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BAD WILDUNGEN. Nach einer Kontrolle von Jugendlichen und jungen Erwachsenen in Bad Wildungen flüchtete am Freitagabend ein 20-Jähriger. Nach seiner Festnahme fanden die Bad Wildunger Polizisten Drogen, die er bei sich trug. Bei anschließenden Wohnungsdurchsuchungen konnten sie noch weitere Drogen sicherstellen. 

Am Freitagabend ging bei der Polizei Bad Wildungen ein Hinweis ein, dass sich im Bereich der Fürstengalerie mehrere Jugendliche aufhalten, die dort trinken und Passanten anpöbeln. Beim Anblick der nach dort entsandten Streifen, flüchteten die meisten Personen. Während die Polizisten noch einen jungen Mann überprüften, kamen zwei weitere Bad Wildunger dazu, die im Anschluss ebenfalls kontrolliert werden sollten. 

Die Beamten sprachen beide Männer an, was einer zum Anlass nahm, über einen Zaun zu springen und in Richtung Brunnenstraße zu flüchten - die Polizisten nahmen die Verfolgung auf. Einer Polizistin gelang es schließlich, den Flüchtigen im Bereich der Richard-Kirchner-Straße zu stellen. Gemeinsam mit ihrem Kollegen nahm sie den Mann fest. Bei der Festnahme zogen sich sowohl die Beamten als auch der Festgenommene leichte Verletzungen zu. Der Bad Wildunger wurde anschließend durchsucht.

Dabei fanden die Polizisten eine größere Summe Geld und kleinere Mengen Cannabisprodukte sowie Kokain. Aufgrund der Gesamtsituation ergab sich nun der Verdacht, dass der 20-Jährige auch Handel mit Betäubungsmitteln betreibt. Bei der Durchsuchung seiner Wohnung konnten die Polizisten weitere Cannabisprodukte wie Haschisch und Marihuana sicherstellen. Aus den weiteren Ermittlungen ergab sich der Verdacht, dass ein 22-jähriger Bad Wildunger ebenfalls mit Betäubungsmitteln handelt. Auch seine Wohnung wurde daraufhin durchsucht - dort stellten die Beamten insgesamt über 200 Gramm Haschisch und Marihuana sowie andere Beweismittel sicher. 

Beide Bad Wildunger wurden festgenommen. Während der 22-Jährige die Polizeistation Bad Wildungen nach den erforderlichen Maßnahmen wieder verlassen konnte, befindet sich der 20-Jährige seit Samstag in Untersuchungshaft. Auf beide Bad Wildunger warten nun Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des unerlaubten Handeltreibens mit Betäubungsmitteln. (ots/r)

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Sonntag, 15 März 2020 09:16

Mann aus Diemelstadt gibt Führerschein ab

DIEMELSTADT/BAD AROLSEN. Risikobereitschaft hat am Samstagabend ein 50-jähriger Mann aus Rhoden gezeigt, als er unter dem Einfluss alkoholischer Getränke auf der Bundesstraße 252 unterwegs war.

Zunächst befuhr der 50-Jährige mit seinem dunklen GTI die B 252 von Rhoden kommend in Richtung Bad Arolsen. Zwischen der Abfahrt Rießen und Gashol, etwa in Höhe der ehemaligen Parkplätze, kam der Fahrer gegen 19.10 Uhr nach links von der eigenen Spur ab, er kreuzte die Gegenfahrbahn, knickte mit seinem VW einen Leitpfosten um und durchfuhr einen Flutgraben. Aus eigener Kraft konnte der Fahrer seinen GTI wieder auf die Straße steuern, er setzte seinen Weg fort und landete aufgrund völliger Fahruntüchtigkeit an der Abfahrt Hagenstraße (B 450) erneut im linksseitigen Flutgraben - auch hier erwischte er einen Leitpfosten, den er allerdings 100 Meter im Unterboden transportierte, bevor sich der Pfosten löste und auf der Fahrbahn zum Liegen kam. 

Eine aufmerksame Zeugin hatte die Crash-Fahrt beobachtet und über ihr Handy die Polizei in Bad Arolsen informiert. Mit Blaulicht und Martinshorn nahmen die Beamten die Verfolgung in Richtung Twistetal auf und informierten die Kollegen der Polizeistation Korbach. Diese mussten aber nicht mehr eingreifen, weil die Streifenwagenbesatzung aus Bad Arolsen den Fahrer in der Ortsdurchfahrt Twiste stellen konnte. 

