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BAD AROLSEN. Am Montag gegen 17 Uhr, kam es im Bad Arolser Ortsteil Volkhardinghausen zu einem Kaminbrand in einem Einfamilienhaus in der Klosterstraße.

Mehrere Feuerwehren aus Bad Arolsen. Landau und Volkhardinghausen waren mit 38 Ehrenamtlichen und dem Bezirksschornsteinfeger im Einsatz. Der Schornsteinbrand konnte schnell unter Kontrolle gebracht werden, an dem Gebäude entstand kein weiterer Schaden. Mittels Wärmebildkamera und Drehleiter wurde das Gebäude auf Hitzequellen untersucht, Wehrführer und Einsatzleiter Thorsten Diederich konnte Entwarnung geben.

Da ein 58-jähriger Bewohner, der zum Zeitpunkt des Brandes alleine im Haus war über gesundheitliche Probleme klagte, wurden ein Rettungswagen und ein Notarzt alarmiert. Nach erster medizinischer Versorgung am Einsatzort wurde der Mann in ein Krankenhaus gebracht. Dort verstarb der 58-Jährige am späten Abend vermutlich an Rauchgasintoxikation.

Am Einsatzort kam es außerdem zu einem Verkehrsunfall, bei dem eine 28-jährige Frau durch einen ins Rollen geratenen Anhänger verletzt wurde. Die Frau musste ins Krankenahus nach Bad Arolsen eingeliefert und stationär aufgenommen werden.

Die ersten Ermittlungen am Brandort und zu dem Unfallgeschehen führte die Polizeistation Bad Arolsen. Die Kriminalpolizei Korbach hat die Ermittlungen zur Brandursache und den Todesumständen noch am Montagabend aufgenommen. 

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Publiziert in Polizei

LANDAU/VOLKHARDINGHAUSEN. Dem schnellen Eingreifen der Freiwilligen Feuerwehren aus Bad Arolsen, Bühle, Volkhardinghausen und Landau ist es zu verdanken, dass die Flammen einer in Brand stehenden Gartenlaube nicht auf einen angrenzenden Wald übergreifen konnte.

Gegen 17.10 Uhr am Samstagabend ging bei der Leitstelle Waldeck-Frankenberg der Anruf ein, dass im Tiefenhohler Weg Feuerschein und Rauchentwicklung zu erkennen sei. Darauf hin wurden die Wehren mit dem Stichwort "F2, unklare Rauchentwicklung, Feuerschein" alarmiert. Etwa 40 Ehrenamtliche erreichten die Einsatzstelle zeitnah, leuchteten die Einsatzstelle aus und legten mehrere B-Leitungen um die Wasserversorgung sicherzustellen. Einsatzleiter Markus Winkler ließ umgehend Trupps unter Atemschutz mit zwei C-Rohren vordringen. Der Schnellangriff zeigte nach wenigen Minuten Wirkung, die Flammen konnten gelöscht und ein Übergreifen des Feuers auf den angrenzenden Wald verhindert werden. Nach etwa 70 Minuten war der Einsatz beendet. 

Der stellvertretende Stadtbrandinspektor Artur Berger machte sich ein Bild von der Lage, er brauchte aber selbst nicht mit eingreifen, weil das Ausbildungsniveau der Wehren einen hohen Stellenwert hat. Nach Angaben der Polizei wird der Sachschaden an der niedergebrannten Hütte auf 11.000 Euro geschätzt. Die Ursache zum Brand werden die Ermittler der Kripo führen. (112-magazin.de)

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Publiziert in Feuerwehr

BAD AROLSEN. Die Suche nach dem vermissten 12-jährigen Justin S. aus Volkhardinghausen hat ein gutes Ende gefunden - gegen 13 Uhr konnte der Junge heute in einem Waldstück mithilfe eines Hubschraubers gesichtet und anschließend von einer Streife aufgenommen werden.

