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EPPE/LENGEFELD. Die Fahrerin eines Ford Fiesta kam am Dienstagvormittag auf der Landesstraße 3083 aus bislang ungeklärter Ursache von der Fahrbahn ab - ihr Kleinwagen wurde dabei völlig zerstört.

Wie die Polizei auf Nachfrage mitteilte, war die 56-jährige Frau gegen 10.15 Uhr mit ihrem blauen Fiesta von Lengefeld in Richtung Eppe unterwegs gewesen. Auf gerader Strecke kam die Frau auf regennasser Fahrbahn nach links ab, durchfuhr ein etwa 50 Meter langes Böschungsgelände im Randbereich der Straße, wollte wieder auf die Fahrbahn einlenken und krachte dann gegen einen dicken Straßenbaum - von dort wurde der Fiesta in eine Wiese geschleudert wo er einige Eichenpfähle umlegte und völlig zerstört zum Stehen kam.

An dem Fiesta entstand Totalschaden, die Frau aus Eppe wurde vorsorglich zu Untersuchung ins Krankenhaus nach Korbach gebracht. Augenscheinlich, so die Polizei, blieb die 56-Jährige aber unverletzt.  (112-magazin)

Publiziert in Polizei

IHRINGSHAUSEN. Ein acht Jahre alter Junge ist am Montagmittag im Fuldataler Ortsteil Ihringshausen auf einem Zebrastreifen in Höhe der Dörnbergstraße von einem Auto erfasst und verletzt worden. Der Junge musste mit einem Rettungswagen in ein Kasseler Krankenhaus gebracht werden, wie die Polizei mitteilte. Nach Angaben der Beamten hatte die 26 Jahre alte Autofahrerin den Achtjährigen offensichtlich übersehen.

Der Polizei zufolge war eine 26 Jahre alte Autofahrerin aus Kassel gegen 13.40 Uhr mit ihrem Wagen auf der Veckerhagener Straße in Richtung Ihringshäuser Straße unterwegs. Unmittelbar nach der Dörnbergstraße übersah sie offenbar den von rechts kommenden Jungen, der auf dem Fußgängerüberweg die Straße überquerte. Der Achtjährige wurde frontal von dem Auto erfasst und zu Boden geschleudert.

Der Schüler musste mit Verdacht auf Brüche und eine Gehirnerschütterung zur weiteren Untersuchung ins Kasseler Klinikum gebracht werden. Die Eltern waren bereits an der Unfallstelle bei ihrem Sohn und begleiteten ihn ins Krankenhaus. Den Beamten nach beläuft sich der Sachschaden am Auto der 26-Jährigen auf wenige hundert Euro.

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Publiziert in KS Polizei

NIEDER-WERBE. Der Grund für den Absturz eines Segelflugzeugs bei Nieder-Werbe mit einem Toten vor drei Monaten bleibt wohl ungeklärt: Die zuständige Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung in Braunschweig benennt in ihrem Abschlussbericht keine Unglücksursache. Die Flugschreiberdaten lassen sich dem Bericht zufolge nicht mehr auslesen, eine Überprüfung der Steuereinrichtungen sei nur noch eingeschränkt möglich gewesen.

Der einzige Insasse des Segelfliegers, ein 22-Jähriger aus dem Raum Dortmund, war bei dem Absturz am 12. Juli ums Leben gekommen. Gut zwei Stunden nach dem Start in Iserlohn-Sümmern zerschellte das Flugzeug vom Muster Rolladen-Schneider LS 4-a an einem Wiesenhang etwa 500 Meter von der Freizeitanlage von Nieder-Werbe entfernt. Schutz- und Kriminalpolizei, Vertreter der Luftaufsicht beim Regierungspräsidium Kassel und der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung nahmen die Ermittlungen vor Ort auf. Die Besatzung eines Polizeihubschraubers fotografierte die Unglücksstelle aus der Luft.

Flugzeug vollständig zerstört
Das einsitzige Segelflugzeug war bei dem Absturz vollständig zerstört worden, Trümmerteile lagen auf dem Wiesenhang weit verstreut. "In einem Streukegel von etwa 40 Metern Länge befanden sich alle zerstörten Bauteile des Segelflugzeuges", heißt es. Dem BFU-Bericht zufolge war eine Auswertung der Flugschreiberdaten nicht mehr möglich. "Der Flugweg des Segelflugzeuges konnte nicht ausgewertet werden. Die sichergestellten Avionikbauteile waren so stark zerstört, dass ein Auslesen der Flugdaten nicht möglich war", heißt in dem Bericht der Braunschweiger Experten.

Auch eine Untersuchung der mechanischen Elemente des Flugzeugs habe keinerlei Ergebnis gebracht, wie in dem BFU-Bericht erklärt wird: "Der Zerstörungsgrad der Bauteile des Luftfahrzeuges war extrem stark. Deshalb war eine Überprüfung der Steuereinrichtungen sowie eine technische Befundung nur sehr eingeschränkt möglich". Die Abmessungen und Tiefe der Spuren an der Unfallstelle hätten gezeigt, dass das Luftfahrzeug mit großer Längsneigung und Geschwindigkeit aufgeprallt sei. Zeugen hatten der Kripo seinerzeit zu Protokoll gegeben, der Segelflieger sei trudelnd auf die Wiese gestürzt.

