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Donnerstag, 12 Januar 2012 18:46

Kellersauna in Brand, Haus verqualmt

WARBURG. In einer als Lagerraum genutzten Sauna in einem Wohnhauskeller ist am Donnerstag ein Brand ausgebrochen. Ein Bewohner des Gebäudes kam ins Krankenhaus.

Der Brand war gegen 10.30 Uhr aus noch ungeklärter Ursache in einem Einfamilienhaus in der Carl-Orff-Straße in Warburg ausgebrochen. Die Bewohner konnten sich nach Angaben der Feuerwehr selbst aus dem Haus retten, so dass beim Eintreffen der insgesamt 25 ausgerückten Brandschützer aus Warburg und Ossendorf keine Personen mehr im Gebäude waren.

Das Feuer war in einer als Lagerraum genutzten Heimsauna ausgebrochen. Die Sauna und weitere im Keller gelagerte Gegenstände brannten. Ein Trupp unter Atemschutz ging zur Brandbekämpfung in den Keller vor. Mit zwei Hochleistungslüftern belüfteten die Feuerwehr das Haus, da sich der Brandrauch im gesamten Gebäude ausgebreitet hatte.

Zu Nachlösch- und Aufräumarbeiten schickte Einsatzleiter Rainer Neumaier drei weitere Trupps unter Atemschutz in das Gebäude. Eine Person wurde vom Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht. Die Betreuung der übrigen Bewohner übernahm eine Notfallseelsorgerin.

Angaben über die Schadenshöhe lagen auch am Abend noch nicht vor.


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Feuerwehr Warburg

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WARBURG. Ein Betrunkener, der für eine Fahrt im Zug kein Ticket gelöst hatte, ist von der Polizei auf dem Bahnhof kontrolliert worden. Dabei schlug der 25-Jährige um sich und verletzte einen Polizisten.

Eine Zugbegleiterin hatte am Sonntagmorgen die Warburger Polizei verständigt, wie ein Polizeisprecher am Montag berichtete. Ein betrunkener Fahrgast befand sich im Zug von Paderborn nach Warburg. Der Mann hatte offensichtlich keinen Fahrschein gelöst. Als auf dem Bahnhof seine Personalien festgestellt werden sollte, versuchte er zu flüchten.

Die Beamten mussten ihn festhalten und dann sogar Handschellen anlegen, weil der Mann um sich schlug. Ein 47-jähriger Polizeibeamter wurde dabei verletzt. Der renitente 25-Jährige aus Ahlen musste mit zur Blutprobe, danach wurde er ins Polizeigewahrsam gebracht. Ein Strafverfahren ist gegen ihn eingeleitet.

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Samstag, 31 Dezember 2011 05:38

Polizist ist immer im Dienst

WARBURG. Dumm gelaufen: Ein Dieb, der an einem Laden eine Jeans von einem Ständer nahm und sich damit aus dem Staub machen wollte, ist von einem Polizeibeamten beobachtet worden, der in seiner Freizeit am Nachbargeschäft stand - Festnahme.

Der 26-jährige Langfinger ist der Polizei wegen mehrerer Diebstähle bereits bestens bekannt. Am Donnerstag gegen 10.20 Uhr erweiterte er die Liste seiner Straftaten, indem er in der Hauptstraße am Kleiderständer vor einem Bekleidungsgeschäft eine Hose entwendete. Das sah der Warburger Polizist, der sich kurzerhand in den Dienst versetzte: Der Schutzmann in Zivil hielt den Täter fest, wenig später trafen die Kollegen mit einem Streifenwagen ein. Die Hose musste der 26-Jährige natürlich abgeben, und als "Quittung" leitete die Polizei ein Strafverfahren ein.

Publiziert in KS Polizei
Freitag, 23 Dezember 2011 06:54

Lkw-Reifen fängt während Fahrt Feuer

DIEMELSTADT/WARBURG. An einem unter anderem mit einem Fass Petroleum beladenen Lastwagen ist ein Reifen in Flammen aufgegangen. Der Fahrer handelte besonnen und fuhr mit geringem Tempo weiter, um sich des brennenden Pneus zu entledigen und so den Brand des gesamten Lasters zu verhindern. Die Feuerwehr rückte aus.