Der Jungendliche hatte am Dienstag (3. März) gegen 14.15 Uhr, mit seinem Fahrrad das Haus seiner Pflegeeltern in Volkhardinghausen verlassen und war nicht nach Hause zurückkehrt. Die Pflegemutter stellte daraufhin eine Vermisstenanzeige bei der Polizeistation Bad Arolsen. Diese leitete sofort umfangreiche Suchmaßnahmen ein, die bis spät in die Nacht andauerten und bei denen neben mehreren Streifenwagen auch ein Hubschrauber der hessischen Polizei zum Einsatz kam. (112-magazin)

Publiziert in Polizei

TWISTETAL. Schwer gestürzt ist am Mittwoch ein 67 Jahre alter Twistetaler mit seinem Pedelec - der Mann kam verletzt mit einem RTW in das Bad Arolser Stadtkrankenhaus.

Ereignet hatte sich der Unfall, als ein Duo mit ihren E-Bikes aus Richtung Waldschmiede bei Volkhardinghausen den geschotterten Waldweg zur Bundesstraße 450 befuhr. Auf einem abschüssigen Teilstück verlor der 67-Jährige die Gewalt über sein Rad und stürzte. Während der Kopf durch einen Helm geschützt werden konnte, verletzte sich der Mann schwer an der Schulter. 

Über die Notrufnummer 112 forderte der Partner gegen 14.30 Uhr Unterstützung an. Anhand der genauen Positionsangabe war der Rettungsdienst zügig am Unfallort und versorgte den Twistetaler. Anschließend transportierte eine RTW-Besatzung den Schwerverletzten in das Arolser Krankenhaus - dort wurde der Radler stationär aufgenommen.

An dem Bike entstand nach Polizeiangaben kein Sachschaden. (112-magazin)

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Publiziert in Polizei
Donnerstag, 15 Februar 2018 08:12

Unfall im Begegnungsverkehr bei Waldschmiede

VOLKHARDINGHAUSEN/ELLERINGHAUSEN. Im Bereich der Waldschmiede kam es am Montag zu einem Unfall im Begegnungsverkehr auf der Kreisstraße 9 - einer der Unfallbeteiligten gab Gas und verschwand in der Dämmerung.

Für einen 76-jährigen Rentner aus Korbach war die Begegnung mit einem anderen Fahrzeug auf der Kreisstraße 9 kurz und schmerzlos, dafür aber teuer. Gut 400 Euro muss der Fahrer eines schwarzen Opel Insignia für einen neuen Außenspiegel berappen - dieser wurde von einem entgegenkommenden Pkw abgefahren.

Während der 76-Jährige seinen Opel sofort angehalten hatte, setzte der Unfallgegner seine Fahrt aus Elleringhausen kommend in Fahrtrichtung Volkhardinghausen unbeirrt fort. Eine hinzugerufene Polizeistreife aus Korbach nahm den Unfall auf und sucht Zeugen, die etwas zum Unfallhergang oder zum flüchtigen Fahrzeug sagen können. Der Unfall ereignete sich am 12. Februar gegen 17.45 Uhr.

Hinweise nimmt in diesem Fall die Polizeistation Bad Arolsen unter der Rufnummer 05691/9799-0 entgegen.

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Publiziert in Polizei

BAD AROLSEN-VOLKHARDINGHAUSEN. Wie Hessen Mobil vor enigen Minuten bekannt gab, bleibt die Kreisstraße 9 in der Ortsdurchfahrt Volkhardinghausen bis auf weiteres für den Lkw-Verkehr gesperrt. Hintergrund sind Undichtigkeiten im Bereich des Feuerlöschteiches. Da möglicherweise Wasser aus dem Feuerlöschteich durch die Kreisstraße gesickert ist, bleibt die Straße aus Gründen der Gewährleistung der Verkehrssicherheit bis auf weiteres für den Lkw-Verkehr gesperrt. Hessen Mobil hat die notwendigen Untersuchungen veranlasst. Anwohner und Verkehrsteilnehmer werden um Verständnis gebeten. Für Personenkraftwagen ist die Strecke weiterhin befahrbar.

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Publiziert in Baustellen

LANDAU. Eine 86 Jahre alte Autofahrerin ist am Samstag von der Bundesstraße 450 abgekommen und eine Böschung hinuntergefahren, dabei überschlug sich der Wagen und blieb auf dem Dach neben einem Wirtschaftsweg liegen. Notarzt, Rettungskräfte, Feuerwehr und Polizei rückten zur Unfallstelle zwischen Landau und Gasterfeld aus.

