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BAD AROLSEN. Erneut haben Beamte der Polizeidienststelle Bad Arolsen bewiesen, dass sich Verkehrsunfallfluchten nicht lohnen. Hilfe bekamen die Ordnungshüter von einem Zeugen, der über Mobilfunk den entscheidenden Hinweis gab.

Gegen 22.30 Uhr am späten Dienstagabend erreichte die Polizeistation ein Anruf eines Zeugen, der beobachten konnte, dass ein auf der Bundesstraße 252 befindlicher Sattelzug in Höhe der Einmündung Schmillinghausen auf rutschiger Fahrbahn ins Schleudern geraten war und dabei mit seinem MAN samt Auflieger die rechtsseitige Leitplanke beschädigt hatte.

Ohne sich um den Schaden an seinem Lkw oder der Leitplanke zu kümmern, gab der Trucker Gas und entfernte sich von der Unfallstelle in Fahrtrichtung Bad Arolsen. Während eine Streife zum Unfallstandort geschickt wurde, entschied der Dienstgruppenleiter, ein zweites Fahrzeug im Bereich einer Tankstelle zu positionieren. Dieser Gedanke brachte auch den schnellen Erfolg: In Verlängerung der Prof.-Bier Straße zur Korbacher Straße wurde der 35-jährige Mazedonier mit seinem MAN angehalten und kontrolliert. Inzwischen bestätigte die am Unfallort angekommene erste Streifenwagenbesatzung über Funk die Angaben des Zeugen. Auf einer Länge von 30 Metern war die Leitplanke eingedrückt worden, auch war die Bankette auf einer Länge von 70 Metern aufgewühlt. Die Schadensbilder an der bulgarischen Zugmaschine und am Auflieger passten zur Beschreibung des Unfallhergangs.

Der Trucker musste sein Fahrzeug stehen lassen und die Beamten zur Polizeidienststelle begleiten. Bei der Vernehmung gab der 35-Jährige zu, den Schaden verursacht zu haben. Bei der anschließenden Überprüfung stellte sich heraus, dass der mit Kupfer beladene Sattelzug die Vorschriften bei der Ladungssicherung nicht eingehalten hat. Nach dem Crash mit der Leitplanke war die Ladung im Auflieger verrutscht, da die Sicherheitsgurte den Gewichten nicht standgehalten haben. Allerdings konnte der Mazedonier nicht für die mangelhafte Ladungssicherung zur Verantwortung gezogen werden, weil der Auflieger bereits in Schweden beladen und in Duisburg verplombt übernommen worden war. Wohl aber muss sich der 35-Jährige wegen Überschreiten der Lenkzeiten verantworten, die beim Auslesen des Fahrtenschreibers festgestellt wurden.

Die Schadensschätzung an der Zugmaschine beläuft sich auf 2000 Euro, ebenso viel muss für die Reparatur der Leitplanke und die Begradigung der Bankette eingeplant werden. Auch der Schaden an dem Auflieger bewerten die Beamten mit 2000 Euro. (112-magazin)


Kontrollen sind wichtig um die Verkehrssicherheit auf den Bundes- und Landesstraße im Landkreis zu gewährleisten. Die Beamten der Polizeistation Bad Arolsen wurden am 16. Oktober zwischen Orpethal und Diemelstadt fündig - ein Lkw wurde mit mangelhafter Ladungssicherung und Überlänge in den Nachtstunden an der Weiterfahrt gehindert.

Link: Polizei hält Lkw an - Fracht sorgt für Kopfschütteln (18.10.2018)

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Publiziert in Polizei

STADTALLENDORF. Am Donnerstag, den 29. November, fanden Beamte Betäubungsmittel im Auto eines unter Drogeneinfluss fahrenden Mannes.

Der 42 Jahre alte Mann aus dem Kreis Höxter fuhr seinen Kumpel zur Vernehmung in anderer Sache zur Polizeistation Stadtallendorf. Dort ergaben sich Anhaltspunkte darauf, dass der Fahrer unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand. Als ein entsprechender Test positiv reagierte und den Verdacht damit bestätigte, führte dies zu weiteren Maßnahmen.

