesstraße 450 in Höhe des Ferienparks am Twistesee.

Zum Unfallhergang konnte die Polizei an der Einsatzstelle noch keine gesicherten Informationen herausgeben. Anhand des Unfallbildes befuhr ein silbergrauer Peugeot mit Kasseler Kennzeichen (KS) gegen 13.45 Uhr die Kreisstraße 7 aus Richtung Bad Arolsen/Wetterburg kommend, um nach links auf die Bundesstraße 450 in Richtung Wolfhagen aufzufahren.

Zeitgleich war aus Richtung Landau ein mit zwei Personen besetzter Fahrschulwagen - ein schwarzer BMW X1 - in Richtung Mengeringhausen auf der B 450 (Hagenstraße) unterwegs. Nach derzeitiger Kenntnislage kam es im Kreuzungsbereich zur Kollision. Weil die beiden Personen im Fahrschulwagen und auch die Fahrerin (65) des Peugeot nach der medizinischen Erstversorgung durch Notärzte mit drei RTW ins Bad Arolser Krankenhaus transportiert werden mussten, konnte bei der Unfallaufnahme keine Befragung durch Polizeikräfte zum Unfallhergang vorgenommen werden. Erst später stellte sich heraus, dass der Fahrlehrer (72) und die Fahrschülerin (18) leichte Verletzungen davongetragen haben. Die Unfallverursacherin gilt als schwerverletzt.

Auch die Feuerwehren aus Neu-Berich und Wetterburg wurden über die Leitstelle Waldeck-Frankenberg alarmiert. Auslaufende Betriebsstoffe abbinden, den Brandschutz sicherstellen sowie das Reinigen der Straße waren Aufgaben, die von den sechs Feuerwehrleuten professionell durchgeführt werden mussten. Geleitet hat den Einsatz Wehrführer Fred Zarges. Die Unfallaufnahme erfolgte durch die Bad Arolser Polizei, deren Beamte mit drei Streifenwagen vor Ort waren. Zunächst musste die Bundesstraße aus Richtung Mengeringhausen gesperrt werden, nach der Versorgung der Verletzten lief der Verkehr stockend weiter. 

Beide Autos mussten mit Totalschaden abgeschleppt werden.

Link: Unfallstandort am 3. Mai 2021 auf der Bundesstraße 450.

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BATTENBERG/DODENAU. Schnell und richtig reagiert hat am Mittwochvormittag der Fahrer eines im Hochsauerlandkreis (HSK) zugelassenen Mülltransporters. Gegen 8 Uhr befuhr der Müllwagen die Ortsdurchfahrt von Dodenau in Richtung Battenberg, als der Fahrer eine Qualmwolke bemerkte, die das Fahrzeug hinter sich herzog. Er verschloss die hydraulische Ladeeinrichtung am Fahrzeug, um dem Brand die Sauerstoffzufuhr zu nehmen. Über die Notrufnummer 112 informierte der Fahrer die Rettungsleitstelle Waldeck-Frankenberg, die umgehend die Wehren aus Dodenau und Allendorf alarmierten. Hinzugeführt wurde auch der ELW aus Allendorf (Eder).

Am Ortsausgang von Dodenau konnte das Fahrzeug angehalten werden. Wehrführer Hartmut Specht ließ die komplette Korona umdrehen und lotste den Mülltransporter über die Bahnhofstraße zur Mehrzweckhalle an der Eder - auch deshalb, um genügend Löschwasser zur Verfügung zu haben. Dort wurde das brennende Müllgut aus dem Fahrzeug gezogen. Einer der Dodenauer Feuerwehrmänner unterstützte mit seinem Traktor mit Frontgabel das Auseinanderziehen des Mülls, um diesen besser ablöschen zu können.

Hilfreich dabei war eine geringe Menge an Netzmittelzusatz, um ein Eindringen in das Brandgut zu erleichtern. Nach etwa einer Stunde war der Einsatz beendet. Sachschäden am Müllfahrzeug konnten nicht festgestellt werden. Insgesamt waren 28 Feuerwehrleute am Einsatz beteiligt.

Link: Löschaktion am 28. Oktober an der Mehrzweckhalle Dodenau.

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HERZHAUSEN. Einen Schwan, der sich in einer Angelschnur verfangen hatte, haben die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren Herzhausen und Buchenberg im Edersee befreit.

Einmal mehr zeigten die Einsatzkräfte der Feuerwehr am Sonntag, dass sie nicht nur Brände löschen, Menschenleben retten oder verletzte Personen bergen können, sondern auch flexibel und besonnen auf andere Szenarien reagieren.

Schwan in Not

Gegen 15.10 Uhr erreichte die Wehren aus Herzhausen und Buchenberg die Meldung von der Leitstelle, das sich ein Schwan auf dem Edersee bei Herzhausen in Not befindet. Daraufhin rückten die Einsatzkräfte zu Einmündung der Itter in den Stausee aus, bestiegen ein Boot und ruderten zu dem Schwan, der von einer Angelschnur umwickelt im Wasser lag. Während einer der Freiwilligen das Tier in das Boot hob, wurde die Angelschnur, die sich um Hals, Schnabel, Ständer und Flügel verknotet hatte aufgeschnitten und entfernt. Etwa 20 Einsatzkräfte waren an der Rettungsaktion unter der Leitung des stellvertretenden Wehrführers Andreas Thiele beteiligt.

Nach eingehender Untersuchung wurde der Schwan in die Freiheit entlassen. (112-magazin)

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BROMSKIRCHEN. Mit dem Einsatzkürzel "F1, Spänebunker glimmt" wurden 15 Einsatzkräfte der Feuerwehr Bromskirchen alarmiert - die Einsatzleitung hatte Wehrführer Axel Klingauf.

Die Alarmierung erreichte die Brandschützer am Donnerstagnachmittag um 13.31 Uhr, nach einem Defekt an der Heizungsanlage in einer Schreinerei. Eine leichte Verpuffung hatte anschließend zur Folge, dass sich einige Glutnester im Spänebunker festgesetzt hatten. Unter Atemschutz wurden zwei Trupps in das Gebäude in der Erbsgasse geschickt, die mit einem Sprühstrahl die Glutnester ablöschen konnten. 

Durch die Abgabe einer geringen Menge Löschwasser, konnte ein Großteil des mit Spänen gefüllten Bunkers verschont bleiben. Die Schreinerei wurde wegen der Rauchentwicklung quer gelüftet um keine Späne aufzuwirbeln. Die Nachkontrolle mit der Wärmebildkamera ergab keine weiteren Hinweise auf Glutnester. (112-magazin)


Erst im November war eine Schreinerei in Diemelsee-Flechtdorf, dank des schnellen Eingreifens der Feuerwehr, einer Katastrophe entgangen. 

Link: Schreinerei in Flammen - Wehren im Einsatz  (19.11.2017, mit Video und Fotostrecke)

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