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FRANKENBERG. Ein Landwirt aus dem Frankenberger Land verursachte im Sommer 2019 einen Verkehrsunfall, weil sein Blinker nicht funktionierte - jetzt stand er vor Gericht.

Wie die HNA in ihrer Online-Ausgabe mitteilt, muss ein Landwirt aus dem Frankenberger Land  4000 Euro Geldstrafe zahlen, weil er am 24. Juni 2019 mit seinem Traktor beim Abbiegen auf der Bundesstraße 252 in Richtung Viermünden einen Verkehrsunfall verursacht haben soll. Dabei war ein Autofahrer, der den Schlepper samt Heuwender gerade überholen wollte, lebensbedrohlich verletzt worden.

Der Vorwurf laut Anklage: Die Blinker am Anhänger des Traktors seien während des Abbiegevorgangs nicht funktionstüchtig gewesen, sodass der Autofahrer beim Überholen nicht erkennen konnte, dass der Landwirt nach links auf einen Feldweg abbiegen wollte.

Der 58-jährige Autofahrer verlor beim Ausweichen die Kontrolle über seinen Wagen und prallte mit der Fahrerseite gegen einen Baum. Der Mann wurde eingeklemmt und musste von den Einsatzkräften mit hydraulischem Schneidwerkzeug aus dem zerstörten Wagen befreit werden. Anschließend wurde er mit dem Rettungshubschrauber ins Uniklinikum Marburg geflogen und lag im Koma.

Bei der Verhandlung im Frankenberger Amtsgericht konnte er aufgrund seiner anhaltenden Verletzungen nicht vernommen werden. Stattdessen äußerte sich der Landwirt zum Unfallhergang. Er sei sich sicher, dass die Blinklichtanlage an seinem Heuwender funktionierte. Noch am Morgen des Unfalltages sei er mit dem Gespann unterwegs gewesen, da habe es keine Auffälligkeiten gegeben. "Am Abend vorher habe ich die Blinker am Anhänger angeschlossen und mit einem Mitarbeiter kontrolliert, da hat alles geklappt", sagte der 60-Jährige vor Gericht. Dass der Blinker dann am Vormittag nicht mehr funktionierte, könne er nicht nachvollziehen.

Laut Gutachter war die Blinklichtanlage kurz vor dem Unfall allerdings nicht angeschlossen. Dass der Stecker durch den Unfall abgezogen oder die Verbindungskabel dabei so stark beschädigt wurden, dass sie nicht mehr funktionstüchtig waren, schloss er aus. Allerdings: Der Autofahrer soll vor dem Abbiegevorgang des Landwirts noch eine Vollbremsung eingeleitet haben – und das, obwohl der Traktor mit mäßiger Geschwindigkeit am rechten Fahrbahnrand fuhr. Der Gutachter vermutet, dass der Autofahrer nach links gefahren sei und dann zu spät die Blinkleuchte des Traktors – nicht des Anhängers – entdeckte. Der Geschädigte ließ für die Verhandlung ausrichten, dass es „nicht in seinem Sinne“ sei, dass der Angeklagte eine Strafe bekomme. (HNA)

Link: Unfall auf B 252: 58-Jähriger schwerverletzt, Hubschrauber im Einsatz (24.06.2020)


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EDERBRINGHAUSEN. Ein Fehler beim Abbiegen führte am 28. Januar zu einem folgenschweren Zusammenstoß auf der Bundesstraße 252. Eine 84-jährige Fahrerin aus Korbach bog mit ihrem Golf von Ederbringhausen kommend nach links auf die B 252 ab und übersah dabei einen von Korbach kommenden Renault Clio, besetzt mit zwei Frauen aus Frankenberg; in dem Golf befand sich ebenfalls eine Beifahrerin. Alle vier Frauen wurden bei dem Unfall verletzt.

Gegen 16:10 Uhr rückten die Wehren Ederbringhausen, Schmittlotheim und Herzhausen, die örtliche Einsatzleitgruppe“, vier Rettungswagen vom DRK Rettungsdienst Frankenberg, JUH Dalwigkstal, DRK Rettungsdienst Korbach und Promedica Rettungsdienst Sachsenhausen, zwei Notarzteinsatzfahrzeuge aus Röddenau und Korbach, sowie zwei Streifenwagen der Polizeistation Frankenberg unter dem Alarmkürzel "HKLEMM1 Y" zur Unfallstelle aus. Auf der Anfahrt erreichte die Rettungskräfte die Mitteilung per Funk, dass sich wahrscheinlich keine Verletzten mehr in den Fahrzeugen befinden. Ersthelfer, die zur Unfallstelle gelangten, halfen und betreuten die Verletzten vor Eintreffen der ersten Einsatzkräfte.

