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FRANKENBERG. Rund 9000 Euro Sachschaden entstand an zwei Personenkraftwagen bei einem Unfall in Frankenberg - verletzt wurde augenscheinlich niemand.

Nach Auskunft von Zeugen an der Unfallstelle, befuhr ein 61-jähriger Mann mit seinem weißen Citroën, am Freitag gegen 9.45 Uhr, die Auestraße und bog nach links in die Röddenauer Straße ab. Hier übersah der Frankenberger scheinbar ein Stopschild. Beim Abbiegevorgang näherte sich ein vorfahrtsberechtigter roter Golf, der aus Richtung Bahnhofstraße kommend die Röddenauer Straße befuhr. 

Es kam zum Zusammenstoß, bei dem das Fahrzeug des Unfallverursachers so stark beschädigt wurde, dass es nicht mehr fahrbereit war. Auf ca. 3000 Euro schätzt die Polizei den Sachschaden am Citroën. Etwa 5000 Euro wird die Reparatur des Volkswagens kosten. Der 69-Jährige blieb ebenfalls unverletzt.

Link: Unfallstandort am 14. Januar 2022 in Frankenberg.

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Samstag, 15 Januar 2022 10:00

Silbergrauer BMW kracht gegen Mauer

HATZFELD. In Hatzfeld hat ein bislang unbekannter Fahrzeugführer eine Steinmauer beschädigt - Fragmente eines Autos deuten auf einen silbergrauen 3er BMW hin.

Während die Schadenshöhe, die Örtlichkeit und der ungefähre Zeitraum des Unfalls feststehen, ist der Unfallhergang noch unklar. Nach Angaben der Polizei gibt es zwei Varianten des Unfallgeschehens: Im Zeitraum von Samstagabend, 8. Januar, bis Sonntagmorgen, 9. Januar, befuhr der Besitzer eines BMWs die Scheidstraße in Richtung Johann-Christian-Binzer-Straße und kam aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit nach links von der Fahrbahn ab. Dort schlug das Fahrzeug in die Gartenmauer eines Anwesens ein.

Anhand der Spurenlage könnte der Fahrer aber auch im selben Zeitraum auf der Christian-Binzer-Straße abwärts, auf dem glatten Fahrbahnbelag ins Rutschen gekommen und war ohne Bremsmöglichkeit gegen die Mauer gefahren sein. An der Unfallstelle konnten die Beamten Farbreste und Teile eines silbergrauen BMW sicherstellen. Der Schaden an der Mauer wird auf 1000 Euro geschätzt. Weil sich der Fahrer unerlaubt von der Unfallstelle entfernte, wird nun gegen ihn ermittelt.

Hinweise zum beschädigten BMW oder zur gesuchten Person nimmt die Polizei in Frankenberg unter der Rufnummer 06451/72030 entgegen. Dem Unfallverursacher legen die Beamten der Dienststelle nahe, sich umgehend bei der Polizei zu melden, um Weiterungen zu vermeiden.

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Freitag, 14 Januar 2022 09:12

Bei Überholvorgang Lkw touchiert

LÖHLBACH. Unverständnis zeigte am Donnerstag ein 33-jähriger Berufskraftfahrer auf der Bundesstraße 253 - trotz schwieriger Sichtverhältnisse wurde sein Lkw von einem Auto überholt.

Wie die Polizei auf Nachfrage mitteilt, befuhr der 33-Jährige aus Netphen gegen 18.45 Uhr mit seinem 40-Tonner die B 253 von Löhlbach in Richtung Dainrode. Seine Geschwindigkeit passte der Fahrer den Sichtverhältnissen an. Dunkelheit, Nebel und eine feuchte Fahrbahn hinderten einen bislang unbekannten Fahrer in seinem Pkw aber nicht, die Sattelzugmaschine zu überholen.

Ein entgegenkommendes Fahrzeug musste stark abbremsen, um eine Kollision zu vermeiden. Der Überholende scherte zu früh nach rechts ein und touchierte mit seiner rechten Seite das Führerhaus des Lkws. Dabei wurde die Beleuchtungseinheit an der Zugmaschine stark beschädigt. Die hinzugerufene Polizeistreife schätzt den Schaden am Lkw auf 500 Euro.

Ohne sich um den angerichteten Schaden zu kümmern, setzte der Unbekannte seine Fahrt fort. Von dem Fluchtfahrzeug liegen derzeit noch keine Angaben vor - bekannt ist nur, dass es sich um einen dunklen Pkw handeln soll. Hinweise nimmt die Polizei in Frankenberg unter der Rufnummer 06451/72030 entgegen.

