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BAD AROLSEN/TWISTETAL. Zu dem Unfall von Sonntagabend gibt es neue Erkenntnisse - der Fahrer, des silbergrauen Peugeot hatte bereits vor 14 Tagen Bekanntschaft mit der Polizei gemacht. Ihm wird vorgeworfen, bereits am 15. März dieses Jahres ein Fahrzeug geführt zu haben, das mit gestohlenen Kennzeichen behaftet war. Der Ford blieb während einer Verfolgungsfahrt im Bad Arolser Stadtteil Helsen in einem Fußgängerweg in der Straße "Am Brandbaum" hängen. Im weiteren Verlauf flüchtete der Fahrer unerkannt und ließ das Fahrzeug zurück. Er hinterließ Sachschäden.

Nun scheint sich eine Wiederholungstat angegliedert zu haben. Allerdings nicht mit einem Ford, sondern mit einem silbergrauen Peugeot. Auch diesmal hatte der Täter  Kennzeichen an dem Fahrzeug angebracht, die als gestohlen gelten. Einen gültigen Führerschein besitzt der Fahrer nicht, deshalb kam er auch der Bitte einer Funkstreife in Mengeringhausen nicht nach, den Motor abzustellen und gab während der Überprüfung einfach Vollgas. Der Peugeot erreichte die Bundesstraße 252, bog in Richtung Twiste ab und befuhr die B252 in Richtung Berndorf - immer im Schlepptau die Streifenwagenbesatzung, die über Funk Verstärkung aus Korbach und Bad Arolsen angefordert hatte. 

In Korbach kam der Fahrer auf die Idee über die Feldgemarkung zu entwischen. Dies stellte sich als Irrtum dar, weil der verfolgende Streifenwagen geländegängig war. Durch Berndorf brauste der Peugeot in Richtung Mühlhausen davon, die Hauptfluchtwege waren aber zu diesem Zeitpunkt bereits durch etliche Streifenwagen gesperrt worden. In der Ortslage von Mühlhausen kam der Fahrer von der Straße ab und war gegen eine Mauer geprallt, hatte eine Sitzbank beschädigt und etliche Schilder umgefahren. Unverletzt wollte der wohnsitzlose Mann flüchten, dies wurde durch das klickende Geräusch einer Handschelle und der freundlichen Bitte eines Polizeibeamten, sich nicht mehr zu bewegen, verhindert. Nach der Festnahme musste sich der Fahrer einer Blutentnahme unterziehen.

Über das Alter des Mannes wollte die Polizei aus ermittlungstaktischen Gründen keine Angaben machen. Die weitere Sachbearbeitung des Falles wird von der Polizei in Wolfhagen geführt. 

Link: Verfolgungsjagd endet mit Unfall in Helsen - Fahrer flüchtig (16.03.2021)

Link: Verfolgungsfahrt endet in Mühlhausen - Festnahme, Blutentnahme (28.03.2021)

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WOLFHAGEN/KORBACH. Eine Verfolgungsfahrt, die sich über zwei Landkreise hinzog, konnte am Sonntagabend in einem Twistetaler Ortsteil beendet werden - mehrere Streifenwagen hatten sich am Einsatz beteiligt.

Bereits um 19.45 Uhr wurde unsere Reaktion von Lesern über eine Verfolgungsfahrt mit Martinshorn und Blaulicht informiert. Zu diesem Zeitpunkt war eine Streifenwagenbesatzung in Mengeringhausen hinter einem silbergrauen Peugeot her, der mit überhöhter Geschwindigkeit unterwegs war. Gegen 20.15 Uhr rief ein Mann aus Berndorf an und wollte wissen, weshalb im Feld eine Verfolgungsfahrt stattfindet - eine Antwort darauf konnte die Redaktion dem besorgten Bürger zu diesem Zeitpunkt nicht geben.

Wenig später sollte sich der Fall aber aufklären lassen. Nach Zeugenaussagen war ein silbergrauer Peugeot von Berndorf kommend in Richtung Gembeck unterwegs gewesen. Dicht gefolgt von einem Streifenwagen mit Blaulicht und Martinshorn. Zwischenzeitlich hatten sich mehrere Funkwagen aus Bad Arolsen und Korbach an dem Einsatz beteiligt, sodass sich die Schlinge um das Fluchtfahrzeug immer enger zog. An der Kreuzung in der Ortsmitte von Mühlhausen endete die Fahrt des Geflüchteten vor einer Mauer. Dabei hatte der Fahrer noch Glück im Unglück: Er war nur wenige Zentimeter an einem Straßenbaum vorbeigefahren, hatte ein Verkehrszeichen und ein Hinweisschild geplättet und war gegen eine Sitzbank gekracht.  