Die anschließenden Durchsuchungen des Mannes und seines Autos führten zur Sicherstellung weiterer Betäubungsmittel in geringen Mengen und mehrerer Kilogramm Kupfer. Das Metall lag versteckt im Kofferraum. Die Polizei prüft derzeit die Herkunft des bereits entmantelten, möglicherweise gestohlenen oder unterschlagenen reinen Kupfers.

Nach der notwendigen Blutprobe entließ die Polizei sowohl den 42-Jährigen als auch seinen Kumpel und untersagte die Weiterfahrt mit dem Auto. (ots/r)

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Publiziert in MR Polizei
Mittwoch, 04 April 2018 13:57

Junge Frau an Fußgängerampel begrapscht

KASSEL. Ein bislang unbekannter und auffällig gekleideter Mann hat am Morgen des Gründonnerstags eine 22-Jährige aus Niestetal an der Fußgängerampel am Stern unsittlich angefasst.

Der Lüstling war der jungen Frau beim Überqueren der Straße an der Ampel entgegengekommen und hatte sie dort plötzlich unsittlich im Bereich des Oberkörpers angefasst. Die wegen sexueller Belästigung ermittelnden Beamten der Kasseler Kriminalpolizei erhoffen sich nun, durch die Veröffentlichung des Falls, Hinweise auf den auffällig gekleideten Täter aus der Bevölkerung zu bekommen.  

Wie die 22-Jährige, die am Donnerstagabend die Polizei aufsuchte und Anzeige wegen des Vorfalls erstattete, in ihrer Vernehmung aussagte, sei ihr der auf der anderen Straßenseite stehende Mann bereits beim Warten an der Ampel merkwürdig vorgekommen. Sie war gegen 8.30 Uhr auf der Unteren Königsstraße, aus Richtung Jägerstraße kommend, unterwegs und wollte die Sternkreuzung in Richtung der Fußgängerzone auf der rechten Seite überqueren. Dort, auf halbem Weg und mitten auf der Fahrbahn, sei der Mann dann auf ihrer Höhe gewesen und hätte sie unsittlich angefasst. Anschließend sei er in Richtung Holländischer Platz weitergegangen.

Den Täter beschrieb die 22-Jährige als ca. 1,65 Meter großen, etwa 25 bis 30 Jahre alten, schlanken Mann mit einem arabischen Äußeren. Er soll schwarzes, volles Haar und einen schwarzen Vollbart gehabt haben. Besonders auffällig sei der schwarz-graue Schal gewesen, den er sich merkwürdig um den Kopf gewickelt hatte, wobei sein Haupthaar jedoch noch zu sehen gewesen sei. Zudem trug der Unbekannte zur Tatzeit eine khakifarbene Übergangsjacke, darunter Oberbekleidung in Tarnflecken-Optik und eine ausgewaschene Jeans.  

Zeugen, die den Ermittlern des K 12 Hinweise auf den auffälligen und bislang unbekannten Täter geben können, melden sich bitte unter der Telefonnummer 0561/9100 bei der Kasseler Polizei. (ots/r)

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Publiziert in KS Polizei
Freitag, 15 Januar 2016 11:30

Unter Drogen zur Vernehmung gefahren

KASSEL. Die Beamten der Polizeistation Hofgeismar hatten am Mittwochabend einen 21-Jährigen wegen Unfallflucht zur Vernehmung vorgeladen. Sie staunten nicht schlecht, als der junge Mann offenbar drogenberauscht mit seinem Auto vor der Wache vorfuhr. Wegen des Verdachts ein Kraftfahrzeug unter Drogeneinfluss gefahren zu haben, ließen sie ihm anschließend von einem Arzt eine Blutprobe entnehmen.