Auf einen Alkoholvortest verzichteten die Beamten, sie nahmen dem Fahrer den Führerschein ab und ließen eine Blutentnahme durchführen. Seinen beschädigten GTI musste der Fahrer an Ort und Stelle stehen lassen.  (112-magazin)

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BAD WILDUNGEN. Am Freitag entwendete ein dreister Dieb mehrere Armbanduhren und Schmuck aus einem Juweliergeschäft in der Brunnenstraße in Bad Wildungen. Die Geschäftsinhaberin verfolgte den Täter, konnte die Flucht aber nicht verhindern. Die Polizei bittet um Hinweise.

Gegen 17.30 Uhr, betrat der Dieb das Juweliergeschäft in der Brunnenstraße in Bad Wildungen. Der Täter nutzte den Umstand aus, dass sich zu diesem Zeitpunkt keine weiteren Personen im Verkaufsraum aufhielten. Er ging gezielt in Richtung des Verkaufstresens und nahm ein Schmucktablett an sich, auf dem mehreren Armbanduhren und Schmuckanhänger lagen. Die Geschäftsinhaberin betrat in diesem Moment aus einem Nebenraum kommend den Verkaufsraum. Der Täter bemerkte dies und flüchtete sofort mit seiner Beute. Die Frau nahm die Verfolgung des Flüchtenden durch die Brunnenstraße in Richtung Rathaus auf. Im Bereich des Kirchplatzes traf sie nochmal kurz auf den Täter, der daraufhin das Schmucktablett wegwarf und anschließend weiter in Richtung Lindenstraße flüchtete. Danach verlor sie ihn aus den Augen.

Auf der Flucht hatte der Täter einen Teil seiner Beute verloren, die Geschäftsinhaberin konnte einige Schmuckstücke wiederfinden. Die Höhe des Diebesgutes beträgt nach ersten Schätzungen einige Hundert Euro.

Täterbeschreibung

 Der Täter ist ca. 20-30 Jahre alt ca. 170 cm groß,  südländisches Aussehen, bekleidet mit leuchtend blauer Jacke mit weißer Aufschrift "HYDE" auf der linken Seite in Höhe der Brust, beidseitig weiße Reißverschlüsse schwarze Hose weiße Turnschuhe schwarze Wollmütze

Hinweise die zur Aufklärung beitragen können nimmt die Polizeistation Bad Wildungen unter der Rufnummer 05621/70900 entgegen. (ots/r)

Aktualisierung

Der Täter konnte durch eine Zeugenaussage ermittelt werden.

Link: Schneller Ermittlungserfolg: Schüler nach Diebstahl bei Juwelier gefasst (7. November 2019)

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ERNDTEBRÜCK. Spektakuläre Szenen am Vormittag in Erndtebrük: Mit einem Großaufgebot erfolgte ein Zugriff der Polizei auf der Grimbachstraße. Dabei wurde ein 58-jähriger Mann aus Olsberg festgenommen.

Laura Burmann, stellvertretende Pressesprecherin der Kreispolizeibehörde Meschede gibt eine Erklärung: „Der Mann war aufgefallen, weil er im Internet Waffen bestellt hat“. Deshalb gab es am Morgen um 09.00 Uhr bei dem Mann zu Hause eine Hausdurchsuchung der Ermittler. „Als die Ermittler eintrafen, ist der Mann geflohen“, erklärt Laura Burmann. Mit einem schwarzen VW Passat ohne Kennzeichen war der 58-Jährige auf der Flucht. Trotz sofort eingeleiteter Verfolgung und Großfahndung, an der auch ein Polizeihubschrauber beteiligt war, verloren die Polizeibeamten zunächst die Spur des Mannes.

Aber kurze Zeit später fiel der Täter erneut auf – diesmal in Wittgenstein. „Die Kollegen wollten den Passat auf der Bundesstraße 62 zwischen Altenteich und Erndtebrück anhalten und kontrollieren. Der Wagen war sofort aufgefallen, weil ihm die Kennzeichen fehlten“, erklärt Michael Zell, Pressesprecher der Kreispolizeibehörde Siegen-Wittgenstein.

Doch der aus der Schweiz stammende Mann, der nun in Olsberg lebt, ergriff erneut die Flucht. Sofort nahmen die Beamten die Verfolgung auf – und forderten Verstärkung an. So kamen weitere Streifenwagen, Zivilwagen und Motorräder zum Einsatz. Nicht nur aus Wittgenstein, auch aus dem benachbarten Siegerland. Außerdem wurde der Polizeihubschrauber, der noch in Olsberg war, nach Erndtebrück beordert.