Unter der Einsatzleitung von Gemeindebrandinspektor Marco Armert wurde die Unfallstelle abgesichert und ausgeleuchtet, zudem wurde der Brandschutz sichergestellt. Mit Eintreffen des Rettungsdienstes wurden die Verletzten vor Ort medizinisch versorgt und anschließend in umliegende Krankenhäuser nach Korbach, Frankenberg und Marburg gebracht. Durch die Feuerwehr wurden auslaufende Betriebsstoffe aufgenommen und die Unfallstelle von herumliegenden Trümmerteilen bereinigt.

Ein Landwirt unterstützte die Einsatzkräfte mit seinem Hoftraktor und einem Besen. Während des Einsatzes war die B252 voll gesperrt. Gegen 19.30 Uhr konnten die Einsatzarbeiten beendet werden und die rund 30 Einsatzkräfte in ihre Standorte abrücken. An den Fahrzeugen entstand wirtschaftlicher Totalschaden in Höhe von ca. 35.000 Euro, abgeschleppt wurden diese durch das Abschleppunternehmen ADAC Heidel aus Korbach. (112-magazin)

Publiziert in Polizei

DIEMELSTADT. Ein schwerverletzter Mann, eine leichtverletzte Frau und ein völlig zerstörter Golf, sowie ein stark demolierter VW-Transporter sind das Ergebnis eines Verkehrsunfalls, der sich am heutigen Samstagvormittag auf der Bundesstraße 252 bei Diemelstadt ereignet hat. Die Straße musste in dem Streckenabschnitt von der Polizei gesperrt werden.

Die Feuerwehr...

wurde aufgrund des Unfalls um 10.50 Uhr alarmiert. Einsatzleiter Florian Kistner und 16 weitere Brandschützer eilten zum Unfallort in Höhe der Abfahrt Rießen und stellten fest, dass der ursprünglich gemeldete Pkw nicht in Brand stand, vielmehr waren Betriebsstoffe ausgelaufen, die von der Feuerwehr nach Abstreuen mit Bindemittel aufgenommen wurden. Ferner musste die Unfallstelle gegen den fließenden Verkehr abgesichert werden, dies geschah in Absprache mit der Polizei, die umgehend die Straße für 45 Minuten voll sperrte um ein reibungsloses An- und Abfahren der Rettungsdienste  zu gewährleisten. Insgesamt waren zwei Notärzte vor Ort und zwei RTW- Besatzungen.

Zum Unfallhergang...

äußerte sich die Polizei, nachdem die beiden Unfallwagen von der Firma Schüppler abgeschleppt worden waren. Nach ersten Erkenntnissen war der Fahrer eines schwarzen VW-Golf mit VB-Kennzeichen (Kreis Vogelsberg) aus Richtung Rießen auf der Landesstraße 3081 unterwegs gewesen, um nach links auf die B 252 in Richtung Scherfede abzubiegen. Dabei übersah der 80-jährige Mann den vorfahrtsberechtigten weißen VW-Transporter (WA), der von einer Frau aus Höxter gefahren wurde. Diese näherte sich aus Richtung Scherfede und war in Richtung Bad Arolsen unterwegs, als der Golf unvermittelt auf die Fahrbahn zog - ein Ausweichmanöver der 35-Jährigen und eine Vollbremsung konnten den Unfall allerdings nicht mehr verhindern. Es kam zur Kollision der beiden Fahrzeuge, wobei das weiße Firmenfahrzeug nach links auf die Gegenfahrbahn gedrückt und der Golf in den Graben geschleudert wurde.