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WALDECK-FRANKENBERG. Die örtlichen Zuständigkeiten der vier Polizeistationen im Landkreis Waldeck-Frankenberg werden sich schrittweise ab Februar 2022 ändern.

Zusammen mit einer Personalerhöhung im Zuge der Sicherheitspakete der hessischen Landesregierung und weiteren Anpassungen der örtlichen Zuständigkeiten ab Februar 2023 sollen mehr Polizistinnen und Polizisten auf der Straße sein und so die Sicherheit im flächengrößten Landkreis des Polizeipräsidiums Nordhessen noch weiter erhöhen.

In der ersten Phase, ab 1. Februar 2022, werden die Gemeinden Diemelsee und Twistetal in den Zuständigkeitsbereich der Polizeistation Bad Arolsen übergehen. Für beide Gemeinden war bislang die Polizeistation Korbach zuständig. Weiterhin wird die Betreuung aller Ortsteile der Stadt Lichtenfels und der Gemeinde Vöhl durch die Polizeistation Korbach erfolgen. Einige dieser Ortsteile wurden bisher durch die Polizeistation Frankenberg betreut.

Nach einer personellen Verstärkung im Rahmen der hessischen Sicherheitsoffensive beginnt zum 1. Februar 2023 die zweite Phase, bei der die örtlichen Zuständigkeiten für die Stadt Waldeck mit allen Ortsteilen von der Polizeistation Korbach zur Polizeistation Bad Wildungen übergehen.

Nach vollständiger Umsetzung der Organisationsänderungen sind die einzelnen Dienstbezirke der Polizeistationen in etwa gleichgroß und orientieren sich klarer an den Grenzen der Städte und Gemeinden, deren Gremien in engem Austausch mit der Polizeidirektion Waldeck-Frankenberg stehen und den beabsichtigten Veränderungen positiv entgegensehen.

Für die Bürgerinnen und Bürger werden die Wege zur zuständigen Polizeistation kürzer, wobei ihnen selbstverständlich auch bei jeder anderen Polizeidienststelle im Landkreis geholfen wird. Beim Notruf wird sich nichts ändern, jeder Notruf geht wie bisher auch bei der Einsatzleitstelle der Polizei in Kassel ein und erforderliche Maßnahmen werden von dort koordiniert. "Wir wollen die ohnehin schon hohe Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger im Landkreis Waldeck-Frankenberg weiter kontinuierlich und spürbar verbessern. Dies wird uns vor allem durch eine erhöhte Präsenz auf der Straße gelingen, wo wir jederzeit als Ansprechpartner für die Menschen da sein werden", so Kriminaldirektor Achim Kaiser, Leiter der Polizeidirektion Waldeck-Frankenberg, zum Ziel der Umstrukturierung. (ots/r)

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Mittwoch, 12 Januar 2022 07:34

Feuerwehr birgt toten Mann aus dem Diemelsee

DIEMELSEE. Ein Unfall mit Todesfolge hat sich am 12. Januar am Diemelsee ereignet - ein mit zwei Personen besetzter Lupo mit Korbacher Kennzeichen (KB) durchbrach ein Schutzgitter und landete im See.

Wie die Polizei auf Nachfrage mitteilt, hörte ein Feriengast, der zurzeit auf einem Heringhäuser Campingplatz wohnt, nach Mitternacht einen dumpfen Knall und Hilferufe aus dem Bereich der DLRG-Station in Heringhausen. Umgehend setzte der Feriengast den Notruf 112 bei der Leitstelle ab, die daraufhin die Polizei und den Rettungsdienst in Adorf alarmierte.

Bei Eintreffen der Polizei gegen 0.30 Uhr konnte der Rettungsdienst einen Mann (35) aus Korbach versorgen, der angab, dass er als Beifahrer mit einem Lupo im See gelandet sei. Daraufhin wurde die Freiwillige Feuerwehr Diemelsee mit etwa 50 Einsatzkräften und dem Rettungsboot aus Adorf nachalarmiert. Ebenfalls waren ein Notarzt und ein weiterer RTW aus Usseln vor Ort. Zunächst versuchten Beamte der Polizei an das im Wasser treibende Fahrzeug zu gelangen, konnten aber aufgrund der Dunkelheit und der niedrigen Temperaturen nichts ausrichten. In Absprache mit den Einsatzleitern Torsten Behle und Karl-Wilhelm Römer wurden Taucher der Berufsfeuerwehr Kassel angefordert. Weil der 35-jährige Beifahrer des Lupo angab, nicht allein im Auto gewesen zu sein, musste schnell gehandelt werden.

