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Samstag, 06 Februar 2021 15:42

Alarmstufe F3: 60 Feuerwehrleute im Einsatz

VIERMÜNDEN. Rund 60 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren Viermünden, Schreufa und Frankenberg rückten am Samstag, um 12.31 Uhr, zu einem gemeldeten Großbrand nach Viermünden aus.

Wie Einsatzleiter Martin Trost berichtet, rückten die Wehren zu einem F3 Brand in die Hauptstraße in Viermünden aus. Der Eigentümer eines Hauses hatte über die Notrufnummer 112 der Leitstelle Waldeck-Frankenberg ein Feuer in einer unterkellerten Scheune gemeldet - dort brannten Hackschnitzel für einen Verbrennungsofen. Laut Alarmplan wurde auch die Drehleiter mitgeführt, diese kam aber nicht mehr zum Einsatz, weil ein Trupp unter Atemschutz einen Schnellangriff mittels C-Rohr durchführte und den Brand schnell unter Kontrolle bringen konnte.

Nach wenigen Minuten hatte Stadtbrandinspektor Martin Trost Entwarnung gegeben und die Alarmstufe reduziert. Er übergab die Leitung an seinen Stellvertreter. Im Nachgang wurde der Keller geräumt und mit einer Wärmebildkamera nach weiteren Glutnestern gesucht. Das Team des RTWs untersuchte den Bewohner des Hauses auf Rauchgasintoxikation - es konnte aber schnell Entwarnung geben. (112-magazin.de)

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FRANKENBERG. Vermutlich führte ein technischer Defekt an der hinteren rechten Bremse zum Brand eines Lkw-Anhängers auf der Bundesstraße 252 in Höhe der Hessensteinkurve - die Strecke war für fünf Stunden voll gesperrt.

Wie die Polizei mitteilt, befuhr ein 51-jähriger Mann aus dem Landkreis Marburg-Biedenkopf am Mittwoch mit seinem Lkw und Anhänger die B 252 von Korbach in Richtung Frankenberg. Ein lauter Knall im Bereich der Hessensteinkurve  ließ den Fahrer in den Seitenspiegel schauen. Dort erkannte er aufsteigenden Rauch, sodass er seinen Lkw aus der Kurve herausmanövrierte und am rechten Rand zum Stehen brachte. 

In wenigen Minuten hatte sich ein Reifen entzündet, die Flammen züngelten bereits an der Plane des Anhängers, als ein nachfolgender Verkehrsteilnehmer die Situation erkannte. Mit zwei Feuerlöschern erreichte der Zeuge den brennenden Hänger, leerte die Feuerlöscher, konnte aber nichts mehr ausrichten. In der Zwischenzeit entkoppelte der Fahrer des in Marburg zugelassenen Lkws seine Zugmaschine vom Hänger und brachte sie am linken Fahrbahnrand in Sicherheit. Andere Verkehrsteilnehmer sicherten die Einsatzstelle ab und riefen über die Notrufnummer 112 die Leitstelle an.

Um 10.10 Uhr erreichte die Feuerwarnmeldung die Wehren aus Frankenberg, Viermünden und Schreufa. Unter der Leitung von Martin Trost rückten 30 Ehrenamtliche zur Einsatzstelle zwischen Ederbringhausen und Viermünden aus. Noch auf der Anfahrt wurde der Atemschutz angelegt. Mittels Schnellangriff rückten die Feuerwehrleute vor und konnten den Brand unter Kontrolle bringen - der Hänger jedoch war nicht mehr zu retten, wie die Polizei mitteilte. Glücklicherweise sind die in Kartons verpackten Hülsen, die für Pharmaprodukte hergestellt wurden und aus Aluminium bestehen, nicht brennbar. Trotzdem musste mit der Wärmebildkamera immer wieder kontrolliert und Kartonage abgelöscht werden.

Die Aufräum- und Bergungsarbeiten zogen sich über einen längeren Zeitpunkt hin. Gegen 15.10 Uhr konnte die Strecke für den Verkehr wieder freigegeben werden. Der Wert der Ladung wird auf 10.000 Euro geschätzt. Ebenso hoch ist der Sachschaden am Hänger bewertet worden. Der 51-jährige Fahrer musste mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus nach Frankenberg transportiert werden.

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FRANKENBERG. Mit seinem Audi A3 ist am Mittwochabend ein Fahranfänger bei Viermünden in die Leitplanke gekracht - die Polizei spricht von Unaufmerksamkeit im Fahrverhalten. Der Sachschaden beläuft sich auf insgesamt 9000 Euro.

