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CÖLBE. "Genau richtig und absolut im Sinn der Polizei reagierte ein aufmerksamer Nachbar und ermöglichte so eine Festnahme".

Der Nachbar hatte am Montag, den 19. November gegen 17.30 Uhr in der Breslauer Straße einen Mann auf einem Balkon bemerkt, der sich scheinbar mit der dortigen Tür beschäftigte. Der Zeuge blieb unsichtbar und vom Beobachteten unbemerkt und rief sofort die Polizei. Als zwei Streifenwagen ankamen, ergriff der Mann die Flucht. Die Polizei verfolgte ihn, stellte ihn nach wenigen Metern und nahm ihn fest.

Tatsächlich wollte er wohl nur nach seinem Kumpel schauen, der nach dem Klingeln des Festgenommenen nicht geöffnet hatte. Der Mieter bestätigte, den Verdächtigen zu kennen, und Einbruchspuren lagen ebenfalls nicht vor. Allerdings hatte der polizeibekannte 22-Jährige aus dem Ebsdorfergrund Falschgeld, Rauschgift und typische Dealerutensilien wie z.B. eine Feinwaage bei sich.

Dies führte letztlich zur Festnahme, die bis zum Abschluss der notwendigen polizeilichen Maßnahmen andauerte. (ots/r)

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Publiziert in MR Polizei

WALDECK-FRANKENBERG. Vor Scheckbetrügern warnt die Polizei derzeit die Vermieter von Ferienhäusern und -wohnungen: Die Betrüger mieten ein Domizil an, schicken "versehentlich" einen Scheck über einen höheren Mietpreis und bitten dann um Erstattung der Differenz. Erst später stellt sich heraus, dass der Scheck nicht gedeckt war…

Polizeisprecher Volker König sprach am Dienstag von einer raffinierten Vorgehensweise der Betrüger. Einige Fälle seien im Landkreis Waldeck-Frankenberg bereits bekannt und bei der Polizei zur Anzeige gebracht worden.

Die Masche ist einfach, aber wirkungsvoll: Zunächst bekundet ein Gast Interesse an der Ferienwohnung, indem er - meist in englischer Sprache - per E-Mail Kontakt mit dem Eigentümer aufnimmt. Nachdem die Buchung des Feriendomizils vollzogen ist, zahlt der vermeintliche Gast kurze Zeit später mit einem Verrechnungsscheck. "Damit beginnt der Betrug, denn der Scheck ist auf einen viel zu hohen Betrag ausgestellt", erklärte der Sprecher.

Der Betrüger bittet dann sein argloses Opfer, "sein Versehen" zu entschuldigen und die Differenz zu erstatten. Dann schnappt die Falle zu: Denn später stellt sich heraus, dass der Scheck nicht gedeckt war. Hat der Ferienhaus-Eigentümer die Differenz schon zurücküberwiesen, wurde er Opfer eines Scheckbetruges und ist sein Geld los.

Bei Onlineüberweisung zur Geldwäsche benutzt
Noch eine weitere Masche ist denkbar: Die Kontaktaufnahme erfolgt wie im obigen Fall, die Bezahlung erfolgt jedoch nicht mit einem Verrechnungsscheck, sondern durch Banküberweisung vom Konto eines unbeteiligten Dritten (Phishingopfer), dessen Kontodaten betrügerisch erlangt wurden. Wenn der Ferienhausbesitzer nun die Differenz an den Betrüger zurück überweist, dann wurde er zur Geldwäsche benutzt.

Die Polizei rät, Geld nicht arglos an Fremde zu überweisen. Im Zweifelsfall soll man sich laut Polizeisprecher König bei der Bank oder bei der Polizei informieren.

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