Die Einsatzleiter ließen umgehend die Einsatzstelle ausleuchten und schickten ein Team unter Sicherung zum auf dem Dach im Wasser liegenden Fahrzeug. Die Einsatzkräfte sicherten den Wagen mit Gewindebolzen und Gurten gegen weiteres Abrutschen in den See. Unter schweren Bedingungen und mit Hilfe des Bootes konnte die Feuerwehr den Fahrer (28), ebenfalls aus Korbach, aus dem Fahrzeug ziehen und dem Notarzt übergeben. Dieser stellte den Tod des 28-Jährigen fest. Die Rettungstaucher aus Kassel, die sich bereits auf der Anfahrt befanden, wurden abgerufen. Im Einsatz befanden sich die Feuerwehren Adorf, Ottlar und Heringhausen.

Was war geschehen?

Nach ersten Erkenntnissen an der Unfallstelle war das Duo gegen Mitternacht mit einem nicht zugelassenen roten VW Lupo von Heringhausen in Richtung Giebringhausen (Kreisstraße 63) unterwegs gewesen. In Höhe eines Parkplatzes geriet das Fahrzeug ins Schleudern, kam nach rechts von der Fahrbahn ab und durchbrach in Höhe der DLRG-Station einen Schutzzaun. Danach stürzte der Lupo von der Klippe und landete kopfüber im Wasser. Bei der Überprüfung des Fahrzeugs stellte sich heraus, dass die Kennzeichen nicht zum Fahrzeug passten und darüber hinaus bereits entstempelt waren. Betriebsstoffe waren nicht ausgelaufen, eine Umweltgefährdung bestand daher nicht, sagte Torsten Behle.

Link: Unfallstandort am 12. Januar 2022 am Diemelsee.

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WALDECK. Ein neues Jahr beginnt und die Feuerwehr der Stadt Waldeck blickt auf die vielfältigen Eindrücke des vergangenen Jahres zurück. 

Exakt 96 Einsätze hat die Feuerwehr der Stadt Waldeck im Jahr 2021 mit ihren acht Stadtteilfeuerwehren erfolgreich abgearbeitet. Dabei waren die Einsatzkräfte 1200 Stunden für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger im ehrenamtlichen Einsatz. Zu jeder Tages- und Nachtzeit und auch an Feiertagen. Zu den eindrucksvollsten Einsätzen zählt ein Lkw-Unfall bei Sachsenhausen (mit Fotostrecke und Video) zu Beginn des Jahres sowie die Unwettereinsätze in Bad Arolsen im Sommer, zu denen auch die Feuerwehr der Stadt Waldeck im Rahmen der überörtlichen Hilfe alarmiert wurde.

Um den Auftrag im Dienste der Stadt Waldeck gerecht zu werden, absolvierten die Einsatzkräfte zusätzlich 8000 Ausbildungs- und Dienststunden im vergangenen Jahr. 30 Lehrgänge auf Kreis- und Landesebene wurden in den verschiedensten Bereichen besucht – vom Grundausbildungslehrgang über Zusatzausbildungen bis zum Zugführerlehrgang. Ein mittleres Löschfahrzeug und ein Mannschaftstransportfahrzeug für den Standort Waldeck, ein Kleinlastkraftwagen für den Standort Freienhagen sowie verschiedenste neue Ausrüstungsgegenstände, wie neue Einsatzstiefel für alle Atemschutzgeräteträger, Luftheber, Rettungssatz, Wärmebildkameras, Gasmessgeräte wurden im Jahr 2021 angeschafft, um die Leistungsfähigkeit der Feuerwehr weiter zu verbessern und mit dem Stand der neuesten Technik zu gehen. Zusätzlich dazu konnten mit einer coronabedingten Verzögerung ein mittleres Löschfahrzeug für den Standort Netze und das Wechselladerfahrzeug mit den vier Abrollbehältern Technische Hilfe, Brand, Licht und Mulde am Standort Sachsenhausen offiziell in Dienst gestellt werden.

Wie in so vielen Bereichen hat auch die Corona-Pandemie die Feuerwehr in diesem Jahre stark geprägt. So musste zu Beginn des Jahres auf Online-Ausbildungen gesetzt werden, ein ganz neues Kapitel im Feuerwehrdienst. Auch das Projekt Öffentlichkeitsarbeit wurde im vergangenen Jahr auf den Weg gebracht. Ein kleiner Aufruf an dieser Stelle geht an die Social Media Präsenz der Feuerwehr Stadt Waldeck bei Facebook und Instagram sowie die Homepage www.feuerwehr-stadt-waldeck.de. Das Ziel ist es, hierüber möglichst viele zu erreichen, um das Thema Feuerwehr in die Bevölkerung zu tragen. Außerdem ist über die Online-Auftritte ein Jahresrückblick-Video mit allem, was das Jahr 2021 geprägt haben, zu finden. 

