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Sonntag, 07 September 2008 12:03

Betrunken, eingeschlafen: Fünf Verletzte

VOLKMARSEN. Ein Betrunkener (21) ist vermutlich am Steuer eingeschlafen und hat einen Unfall mit fünf Verletzten ausgelöst.

Der Unfall, der am Sonntagmorgen gegen 5.15 Uhr auf dem Külter Weg zwischen Volkmarsen und Külte passierte, löste einen Großeinsatz der Rettungskräfte aus: Insgesamt waren zwei Notärzte, der Leitende Notarzt Dr. Ecke Tammen, der Organisatorische Leiter Rettungsdienst, die Besatzungen von fünf Rettungswagen aus Bad Arolsen, Warburg, Wolfhagen und Bad Emstal, rund 40 Feuerwehrleute aus Volkmarsen und Külte sowie zwei Streifen der Bad Arolser Polizei im Einsatz.

Nach Angaben der Polizei waren fünf junge Leute im Alter zwischen 20 und 22 Jahren auf dem Heimweg von einem Diskobesuch in Kassel nach Külte und Herbsen. Auf dem ausgebauten Feldweg von Volkmarsen in Richtung Külte kam der 21 Jahre alter Fahrer des Renault Clio nach rechts von der Strecke ab, durchfuhr einen Graben zwischen einem Brückengeländer und einem Baum hindurch und prallte schließlich in Höhe einer Pumpstation frontal gegen einen Wasserdurchlass. Dabei zogen sich die vier jungen Männer und ihre 22 Jahre alte Begleiterin teils schwere Verletzungen zu. Die 22-Jährige kletterte nach dem Aufprall aus dem total zerstörten Renault und lief zu einem Bauernhof in der Nähe, um Hilfe zu holen.

Fahrzeugdach mit Rettungsschere abgetrennt
Um den am schwersten verletzten 20 Jahre jungen Beifahrer aus dem Wagen zu befreien, forderte der Rettungsdienst die Feuerwehr an. Die Kameraden unter Leitung von Stadtbrandinspektor Eberhard Henkelmann trennten das Fahrzeugdach mit der Rettungsschere ab und unterstützten die Mediziner beim Befreien des 20-Jährigen. Nach der Erstversorgung an der Unfallstelle brachten die Rettungsassistenten die Verletzten in die Kliniken von Warburg, Bad Arolsen und Wolfhagen. Alle Insassen seien angegurtet gewesen, so die Polizei. Dies sei der Grund dafür, dass der Unfall nicht noch weit schlimmere Folgen hatte.

Mindestens drei der fünf jungen Leute waren den Angaben zufolge alkoholisiert - darunter auch der Fahrer. Die Polizei zog seinen Führerschein ein und ordnete eine Blutentnahme an. Ein Atemalkoholtest an der Unfallstelle hatte zuvor den Verdacht der Beamten bestätigt. Über die Ursache des Unfalls sagte ein Polizist, der Fahrer sei möglicherweise eingeschlafen und von der Fahrbahn abgekommen.

An dem Kleinwagen entstand Totalschaden, den die Ermittler mit rund 3000 Euro bezifferten.

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Schlagwörter
Samstag, 18 Dezember 2010 10:47

Spaziergänger finden Leichnam in Bachlauf

VOLKMARSEN. Spaziergänger haben einen Leichnam in einem Bachlauf am Radweg zwischen Volkmarsen und Welda gefunden. Der gegen 16.30 Uhr am Freitagnachmittag alarmierte Notarzt aus Bad Arolsen und die Besatzung eines Rettungswagens aus Warburg konnten dem Mann nicht mehr helfen: Der Tote hatte laut Polizei vermutlich bereits mehrere Tage kopfüber in dem Bachlauf unweit der Wittmar-Kapelle gelegen. Es handelt sich um einen 54 Jahre alten Mann aus Volkmarsen.

