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KORBACH. Nur zwei Stunden, nachdem Beamte der Polizeistation Korbach einen Zeugenaufruf über die Presse herausgegeben hatten, meldete sich der Vater eines zehnjährigen Jungen, der am Mittwochnachmittag von einem Pkw erfasst und zu Boden geschleudert worden war.

Nach Aussage der Polizei folgte der Erziehungsberechtigte dem Aufruf, sodass sich die Polizei ein Bild von der äußerlichen Unversehrtheit des Zehnjährigen machen konnte. Allerdings musste der Vater versprechen, mit seinem Sohn am heutigen Donnerstag einen Arzt zu konsultieren, um Folgeschäden ausschließen zu können.

Was war passiert?

Bei einem Verkehrsunfall am Mittwochnachmittag erfasste ein 71-Jähriger mit seinem Fahrzeug in Korbach ein Kind - dieses entfernte sich von der Unfallstelle und wurde gesucht. Der Mann befuhr gegen 16.40 Uhr die Arolser Landstraße in Richtung Korbacher Stadtmitte. Bei dem dortigen Fußgängerüberweg (Höhe Hopfenberger Weg) übersah der Korbacher eine rote Ampel und erfasste ein Kind, das den Fußgängerüberweg zu diesem Zeitpunkt überqueren wollte. Durch den Zusammenprall wurde das Kind über die Motorhaube des Renault geschleudert und war auf der Fahrbahn zum Liegen gekommen. Im Anschluss stand das Kind auf und entfernte sich fußläufig von der Unfallstelle - auch die alarmierte Streife der Korbacher Polizei konnte den Jungen nicht mehr ausfindig machen.

Link: Rote Ampel übersehen - Polizei sucht angefahrenes Kind (28.04.2021)

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BORKEN. Am Mittwochnachmittag kam es in einem Mehrfamilienhaus im Borkener Scheibenweg, im Rahmen des Umzuges eines 18-Jährigen, zu Streitigkeiten mit dem 57-jährigen Vater des Borkeners. Der Vater griff seinen Sohn dabei mit einer Machete an, traf glücklicherweise jedoch nur das Smartphone des jungen Mannes.

Daraufhin schlossen sich der 18-Jährige und sein 30-jähriger Begleiter in einem Zimmer der Wohnung ein und die beiden verständigten die Polizei - das alarmierte Spezialeinsatzkommando verschaffte sich Zutritt zur Wohnung und nahm den 57-Jährigen fest. Bei der Festnahme wurde er leicht verletzt und zur ärztlichen Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.

Der 18-Jährige und sein Begleiter wurden nicht verletzt, die weiteren Ermittlungen zum Tathergang wurden von der Polizeistation in Homberg übernommen. Ein Strafverfahren wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung gegen den 57-Jährigen wurde eingeleitet. (ots/r)

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FRANKENBERG. Im Rahmen einer allgemeinen Verkehrskontrolle wurde am Samstagabend gegen 20.25 Uhr der Fahrer eines VW-Passat in der Siegener Straße durch Beamte der Polizeistation Frankenberg angehalten und überprüft.

Zunächst atmeten die Ordnungshüter auf, als der Fahrer sichtlich frei von Alkohol und Drogen einen vernünftigen Eindruck bei den Beamten hinterlassen hatte. Das änderte sich aber schlagartig, nachdem der 19-jährige Battenberger keinen Führerschein vorzeigen konnte. Nicht etwa, dass der junge Mann seine Fahrerlaubnis zuhause vergessen hätte, nein, er gab unumwunden zu, keinen Führerschein zu besitzen.

Das Fahrzeug hatte sich der 19-Jährige von seinem Vater "ausgeliehen". Nun werden sich Vater und Sohn mit jeweils einem Verkehrsstrafverfahren auseinandersetzten.  (112-magazin)

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BAD AROLSEN. Eine böse Überraschung erlebte ein 52 Jahre alter Mann aus Bielefeld, als er die Heimstätte seines Vaters im Remmeker Feld betrat - ein ungebetener Gast war gerade dabei die Wohnung zu durchsuchen.

Nach Angaben der Polizei betrat der 52-Jährige am Donnerstagmorgen um 11.15 Uhr die Wohnung seines Vaters in der Straße "Christianenburg" und bekam einen gehörigen Schreck, als er einen Einbrecher ertappte, der gerade dabei war, das Wohnzimmer zu durchsuchen. Der Täter flüchtete beim Anblick des "Eindringlings" sofort über die Terrassentür. Ob er Beute machte, steht noch nicht genau fest.

Der Mann soll zwischen 20 und 30 Jahre alt und etwa 175 bis 180 cm groß und von schlanker Statur sein. Zur Tatzeit trug er einen grauen Kapuzenpulli und hatte einen grauen Rucksack auf dem Rücken. Die Polizei ist auf der Suche nach Zeugen. Hinweise nimmt die Polizeistation Bad Arolsen unter der Telefonnummer 05691-97990 entgegen.  (ots/r)

Link: Die Straße Christianenburg im Remmeker Feld

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KORBACH. Beim Mittelalterlichen Markt am Sonntag in Korbach haben zwei Männer aus Waldeck offenbar zu tief ins Glas geschaut, ein 54 Jahre alter Vater und sein 18 Jahre alter Sohn. Die Folge: Erst randalierten sie auf der Heimfahrt im Bus, dann brach der junge Mann im Omnibus zusammen - und als Polizei und Sanitäter ihm helfen wollten, versuchte der Vater das massiv zu verhindern. Einem Beamten versetzte er sogar einen Schlag gegen den Kopf. Das berichtete die Polizei am Dienstag.