Der 80-jährige Unfallverursacher kam mit schweren Verletzungen in das Krankenhaus nach Warburg, für die leichtverletzte Frau endete die Fahrt mit dem RTW im Krankenhaus in Korbach - vorsorglich, wie es hieß. (112-magazin)

Link: Unfallstandort Bundesstraße 252 am 28. Dezember 2019

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FRANKENBERG. Drei schwerverletzte Personen, vier demolierte Autos und 52.000 Euro Sachschaden sind das Ergebnis eines Verkehrsunfalls, der sich am Sonntagnachmittag auf der Frankenberger Ortsumgehung ereignet hat. Insgesamt waren drei Streifenwagenbesatzungen der Polizei Frankenberg, vier RTWs, zwei Notärtze und der Rettungshubschrauber Christoph 7 im Einsatz.

Ereignet hatte sich der Unfall um 16.50 Uhr auf der Bundesstraße 252 zwischen den Abfahrten Rosenthal und Bottendorf, etwa in Höhe der blauen Mautsäule. Wie die Polizei auf Nachfrage mitteilte, befuhren ein dunkler Pkw, der Fahrer eines grauen VW-Bus mit Anhänger (46-Jahre aus Röddenau)  und ein 71-Jähriger (aus Battenfeld) mit seinem T-Cross die B 252 aus Richtung Herzhausen kommend in Richtung Allendorf (Eder).

Aus entgegengesetzter Richtung näherten sich ein VW-Tiguan, der von einem Mann (70) aus dem Raum Marburg gesteuert wurde. Ihm folgte ein blauer Citroen Berlingo, den eine 48-Jährige aus dem Volkmarser Ortsteil Külte lenkte.

Nach Recherchen der Beamten vor Ort muss sich der Unfall wie folgt ereignet haben: Der bislang unbekannte Fahrer eines dunklen Pkws war wahrscheinlich mit überhöhter Geschwindigkeit auf der Bundesstraße unterwegs, bemerkte die blaue Mautsäule und legte unvermittelt eine Vollbremsung hin, in der Annahme, es handelt sich um einen neu installierten Blitzerautomaten. 

Dieses Bremsmanöver kam für den 46-Jährigen in seinem VW-Bus überraschend, er wich nach links über die Gegenfahrbahn aus, um nicht auf den dunklen Pkw aufzufahren und prallte in die Leitplanke, danach kollidierte er mit dem entgegenkommenden VW-Tiguan und einem Citroen. Dadurch verlor der 70-jährige Fahrer des Tiguan die Kontrolle über seinen Wagen und krachte in den T-Cross, wobei dieser durch den Anprall auf dem Dach zum Liegen kam. 

Ungeschoren kam auch die 48-jährige Frau in ihrem blauen Citroen Berlingo nicht davon - die Frau aus Külte und ihr Beifahrer blieben zwar unverletzt, an ihrem Pkw, der von dem VW-Bus gerammt worden war, entstand Totalschaden, da beide Achsaufhängungen abgerissen wurden.

Die Polizei...

war mit mehreren Streifenwagen im Einsatz, die Beamten sperrten die Straße zwischen den Abfahrten Rosenthal und Bottendorf ab, damit an- und abfahrende Rettungswagen nicht behindert wurden. Ein Polizeibeamter unterstützte als Ersthelfer aktiv und fachkundig den Notarzt bei der Versorgung der drei verletzen Personen. Andere Polizeikräfte nahmen den Unfall auf und befragten Zeugen. Über Funk wurde der Rettungshubschrauber Christoph 7 zum Landeplatz an der B 252 gelotst. Neben der Aufnahme der Schäden an den Pkws wurden auch die Deformierungen an den Leitplanken notiert.

Notarzt und Rettungswagenbesatzungen...

waren mit insgesamt sechs Fahrzeugen am Unfallort eingetroffen und versorgten die Verletzten. So wurde der Fahrer des  T-Cross mit schweren Verletzungen mittels Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen, seine Beifahrerin kam nach Frankenberg ins Krankenhaus, auch sie trug schwere Verletzungen davon. Der Beifahrer im Tiguan kam ebenfalls schwerverletzt ins Krankenhaus nach Frankenberg.  

Straße gesperrt...

Unterstützung hätten die Beamten durch die Feuerwehr Frankenberg benötigt, wieso diese nicht alarmiert wurde, konnten die Ordnungskräfte nicht beantworten. Zumindest die Übernahme der Straßenabsperrungen und Aufräumarbeiten hätten die Beamten und den Mitarbeiter vom Bauhof entlastet. Um 19 Uhr konnte die B 252 für den Verkehr wieder freigegeben werden.