Es sei von einem Unglücksfall auszugehen. Der Mann sei vermutlich ertrunken, sagte ein Polizist am Samstagmorgen gegenüber 112-magazin.de. Die Kripo habe routinemäßig die Ermittlungen aufgenommen. Nichts deute darauf hin, dass Dritte den Tod des 54-Jährigen herbeigeführt hätten. Der vermutlich alkoholisierte Mann sei wahrscheinlich gestürzt und in dem Bachlauf ertrunken.

Die Polizei forderte über die Leitstelle die Volkmarser Feuerwehr an. Die Kameraden mussten den beim Auffinden durch die Spaziergänger schneebedeckten Leichnam aus dem Bachlauf bergen.


Link:
Feuerwehr Volkmarsen

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Mittwoch, 05 Oktober 2011 23:03

Firefighters Volkmarsen bei Skyrun in Düsseldorf

VOLKMARSEN/DÜSSELDORF. Eine Gruppe der Volkmarser Feuerwehr hat am alljährlichen Firefighter-Skyrun am Düsseldorfer Rheinturm teilgenommen. Bei dem Wettbewerb geht es darum, möglichst schnell einen 240 Meter hohen Turm hinaufzulaufen - in voller Feuerschutzkleidung und mit Atemschutzgerät

Zum vierten Mal fand der Skyrun am Wochenende in Düsseldorf statt und zum dritten Mal waren Feuerwehrleute aus Volkmarsen mit dabei. Bei diesem "Himmelslauf" laufen immer zwei Feuerwehrleute den 240 Meter hohen Turm in voller Feuerschutzkleidung plus Atemschutzgerät hoch. Gewonnen hat der, der die 960 Stufen am schnellsten überwunden hat.

Die Gruppe des Volkmarser Feuerwehr, bestehend aus acht Feuerwehrleuten, machte sich schon in den frühen Morgenstunden auf den Weg in Richtung Düsseldorf, um pünktlich an der Anmeldung zu sein, wo ihnen ihre Startnummern ausgehändigt wurden. Nachdem sie sich ihre Feuerschutzkleidung angezogen und ihre Atemschutzgeräte auf den Rücken geschnallt hatten, ging es auch schon los.

Trainiert hatten die Volkmarser Jungs zuvor unter realistischen Bedingungen an den Kaskaden des Herkules in Kassel. Bei ihren Übungseinheiten waren sie natürlich eine echte Attraktion gerade für die jungen Besucher des Kasseler Wahrzeichens. Auf die Frage hin, ob sie das freiwillig machen oder ob sie eine Wette verloren hätten, antworteten sie immer: "Nein, wir zahlen sogar Geld dafür." Jedoch ist diese Antwort auch nicht ganz richtig, denn die Feuerwehrleute erhalten viel Rückhalt aus ihrer eigenen Feuerwehr, die sie finanziell wie materiell unterstützt. Dies sei nicht selbstverständlich, wie sie berichten, und sie seien froh darüber, dass sie diese Unterstützung bekommen.

960 Stufen später am anderen Ende des Rheinturms haben sie es dann endlich geschafft. Die Zeiten sind sogar so gut, dass zwei der vier Mannschaften zu den 40 besten Teams des Skyruns gehören. Einen Preis kann man zwar nicht gewinnen, aber es ist eine Erfahrung, die man mit 1000 Gleichgesinnten aus ganz Deutschland macht. Die Volkmarser Feuerwehrleute werden sicher nächstes Jahr wieder nach Düsseldorf reise, um ihre Zeiten erneut zu verbessern.


Links:
Feuerwehr Volkmarsen
Skyrun Homepage

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Montag, 26 September 2011 13:33

Dieseldiebe auch im Steinbruch

VOLKMARSEN. Nach dem Diebstahl von Dieselkraftstoff in einer Sandgrube bei Lütersheim meldet die Polizei auch einen Dieselklau in einem Kalksteinbruch in der Lütersheimer Straße in Volkmarsen.