Der junge Mann aus dem nördlichen Landkreis Kassel steht im Verdacht, am 3. Januar in Oberweser einen Verkehrsunfall verursacht zu haben und anschließend von der Unfallstelle geflüchtet zu sein. Am gestrigen Abend wollten ihn die Beamten der Hofgeismarer Polizei nun zu dem Vorwurf vernehmen. Pünktlich zum Termin erschien der 21-Jährige auf der Polizeistation. Die ihn vernehmenden Beamten hegten jedoch den Verdacht, dass er unter Drogeneinfluss stehen könnte. Da er mit einem Pkw zur Polizei gefahren war, überprüften sie seinen Urin auf Drogen. Der Test schlug positiv auf Cannabis an, weshalb sie von einem Arzt eine Blutprobe entnehmen ließen.

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Der 21-Jährige muss sich nun zusätzlich zu der Unfallflucht noch wegen des Verdachts des Fahrens unter Drogeneinfluss verantworten. Inwieweit sich beide Verkehrsdelikte auf den weiteren Besitz seiner Fahrerlaubnis auswirken ist vom Ergebnis der Blutentnahme und der Unfallfluchtermittlungen abhängig.

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Publiziert in KS Polizei

KASSEL/GIESSEN. Während der Zugfahrt von Kassel nach Gießen ist am Montagabend ein 31-Jähriger aus Wehretal im Werra-Meißner-Kreis ausgerastet: Er pöbelte gegen 18 Uhr grundlos herum und bewarf Mitreisende mit leeren Bierflaschen. Glücklicherweise wurde dabei niemand verletzt, wie am Dienstag die Bundespolizeiinspektion in Kassel mitteilte.

Auch gegenüber zufällig anwesenden Polizeibeamten, die dem Zugpersonal helfen wollten, war der Mann äußerst aggressiv: Er musste deshalb sogar an den Händen gefesselt werden. Selbst mit den Handfesseln blieb der 31-Jährige weiterhin renitent und schlug permanent um sich. Im Bahnhof in Gießen kamen schließlich noch vier weitere Beamte des Bundespolizeireviers Gießen hinzu.

Drei Polizisten ärztlich behandelt
Um den Randalierer zu überwältigen, musste er zusätzlich auch noch an den Füßen gefesselt werden. Wegen des andauernden Widerstandes musste der Mann letztlich in die Wache der Bundespolizei getragen werden. Aber auch dort blieb der 31-Jährige während der polizeilichen Vernehmung weiterhin gewalttägig und attackierte die Bundespolizisten. Zudem versuchte er sich selbst zu verletzen. Infolge des massiven Widerstandes des Mannes mussten drei Beamte ärztlich behandelt werden.

Der 31-Jährige, der offensichtlich psychisch krank ist, wurde nach der Vernehmung von Beamten der Polizeistation Süd in die Universitätsklinik gebracht. Er hatte sich bei seinen Aktionen leichte Schürfwunden im Gesicht zugezogen. Die Bundespolizeiinspektion in Kassel hat gegen den Mann inzwischen ein Strafverfahren unter anderem wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet.

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Publiziert in KS Polizei

PADERBORN. Ein junges Mädchen hat bei der Polizei die Reue gepackt: Bei ihrer Vernehmung wegen eines Ladendiebstahls räumte die 15-Jährige zahlreiche weitere und bislang unbekannte Fälle ein. Auch ihr 13 Jahre alter Bruder saß mit im Boot. Nach ihrem Geständnis zeigte sie sich deutlich erleichtert.

Die 15-jährige war in der vergangenen Woche zusammen mit ihrem Bruder in einem großen Kaufhaus in der Paderborner Innenstadt beim Diebstahl diverser Gegenstände - unter anderem Süßigkeiten, Computerspiele und Elektronikartikel - erwischt und an die Polizei übergeben worden. Als das Geschwisterpärchen am Mittwoch bei der Polizei erschien, um zu dem Vorwurf vernommen zu werden, gaben beide den Ladendiebstahl unumwunden zu. In der Vernehmung bedankte sich das Mädchen bei dem vernehmenden Polizeibeamten.