Der Fahrer einer Spedition aus Bielefeld war am Donnerstagabend auf der Autobahn 44 in Richtung Kassel unterwegs, als er gegen 20.45 Uhr Rauch von einem der Reifen aufsteigen sah. Der Mann steuerte sein Gefährt auf den Standstreifen, fuhr langsam weiter und setzte den Notruf ab. Dass er nicht stoppte, erklärte Feuerwehrsprecherin Steffi Tepel so: "Er hatte eine solche Situation im vergangenen Jahr schon einmal. Damals hielt er an und der ganze Lkw ging in Flammen auf". Daher habe er sich genau richtig verhalten, denn bei der Weiterfahrt seien die brennenden Reifenteile abgefallen.

Nach dem Notruf des Fahrers und seinem Hinweis auf das geladene Petroleum alarmierte die Leitstelle die Feuerwehren aus Rhoden, Wrexen und Bad Arolsen mit dem Stichwort Gefahrgut. Vorsorglich wurde auch ein Rettungswagen aus Bad Arolsen zur Einsatzstelle entsandt. Diese lag entgegen der ersten Meldung noch hinter der Abfahrt nach Warburg.

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stellte sich schnell heraus, dass die Bremse heiß gelaufen war und sich dadurch ein Reifen des Anhängers entzündet hatte. Die Brandschützer gaben den übrigen Kräften Entwarnung, die sich noch auf der Anfahrt befindenden Wehren brachen die Alarmfahrt ab.

Der Lkw und die Ladung - neben dem Fass Petroleum transportierte der Lkw Fernseher, mehrere Pakete Fliesen, Pappen und Fußbodenbeläge - blieben unbeschädigt. Lediglich der Reifen musste gewechselt werden. Da keine Polizei vor Ort war, hat die Feuerwehr den Fahrer samt Gliederzug noch bis zum nächstgelegen Parkplatz "Am roten Ufer" begleitet.

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Freitag, 02 Dezember 2011 17:53

68-Jährige bei Unfall schwer verletzt

HARDEHAUSEN. Eine 68-Jährige ist mit ihrem Audi von der Bundesstraße 68 abgekommen und gegen einen Baum geprallt. Die Frau erlitt dabei schwere Verletzungen, an ihrem Wagen entstand Totalschaden.

Wie die Pressestelle der Polizei im Kreis Höxter am Freitag berichtete, war es am Vortag gegen 12.30 Uhr zu dem Unfall gekommen. Die 68-Jährige war mit ihrem Audi auf der B 68 von Kleinenberg in Richtung Scherfede unterwegs, als sie in Höhe des Abzweigs Hardehausen sie in einer langgezogenen Linkskurve nach rechts von der Fahrbahn abkam und gegen einen Baum prallte - aus bislang ungeklärter Ursache.

Die Frau konnte Polizeiangaben zufolge ihren Wagen selber verlassen und wurde mit dem Rettungswagen zur stationären Behandlung ins Krankenhaus Warburg gebracht. Da Öl ausgelaufen war, wurden die Löschgruppe Scherfede und die Untere Wasserbehörde verständigt. Die Feuerwehrleute waren es auch, die die 68-Jährige bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes betreuten und versorgten. Der Löschzug Scherfede war mit zehn Einsatzkräften und zwei Fahrzeugen ausgerückt, Einsatzleiter war Stefan Pohl. Der total beschädigte Audi wurde abgeschleppt. Angaben über die Schadenshöhe machte die Polizei nicht.

Erneut an die Unfallstelle rückten am Nachmittag gegen 15 Uhr fünf Feuerwehrleute des Löschzugs Scherfede aus, außerdem war ein Mitarbeiter der Unteren Wasserbehörde vor Ort. Auf einer Länge von etwa 50 Metern und einer Breite von drei Metern mussten die Brandschützer Betriebsstoffe des geborgenen Audis aufnehmen, die sich durch Regen großflächig verteilt hatten. Die Einsatzkräfte brachten vier Säcke Ölbindemittel aus und nahmen das Pulver anschließend zur Entsorgung wieder auf. Außerdem nahm eine Fachfirma mit einem Bagger ölverschmutztes Erdreich auf.


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Feuerwehr Warburg

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Dienstag, 15 November 2011 16:55

Mauer eingestürzt: Zwei verschüttete Arbeiter tot

WARBURG. Tödlicher Unfall bei Abbrucharbeiten an einem Geschäftshaus in Warburg: Dabei ist am Dienstag gegen 15.30 Uhr eine Mauer eingestürzt und hat zwei Bauarbeiter unter sich begraben. Beide Männer erlagen ihren Verletzungen.