Ereignet hat sich der Unfall gegen 21.30 Uhr auf der Bundesstraße 252 zwischen Herzhausen und Frankenberg, als der 18-Jährige mit seinem im Main-Taunus-Kreis (MTK) zugelassenen Audi bei Viermünden nach rechts auf die Bankette geriet und anschließend in die Leitplanke gekracht war. Der Fahrer und die beiden Mitinsassen blieben unverletzt. Der Audi hingegen musste mit Totalschaden (8000 Euro) vom ADAC abgeschleppt werden. Etwa 1000 Euro wird die Instandsetzung der Leitplanke kosten, schätzt die Polizei.  (112-magazin.de)

Link: Bundesstraße 252 - Alleinunfall, eine Person schwer verletzt (4.8.2020)

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Donnerstag, 28 Mai 2020 08:53

Fahndungsaufruf nach Verkehrsunfallflucht

FRANKENBERG. Mit seinem BMW überschlagen hat sich am Mittwoch ein 19 Jahre alter Mann aus Frankenberg auf der Kreisstraße 93 zwischen Schreufa und Viermünden - der Fahrer blieb unverletzt, sein 3er BMW musste mit Totalschaden abgeschleppt werden.

Wie die ermittelnden Beamten der Frankenberger Polizeistation auf Nachfrage von 112-magazin.de mitteilen, ereignete sich der Unfall am 27. Mai gegen 16.15 Uhr, auf der Kreisstraße zwischen Schreufa und Viermünden. Dort war dem 19-Jährigen auf einem Gefällestück in einer Linkskurve, ein silbergrauer VW Caddy auf seiner Fahrspur entgegengekommen. 

Dem 19-Jährigen blieb nichts weiter übrig, als seinen BMW nach rechts zu steuern, um eine Kollision zu vermeiden. Dabei geriet der BMW auf die Bankette und schoss beim Gegenlenken über die Gegenfahrbahn in einen Flutgraben. Zunächst überschlug sich der BMW und blieb, nachdem er einen Leitpfosten umgefahren hatte, im Graben liegen. Unverletzt konnte der Frankenberger seinen BMW verlassen und die Polizei verständigen. Der Sachschaden wird auf 4000 Euro geschätzt - das Fahrzeug musste abgeschleppt werden.

Seinen Pflichten anzuhalten und sich um das Unfallopfer zu kümmern kam der Geflüchtete nicht nach. Dieser setzte sich vom Unfallort ab. Zeugenhinweise nimmt die Polizeistation Frankenberg unter der Rufnummer 06451/72030 entgegen. (112-magazin)

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FRANKENBERG. Ein Landwirt aus dem Frankenberger Land verursachte im Sommer 2019 einen Verkehrsunfall, weil sein Blinker nicht funktionierte - jetzt stand er vor Gericht.

Wie die HNA in ihrer Online-Ausgabe mitteilt, muss ein Landwirt aus dem Frankenberger Land  4000 Euro Geldstrafe zahlen, weil er am 24. Juni 2019 mit seinem Traktor beim Abbiegen auf der Bundesstraße 252 in Richtung Viermünden einen Verkehrsunfall verursacht haben soll. Dabei war ein Autofahrer, der den Schlepper samt Heuwender gerade überholen wollte, lebensbedrohlich verletzt worden.

Der Vorwurf laut Anklage: Die Blinker am Anhänger des Traktors seien während des Abbiegevorgangs nicht funktionstüchtig gewesen, sodass der Autofahrer beim Überholen nicht erkennen konnte, dass der Landwirt nach links auf einen Feldweg abbiegen wollte.

Der 58-jährige Autofahrer verlor beim Ausweichen die Kontrolle über seinen Wagen und prallte mit der Fahrerseite gegen einen Baum. Der Mann wurde eingeklemmt und musste von den Einsatzkräften mit hydraulischem Schneidwerkzeug aus dem zerstörten Wagen befreit werden. Anschließend wurde er mit dem Rettungshubschrauber ins Uniklinikum Marburg geflogen und lag im Koma.