Nachdem das Fahrzeug zum Stehen gekommen war, klickten schon die Handschellen bei dem Fahrer. Wer der Fahrer ist, woher er stammt und was die Beweggründe für seine Flucht waren, darüber konnte die Polizei am Abend noch keine Angaben machen. Scheinbar ist die Angelegenheit sehr brisant, der Polizeiführer vor Ort verwies an die Pressestelle.


Am 15. März 2021 kam es in Helsen zu einer Verfolgungsfahrt. Ein Ford wurde dabei beschädigt, der Fahrer flüchtete.

Link: Verfolgungsjagd endet mit Unfall in Helsen - Fahrer flüchtig. (16.03.2021)

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FRANKENBERG. Vermutlich weil er unter Alkohol- und Drogeneinfluss stand, ist am gestrigen Dienstagabend in Frankenberg ein 20-Jähriger mit seinem Auto rasant und rücksichtslos vor einer Polizeistreife geflüchtet.

Von Röddenau nach Frankenberg führte die gefährliche Fahrt des Scirocco, der trotz des mit Blaulicht und Martinshorn folgenden Streifenwagens zunächst nicht anhielt. Die Flucht endete schließlich in der Röddenauer Straße, wo die Polizisten den 20-Jährigen aus Allendorf festnehmen konnten. Einer Streife der Polizeistation Frankenberg war während einer Verkehrskontrolle in der Frankenberger Straße in Röddenau gegen 2310 Uhr ein schwarzer Scirocco aufgefallen, da der Fahrer angesichts des Streifenwagens plötzlich Vollgas gab und mit quietschenden Reifen an der Streife vorbeifuhr.

Bei der anschließenden Flucht vor dem Polizeifahrzeug in Richtung Frankenberg, das nun Haltesignale gab und Sondersignale eingeschaltet hatte, setzte der Scirocco seine gefährliche Fahrweise fort. Er war mit stark überhöhter Geschwindigkeit unter anderem auch in einer 30 Zone unterwegs. Im Kreuzungsbereich Siegener Straße zur Berleburger Straße überfuhr der Fahrer den gepflasterten Kreisel so schnell, dass es zu starkem Funkenflug kam. Auf den möglichen kreuzenden Verkehr achtete er dabei nicht. Bei seiner weiteren Flucht fuhr der Scirocco im Bereich Siegener Straße zur Röddenauer Straße über einen angrenzenden Bürgersteig und stieß dort auch gegen eine Gartenmauer. Durch die entwichene Luft in einem Vorderrad gab er schließlich nach etwa hundert Metern auf.

An Ort und Stelle klickten dann die Handschellen für den 20-jährigen Mann. Im Fahrzeug des Festgenommenen saßen noch ein 17-jähriger Jugendlicher auf dem Beifahrersitz und eine 19-jährige Frau auf dem Rücksitz. Beide blieben unverletzt. Glücklicherweise wurden auch während der Flucht keine Personen verletzt. Bei dem 20-Jährigen wurde eine Blutentnahme angeordnet - er muss sich nun wegen mehrerer diverser Verkehrsstraftaten und Verkehrsordnungswidrigkeiten verantworten. (ots/r)

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ERNDTEBRÜCK. Spektakuläre Szenen am Vormittag in Erndtebrük: Mit einem Großaufgebot erfolgte ein Zugriff der Polizei auf der Grimbachstraße. Dabei wurde ein 58-jähriger Mann aus Olsberg festgenommen.

Laura Burmann, stellvertretende Pressesprecherin der Kreispolizeibehörde Meschede gibt eine Erklärung: „Der Mann war aufgefallen, weil er im Internet Waffen bestellt hat“. Deshalb gab es am Morgen um 09.00 Uhr bei dem Mann zu Hause eine Hausdurchsuchung der Ermittler. „Als die Ermittler eintrafen, ist der Mann geflohen“, erklärt Laura Burmann. Mit einem schwarzen VW Passat ohne Kennzeichen war der 58-Jährige auf der Flucht. Trotz sofort eingeleiteter Verfolgung und Großfahndung, an der auch ein Polizeihubschrauber beteiligt war, verloren die Polizeibeamten zunächst die Spur des Mannes.