Die beiden Opfer sind 28 und 61 Jahre alt und stammen aus dem Kreis Höxter. Einer von ihnen starb noch an der Unfallstelle, der andere im Krankenhaus. Ein Rettungshubschrauber war vor Ort.

Nach Informationen der Polizei des Kreises Höxter ereignete sich der Unfall an einem dreigeschossigen Geschäftshaus in der Warburger Sternstraße. Demnach sollte das Haus abgerissen werden. Bei den Arbeiten wurden die beiden Männer am Dienstagnachmittag von einem zwölf Quadratmeter großen Mauerstück erschlagen.

An der Unfallstelle waren Feuerwehr und Rettungsdienst sowie die Polizei im Einsatz. Die Polizei schaltete auch das Amt für Arbeitsschutz ein, das die Unglücksursache ebenfalls untersuchte.

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Sonntag, 06 November 2011 05:59

Räder geklaut: Festnahme kurz vor Polen

WARBURG/FRANKFURT-ODER. Nach dem Diebstahl zahlreicher Kompletträder bei einem Autohaus in Warburg hat die Bundespolizei die mutmaßlichen Täter an der polnischen Grenze festgenommen - zwei 19 und 27 Jahre alte Männer aus Polen.

Wie die Polizei im Nachbarkreis Höxter berichtet, hatten Beamte der Bundespolizei in Frankfurt-Oder am frühen Donnerstagmorgen gegen 4 Uhr an der polnischen Grenze ein Transporter angehalten. Das Fahrzeug hatte eine Vielzahl von Kompletträdern mit gebrauchten Reifen und Felgen geladen. Der gewissenhafte und aufmerksame Beamte der Bundespolizei nahm die Sache genau in Augenschein und entdeckte, dass auf einem der Reifen ein HX-Kennzeichen aufgeschrieben war.

Über eine Halterfeststellung ermittelten die Beamten der Polizeileitstelle im Kreis Höxter sofort den Besitzer der Reifen aus Warburg. Bei einer telefonischen Befragung gab der Mann an, seine Sommerräder bei einem Warburger Autohaus in der Industriestraße eingelagert zu haben. Eine Funkstreife fuhr dort hin und stellte fest, dass drei Garagen aufgebrochen und die darin gelagerten Räder gestohlen waren.

Die Höhe des Diebesgutes wurde mit rund 6400 Euro beziffert. Die beiden 19- und 27-jährigen Tatverdächtigen aus Polen wurden vorläufig festgenommen und das Diebesgut sichergestellt. Die Kripo Fürstenwalde in Brandenburg ermittelt in der Sache weiter. Gegen das Diebes-Duo wurden Strafverfahren eingeleitet.

Publiziert in KS Polizei
Samstag, 01 November 2008 14:23

Schwerer Unfall: Zwei Rettungshubschrauber

VOLKMARSEN. Eine Frau ist bei einem Unfall am Samstag lebensgefährlich verletzt worden. Zwei Rettungshubschrauber waren ebenso wie bodengebundene Rettungskräfte und die Volkmarser Feuerwehr im Einsatz.

Schwere Verletzungen zog sich der 20 Jahre alte Fahrer des Wagens zu, in dem die aus Hagen stammende und in Warburg lebende 20 Jahre alte Frau gesessen hatte. Der Fahrer aus Warburg war gegen 13 Uhr mit seinem Renault Twingo unterwegs von Volkmarsen in Richtung Welda.

Aus bislang noch nicht geklärter Ursache geriet der Kleinwagen in Höhe einer Kapelle zunächst auf die rechte Bankette. Der 20-Jährige lenkte gegen, übersteuerte dabei aber den Renault. Das Auto schleuderte über beide Fahrspuren der Landesstraße 3075, durchfuhr den Graben neben der Gegenseite, prallte gegen mehrere kleine Bäume, überschlug sich und blieb schließlich auf dem Fahrzeugdach auf der Straße liegen.