Der Reihe nach: Zunächst erreichte die Polizei am Sonntagnachmittag der Hilferuf einer Busfahrerin, weil die beiden alkoholisierten Männer aus Waldeck auf der Heimfahrt im Bus randalierten und auch ausfällig wurden. An der Bushaltestelle in Waldeck brach dann der 18-jährige alkoholbedingt auch noch im Bus zusammen und benötigte dringend medizinische Hilfe.

Die für seinen Sohn erforderlichen Hilfsmaßnahmen versuchte der 54-Jährige jedoch massiv zu verhindern, indem er den herbeigerufenen Beamten und Sanitätern jeglichen Zugang verwehrte. Da er mit Worten nicht zu bewegen war, den Weg für die Sanitäter freizumachen, musste der gehbehinderte Mann durch kräftiges Zupacken schließlich aus dem Bus gezogen werden. Dabei mussten sich die Beamten nicht nur beleidigen lassen, sondern sahen sich auch massiven Schlägen durch den 54-Jährigen ausgesetzt.

Die medizinische Hilfe für den Sohn des Randalierers konnte so zwar sichergestellt werden, allerdings erhielt einer der Beamten einen Schlag an den Kopf. Er wurde dadurch derart verletzt, dass er sich im Krankenhaus in Korbach behandeln lassen musste. Der gewalttätige Waldecker wurde letztlich in die Obhut seiner Ehefrau übergeben, er wird sich nun aber in einem Strafverfahren zu verantworten haben.

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Samstag, 04 April 2009 16:06

Vater versucht, drei Kinder zu töten

BERNDORF. Ein Vater hat versucht, seine drei Kinder umzubringen. Die beiden Mädchen und der Junge überlebten schwer verletzt.

Der 40 Jahre alter Vater der Kinder hatte die Bluttat am Samstagmittag selbst gemeldet: Der Mann hatte sich Polizeisprecher Jürgen Wilke in einem Kasseler Gefängnis gestellt und angegeben, seine Kinder umgebracht zu haben. Polizisten brachen daraufhin die Wohnung in der Strother Straße in Berndorf auf, Notärzte und Rettungsassistenten fanden in der Wohnung drei schwer verletzte Kinder im Alter von sieben, fünf und drei Jahren.

Die beiden Mädchen und ihr Bruder hatten nach Angaben eines Notarztes Kopfverletzungen, die von stumpfer Gewalt herrührten. Offenbar hatte der 40 Jahre alte Vater bereits am Freitagabend versucht, seine Kinder zu erschlagen. Danach verließ er die Wohnung und überließ die Kinder ihrem Schicksal. Die vom Mann geschiedene Mutter der Kinder war zur Tatzeit und danach nicht in der Wohnung. Die Frau lebt nach unseren Informationen in Lichtenfels, die Kinder waren besuchsweise beim Vater in Berndorf.

Vier Hubschrauber auf dem Sportplatz
Die Rettungskräfte forderten für jedes der Kinder einen Rettungshubschrauber an. Die Maschinen Christoph 7 aus Kassel, Christoph 44 aus Göttingen und Christoph 25 aus Siegen landeten im Abstand weniger Minuten auf dem Berndorfer Sportplatz. Eine vierte Maschine der Bundespolizei flog einen weiteren Kinderarzt ein. Alle drei Geschwister schweben nach Auskunft des Leitenden Notarztes in Lebensgefahr. Der Junge habe einen Schädelbasisbruch davongetragen.

Hochprofessioneller Einsatz aller Rettungskräfte
Die Berndorfer Feuerwehr sperrte die Strother Straße weiträumig ab, Beamte der Schutz- und Kriminalpolizei waren im Einsatz. Das Gelände rund um den Sportplatz war ebenfalls abgesperrt - im Abstand weniger Augenblicke brachten die drei eingesetzten Rettungswagen die verletzten Kinder dorthin. Die beiden Mädchen und der Junge wurden in Kliniken nach Kassel, Siegen und Göttingen geflogen.

Der Leitende Notarzt Dr. Ecke Tammen und der Organisatorische Leiter Rettungsdienst, Jürgen Dezius, bezeichneten den Einsatz aller Rettungskräfte trotz der äußerst belastenden Eindrücke als hochprofessionell. "Besser geht es nicht", erklärte Tammen gegenüber 112-magazin.de. Er habe nicht geglaubt, einen solchen Einsatz jemals erleben zu müssen. "So etwas sieht man sonst nur im Fernsehen".

Der 40-jährige Vater wurde wegen eines versuchten Tötungsdeliktes festgenommen. Er wurde am Samstag von Kasseler Kriminalbeamten vernommen und soll vermutlich am Sonntag dem Haftrichter vorgeführt werden. Die zuständige Staatsanwaltschaft in Kassel wurde in die Ermittlungen eingeschaltet. Die Kriminalpolizei aus Korbach hat die Ermittlungen am Tatort aufgenommen. Mit eingebunden wurde auch die Notfallseelsorge. Angaben über die Hintergründe der Bluttat machte die Polizei nicht.

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