Alle Erndtebrücker Ausfahrtsstraßen wurden von der Polizei besetzt, um den Tatverdächtigen bei einem möglichen Fluchtversuch aus Erndtebrück sofort stellen zu können. Der Polizeihubschrauber übernahm die Suche aus der Luft und konzentrierte sich auf Wald- und Feldwege, die umliegenden Ortschaften, sowie das Erndtebrücker Ortszentrum. Aus der Luft ist der Überblick ein ganz andere, außerdem stehen den Polizeibeamten leistungsfähige Videokameras zur Verfügung, mit denen ein großer Zoom möglich ist.

Gegen 11.10 Uhr wurde der Wagen in der Grimbachstraße gesehen. Dann ging alles ganz schnell: Der Polizeihubschrauber schwebte über dem Fahrzeug und die Polizeikräfte am Boden eilten ebenso sofort herbei. Kurzfristig wurde der Kreisel an der Marburger Straße abgesperrt. In dieser Zeit erfolgte in der Grimbachstraße der Zugriff. Der Wagen war in Richtung Ortsmitte unterwegs. Die Polizeibeamten holten den 58-jährigen Fahrer aus dem Fahrzeug und nahmen ihn fest. Er wurde dann ins Polizeigewahrsam gebracht. „Wir waren mit 24 Polizeibeamten im Einsatz“, erklärt Michael Zell.

In der Wohnung des Olsbergers wurden die im Internet bestellten Waffen auch gefunden. Wie viele, und um welche Art von Waffen es sich handelt, dazu konnten die Ermittler zunächst noch keine Angaben machen. Nach der Festnahme wurde das Auto des Flüchtigen auf der Grimbachstraße von der Spurensicherung behandelt und von den Polizeibeamten durchsucht. „Im Auto wurden nach jetzigem Kenntnisstand keine weiteren Waffen gefunden“, erklärt Laura Burmann. Der Wagen wurde im Anschluss an die Spurensicherung und die Durchsuchung sichergestellt.

„Wie es jetzt mit dem Mann weitergeht, wird sich nach Abschluss der Ermittlungen zeigen. Diese Entscheidung trifft dann Richter“, erklärt Laura Burmann.

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KASSEL. Am frühen Donnerstagmorgen kam es in Kassel-Mitte zu einer Festnahme von zwei Fahrradfahrern, die zuvor durch die Stadtteile Wesertor und Unterneustadt vor der Polizei geflüchtet waren. Der Grund der Flucht erschloss sich den Polizisten, als sie die beiden Männer nach einer Verfolgung schnappen konnten, denn beide waren betrunken und eines der beiden Fahrräder, mit denen sie unterwegs waren, ist als gestohlen gemeldet.

Beamte des Polizeireviers Ost fahndeten gegen 4.30 Uhr wegen eines Dieseldiebstahls aus einem abgestellten Lkw im Franzgraben nach den flüchtigen Tätern. Dabei fielen ihnen auf der Hafenbrücke die beiden aus Richtung Ysenburgstraße kommenden Fahrradfahrer auf, die unsicher fuhren. Als die Polizisten die Radfahrer ansprachen und aufforderten anzuhalten, gaben diese Gas und flüchteten in Richtung Unterneustadt.

Die flüchtigen Radfahrer konnten allerdings wenige Minuten später bei der Fahndung von der gleichen Streife in der Blücherstraße in Kassel wiedererkannt werden. Nach einer kurzen Verfolgung zu Fuß stoppten Polizisten die Zweiradfahrer schließlich im Bereich Renthof. Bei der Kontrolle des 20-Jährigen aus Kaufungen und des 30-Jährigen aus Berlin stellte sich heraus, dass das Fahrrad des 30-jährigen Mannes im polizeilichen Fahndungssystem gestohlen gemeldet ist war und er Alkohol konsumiert hatte. Ein Alkotest zeigte 1,8 Promille an.

Sein Begleiter war ebenfalls betrunken, allerdings pustete er mit 1,3 Promille etwas weniger. Die Polizisten brachen beide auf das Revier, wo sie sich einer Blutprobe unterziehen mussten. Das gestohlen gemeldete Fahrrad stellten die Beamten sicher und entließen die beiden Männer nach den polizeilichen Maßnahmen. Gegen die beiden Fahrradfahrer fertigten die Polizisten wegen der unsicheren Fahrweise in Verbindung mit den hohen Alkoholwerten Anzeigen wegen Trunkenheit im Verkehr.

