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Mittwoch, 17 Juli 2019 09:25

Urlaubszeit: Hündin zum Sterben ausgesetzt

BORKEN-TROCKENERFURTH. Vermutlich kam der Urlaub mal wieder zu überraschend - Rottweiler ausgesetzt.

In unmittelbarer Nähe zur Autobahn Autobahn 49 im Bereich von Trockenerfurth fand eine Person eine junge Hündin, die ihr Futter bereits aufgefressen hatte und mit einem kurzen Strick an einen Baum angebunden worden war. Einen kleinen Beutel mit der Tagesration hatte der "fürsorgliche" Besitzer bei der angebunden Hündin zurückgelassen, außerdem zwei Tennisbälle, damit das Sterben nicht zu langweilig wird. Wasser? Fehlanzeige.

Dem Zufall war es zu verdanken, dass ein Spaziergänger auf die Hündin im Feld aufmerksam geworden war und die Polizei informierte. Die angebundene Hündin wurde dem Tierheim übergeben.

Aktualisierung

Bereits um 10.09 Uhr meldete der Tierschutzverein Homberg Borken, dass der Besitzer des Hundes ausfindig gemacht werden konnte. Seine Freundin hatte den Hund ohne sein Wissen ausgesetzt, eine Strafanzeige wurde gestellt.

Zu den Beweggründen der Frau können noch keine Angaben gemacht werden.

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Publiziert in Polizei

WALDECK-FRANKENBERG. Der Sommerurlaub steht vor der Tür. Jetzt heißt es: Sachen packen, die Fahrt planen und dafür sorgen, dass nach der Rückkehr aus dem Urlaub keine böse Überraschung in den eigenen vier Wänden wartet. Zumindest der letzte Punkt ist einfacher umzusetzen, als viele glauben.

Einbrecher machen keinen Urlaub. "Die kriminalistische Erfahrung zeigt, dass die Urlaubszeit für Einbrecher gute Bedingungen bietet", weiß die Präsidentin des Hessischen Landeskriminalamtes, Frau Sabine Thurau. Fakt ist, dass sich Einbrüche in überwiegender Anzahl tagsüber ereignen, insbesondere während einer längeren Abwesenheit der Haus- oder Wohnungsbewohner. Der Landesverbandsgeschäftsführer von Haus und Grund Hessen, Younes Frank Ehrhardt, kennt die Problematik und ergänzt, dass Einbrecher lediglich ein Zeitfenster von wenigen Minuten haben, um in ein Objekt einzudringen. "Mit jeder Minute steigt das Entdeckungsrisiko für dieTäter. Hier gilt es also, verhaltensorientierte und technische Maßnahmen zu treffen, damit der Einbrecher von seiner Tat ablässt.

Woran erkennen Einbrecher, dass die Bewohner aktuell nicht vor Ort sind? Beispielsweise können überfüllte Briefkästen, geschlossene Rollläden und dauerhaft geparkte Fahrzeuge ein Indiz für die Abwesenheit der Bewohner sein. Auch Urlaubsbilder in sozialen Netzwerken oder Abwesenheitsnotizen auf privaten Mail-Accounts sind für Täter geeignet, um Wohnungen und Häuser zu lokalisieren.

Was kann jeder tun? Ein gutes nachbarschaftliches Verhältnis ist nicht nur beim Thema Einbruchschutz eine sichere Bank. Sagen Sie Ihren Nachbarn, dass Sie verreisen. Bitten Sie diese auf Ihre Wohnung/Ihr Haus zu achten und verdächtige Wahrnehmungen der Polizei unter 110 zu melden. Lassen Sie die Rollläden von Nachbarn oder Freunden öffnen und schließen. Bei elektrischen Rollläden können Sie dies meist über eine Zeitsteuerung programmieren. Sollten Sie keine dieser Möglichkeiten haben, lassen Sie die Rollläden offen.