AVAS schleppt ab...

Gleich drei Fahrzeuge wurden durch die Firma AVAS abgeschleppt, der Tiguan durch die Firma Landau. Im Nachgang wurde die Straße von umherliegenden Fahrzeugteilen gereinigt und der Mitarbeiter von der Straßenmeisterei Frankenberg unterstützt.

Führungsfahrzeug gesucht...

Die Polizei ist auf der Suche nach dem unbekannten Führungsfahrzeug, das auf dem Weg nach Allendorf war und die Vollbremsung an der blauen Mautsäule durchgeführt hat. Auch weitere Zeugen, die sich zufällig in der Nähe des Unfallortes aufgehalten haben, werden gebeten Kontakt mit der Polizeibehörde in Frankenberg aufzunehmen. Die Rufnummer lautet: 06451/72030.  (112-magazin)

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FRANKENBERG/VIERMÜNDEN. Ein Golf V, einen Peugeot 406 und ein Suzuki Swift wurden auf der Bundesstraße 252 bei Viermünden so stark beschädigt, dass sie abgeschleppt werden mussten - die Unfallbeteiligten wurden in umliegende Krankenhäuser transportiert.

Nach Polizeiangaben befuhr eine Fahranfängerin (18) am Freitagmorgen gegen 7.50 Uhr mit ihrem Golf die Hauptstraße von Viermünden kommend, um nach rechts in Richtung Frankenberg auf die B 252 aufzufahren. Dabei scherte die junge Frau aus dem Landkreis Schmallkalden-Meinigen (SM) vermutlich zu weit nach links aus und brachte einen 66-jährigen Mann aus Dillenburg, der sich aus Richtung Frankenberg kommend, bereits auf der linken Abbiegespur befand, um nach Viermünden zu gelangen, derart in Bedrängnis, dass dieser seinen Peugeot nach rechts steuerte, um eine Kollision mit dem VW der 18-Jährigen zu vermeiden.

Wäre ein ebenfalls aus Richtung Frankenberg in Richtung Herzhausen fahrender 54-Jahre alter Mann in seinem Suzuki Swift (KB) nicht im selben Zeitraum auf der B 252 unterwegs gewesen, hätte der Unfall wahrscheinlich vermieden werden können. So aber stieß der Dillenburger mit seinem Peugeot mit der rechten Seite gegen den Suzuki, wurde dabei wieder nach links gedrückt, sodass alle drei Autos miteinander kollidierten.

Über die Notrufnummer 112 wurden Notarzt und vier RTWs zur Unfallstelle entsandt. Die verletzten Personen kamen nach der medizinischen Erstversorgung in  Krankenhäuser nach Frankenberg und Korbach. Mit einem Kranwagen der Firma AVAS mussten die Fahrzeuge abgeschleppt werden.

Die Höhe der Sachschäden beläuft sich auf insgesamt 27.000 Euro. (112-magazin)

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Sonntag, 02 September 2018 09:44

Reh ausgewichen - Audi Schrott

BAD AROLSEN-TWISTE. Erneut kam es auf der Bundesstraße 252 zu einem Verkehrsunfall - ein Reh hatte die Straße überquert und den 25-jährigen Fahrer eines Pkws zum Ausweichen veranlasst.

Der Unfall ereignete sich am Sonntagmorgen gegen 5.50 Uhr als ein mit vier Personen besetzter Audi von Rhoden kommend in Richtung Twiste unterwegs war.  In Höhe der Unterführung zum Gut Kappel überquerte ein Reh die Fahrbahn. Der junge Fahrer aus dem Hochsauerlandkreis riss reflexartig das Lenkrad zur Seite, kam mit seinem schwarzen Audi (HSK) ins Schleudern und prallte mit der linken Seite in die Leitplanke.

Dabei wurde der linke Vorderreifen zerstört, sowie die komplette Fahrerseite demoliert. Das Fahrzeug blieb an rechten Straßenrand stehen und war nicht mehr fahrbereit. Ein Abschleppdienst musste den Audi abtransportieren. 

An dem Pkw und der Leitplanke entstand Sachschaden - verletzt wurde aber niemand. Das Reh blieb ebenfalls unverletzt. (112-magazin)

Link: Unfallstandort Bundesstraße 252 am 2. September 2018

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