Außerdem müssen sie sich wegen Nichtbefolgung des Haltegebots von Polizeibeamten verantworten. Ob die beiden jungen Männer auch für den Dieseldiebstahl im Franzgraben als Täter in Frage kommen, ist noch unklar und Gegenstand der weiteren Ermittlungen. (ots/r)

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Donnerstag, 14 März 2019 09:31

Betrunkener Autofahrer versteckt sich auf Dach

KASSEL. Eine Streife des Polizeireviers Mitte stoppte in der Nacht zu Mittwoch gegen 3.30 Uhr die Fahrt eines betrunkenen und drogenberauschten Autofahrers in der Bürgermeister-Brunner-Straße. Noch bevor die Beamten den Fahrer zum Anhalten auffordern konnten, entdeckte dieser wohl den Streifenwagen, stellte sein Auto ab und flüchtete sofort zu Fuß.

Kurz darauf fanden die Polizisten den 25-Jährigen aus Kassel - er hatte sich auf einem Dach versteckt, um sich einer Kontrolle zu entziehen. Bei dieser stellte sich dann heraus, dass er nicht nur Alkohol getrunken hatte, sondern augenscheinlich auch unter Drogeneinfluss stand.

Aufgefallen war der Betrunkene den Beamten durch seine schnelle und rücksichtslose Fahrweise, als er von der Kölnischen Straße in Richtung Bürgermeister-Brunner-Straße fuhr. Dort hielt er seinen Wagen auf einem Parkplatz an, sprang aus dem Auto und flüchtete auf dem Bürgersteig zur Kölnischen Straße.

Die Streife, die sofort die Verfolgung aufnahm, verlor den Fahrer zunächst aus den Augen, fand ihn jedoch kurz darauf auf einem Dach liegend ganz in der Nähe. Dort hatte er scheinbar versucht sich zu verstecken.

Weil die Beamten Alkoholgeruch bei dem Mann feststellten, musste er sie zum Polizeirevier begleiten. Hier bestätigte sich der Verdacht, bei einem Alkoholtest pustete er knapp 1 Promille. Zudem zeigte sich, dass er offenbar auch unter dem Einfluss von Drogen stand - es folgte eine Blutentnahme.

Der 25-Jährige muss sich nun wegen Trunkenheit im Straßenverkehr verantworten. (ots/r)

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KASSEL. Am Dienstagabend, gegen Mitternacht, versuchte die Kasseler Polizei einen Rollerfahrer zu stoppen, der zunächst flüchtete.

Die Streifen nahmen die Verfolgung über mehrere Straßen, Grünanlagen und Grundstücke auf und konnten den Täter schließlich festnehmen. Ziemlich schnell stellte sich auch der Grund für seine Flucht heraus. Der Fahrer war alkoholisiert und hatte Cannabis bei sich.  

Im Rahmen der Streife fiel Beamten des Polizeireviers Mitte gegen 21.30 Uhr der Roller in der Bunsenstraße in Kassel auf, welchen sie verdachtsunabhängig überprüfen wollten. Als sie den 27-jährigen Fahrer aus Kassel stoppen wollten, flüchtete dieser waghalsig. Die Polizisten verloren ihn zwar erst einmal aus den Augen, aber sie blieben weiter wachsam und fahndeten nach dem Flüchtigen. Wie in dem Sprichwort "Man begegnet sich immer zwei Mal im Leben", fuhr derselbe Roller wenige Stunden später, gegen Mitternacht, erneut vor der Streife durch Kassel. Dieses Mal gelang den Beamten die Verfolgung, beginnend von der Ysenburgstraße, über die Weserstraße in die Schirmerstraße, den Ostring und letztlich den Bleichenweg.

Weitere Streifen vom Revier Mitte und Nord unterstützten und schnitten dem Flüchtigen den Weg ab. Dieser hatte zwischenzeitlich das Licht am Roller ausgeschaltet, um unerkannt davon zu kommen. Fast im Blindflug fuhr er dabei offenbar rücksichtslos durch die Straßen und über mehrere Grünflächen und Gehwege hinweg. Auf einem Grundstück im Bleichweg kam er schließlich zum Stehen. Die Polizisten legten dem Fahrer sofort Handschellen an und bemerkten da bereits, dass er offenbar angetrunken war. Ein Atemalkoholtest zeigte einen Wert von 0,6 Promille.