Die Feuerwehr der Stadt Waldeck wünscht einen guten Start ins neue Jahr 2022 und steht natürlich auch im neuen Jahr wieder jederzeit bereit, um den Brandschutz und die allgemeine Hilfe im Stadtgebiet sicherzustellen.

Link: Freiwillige Feuerwehr Stadt Waldeck.

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Montag, 27 Dezember 2021 16:26

Hakenkreuz in Braunau aufgesprüht

BAD WILDUNGEN. In der Nacht von Donnerstag (23. Dezember) auf Freitag (24. Dezember) brachte ein Unbekannter zahlreiche Graffitis im Bad Wildunger Ortsteil Braunau auf. Im Bereich der Straßen Zum Katzenböhl, Gershäuser Straße und Frankenstraße beschmierte der Unbekannte einen Stromverteilerkasten, ein leerstehendes Wohnhaus und Bushaltestellen.

An allen Tatorten brachte der Täter mit schwarzer und weißer Farbe das Wort "Gym" und in einem Fall zusätzlich die Zahl "301", auf. Zudem sprühte er auf den Mast der Feuerwehrsirene in der Straße zum Katzenböhl ein Hakenkreuz.  Die Höhe des entstandenen Sachschadens ist noch unklar.  Die Polizeistation Bad Wildungen ermittelt nun wegen Sachbeschädigungen in mehreren Fällen und des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen und ist auf der Suche nach Zeugen. Hinweise nimmt die Bad Wildunger Polizei unter der Rufnummer 05621/70900 entgegen. (ots/r)

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Donnerstag, 23 Dezember 2021 16:34

73-Jähriger stirbt bei Verkehrsunfall in Vöhl

VÖHL. Zu einem tödlichen Verkehrsunfall kam es am Donnerstagvormittag in der Ortslage von Vöhl - ein 73 Jahre alter Mann konnte trotz sofort eingeleiteter Reanimationsversuche nicht mehr gerettet werden.

Wie die Polizei mitteilt, kam der Senior mit seinem BMW X3 in der Schloßstraße von der Fahrbahn ab, fuhr durch mehrere Zäune und kam mit seinem Pkw vor einem Räumschild auf einem Hof zum Stehen. Dabei wurde er eingeklemmt. Der 73-Jährige aus der Gemeinde Vöhl konnte zwar schnell aus seinem Auto geholt werden, die Reanimationsversuche der Ersthelfer und der alarmierten Rettungskräfte verliefen leider erfolglos.

Nach ersten Erkenntnissen der am Unfallort eingesetzten Polizeibeamten der Polizeistation Korbach besteht der Verdacht, dass der Mann aufgrund eines medizinischen Notfalls bewusstlos wurde und daher die Kontrolle über sein Auto verlor. Zur Klärung des Unfallgeschehens hat die Staatsanwalt Kassel die Beschlagnahme des Autos und weitere Untersuchungen angeordnet. Ein Notfallseelsorger, der Notarzt, eine Polizeistreife aus Korbach und die Feuerwehren aus Vöhl, Schmittlotheim, Herzhausen und Sachsenhausen waren mit 50 Einsatzkräften vor Ort.

Vier Wehren im Einsatz

Den Feuerwehreinsatz leitete der Vöhler Gemeindebrandinspektor Marco Amert. Nach der Alarmierung, die gegen 11.05 Uhr erfolgte, rückten die Wehren Vöhl, Schmittlotheim, Herzhausen und Sachsenhausen zur Unfallstelle aus. Hydraulisches Schneidwerkzeug musste aber nicht eingesetzt, der Fahrer konnte von den Einsatzkräften aus dem Pkw geholt werden. Umgehend erfolgten die Reanimationsmaßnahmen bis zum Eintreffen der Rettungskräfte. Auf ca. 10.000 Euro wird der Gesamtsachschaden geschätzt.


Ein weiterer Unfall mit Todesfolge hat sich am 23. Dezember im Lichtenfelser Ortsteil Münden ereignet.

Link: 66-Jähriger stirbt bei Unfall in Münden: Verdacht auf medizinische Ursache.