Weil zunächst von vier verletzten und auch eingeklemmten Personen die Rede war, alarmierte die Leitstelle die Notärzte aus Warburg und Bad Arolsen, mehrere Rettungswagen, den Leitenden Notarzt Dr. Ecke Tammen, den Kasseler Rettungshubschrauber Christoph 7 und die Volkmarser Feuerwehr. Die Brandschützer unter Leitung von Stadtbrandinspektor Eberhard Henkelmann brauchten die Rettungsschere zur Personenrettung aber nicht einzusetzen: Dem Fahrer gelang es, mit leichter Hilfe der Brandschützer das Auto zu verlassen. Bei der Beifahrerin lösten die Einsatzkräfte den Gurt und befreiten sie mit einer Schaufeltrage durch den Kofferraum aus dem Wrack - dazu öffneten die Feuerwehrleute die Heckklappe des Wagens mit dem hydraulischen Spreizer.

Junge Frau mit Schädel-Hirn-Trauma
Der Fahrer zog sich bei dem Unfall schwere Verletzungen zu, vermutlich auch am Rücken. Seine Beifahrerin erlitt unter anderem ein Schädel-Hirn-Trauma. Die Rettungskräfte forderten einen weiteren Rettungshubschrauber an - Christoph 44 aus Göttingen landete später ebenfalls an der Unfallstelle. Dessen Besatzung flog den 20-Jährigen nach Göttingen, die Maschine aus Kassel lieferte die junge Frau in ein Kasseler Krankenhaus ein. Bei ihr besteht nach Angaben des Leitenden Notarztes Lebensgefahr.

Die Landesstraße blieb bis etwa 14.30 Uhr voll gesperrt. Feuerwehrleute leiteten den Verkehr über Wirtschaftswege in der Gemarkung um. Am Auto entstand Totalschaden, der sich auf rund 5000 Euro beläuft.

 

Publiziert in Retter

BAD AROLSEN. Bei einem spektakulären Unfall hat ein Auto eine Schneise der Verwüstung gezogen. Ein Insasse wurde verletzt.

Deutlich überhöhtes Tempo ist nach Angaben der Bad Arolser Polizei die Ursache für den Unfall, der sich am frühen Sonntagmorgen gegen 2.45 Uhr ereignete. Wie eine Beamtin am Morgen gegenüber 112-magazin.de berichtete, befuhr der 25 Jahre alte Fahrer aus Warburg den Birkenweg vom Rathaus her kommend in Richtung Thielebachstraße. Am ehemaligen Haupttor der einstigen belgischen Kaserne kam er zunächst nach rechts von der Fahrbahn ab und touchierte den Bordstein.

Dadurch geriet der Mercedes E 320 nach links, überfuhr den Bürgersteig und eine Grundstückseinfassung aus Stein, riss sich dabei die Ölwanne auf, walzte einen Holzzaun und mehrere Büsche platt, raste auf die Pizzeria zu, rammte einen davor geparkten VW Golf und stürzte schließlich eine etwa 1,50 Meter hohe Mauer zur Lindenstraße hinunter. Mit dem Heck auf dem Grundstück der Pizzeria und mit der "Schnauze" auf der darunter liegenden Straße blieb der Benz schließlich mit wirtschaftlichem Totalschaden stehen. Der Gsamtschaden beträgt den Angaben zufolge mindestens 8000 Euro.

Ein 36 Jahre alter Mitfahrer aus Bad Arolsen zog sich bei dem Unfall leichte Verletzungen zu. Zwei weitere Insassen, 24 und 27 Jahre alte Männer aus Hamburg, blieben ebenso wie der Fahrer unverletzt. Alkohol war laut Polizei nicht im Spiel. Wohin das schnelle Quartett in der Nacht zu Sonntag unterwegs war, stand am Morgen zunächst nicht fest.

Die Polizei ließ über die Leitstelle die Feuerwehr alarmieren, die gegen 3 Uhr mit 15 Einsatzkräften und vier Fahrzeugen zum Birkenweg ausrückte. Unter Einsatzleitung von Wehrführer Gordon Kalhöfer und dem stellvertretenden Stadtbrandinspektor Michael Seebold sicherten die Brandschützer die Unfallstelle ab und leuchteten sie aus, streuten ausgelaufenes Öl und Benzin ab, nahmen das Bindemittel zur Entsorgung wieder auf, klemmten die Fahrzeugbatterie ab und stellten nicht zuletzt den Brandschutz sicher - der Benz hatte neben der Ölwanne nämlich auch den Benzintank aufgerissen. Der Daimler wurde schließlich mit einem Kran geborgen.

Publiziert in Polizei
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