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KORBACH. Dem Hilfeleistungszug der Freiwilligen Feuerwehr Korbach wurde in der Nacht von Freitag auf Samstag eine besondere Aufgabe gestellt. Ein Hund befand sich in einer Notlage und die Besitzer benötigten dringend Hilfe.

Nach dem Einsatzstichwort sollte der Hund in einem Heizkörper eingeklemmt sein. Vermutlich wurde dem Hund seine eigene Neugierde zum Verhängnis. Der Kopf des Hundes war von unten zwischen Wand und Heizkörper eingeklemmt und verkeilt, sodass er sich aus eigener Kraft selbst nicht mehr befreien konnte. Die Besitzer versuchten ebenfalls alles, um die „Schnüffelnase“ wieder freizubekommen. Selbst ein altes Hausmittel, die Oberflächen mit Salatöl rutschiger zu machen, brachte keinen Erfolg. Professionelle Hilfe war gefragt, über den Notruf wurde die Feuerwehr alarmiert.  

Um kurz nach drei Uhr in der Nacht rückten die ehrenamtlichen Kräfte aus. Nach kurzer Lageeinschätzung wurde der Heizungsvor- und -rücklauf am Ventil fachmännisch abgeriegelt und der gesamte Heizkörper etwas angehoben. Sofort war der Hund frei und konnte den glücklichen Besitzern unverletzt übergeben werden. Somit war der Einsatz nach nur wenigen Minuten beendet und die ehrenamtlichen Kräfte konnten bereits 30 Minuten nach der Alarmierung die Einsatzbereitschaft wieder herstellen. Diese Nacht wird dem Hund und seinen Besitzern sicher noch lange in Erinnerung bleiben.

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Publiziert in Feuerwehr
Sonntag, 14 September 2014 11:21

Sauerstoff entweicht: Feuerwehr eilt in die Altstadt

KORBACH. Mangelnder Restdruck in einer Flasche für medizinischen Sauerstoff oder ein Defekt am Ventil hat am Sonntagmorgen einen Feuerwehreinsatz in der Korbacher Altstadt ausgelöst. Alarmiert wurden die Einsatzkräfte mit dem Stichwort "Hilfeleistung Gas".

Die Korbacher Feuerwehr, am Sonntag Ausrichter des Landesentscheids der Leistungsübung auf der Hauer, rückte mit drei Fahrzeugen in den Katthagen aus. Schnell wurde deutlich, dass nicht Gas aus einer Versorgungsleitung, sondern lediglich Sauerstoff aus einer Flasche austritt.

Nach Auskunft von Einsatzleiter Carsten Vahland hatte ein Anwohner, der aus gesundheitlichen Gründen auf medizinischen Sauerstoff angewiesen ist und über entsprechende Geräte verfügt, die Feuerwehr gegen 9.45 Uhr gerufen. Wie sich bei der Erkundung im Gebäude herausstellte, entwich aus einer Sauerstoffflasche, die zum Befüllen eines tragbaren Gerätes dient, ungehindert Sauerstoff aus. Dabei vereiste die Armatur der Flasche.

Die Feuerwehrleute befüllten mit dem Patienten rasch das tragbare Sauerstoffgerät und ließen den übrigen Sauerstoff kontrolliert aus der Flasche entweichen - aus einem Badezimmerfesnter im ersten Stock des Wohnhauses. Anschließend informierten die Brandschützer den Servicedienst des Anbieters, damit der Betroffene noch am Sonntag eine neu befüllte und einwandfrei funktionierende Ersatzflasche geliefert bekommt.

Die Einsatzstelle im Katthagen lag nur wenige Meter vom ehemaligen Stützpunkt der Feuerwehr entfernt. Die einst von den Brandschützern gentutze Immobilie dient heute als Wohnobjekt. Lediglich der alte Schlauchturm, die frühere Waschhalle und die Garage des Großtankers erinnern an die ehemalige Nutzung als Spritzenhaus. Und am Nachbarhaus ist noch ein verblasstes Schild zu lesen: "Feuerwehrausfahrt! Bitte Parkplatz Enser Straße benutzen"...