Zu dem ersten Diebstahl war es in der Zeit von Freitagabend bis Samstagmorgen gekommen (wir berichteten). Die nächste Tat - vermutlich derselben Spritdiebe - ereignete sich in der Zeit von Samstagabend, 18 Uhr, bis Sonntagabend, 17.40 Uhr. Die Unbekannten drangen in einen Kalksteinbruch in der Lütersheimer Straße ein, brachen laut Polizeisprecher Volker König bei mehreren Arbeitsmaschinen die Tankverschlüsse auf und zapften Dieselkraftstoff ab. Wie viele Liter die Diebe erbeuteten steht bislang noch nicht fest.

Die Polizei ist auch in diesem Fall auf der Suche nach Zeugen. Wer etwas Verdächtiges beobachtet hat, meldet sich bei der Polizeistation in Bad Arolsen, Telefon 05691/9799-0.

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Montag, 26 September 2011 13:02

Viel Arbeit für 50 Liter Diesel

LÜTERSHEIM. Unbekannte Dieseldiebe haben in einer Sandgrube zugeschlagen: Aus einem abgestellten Radlader zapften sie rund 50 Liter Treibstoff ab und verschwanden. Dafür machten sich die Täter viel Mühe.

Die Spritdiebe drangen in der Zeit von Freitagabend, 19 Uhr, bis Samstagmorgen, 8.30 Uhr, auf das Gelände einer Sandgrube in der Lütersheimer Gemarkung ein, indem sie zunächst das Vorhängeschloss des Eingangstores durchtrennten. Das berichtete Polizeisprecher Volker König am Montagmittag.

An einer Garage öffneten die Täter dann gewaltsam ein Schloss, entwendeten einen Blechkanister und zapften aus einem abgestellten Radlader etwa 50 Liter Dieselkraftstoff ab.

Die Polizei ist auf der Suche nach Zeugen. Hinweise erbittet die Polizeistation in Bad Arolsen, Telefon 05691/9799-0.

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VOLKMARSEN. 20.000 Euro Schaden ist bei einem Brand am Volkmarser Ortsrand entstanden. In der Gaststätte Zum Petersberg in der Warburger Straße war am Freitag gegen 14.30 Uhr ein Mülleimer in Brand geraten.

Die Korbacher Rettungsleitstelle alarmierte daraufhin die Volkmarser Feuerwehr. Diese löschte den Mülleimer ab und lüftete den Raum, berichtet ein Sprecher der Polizeistation Bad Arolsen gegenüber der HNA. Nach Angaben des Beamten handelte es sich um einen Schmorbrand. Durch den Brandrauch sei allerdings doch ein erheblicher Sachschaden entstanden.

Verletzt wurde bei dem Feuer niemand. Wie in solchen Fällen üblich, hat die Kripo Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.


Link:
Feuerwehr Volkmarsen

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Montag, 19 September 2011 17:03

Münzen als Beute: Staubsauger aufgebrochen

VOLKMARSEN. Die Münzstaubsauger der beiden Tankstellen in der Arolser Straße haben in der Nacht zu Montag Unbekannte aufgebrochen. Der oder die Täter hatten es auf die Kassenbehälter mit 50 Cent-Münzen abgesehen. Die Beute liegt Polizeiangaben zu Folge bei rund 70 Euro.

Hinweise an die Polizeistation Bad Arolsen, Tel. 05691-9799-0, oder jede andere Polizeidienststelle.

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Dienstag, 06 September 2011 06:44

Fahrerseite zerkratzt, alle Reifen zerstochen

VOLKMARSEN. Einen "Zierstreifen" der ungewünschten Art hat ein Unbekannter einem in der Baustraße geparkten Subaru verpasst: Mit einem spitzen Gegenstand wurde die gesmte Fahrerseite zerkratzt. Außerdem zerstach der Täter alle vier Reifen.