Ein überquellender Briefkasten zeigt, dass Sie im Urlaub sind. Bitten Sie Bekannte oder Nachbarn, Ihren Briefkasten zu leeren. Bestellen Sie Abonnements während Ihrer Abwesenheit ab. Eine Zeitschaltuhr für die Steuerung der Beleuchtung am Haus täuscht Anwesenheit vor. Lassen Sie nicht jeden an Ihren Urlaubsfreuden teilhaben. Auch Einbrecher lesen Posts in den sozialenNetzwerken (Facebook, Twitter etc.), um leerstehende Wohnungen und Häuser ausfindig zu machen.Sicherheit hat seinen Preis, wird jedoch gefördert. "Neben den Verhaltenstipps gibt es natürlich auch sicherungstechnische Möglichkeiten, die das eigene Zuhause sicherer machen", ergänzt Ehrhardt, und weist auf KfW-Förderprogramme zur Einbruchsprävention im Rahmen des KfW-Programms "Altersgerecht Umbauen" hin. Das Förderprogramm gewährt Haus- und Wohnungseigentümern sowie Mietern (mit Zustimmung des Eigentümers) Zuschüsse für Investitionen in den Einbruchschutz. Eigenständig gefördert wird beispielsweise der Einbau von Alarmanlagen sowie sicheren Türen und Fenstern. Bei allen Maßnahmen sind sowohl Materialkosten als auch Handwerkerleistungen förderfähig.  Im KfW-Programm "Altersgerecht Umbauen" heißt es dazu: "Wir fördern Sie mit einem Zuschuss von bis zu 1600 Euro, wenn Sie Ihr Eigenheim vor Einbruch schützen und entsprechende Maßnahmen umsetzen wollen".

Im Vergleich zum Vorjahr nahm die Zahl der Wohnungseinbrüche in Hessen um fast zehn Prozent ab. Die Anzahl der vollendeten Delikte (tatsächliche Einbrüche) sank auf den niedrigsten jemals gemessenen Stand von 4.081 Fällen. (ots/r)

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KORBACH. - gesponserter Artikel - In der Ferienzeit haben Einbrecher oft leichtes Spiel. Die Täter stehlen ihren Opfern nicht nur Wertgegenstände, sondern auch ihr Sicherheitsgefühl. Wenn der finanzielle Schaden schon lange ersetzt ist, leiden viele Einbruchsopfer noch lange unter der belastenden Erinnerung.

Die Bau- und Möbelschreinerei Rainer Derenthal aus Warburg ist Partner eines starken, gemeinnützigen Netzwerkes, das Einbrechern keine Chance lassen will: Unter dem Namen "Zuhause sicher" arbeiten Polizei und Handwerk überregional in einem gemeinnützigen Netzwerk Hand in Hand zusammen. Gemeinsam bewahren sie Bürger vor den oft traumatsichen Folgen eines Einbruchs. Und davon können auch Kunden der Tischlerei Dehrenthal profitieren.

Im Zentrum der Arbeit steht das Ziel, die Bürger für die Gefahr eines Einbruchs zu sensibilisieren und die Möglichkeit aufzuzeigen, wie sie sich wirksam schützen können. Zu den Empfehlungen gehören z. B. DIN-geprüfte Pilzkopfzapfenverriegelung für Fenster oder geprüfte Zusatzschlösser mit Sperrbügeln für Türen. 

Tischlermeister Rainer Derenthal erläutert: "Wir sind auf dem Adressennachweis für Mechanik-Errichter des LKA Nordrhein-Westfalen verzeichnet und haben so Fachwissen und Erfahrung dem Landeskriminalamt gegenüber nachgewiesen." Darüber hinaus absolvieren die Mitarbeiter und Monteure unseres Betriebes jedes Jahr mindestens eine Weiterbildung und bleiben damit auf dem aktuellsten Stand der Sicherheitstechnik.

Wenn bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind, gewähren die dem Netzwerk angeschlossenen Versicherer sogar einen Nachlass auf die Hausratsversicherung. Nähere Informationen gibt es unter: www.tischlerei-derenthal.de (hier werbender Anbieter) und www.zuhause-sicher.de

Quelle: Korbacher Bote/Derenthal (gesponserter Artikel)

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