Der Bad Arolserin befuhr Polizeiangaben zufolge am Samstag gegen 16 Uhr die Bundesstraße 450 aus Richtung Wolfhagen kommend in Richtung Residenzstadt. Eingangs einer Rechtskurve beobachteten Zeugen, die hinter der Seniorin unterwegs waren, dass ihr Auto nicht dem Kurvenverlauf folgte, sondern nach links von der Fahrspur abkam, die Gegenspur überfuhr und schließlich vollends nach links von der Straße abkam. "Die Frau ist aus bislang noch unbekannten Gründen in der Kurve einfach geradeaus gefahren", sagte ein Polizeibeamter gegenüber 112-magazin.de. Eine medizinische Ursache könne der Grund dafür sein.

Der VW Polo überschlug sich und kam auf dem Dach liegend zum Stillstand. Die Fahrerin zog sich dabei Verletzungen zu. Ersthelfer kümmerten sich um sie und wählten den Notruf. Weil die 86-Jährige zunächst als im Auto eingeklemmt galt, alarmierte die Leitstelle neben Rettungswagen und Notarzt auch die Feuerwehr. Gemäß Alarmplan rückten die Wehren aus Landau, Bühle, Volkhardinghausen und Bad Arolsen mit insgesamt 36 Einsatzkräften zur Unfallstelle aus. Hydraulisches Gerät brauchten die Brandschützer aber nicht einzusetzen. Die verletzte Dame wurde über die offene Heckklappe aus dem völlig zerstörten Wagen befreit.

Nach notärztlicher Erstversorgung an der Unfallstelle lieferten die Rettungskräfte die Arolserin ins Krankenhaus ihrer Heimatstadt ein. Die Bundesstraße blieb anfangs voll gesperrt, später lief der Verkehr einspurig an der Unfallstelle vorbei. Um die Bergung des völlig zerstörten Polos zu erleichtern, aber auch, um nach möglicherweise auslaufenden Betriebsstoffen zu sehen, stellten die Feuerwehrleute das Fahrzeug auf die Räder. Die Einsatzkräfte klemmten zudem die Fahrzeugbatterie ab. Der Restwert des älteren Wagens liegt laut Polizei bei 2000 Euro.

Der Unfall sei noch relativ glimpflich ausgegangen, hieß es, weil sich zu diesem Zeitpunkt kein Gegenverkehr genähert habe. Andernfalls hätte es auch zu einem folgenschweren Frontalzusammenstoß kommen können.

Publiziert in Retter

VOLKHARDINGHAUSEN. Bis auf die Grundmauern niedergebrannt ist am frühen Freitagmorgen eine Scheune am Ortsrand von Volkhardinghausen. Rund 70 Feuerwehrleute aus mehreren Arolser Ortsteilen waren im Einsatz. Angaben über Brandursache und Schadenshöhe lagen an der Einsatzstelle nicht vor.

Kurz vor 4 Uhr früh gingen mehrere Notrufe bei der Leitstelle und bei der Polizei ein. Als die ersten Brandschützer nach einigen Minuten an der Einsatzstelle am Ortsausgang in Richtung Landau eintrafen, brannte das landwirtschaftlich genutzte Gebäude bereits in voller Ausdehnung. Wenig später stürzte die Holzkonstruktion ein. In der Scheune, die laut Polizei einem örtlichen Landwirt gehört, war neben Heu und Stroh unter anderem ein Güllefass gelagert. Ein Pferdetransportanhänger, der neben dem Gebäude stand, wurde durch die Hitzeeinwirkung beschädigt.

Nach Auskunft von Stadtbrandinspektor Karl-Heinz Meyer, der den Einsatz gemeinsam mit seinem Stellvertreter Michael Seebold leitete, waren insgesamt 70 Freiwillige aus Volkhardinghausen, Landau, Bühle, Bad Arolsen und Helsen im Einsatz. Die Wasserversorgung erfolgte unter anderem aus dem etwa 500 Meter entfernten Klosterteich. Weil die Scheune nicht mehr zu retten war, ließen die Feuerwehrleute sie kontrolliert abbrennen. Ein Landwirt, der mit einem Schlepper mit Frontlader zur Hilfe kam, zog brennendes Heu und Stroh sowie glimmende Balken aus der Scheune und legte sie auf der umgebenden Wiese ab - dort löschten die Feuerwehrleute das Brandgut ab.