Das Auto gehört einem 62-jährigen Volkmarser, der derzeit in Urlaub weilt. Sein Sohn entdeckte am Montagabend, dass der in der Baustraße geparkte Wagen des Vaters irgendwann seit Sonntagmorgen, 7 Uhr, beschädigt worden war - von wem, weiß die eingeschaltete Arolser Polizei noch nicht. Fest steht, dass die Fahreseite des Subarus auf ganzer Länge tiefe Kratzspuren aufweist und alle vier Reifen platt sind. Weil die Ventile der Pneus intakt sind, geht die Polizei von einem Reifenstecher aus. Dies müsse bei Tageslicht noch genauer überprüft werden, hieß es am Dienstagmorgen.

Die Beamten schätzen den Schaden auf rund 2000 Euro. Bei den Ermittlungen sind die Polizisten auf Angaben möglicher Zeugen angewiesen. Diese werden gebeten, sich unter der Rufnummer 05691/9799-0 mit der Polizeistation in Verbindung zu setzen.

Publiziert in Polizei
Samstag, 03 September 2011 13:33

Scherben als Ursache? Brand rasch gelöscht

VOLKMARSEN. Die Feuerwehr hat innerhalb weniger Augenblicke einen Flächenbrand am Stadtrand in Richtung Welda gelöscht. Glasscherben könnten das Feuer entfacht haben.

Ein Feuerwehrmann hatte Polizeiangaben zufolge am Freitagabend eine Rauchentwicklung am Stadtrand bemerkt und die Leitstelle verständigt. Von dort aus wurde um 19.05 Uhr die Volkmarser Feuerwehr alarmiert.

Wie auf der Internetseite der Wehr gemeldet, rückten 15 Einsatzkräfte zu dem kleinen Flächenbrand aus. Wenige Augenblicke später war das Feuer gelöscht. Laut Polizei könnten Glasscherben, die an der Brandstelle gefunden wurden, das Feuer ausgelöst haben. Gebrannt haben den Angaben zufolge ältere Holzteile, unter anderem Reste einer Umzäunung. Nennenswerter Schaden entstand nicht.

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Freitag, 26 August 2011 12:38

Übung: Brand in der Kugelsburgschule

VOLKMARSEN. Ein unangekündigter Übungsalarm hielt am Donnerstag die Feuerwehr Volkmarsen auf Trab; zwei Stunden zuvor waren die Brandschützer von einem richtigen Einsatz zurückgekehrt. Simuliert wurde ein Brand in einem Teil der Kugelsburgschule, wie die Kameraden auf ihrer Internetseite berichten. Mehrere Nebelmaschinen waren im Einsat, mehrere Personen galten als vermisst.

"Bereits auf der Anfahrt zur Einsatzstelle rüstete sich ein Trupp je Löschfahrzeug mit Atemschutzgeräten aus. Ihre Aufgabe war es, mit Wasser am Strahlrohr in das Gebäude einzudringen und alle Stockwerke nach den vermissten Personen abzusuchen", so die Brandschützer. Als besonders habe sich dabei die Wärmebildkamera erwiesen.

Die Kameraden der Feuerwehr Bad Arolsen brachten auf dem oberen Schulhof die Drehleiter in Stellung. Die Besatzung des Gerätewagens Logistik (GWL) stellte die Wasserversorgung aus der Erpe her. Ein Notfallmanager der Deutschen Bahn war ebenfalls anwesend, weil die Zugänge unter den Schienen hindurch verlegt wurden.

"Sehr zufrieden"
Weitere Einsatzkräfte brachten den Wasserwerfer in Stellung und unterstützten die Besatzungen der Löschfahrzeuge. Bei der anschließenden Nachbesprechung zeigte sich Übungsorganisator Eberhard Henkelmann "sehr zufrieden mit der Arbeit der Einsatzkräfte". Kleinere Kritikpunkte wurden aufgegriffen, um das zukünftige Einsatzverhalten weiter zu optimieren.

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