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Freitag, 17 Dezember 2021 17:47

SEK in Frankenberg und Bad Wildungen im Einsatz

FRANKENBERG/BAD WILDUNGEN. Drei Tatverdächtige wurden wegen dringenden Tatverdachts des schweren Raubes in Frankenberg und Bad Wildungen festgenommen.

Erneut konnten Polizeikräfte in Waldeck-Frankenberg einen Fall lösen, der sich am 3. November 2021 in Frankenberg ereignet hatte. Am Mittwoch (15. Dezember) und am Donnerstag (16. Dezember) hat die Kriminalpolizei Korbach nach umfangreichen Ermittlungen drei Männer im Alter von 19, 20 und 23 Jahren in Bad Wildungen und Frankenberg unter Teilnahme von Spezialeinsatzkommandos festgenommen.

Was war geschehen?

Um 20.53 Uhr am 3. November 2021 war es zu einem Raubüberfall auf einen 18-Jährigen in Frankenberg gekommen. Wie der 18-Jährige damals zu Protokoll gab, befand er sich in einem Geschäftsraum einer Bankfiliale am Obermarkt. Dort wurde er von zwei männlichen Tätern bedroht, einer hielt ihm dabei eine Schusswaffe an den Kopf. Die Täter forderten den 18-Jährigen auf, Geld aus dem Geldautomaten abzuheben. Weiterhin raubten die unbekannten Täter das mitgeführte Bargeld des 18-Jährigen. Insgesamt erbeuteten die Täter aber nur eine geringe Menge Bargeld. An der Tat war ein dritter Täter beteiligt. Die Ganoven konnten zunächst unerkannt flüchten.

Ermittlungen liefen auf Hochtouren

Die sich anschließenden Ermittlungen der Kriminalpolizei Korbach ergaben Hinweise auf die mögliche Täterschaft zweier der nunmehr festgenommenen Männer aus Bad Wildungen. Die daraufhin intensivierten polizeilichen Maßnahmen und Ermittlungen erhärteten den Tatverdacht, sodass die Staatsanwaltschaft Marburg beim Amtsgericht Marburg Durchsuchungsbeschlüsse für die Wohnungen der beiden Beschuldigten erwirkte.

Diese Beschlüsse konnte die Kriminalpolizei Korbach mit Unterstützung von Spezialeinsatzkräften am frühen Mittwochmorgen (15. Dezember) in Bad Wildungen vollstrecken. Dabei konnten Beweismittel sichergestellt werden, deren Auswertung noch andauert. In der Folge ergaben sich Hinweise auf die Tatbeteiligung des dritten Beschuldigten im Alter von 20 Jahren, sodass dessen Wohnung auf Anordnung des Amtsgerichts Marburg am 16. Dezember durchsucht und der Mann vorläufig festgenommen wurde.

Untersuchungshaft angeordnet

Die Beschuldigten wurden am Donnerstag (16. Dezember) und am Freitag (17. Dezember) der zuständigen Richterin des Amtsgerichts Marburg vorgeführt. Diese erließ gegen die Beschuldigten die von der Staatsanwaltschaft Marburg beantragten Haftbefehle. Die 20 und 23 Jahre alten Beschuldigten befinden sich in Untersuchungshaft. Der Haftbefehl gegen den 19-jährigen Beschuldigten wurde gegen Auflagen außer Vollzug gesetzt.

Die Ermittlungen zu den Hintergründen der Tat dauern an. Zudem ist Gegenstand der Ermittlungen, ob die festgenommenen Männer noch weitere Straftaten begangen haben könnten. (ots/r)

Link: Raubüberfall mit Schusswaffe am Geldautomat

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FRANKENBERG. Für einen 30 Jahre alten Mann aus Kirchhain (Marburg-Biedenkopf) endete die Fahrt mit seinem Opel Corsa auf einem Acker an der Landesstraße 3076 zwischen Frankenberg und Rosenthal.

Wie die Polizei auf Nachfrage mitteilt, muss sich der Unfall, der glücklicherweise ohne Personenschaden ablief, gegen 23.50 Uhr am Donnerstag ereignet haben. Anhand der Spurenlage geriet der Opel in einer Linkskurve auf die Bankette, kam in Höhe Bottendorf von der Fahrbahn ab und überschlug sich. Im Anschluss kam der Corsa auf einem Acker zum Stehen.

Unverletzt konnte der 30-Jährige den völlig demolierten Corsa verlassen. Eine hinzugerufene Polizeistreife nahm den Unfall auf und wurde stutzig, als der Fahrer zugeben musste, nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis zu sein. Neben seinem Opel, dessen Schaden auf 3000 Euro geschätzt wird, wurden eine Warnbake und ein Leitpfosten beschädigt.

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