Aber kurze Zeit später fiel der Täter erneut auf – diesmal in Wittgenstein. „Die Kollegen wollten den Passat auf der Bundesstraße 62 zwischen Altenteich und Erndtebrück anhalten und kontrollieren. Der Wagen war sofort aufgefallen, weil ihm die Kennzeichen fehlten“, erklärt Michael Zell, Pressesprecher der Kreispolizeibehörde Siegen-Wittgenstein.

Doch der aus der Schweiz stammende Mann, der nun in Olsberg lebt, ergriff erneut die Flucht. Sofort nahmen die Beamten die Verfolgung auf – und forderten Verstärkung an. So kamen weitere Streifenwagen, Zivilwagen und Motorräder zum Einsatz. Nicht nur aus Wittgenstein, auch aus dem benachbarten Siegerland. Außerdem wurde der Polizeihubschrauber, der noch in Olsberg war, nach Erndtebrück beordert.

Alle Erndtebrücker Ausfahrtsstraßen wurden von der Polizei besetzt, um den Tatverdächtigen bei einem möglichen Fluchtversuch aus Erndtebrück sofort stellen zu können. Der Polizeihubschrauber übernahm die Suche aus der Luft und konzentrierte sich auf Wald- und Feldwege, die umliegenden Ortschaften, sowie das Erndtebrücker Ortszentrum. Aus der Luft ist der Überblick ein ganz andere, außerdem stehen den Polizeibeamten leistungsfähige Videokameras zur Verfügung, mit denen ein großer Zoom möglich ist.

Gegen 11.10 Uhr wurde der Wagen in der Grimbachstraße gesehen. Dann ging alles ganz schnell: Der Polizeihubschrauber schwebte über dem Fahrzeug und die Polizeikräfte am Boden eilten ebenso sofort herbei. Kurzfristig wurde der Kreisel an der Marburger Straße abgesperrt. In dieser Zeit erfolgte in der Grimbachstraße der Zugriff. Der Wagen war in Richtung Ortsmitte unterwegs. Die Polizeibeamten holten den 58-jährigen Fahrer aus dem Fahrzeug und nahmen ihn fest. Er wurde dann ins Polizeigewahrsam gebracht. „Wir waren mit 24 Polizeibeamten im Einsatz“, erklärt Michael Zell.

In der Wohnung des Olsbergers wurden die im Internet bestellten Waffen auch gefunden. Wie viele, und um welche Art von Waffen es sich handelt, dazu konnten die Ermittler zunächst noch keine Angaben machen. Nach der Festnahme wurde das Auto des Flüchtigen auf der Grimbachstraße von der Spurensicherung behandelt und von den Polizeibeamten durchsucht. „Im Auto wurden nach jetzigem Kenntnisstand keine weiteren Waffen gefunden“, erklärt Laura Burmann. Der Wagen wurde im Anschluss an die Spurensicherung und die Durchsuchung sichergestellt.

„Wie es jetzt mit dem Mann weitergeht, wird sich nach Abschluss der Ermittlungen zeigen. Diese Entscheidung trifft dann Richter“, erklärt Laura Burmann.

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Dienstag, 23 Oktober 2018 12:25

Flucht vor der Polizei, Widerstand, Festnahme

SIEGEN. Am Samstagnachmittag sollte ein 20-jähriger polizeibekannter SUV-Fahrer in Siegen-Eiserfeld von der Polizei angehalten und kontrolliert werden.

Der junge Fahrer war den Polizisten nämlich bereits bekannt, da er nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis ist. Eingeschaltete Anhaltezeichen wurden von dem 20-Jährigen jedoch missachtet. Stattdessen flüchtete er mit dem SUV mit hoher Geschwindigkeit und rücksichtslos durch eine Tempo 30-Zone und über angrenzende Waldwege, wo ihn die Polizei dann kurzzeitig aus den Augen verlor. Diese Flucht führte - mit hohem Tempo - durch folgende Straßen und Wohngebiete bzw. Tempo-30-Zonen: Eiserfelder Straße, Schiefer Weg, Gartenstraße, Gilbergstraße, Waldweg, Oberer Hengsbacher Weg.