Bei der Verhandlung im Frankenberger Amtsgericht konnte er aufgrund seiner anhaltenden Verletzungen nicht vernommen werden. Stattdessen äußerte sich der Landwirt zum Unfallhergang. Er sei sich sicher, dass die Blinklichtanlage an seinem Heuwender funktionierte. Noch am Morgen des Unfalltages sei er mit dem Gespann unterwegs gewesen, da habe es keine Auffälligkeiten gegeben. "Am Abend vorher habe ich die Blinker am Anhänger angeschlossen und mit einem Mitarbeiter kontrolliert, da hat alles geklappt", sagte der 60-Jährige vor Gericht. Dass der Blinker dann am Vormittag nicht mehr funktionierte, könne er nicht nachvollziehen.

Laut Gutachter war die Blinklichtanlage kurz vor dem Unfall allerdings nicht angeschlossen. Dass der Stecker durch den Unfall abgezogen oder die Verbindungskabel dabei so stark beschädigt wurden, dass sie nicht mehr funktionstüchtig waren, schloss er aus. Allerdings: Der Autofahrer soll vor dem Abbiegevorgang des Landwirts noch eine Vollbremsung eingeleitet haben – und das, obwohl der Traktor mit mäßiger Geschwindigkeit am rechten Fahrbahnrand fuhr. Der Gutachter vermutet, dass der Autofahrer nach links gefahren sei und dann zu spät die Blinkleuchte des Traktors – nicht des Anhängers – entdeckte. Der Geschädigte ließ für die Verhandlung ausrichten, dass es „nicht in seinem Sinne“ sei, dass der Angeklagte eine Strafe bekomme. (HNA)

Link: Unfall auf B 252: 58-Jähriger schwerverletzt, Hubschrauber im Einsatz (24.06.2020)


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VIERMÜNDEN. Ein Brandeinsatz sorgte am späten Donnerstagnachmittag für reges Einsatzaufkommen von Feuerwehr, Polizei und Rettern in Viermünden.

Passanten bemerkten starke Rauchentwicklung aus einem alten Fachwerkhaus in der Hauptstraße und verständigten umgehend die Leitstelle Waldeck-Frankenberg. Diese alarmierte gegen 16.40 Uhr, unter dem Alarmkürzel "F2, unklare Rauchentwicklung" die Wehren Viermünden und Frankenberg .

Ebenfalls auf den Plan gerufen wurden ein RTW und eine Streifenwagenbesatzung der Polizeistation Frankenberg. Bei Eintreffen der ersten Rettungskräfte befanden sich keine Personen mehr im Wohnhaus. Unter der Einsatzleitung des Stadtbrandinspektors aus Frankenberg, ging ein Trupp unter Atemschutz mit einem C-Hohlstrahlrohr zur Brandbekämpfung vor. Ein weiterer Trupp stand als Sicherheitstrupp bereit.

Die Drehleiter aus Frankenberg wurde zur Sicherheit in Stellung gebracht. Fenster wurden geöffnet, damit der Rauch abziehen konnte. Nachdem das Feuer im 1. Obergeschoss lokalisiert und abgelöscht worden war, konnte das Brandgut nach draußen gebracht werden. Mittels Wärmebildkamera suchten die Freiwilligen nach weiteren Glutnestern, anschließend wurde das Wohnhaus noch freigemessen.

Während des Einsatzes waren insgesamt vier Trupps unter Atemschutz im Einsatz. Verletzt wurde niemand. Zur Brandursachenermittlung wird die Kriminalpolizei herangezogen. Während der Einsatzarbeiten war die Hauptstraße voll gesperrt. Später wurde die Einsatzstelle ausgeleuchtet. Nach vier Stunden war der Einsatz beendet. (112-magazin)

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VIERMÜNDEN. Ein Polizeibeamter und ehrenamtliche Feuerwehrleute haben am Samstagmorgen dafür gesorgt, dass ein Fachwerkhaus in Viermünden kein Raub der Flammen wird.

Kurz vor sieben Uhr war es, als der Schutzmann von seinem Nachtdienst in Korbach auf dem Heimweg war und aus einem kleinen Fachwerkhaus in Viermünden Brandrauch aufsteigen sah. Der Beamte wählte den Notruf und unverzüglich machten sich die Einsatzkräfte auf den Weg. "Als wir hier ankamen, saß die Frau bereits im Freien", war Andre Diehle, stellvertretender Wehrführer der Feuerwehr Viermünden, vor Ort erleichtert. Er und seine Kameraden aus Viermünden und der Löschzug Frankenberg waren schnell zur Stelle und löschten den Brand in der Küche.