Bei der anschließenden Durchsuchung konnten die Beamten in seiner Tasche ca. 1 Gramm Marihuana und etwa 2,5 Gramm Haschisch auffinden. Der Festgenommene musste die Streife auf die Wache begleiten. Neben den Drogen stellten sie auch den Roller sicher, da die Eigentumsverhältnisse zu diesem bislang nicht ganz geklärt werden konnten.  

Der Fahrer hat nun mit mehreren Ermittlungsverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs, Fahren unter Alkoholeinfluss und dem illegalen Besitz und Erwerbs von Betäubungsmitteln zu rechnen. (ots/r)

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WEIMAR. Ein betrunkener Autofahrer, der einen Unfall verursachte, konnte am Sonntagabend durch den Einsatz eines aufmerksamen Zeugen festgenommen werden.

Erst krachte der mutmaßliche Fahrer am späten Sonntagabend, am 4. November auf der Bundesstraße 255 in der Allna-Senke gegen eine Leitplanke, dann stand er mit seinem grauen Audi halb im Graben und flüchtete, woraufhin er von einem aufmerksamen Zeugen angesprochen wurde. Eine halbe Stunde später erfolgte die Festnahme des stark alkoholisierten Mannes.

Der 29-Jährige war zunächst gegen 21.45 Uhr auf der Bundesstraße 255 in Richtung Gladenbach unterwegs, kam nach rechts von der Straße ab und rutschte mit seinem Fahrzeug circa 15 Meter an der Leitplanke entlang. Danach fuhr der Mann auf die Kreisstraße 65 in Richtung Allna ab. Dort landete er mit seinem Wagen halb im Acker und fiel so einem jungen Autofahrer ins Auge, der ihn ansprach. Der 29-Jährige aus dem Ostkreis gab nun Gas und suchte das Weite. Der vorbildliche Zeuge verfolgte den Fahrer durch Kehna, Niederwalgern und weiter in Richtung Fronhausen. Dabei hielt der Beifahrer die Polizei telefonisch immer auf dem Laufenden.

Auf der Landesstraße 3093 soll der Audi-Fahrer dann sehr zügig ein bis dato unbekanntes Fahrzeug überholt haben. Im Ortskern von Oberwalgern stellte der unbeteiligte Autofahrer letztendlich seinen Wagen quer und hinderte den Flüchtenden an der Weiterfahrt. Sekunden später erfolgte die Festnahme des Mannes durch die alarmierte Polizei, die insgesamt mit vier Streifenwagen im Einsatz war. Wie sich herausstellte, nutzte der Betrunkene das Auto ohne Zustimmung des Halters und besitzt zu allem Überfluss keine Fahrerlaubnis mehr. Nach einer darauffolgenden Blutentnahme durfte er wieder gehen. Der angerichtete Sachschaden beträgt etwa 4.000 Euro.

Verkehrsteilnehmer, die durch die Fahrweise des Mannes mit dem grauen Audi gefährdet wurden, melden sich bitte bei der Polizeistation in Marburg unter der Telefonnummer 06421/4060. (ots/r)

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Dienstag, 23 Oktober 2018 12:25

Flucht vor der Polizei, Widerstand, Festnahme

SIEGEN. Am Samstagnachmittag sollte ein 20-jähriger polizeibekannter SUV-Fahrer in Siegen-Eiserfeld von der Polizei angehalten und kontrolliert werden.

Der junge Fahrer war den Polizisten nämlich bereits bekannt, da er nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis ist. Eingeschaltete Anhaltezeichen wurden von dem 20-Jährigen jedoch missachtet. Stattdessen flüchtete er mit dem SUV mit hoher Geschwindigkeit und rücksichtslos durch eine Tempo 30-Zone und über angrenzende Waldwege, wo ihn die Polizei dann kurzzeitig aus den Augen verlor. Diese Flucht führte - mit hohem Tempo - durch folgende Straßen und Wohngebiete bzw. Tempo-30-Zonen: Eiserfelder Straße, Schiefer Weg, Gartenstraße, Gilbergstraße, Waldweg, Oberer Hengsbacher Weg.