Im Rahmen der unverzüglich eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen wurde das Fluchtfahrzeug jedoch angetroffen. In der Zwischenzeit hatten der 20-Jährige und seine gleichaltrige Beifahrerin ihre Sitzplätze getauscht. Bei den anschließenden polizeilichen Kontrollmaßnahmen leistete der 20-Jährige den Beamten noch Widerstand, sodass schließlich Pfefferspray gegen ihn eingesetzt werden musste. Das Fahrzeug wurde von der Polizei sichergestellt und der 20-Jährige zur Wache gebracht, wo ein Strafverfahren gegen ihn eingeleitet wurde. Gegen die Beifahrerin wurde ein Strafverfahren wegen versuchter Strafvereitelung eingeleitet.

Das Siegener Verkehrskommissariat bittet nun mögliche Geschädigte, d. h. Fußgänger oder Fahrzeugführer, die durch den weißen SUV mit BLB-Kennzeichen im Bereich der genannten Straßen konkret gefährdet worden sind, sich unter der Telefonnummer 0271/70990 zu melden. (ots/r)

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FREUDENBERG. Eine einfache Verkehrskontrolle wegen defekter Fahrzeugbeleuchtung endete für den kontrollierten Fahrer mit gravierenden Folgen.

Ein 22-jähriger Autofahrer sollte am Freitagabend gegen 20.20 Uhr in Freudenberg-Niederndorf von der Polizei wegen defekter Fahrzeugbeleuchtung angehalten und kontrolliert werden. Nachdem der junge Mann dann das Auto angehalten hatte, öffnete plötzlich zunächst der Beifahrer seine Tür und rannte davon. Der am Steuer sitzende 22-Jährige gab nun Vollgas und versuchte, sich der polizeilichen Kontrolle durch Flucht mit hohem Tempo zu entziehen. Dabei überschritt er zeitweilig die geltenden Geschwindigkeitsbeschränkungen um fast das Doppelte und geriet auch mitunter in den Gegenverkehr.  

Nach kurzer Verfolgung konnte der 22-Jährige jedoch durch die Streifenwagenbesatzung gestellt werden. Bei der Kontrolle des vom Niederrhein stammenden Mannes stellte sich heraus, dass er keinen Führerschein besaß, unter dem Einfluss von Alkohol und Betäubungsmitteln stand und zudem die an dem Fahrzeug angebrachten Kennzeichen zuvor im Raum Betzdorf entwendet worden waren, offenbar um mit diesen anschließend Tankbetrügereien zu begehen.

Der 22-Jährige wurde alsdann der Wache zugeführt, wo ihm eine Blutprobe entnommen und ein Strafverfahren gegen ihn eingeleitet wurde. (ots/r)

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KASSEL. Der Fahrer eines Kleinwagens flüchtete in der Nacht zu Montag vor einer Polizeistreife in Calden im Landkreis Kassel. Offenbar gleich aus mehreren Gründen hatte der 18-Jährige aus Kassel das Weite gesucht.

Er saß mutmaßlich drogenberauscht und ohne Führerschein am Steuer des Autos, das nicht zugelassen und zudem mit anderen, entstempelten Kennzeichen versehen war. Die Flucht verlief für ihn letzten Endes jedoch nicht erfolgreich und endete zwischen Vellmar und Espenau auf einem Acker, wo er und sein Beifahrer schließlich im Rahmen der Fahndung von der Polizei festgenommen wurden.

Der 18-Jährige muss sich nun wegen mehrerer Straftaten verantworten. Den von ihm geführten Wagen, mit dem er bereits in der Vergangenheit in einem ähnlichen Fall aufgefallen war, stellten die Beamten sicher. Eine Streife der Polizeistation Hofgeismar war gegen 0.30 Uhr in Calden auf den mit quietschenden Reifen und aufheulendem Motor von der Hauptstraße in Richtung Wilhelmsthal abbiegenden Kleinwagen aufmerksam geworden.

Als sie die Verfolgung aufnahmen und dem Fahrer Anhaltezeichen gaben, gab dieser Vollgas und bog in Höhe Wilhelmsthal in Richtung Ahnatal ab. Nachdem der zunächst noch unbekannte Fahrzeugführer sich im Bereich von S-Kurven aufgrund seiner äußerst rasanten Fahrweise gedreht hatte, flüchtete er nun an der verfolgenden Streife vorbei in entgegengesetzter Fahrtrichtung wieder zurück in Richtung Wilhelmsthal. Dabei nutzte er den durch die ungewollte Drehung entstandenen Vorsprung vor der Funkstreife, um zunächst außer Sicht zu geraten.