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Publiziert in Feuerwehr
Mittwoch, 25 Januar 2012 17:55

Ventil defekt: 30.000 Liter Wasser im Keller

WALDECK-WEST. Durch einen Defekt an einem Ventil sind rund 30.000 Liter Wasser in den Keller der Tauchsport-Firma "Ronic" geflossen. Die Waldecker Feuerwehr pumpte in einem rund anderthalbstündigen Einsatz Kubikmeter um Kubikmeter ab. Auswirkungen auf den Betrieb des Unternehmens hat der Zwischenfall vom späten Mittwochnachmittag offenbar nicht.

"Hier geht vermutlich am Donnerstag alles im normalen Umfang weiter", sagte Roland Henkel, Geschäftsführer der Ronic Tauchsport GmbH, am Abend gegenüber
112-magazin.de. Glücklicherweise sei das Wasser lediglich in den betonierten und mit Schwimmbadtechnik ausgestatteten Keller unter dem Tauchturm eingedrungen, nicht aber in die Verkaufs- und Lagerräume im Erdgeschoss. Der Einsatz der Waldecker Feuerwehr sei quasi in letzter Minute erfolgt und habe einen Schaden im größeren Umfang verhindert, lobte Henkel und zeigte sich sehr erleichtert.

Ein Mitarbeiter hatte am Nachmittag bemerkt, dass das Wasser im Keller mannshoch stand. Er verständigte die Leitstelle und erklärte, dass wohl nur die Feuerwehr in der Lage sei, so viel Wasser in kurzer Zeit abzupumpen. Wenig später, kurz nach 16 Uhr, wurden die Waldecker Brandschützer alarmiert. Rund ein Dutzend Einsatzkräfte unter Leitung von Wehrführer Michael Jäckel rückte zur Ederseerandstraße aus. Wie sich herausstellte, hatte eine geplante Stromabschaltung am Edersee wegen Arbeiten des Energieversorgers dazu geführt, dass eine Pumpe im Keller der Firma Ronic nicht mehr in Betrieb war. Gleichzeitig sorgte ein Defekt an einem Rückschlagventil dafür, dass Wasser aus dem 250 Kubikmeter fassenden Tauchturm austreten konnte. Das Wasser stieg im Keller unaufhaltsam an.

Nicht alle Autofahrer hatten Verständnis
Die Feuerwehrleute setzten eine leistungsstarke Tauchpumpe ein und förderten das gesamte ausgelaufene Wasser über die Straße hinweg und an der DLRG-Station vorbei in den Edersee. Die Einsatzkräfte setzten auch das defekte Ventil wieder in Betrieb, so dass kein Wasser mehr auslaufen konnte. Während des Einsatzes blieb die Ederseerandstraße an der Einsatzstelle halbseitig gesperrt. Außerdem mussten Autofahrer über eine Schlauchbrücke fahren, damit der zum Seeufer verlegte Schlauch nicht durch Autoreifen beschädigt wird. Einige Verkehrsteilnehmer hatten dafür aber offenbar wenig Verständnis, bremsten kaum ab und gefährdeten teilweise auch die beiden Feuerwehrangehörigen, die zum Regeln des Verkehrs auf der Straße eingesetzt waren. Gegen 17.45 Uhr war der Einsatz für die Wehrleute aus der Bergstadt beendet.

Die Ronic Tauchsport GmbH deckt den gesamten Bedarf für Schnorchler und Taucher ab. "Vom Schnorchel bis zur kompletten Ausrüstung ist bei uns alles erhältlich", sagte Geschäftsführer Henkel. Auch durch die stark wechselnden Wasserstände des Edersee habe sich das Geschäft verändert, viele Taucher seien ausgeblieben. Die Firma habe sich daher mehr zum Onlinehandel hin orientiert. Dennoch besteht das Ladenlokal am See weiterhin, dort werde zumeist nach Voranmeldung intensiv beraten. Eine Attraktion des Hauses ist der Tauchturm, in dem Kunden zum Beispiel Ausrüstungsgegenstände im Wasser ausprobieren können.


Links:
Webseite Ronic Tauchsport
Webshop Ronic Tauchsport

Publiziert in Feuerwehr

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