Wie ein Polizeibeamter der zuständigen Bad Arolser Wache an der Brandstelle sagte, werde die Kripo die Ermittlungen übernehmen. Was zu dem Feuer geführt hatte, war am Morgen noch völlig unklar. Auch Angaben zur Schadenshöhe waren noch nicht möglich.


Die Arolser Kameraden waren in dieser Woche mehrfach im Einsatz:
Neben Brücke mehrere Meter in Tiefe gestürzt (27.10.2013, mit Video u. Fotos)
Schweißarbeiten und Sturm sorgen für Einsätze (29.10.2013)

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Publiziert in Feuerwehr

VÖHL/WALDECK/BAD AROLSEN/VOLKMARSEN. Ein kurzes, aber heftiges Gewitter hat in der Nacht zu Sonntag zahlreiche Bäume entwurzelt. Nach Einschätzung des stellvertretenenden Bad Arolser Stadtbrandinspektors Michael Seebold könnte es eine Windhose gewesen sein, die über Teile des nördlichen Landkreises hinwegzog.

Das Unwetter bewegte sich etwa von Basdorf am Edersee in nordwestlicher Richtung über Ober-Werbe/Alraft, Höringhausen, Volkhardinghausen/Landau/Bühle und weiter in Richtung Lütersheim. Auch im benachbarten Kreis Kassel warf die Windhose Bäume im Bereich Wolfhagen um. Nach ersten Informationen wurden keine Autos getroffen und keine Menschen verletzt. Eine Straßenlaterne am Ortsrand von Lütersheim wurde von einer hinabstürzenden Krone umgerissen.

Heftiger Regen ab etwa 2 Uhr früh
Heftiger Regen setzte am frühen Sonntagmorgen gegen 2 Uhr ein, wenig später alarmierte die Leitstelle im Minutentakt zahlreiche Feuerwehren, nachdem von Verkehrsteilnehmern reihenweise umgestürzte Bäume gemeldet worden waren. Betroffen waren die Landesstraße 3086 zwischen Basdorf und Vöhl in Höhe des Maislabyrinths, die K 21 zwischen Ober-Werbe und dem Abzweig zur L 3084 nach Alraft, die L 3118 zwischen Höringhausen und Sachsenhausen in Höhe von Hof Heide, die K 15 am Ortsausgang von Höringhausen in Richtung Strothe, die K 9 zwischen Volkhardinghausen und Elleringhausen, die K 10 beziehungsweise K 106 zwischen Bühle und Wolfhagen, die L 3198 zwischen Landau und Bühle, die Ortslage von Landau, die Bundesstraße 450 zwischen Landau und Gasterfeld sowie die K 6 zwischen Lütersheim und Volkmarsen.

Mehr als 100 Feuerwehrleute waren innerhalb kürzester Zeit an den verschiedenen Einsatzstellen damit beschäftigt, die Schäden des nächtlichen Gewittersturms zumindest grob zu beseitigen. Während es in den meisten Fällen kleinere Bäume oder Baumkronen waren, die auf Fahrbahnen gestürzt waren, hatten gleich mehrere dickere Bäume die Kreisstraße bei Ober-Werbe komplett blockiert. Einer der Bäume war von einem Hang umgestürzt und auf der anderen Straßenseite in den Ästen eines anderen Baumes hängen geblieben. Hier war neben dem Einsatz von Motorsägen auch eine Seilwinde nötig. Nach gut einer Stunde war die Kreisstraße wieder frei. Im gesamten von der Windhose betroffenen Gebiet lagen kleinere Zweige und abgerissenes Laub auf den Fahrbahnen.

Nachtliche Naturgewalt wälzt Getreide platt
Am Maislabyrinth bei Basdorf waren neben einigen Bäumen auch mehrere Fahnenmasten abgeknickt. Ob das Labyrinth selbst einen Schaden genommen hat, war in der Nacht nicht zu erkennen. Die Verkaufsstände hatten das Unwetter jedoch unbeschadet überstanden. Bei Tagesanbruch war zu ereknnen, dass zahlreiche Getreidefelder von der nächtlichen Naturgewalt plattgewalzt worden waren. Nach Auskunft der Bad Arolser Polizei wurde ein größerer Baum am Ortsausgang von Lütersheim in Richtung Volkmarsen von einem Blitz getroffen. Ein Teil der Krone brach ab und riss beim Hinabstürzen eine Straßenlaterne um. Die Ordnungshüter verständigten die Energie Waldeck-Frankenberg (EWF) über den Schaden.