Die Beamten hatten jedoch bereits eine Fahndung nach dem grünen Kleinwagen ausgestrahlt, zu der mittlerweile mehrere Streifen der Kasseler Polizei eingesetzt waren.    

Fahndung führte zur Festnahme

So ging der flüchtende Kleinwagen der Polizei schon kurze Zeit später ins Netz und fiel im Bereich des Wasserwerks am Ortsausgang von Vellmar, Richtung Espenau, einer Streife des Polizeireviers Nord auf. Das Auto war auf der Kreisstraße aus Richtung Mönchehof gekommen, hatte dort erneut die Anhaltezeichen der Beamten ignoriert und war nach links auf die Landesstraße in Richtung Hohenkirchen abgebogen. Noch bevor die Beamten die Verfolgung richtig aufnehmen konnten, hatte der Fahrer seinen Wagen allerdings schon in den Acker gesetzt.

Der Fahrer und sein 17-jähriger Beifahrer aus Kassel blieben unverletzt und wurden noch am Fahrzeug von der Streife festgenommen. Der 18-Jährige, bei dem die Beamten zudem eine kleinere Menge Marihuana fanden, musste anschließend mit zum Polizeirevier. Dort ließen die Beamten ihm von einem Arzt eine Blutprobe entnehmen. Den 17-Jährigen übergab die Streife anschließend in die Obhut seiner Sorgeberechtigten.

Ihm wird nach derzeitigem Ermittlungsstand kein Vorwurf gemacht. Der 18-Jährige hingegen muss sich nun wegen Urkundenfälschung, Gefährdung des Straßenverkehrs, Drogenbesitzes, Fahrens ohne Fahrerlaubnis und weiterer Verkehrsstraftaten verantworten. Die Ermittlungen dauern an. (ots/r)

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Publiziert in KS Polizei
Montag, 23 Juli 2018 13:06

Verfolgungsjagd endet in Leitplanke

MESCHEDE. Polizisten der Dortmunder Autobahnpolizei wollten am Sonntagabend gegen 18.20 Uhr einen 20-jähriger Mann aus Meschede auf der Autobahn 46 in Richtung Bestwig kontrollieren, dieser wollte sich jedoch nicht kontrollieren lassen.

Der Mann fuhr am Ende der BAB in Bestwig ab und anschließend wieder in Fahrtrichtung Meschede auf. Als der Mann den Streifenwagen hinter sich bemerkte, machte er eine Vollbremsung und wendete auf der Autobahn. Anschließend fuhr er zurück zur Autobahnauffahrt Bestwig. Die Dortmunder Beamten leiteten umgehend Fahndungsmaßnahmen ein, verloren den Mann jedoch aus den Augen.

Durch die eingesetzten Mescheder Polizeibeamten konnte der Wagen auf der Bundesstraße 55 in Richtung Enste dann gesichtet werden. Der Mann beschleunigte daraufhin seinen Wagen und versuchte zu flüchten. Hierbei missachtete der Mann mehrere rotlichtzeigende Ampeln und gefährdete andere Verkehrsteilnehmer. Unter anderem fuhr er bei erlaubten 50 km/h mit circa 150 km/h, um sich der Kontrolle zu entziehen. Der Mann fuhr dann auf der Bunddesstraße 55 weiter in Richtung Warstein. Im Einmündungsbereich der Kreisstraße 45 wollte der Mann nach rechts abbiegen, hierbei verlor er jedoch die Kontrolle über sein Fahrzeug und rutschte in die Leitplanke.

Der unverletzte Mann wurde festgenommen. Im Fahrzeug konnten etwa 100 Gramm Marihuana festgestellt werden, ein vor Ort durchgeführter Drogentest verlief zudem positiv. Gegen den Mann wird nun ein Umfangreiches Verfahren eingeleitet. Nach Abschluss der Maßnahmen wurde der Mann entlassen. (ots/r)

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Publiziert in HSK Polizei

DELBRÜCK. Am späten Montagabend ist in Delbrück ein betrunkener Autofahrer, der nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis ist, vor der Polizei geflüchtet.