Die leicht verletzte Frau wurde vom Rettungsdienst versorgt und mit einer Rauchvergiftung in das Frankenberger Krankenhaus gebracht. Im Anschluss an die Löscharbeiten lüfteten die rund 40 Kameraden das Haus und befreiten die Küche vom Brandrauch. Außerdem wurde mit einer Wärmebildkamera nach noch verbliebenen Glutnestern gesucht. Die Straße "Zum Hermannsberg" war während des Einsatzes gesperrt worden.

Den entstandenen Sachschaden geben Polizei und Feuerwehr mit rund 20.000 Euro an. Auch die Ursache des Brandes dürfte schon feststehen: "Es sieht danach aus, als habe die Frau zwei Herdplatten eingeschaltet und sei dann eingeschlafen", hieß es vor Ort. Nach rund anderthalb Stunden konnten Polizei und Feuerwehr wieder abrücken.

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Donnerstag, 22 August 2019 09:16

Traktor in Vollbrand: Wehren zur Stelle

VIERMÜNDEN. Die Feuerwehren Viermünden und Frankenberg rückten am Mittwochabend zum Brand eines landwirtschaftlichen Fahrzeugs aus.

Aus bislang ungeklärter Ursache fing ein Traktor des Typs Massey Ferguson gegen 21.20 Uhr Feuer. Anwohner wurden aufmerksam und verständigten die Feuerwehr Viermünden, die gerade ihren Übungsdienst abhielt.

Die Kernstadtwehr wurde nur wenig später nachgefordert. Am Einsatzort angekommen stand der Traktor bereits in Vollbrand. Unter Atemschutz drangen die Kameraden anschließend vor und bekämpften das Feuer, auch Schaummittel kam zum Einsatz.

Unter der Einsatzleitung von Björn Kruppa waren 25 Einsatzkräfte im Einsatz. (Feuerwehr Frankenberg)

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Samstag, 20 Juli 2019 06:47

Alkoholisiert gegen Ahornbaum gefahren

FRANKENBERG-VIERMÜNDEN. Seinen Führerschein ins Risiko gestellt hat ein 36-jähriger Mann aus Frankenberg am Freitagabend in Viermünden.

Laut Polizeiprotokoll befuhr der Frankenberger mit seinem BMW die Hauptstraße in Viermünden in Fahrtrichtung Schreufa. Ohne Fremdeinwirkung kam der 36-Jährige an der Bushaltestelle Mitte mit seinem Pkw nach rechts von der Fahrbahn ab und prallte frontal gegen einen Laubbaum. 

Anwohner hatten den Unfall beobachtet und um 21.55 Uhr die Notrufnummer gewählt. Bei Eintreffen der Retter und einer Polizeistreife war schnell klar, dass Alkohol ursächlich für den Unfall ist. Deutlich alkoholisiert musste der BMW-Fahrer ins Krankenhaus transportiert werden, wo er aufgrund seiner Verletzungen stationär aufgenommen wurde; es folgte eine Blutentnahme.

Anschließend beschlagnahmten die Beamten die Fahrerlaubnis und fertigten eine Anzeige an. Auf etwa 5000 Euro beläuft sich der Sachschaden an dem BMW. Der beschädigte Ahornbaum wird mit 300 Euro bewertet. (112-magazin) 

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Mittwoch, 20 Februar 2019 15:06

Rote Ampel ignoriert - Vito kracht in Anhänger

FRANKENBERG. Obwohl die Lichtzeichenanlage an der Frankenberger Kläranlage rot zeigte, ist am Dienstagmorgen ein Mann aus Bad Arolsen in den Kreuzungsbereich eingefahren. Der 51-Jährige kam mit seinem Gespann gegen 8 Uhr aus Richtung Geismar und bog mit Pkw und Anhänger von der B 253 kommend nach links in Fahrtrichtung Frankenberg ab - nach eigenen Angaben während einer Rotphase.

Dies wurde einem Mann (48) aus Wetter zum Verhängnis, er war zeitgleich mit seinem Daimler Benz von Viermünden kommend auf der B 252 unterwegs und überquerte bei Grün die Ampelanlage. Im Kreuzungsbereich erwischte der Vito trotz Vollbremsung den Hänger des Bad Arolsers.

Auf insgesamt 4500 Euro schätzt die Polizei Frankenberg den Gesamtsachschaden an dem Vito (4000 Euro) und dem lädierten Anhänger (500 Euro). Verletzt wurde niemand.

Link: Unfallstandort B 252 am 19. Februar 2019

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