Von einer Last befreit
Die 15-Jährige erklärte dem Polizisten gegenüber, dass sie in den vergangenen Wochen teils alleine zum Teil mit ihrem Bruder eine große Zahl an Ladendiebstählen in verschiedenen Paderborner Geschäften begangen habe und dass ihr das alles sehr leid tue. Jetzt, nachdem sie alle Taten gestanden habe, sei sie von einer Last befreit und es ginge ihr nun deutlich besser.

In Vorbereitung auf die Vernehmung am Mittwoch hatte sie sich zudem zu Hause hingesetzt und von den bislang unbekannten Taten eine Liste angefertigt. Darauf hielt sie fest, wann und wo sie welche Dinge geklaut hatte. Sämtliches Diebesgut hatte sie in Tüten gepackt und mit zur Polizeiwache genommen. Die Geschwister wurden nach ihren Vernehmungen entlassen. Im vergangenen Jahr wurden im Kreis Paderborn rund 1400 Ladendiebstähle festgestellt. Von den 1037 registrierten Tatverdächtigen waren 339 noch minderjährig.

Deutschlandweit entstehen jährlich durch Ladendiebstahl Schäden von etwa vier Milliarden Euro.

Publiziert in PB Polizei
Montag, 16 Dezember 2013 14:34

Der Polizei geholfen - und im Knast gelandet

PADERBORN. Er sollte der Polizei als Übersetzer bei einer Vernehmung helfen - und ist selbst im Knast gelandet: Ein 39 Jahre alter Georgier kam in Untersuchungshaft, weil in einem Verfahren wegen Bandendiebstahls zur Fahndung ausgeschrieben war.

Ein 19-jähriger Georgier war im August in einem Paderborner Warenhaus bei einem Ladendiebstahl erwischt worden. Der Mann wird verdächtigt, mit weiteren Tatverdächtigen Rasierklingen im Wert von mehreren hundert Euro gestohlen zu haben. Die Polizei fand damals bei dem jungen Mann Marihuana und leitete Strafverfahren wegen Diebstahls und Drogenbesitzes ein.

Wie die Polizei am Montag berichtete, war der mutmaßliche Ladendieb am vergangenen Donnerstag zur Vernehmung in die Dienststelle an der Riemekestraße vorgeladen. Da der Tatverdächtige selbst kein Deutsch spricht, brachte er einen Landsmann (39) mit, der als Übersetzter fungieren sollte. Das hätte er besser nicht getan.

Der Vernehmungsbeamte überprüfte nämlich die Personalien des Übersetzers und stellte fest, dass der Mann von der Kripo Detmold in einem Verfahren wegen Bandendiebstahls gesucht wurde. Der 39-Jährige wurde sofort festgenommen. Noch im Dienstgebäude übergab er dem 19-Jährigen eine neue Designerbrille im Wert von knapp 400 Euro. Da die teure Brille vermutlich auch gestohlen war, stellte die Polizei sie sicher, um die Herkunft zu überprüfen. Anschließend wurde der "Übersetzer" der Polizei in Detmold übergeben. Hier wurde er dem Haftrichter vorgeführt, der einen Haftbefehl erließ.

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Publiziert in PB Polizei
Dienstag, 05 Juni 2012 14:06

Dieb gefasst - wem gehört Trainingsjacke?

FRANKENBERG. Einen Jugendlichen hat die Frankenberger Polizei ermittelt, der zwei Einbrüche in eine Jagdhütte und einen Wohnwagen in Viermünden einräumte. Außerdem gestand er den Diebstahl einer schwarzen Trainingsjacke - den rechtmäßigen Eigentümer der adidas-Jacke suchen die Ermittler nun.

Der Dieb gab an, die schwarzen Jacke der Marke adidas in der Größe M am 1. Mai morgens um 10 Uhr aus einem Festzelt in Frankenberg oder einem Frankenberger Ortsteil gestohlen zu haben. "Über diesen Diebstahl liegt aber keine Anzeige vor", sagte am Dienstag Polizeisprecher Volker König. Deshalb ist die Polizei nun auf der Suche nach dem Geschädigten.

Hinweise nimmt die Polizeistation in Frankenberg unter der Rufnummer 06451/72030 entgegen.

Publiziert in Polizei

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