Die Polizeistationen in Bad Wildungen und Frankenberg vermeldeten am Morgen zwar starke Niederschläge und zeitweise Gewitter, jedoch keinerlei Schäden. Im südlichen Kreisteil brauchten keine Feuerwehren auszurücken.

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Publiziert in Feuerwehr

KORBACH/TREYSA. Die Marke mit der Aufschrift "Geprüfter Rettungshund" ist so etwas wie die TÜV-Plakette am Auto: Nur geprüfte Vierbeiner und ihre Hundeführer dürfen im Ernstfall nach Menschen in Not suchen. Neun dieser Teams haben sich in Waldeck-Frankenberg der Abnahme gestellt und wurden in Theorie und Praxis auf Herz und Nieren geprüft.

Ein ganzes Wochenende lang stand im Zeichen der Prüfung, die die Rettungshundestaffel des DRK Korbach/Bad Arolsen ausgerichtet hat. Während im theoretischen Teil die Hundeführer ihr Wissen zu allen Aspekten der Personensuche zu beweisen hatten, mussten im praktischen Teil Herrchen, Frauchen und Hunde ihr Können gemeinsam demonstrieren. In einem 300 mal 100 Meter großen Suchgebiet im Wald bei Volkhardinghausen galt es, bis zu zwei Vermisste innerhalb von 20 Minuten zu finden und gegebenenfalls Hilfe zu leisten. In dem für alle Teilnehmer völlig unbekannten Arreal hatten die Teams zuvor fünf Minuten Zeit, sich anhand von Kartenmaterial zu orientieren.

Unter den kritischen Augen der Prüfer Josef Graap und Gerd-Holger Siebert hatten die Tiere bei der sogenannten Flächenprüfung auch Unterordnung und Gehorsam zu zeigen, um die Plakette zu bekommen. Alle 18 Monate müssen die Spürnasen und ihre Hundeführer diese Prüfung wiederholen. "Das ist schließlich keine Spielerei", verteidigt Matthias Wolf die strengen Anforderungen, "wenn wir alarmiert werden, dann geht es um Menschenleben". Wolf, stellvertretender Leiter der Rettungshundestaffel im Schwalm-Eder-Kreis, war mit seiner Hündin Cheyenne ebenfalls zur Prüfung in Korbach angetreten - und erhielt die Plakette, die die Hunde am Halsband tragen.

Zu Vermisstenfall am Edersee gerufen
Die Rettungshundestaffel aus dem Schwalm-Eder-Kreis unter Vorsitz von Bettina Weidemann und die ausrichtende Staffel des DRK Korbach/Bad Arolsen unter Leitung von Andrea Skibak kooperieren seit mehreren Monaten und werden im Ernstfall stets gemeinsam alarmiert. So steht stets eine ausreichende Zahl an Suchhundeteams bereit - zuletzt waren die beiden Staffeln am 13. Juni zum Edersee gerufen worden, wo ein 43-Jähriger vermisst war (112-magazin.de berichtete). Teams dieser beiden Staffeln waren in Korbach ebenso zur Prüfung angetreten wie zwei Hunde und Herrchen aus Kassel und ein Team aus dem Münsterland.

Zum Ende des Prüfungswochenendes überreichte DRK-Kreisbereitschaftsleiter Michael Bradtke den Teilnehmern Urkunden und Präsente, die beiden Prüfer händigten die Plaketten aus. Mit dabei waren: Michael Halberstadt mit Anax, Detlef Ernst mit Sparky, Bettina Weidemann mit Django, Stephan Steiger mit Finja, Andrea Skibak mit Rico, Beatrix Gündling mit Janosch, Stephan Gündling mit Merlin, Sabrina Schenk mit Dorado und Matthias Wolf mit Cheyenne. Im Schwalm-Eder-Kreis sind derzeit 20 Mitglieder und 13 Hunde in der Staffel aktiv.


Mehr Informationen:
Rettungshundestaffel Schwalm-Eder

Publiziert in KS Retter
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