Im Rahmen der unverzüglich eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen wurde das Fluchtfahrzeug jedoch angetroffen. In der Zwischenzeit hatten der 20-Jährige und seine gleichaltrige Beifahrerin ihre Sitzplätze getauscht. Bei den anschließenden polizeilichen Kontrollmaßnahmen leistete der 20-Jährige den Beamten noch Widerstand, sodass schließlich Pfefferspray gegen ihn eingesetzt werden musste. Das Fahrzeug wurde von der Polizei sichergestellt und der 20-Jährige zur Wache gebracht, wo ein Strafverfahren gegen ihn eingeleitet wurde. Gegen die Beifahrerin wurde ein Strafverfahren wegen versuchter Strafvereitelung eingeleitet.

Das Siegener Verkehrskommissariat bittet nun mögliche Geschädigte, d. h. Fußgänger oder Fahrzeugführer, die durch den weißen SUV mit BLB-Kennzeichen im Bereich der genannten Straßen konkret gefährdet worden sind, sich unter der Telefonnummer 0271/70990 zu melden. (ots/r)

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KASSEL. Der Fahrer eines Kleinwagens flüchtete in der Nacht zu Montag vor einer Polizeistreife in Calden im Landkreis Kassel. Offenbar gleich aus mehreren Gründen hatte der 18-Jährige aus Kassel das Weite gesucht.

Er saß mutmaßlich drogenberauscht und ohne Führerschein am Steuer des Autos, das nicht zugelassen und zudem mit anderen, entstempelten Kennzeichen versehen war. Die Flucht verlief für ihn letzten Endes jedoch nicht erfolgreich und endete zwischen Vellmar und Espenau auf einem Acker, wo er und sein Beifahrer schließlich im Rahmen der Fahndung von der Polizei festgenommen wurden.

Der 18-Jährige muss sich nun wegen mehrerer Straftaten verantworten. Den von ihm geführten Wagen, mit dem er bereits in der Vergangenheit in einem ähnlichen Fall aufgefallen war, stellten die Beamten sicher. Eine Streife der Polizeistation Hofgeismar war gegen 0.30 Uhr in Calden auf den mit quietschenden Reifen und aufheulendem Motor von der Hauptstraße in Richtung Wilhelmsthal abbiegenden Kleinwagen aufmerksam geworden.

Als sie die Verfolgung aufnahmen und dem Fahrer Anhaltezeichen gaben, gab dieser Vollgas und bog in Höhe Wilhelmsthal in Richtung Ahnatal ab. Nachdem der zunächst noch unbekannte Fahrzeugführer sich im Bereich von S-Kurven aufgrund seiner äußerst rasanten Fahrweise gedreht hatte, flüchtete er nun an der verfolgenden Streife vorbei in entgegengesetzter Fahrtrichtung wieder zurück in Richtung Wilhelmsthal. Dabei nutzte er den durch die ungewollte Drehung entstandenen Vorsprung vor der Funkstreife, um zunächst außer Sicht zu geraten.

Die Beamten hatten jedoch bereits eine Fahndung nach dem grünen Kleinwagen ausgestrahlt, zu der mittlerweile mehrere Streifen der Kasseler Polizei eingesetzt waren.    

Fahndung führte zur Festnahme

So ging der flüchtende Kleinwagen der Polizei schon kurze Zeit später ins Netz und fiel im Bereich des Wasserwerks am Ortsausgang von Vellmar, Richtung Espenau, einer Streife des Polizeireviers Nord auf. Das Auto war auf der Kreisstraße aus Richtung Mönchehof gekommen, hatte dort erneut die Anhaltezeichen der Beamten ignoriert und war nach links auf die Landesstraße in Richtung Hohenkirchen abgebogen. Noch bevor die Beamten die Verfolgung richtig aufnehmen konnten, hatte der Fahrer seinen Wagen allerdings schon in den Acker gesetzt.

Der Fahrer und sein 17-jähriger Beifahrer aus Kassel blieben unverletzt und wurden noch am Fahrzeug von der Streife festgenommen. Der 18-Jährige, bei dem die Beamten zudem eine kleinere Menge Marihuana fanden, musste anschließend mit zum Polizeirevier. Dort ließen die Beamten ihm von einem Arzt eine Blutprobe entnehmen. Den 17-Jährigen übergab die Streife anschließend in die Obhut seiner Sorgeberechtigten.

Ihm wird nach derzeitigem Ermittlungsstand kein Vorwurf gemacht. Der 18-Jährige hingegen muss sich nun wegen Urkundenfälschung, Gefährdung des Straßenverkehrs, Drogenbesitzes, Fahrens ohne Fahrerlaubnis und weiterer Verkehrsstraftaten verantworten. Die Ermittlungen dauern an. (ots/r)

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