Nach kurzer Verfolgung konnten die Beamten ihn jedoch festnehmen. Die Polizisten hatten gegen 23.30 Uhr Tempokontrollen im Bereich der Rietberger Straße unweit der Nordhagener Straße vorgenommen. Gegen 23.46 Uhr wurde ein Auto mit rund 150 km/h bei erlaubten 100 km/h gemessen. Daraufhin wurde dem Raser nachgefahren, um diesen anzuhalten und zu überprüfen.

Trotz entsprechender Anhaltesignale mit dem Streifenwagen setzte der Autofahrer seine Fahrt fort und erhöhte seine Geschwindigkeit weiter. Der Verfolgte bog in Delbrück von der Bundesstraße ab und versuchte über innerstädtische Straßen vor der Polizei zu fliehen. Dabei war er unter anderem in verkehrsberuhigten Bereichen mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit unterwegs und missachtete weiterhin die Aufforderungen, Anzuhalten.

Gegen 23.50 Uhr bog er von der Boker Straße nach links in die Jakobstraße ab. Beim Versuch nach rechts in die Schlaunstraße einzufahren, kam der Lexus nach links von der Fahrbahn ab und kollidierte seitlich mit einem Straßenbaum. Der Fahrzeugführer verließ das stark beschädigte Auto über die Beifahrerseite und lief von der Unfallstelle weg, wo er nach wenigen Metern durch die Beamten eingeholt und festgenommen werden konnte.

Bei seiner Überprüfung wurde festgestellt, dass der 31-Jährige leicht alkoholisiert war und nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis ist. Zudem hatte er sich bei dem Unfall Schnittwunden am Kopf und am Arm zugezogen. Ihm wurden durch den eingesetzten Notarzt noch am Unfallort zwei Blutproben entnommen.

Der nicht mehr fahrbereite Lexus wurde abgeschleppt. Der Gesamtsachschaden beläuft sich auf circa 13.000 Euro. (ots/r)

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Publiziert in PB Polizei

WALDECK-FRANKENBERG. Drei Autofahrer ohne Führerschein sind der Polizei bei Verkehrskontrollen im Landkreis Waldeck-Frankenberg ins Netz gegangen. Einer der Fahrer flüchtete mit Tempo 120 im Ort vor der Kontrolle, wurde dann aber festgenommen.

Eine Streife der Bad Arolser Polizei kontrollierte am Dienstagmittag einen Paketkurier. Bei der Kontrolle in der Arolser Straße in Volkmarsen stellte sich heraus, dass der ausländische Fahrer zwar im Besitz einer ausländischen Fahrerlaubnis ist, diese in Deutschland aber keine Gültigkeit hat. Der Fahrer selbst und auch der zuständige Disponent des Lieferunternehmens müssen nun mit einer Verkehrsstrafanzeige rechnen.

Kurze Zeit später kontrollierte eine Streife der Bad Arolser Polizei auf der Bundesstraße B 252 in der Gemarkung von Twistetal einen 26-jährigen Mann aus Bad Arolsen in einem VW Golf. Bei der Kontrolle stellte sich heraus, dass dem Mann ein rechtskräftiges Fahrverbot auferlegt wurde und er demzufolge kein Auto fahren darf. Auf ihn und auch auf den Fahrzeughalter warten nun Strafverfahren.

Mit hohem Tempo geflüchtet
In Allendorf (Eder) nahmen Beamte der Polizeistation Frankenberg einen Fahrer vorläufig fest, der keinen Führerschein hat und mit hohem Tempo vor der Streife geflüchtet war. Den Angaben zufolge wollten die Polizisten am Dienstagabend um 20.45 Uhr den Fahrer eines Opels in der Bahnhofstraße kontrollieren. Als der Opelfahrer bemerkte, dass die Kontrolle ihm galt, gab er Gas. Die Beamten nahmen sofort die Verfolgung mit Blaulicht und Martinshorn auf. Die halsbrecherische Fahrt ging durch mehrere öffentliche Straßen mit Geschwindigkeiten von bis zu 120 km/h innerhalb der geschlossenen Ortschaft.

In der Sudetenstraße verließ der Opelfahrer sein Auto und flüchtete zu Fuß, leitete aber bei der Festnahme nur Augenblicke später keinen Widerstand. Der Grund für die Flucht war schnell klar: Der 39-jährige Opelfahrer gab zu, keinen Führerschein zu besitzen. Er muss sich nun wegen verschiedener verkehrsrechtlicher Verstöße verantworten. (ots/pfa) 

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