Lizenz vorhanden, Flugzeug erst im März überprüft
Der 22-jährige Pilot war laut BFU seit 2010 im Besitz einer unbefristet gültigen Luftfahrerlizenz für Segelflugzeugführer. Er hatte auf Segelflugzeugen eine Flugerfahrung von etwa 200 Flugstunden. Mit dem Unglücksflugzeug hatte der junge Pilot in den letzten drei Monaten vor dem Absturz 24 Starts absolviert. Die Obduktion des Toten in der Gerichtsmedizin in Gießen ergab laut BFU keine Hinweise auf eine medizinische Ursache, durch die der 22-Jährige die Kontrolle über das Fluggerät hätte verlieren können. Die Wetterbedingungen seien gut gewesen, und das 1988 gebaute Flugzeug mit 15 Metern Spannweite war erst Ende März 2014 der letzten Lufttüchtigkeitsprüfung unterzogen worden.

Pilotenfehler?
Dass der nun veröffentlichte Untersuchungsbericht der Braunschweiger Experten für Flugunfälle keine Absturzursache benennt, lässt erfahrungsgemäß auf einen Pilotenfehler als Grund für das Unglück schließen.

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Publiziert in Polizei
Dienstag, 31 Januar 2012 05:32

Absturz mit zwei Toten: Ursache weiter unklar

KORBACH. Auch ein Vierteljahr nach dem Absturz eines Ultraleichtflugzeugs am Rande des Korbacher Flugplatzes ist die Ursache für das tragische Unglück noch nicht geklärt. Zwei Männer waren bei dem Unfall Ende Oktober ums Leben gekommen.

Zeugenangaben zufolge war das Flugzeug "wie ein Sack Mehl" mit der Front voran zu Boden gestürzt und in einen Acker eingeschlagen. Ein 53 Jahre alter Mann aus Fuldatal und ein 63-Jähriger aus Bad Wildungen waren dabei ums Leben gekommen. Beide galten laut Polizei als erfahrene Piloten. Noch am selben Abend hatte ein vom Bundesamt für Flugunfalluntersuchung (BFU) beauftragter Sachverständiger seine Untersuchungen aufgenommen. "Er war von Anfang an klar, dass die Ermittlungen lange dauern werden", sagte Polizeisprecher Volker König auf Anfrage von 112-magazin.de.

Auch drei Monate nach dem Unglück liegt der Korbacher Kripo das Gutachten über die Absturzurache noch nicht vor. "Bei dem Sachverständigen werden alle einzelnen Ergebnisse zusammengeführt", erklärte König das Vorgehen. So würden beispielsweise die Erkenntnisse aus der technischen Untersuchung ebenso wie das Obduktionsergebnis in das Expertengutachten mit einfließen. Einen technischen Mangel am Flugzeug als Grund für das Unglück hatte der BFU-Beauftragte jedoch bereits Ende Oktober ausgeschlossen. Wie lange es noch dauern wird, bis der Kripo das schriftliche Gutachten vorlieg, vermochte der Polizeisprecher nicht zu sagen.

Das bei dem Absturz am 22. Oktober völlig zerstörte UL-Flugzeug, das die Polizei damals sichergestellt hatte, ist dem Halter - eine Flugschule - inzwischen wieder ausgehändigt worden.


112-magazin.de berichtete mehrfach:
Flugzeug stürzt in Korbach ab: Zwei Tote (22.10.2011, mit Video und Fotos)
Flugzeugabsturz: Ursachenforschung dauert Wochen (24.10.2011)
Tödlicher Flugunfall: Keine technischen Mängel (31.10.2011)

Publiziert in Polizei
Montag, 31 Oktober 2011 12:49

Tödlicher Flugunfall: Keine technischen Mängel

KORBACH. Der Flugunfall mit zwei Toten am Rande des Korbacher Flugplatzgeländes ist nicht auf eine technische Ursache zurückzuführen. Das teilte Polizeisprecher Volker König am Montag mit - Angaben über den Grund des Unglücks machte König am Mittag aber nicht.

Ein Beauftragter der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung untersuchte laut König im Laufe der vergangenen Woche mit Spezialisten der Korbacher Kripo den Flugunfall (112-magazin.de berichtete). Dabei konnten die Experten an dem zerstörten Ultraleichtflugzeug keinerlei technische Mängel feststellen, so dass ein technischer Defekt als Unfallursache ausscheidet. Die beiden Getöteten, 53 und 63 Jahre alt, galten als erfahrene Piloten.

In den kommenden Wochen müssen nach Angaben des Sprechers nun noch Zeugenaussagen und Spuren ausgewertet werden, um ein endgültiges Bild von dem Absturzgeschehen zu erhalten. "Die Ursachenermittlungen werden noch eine ganze Zeit in Anspruch nehmen", sagte König. Mit dem schriftlichen Gutachten sei in den nächsten Wochen noch nicht zu rechnen.


112-magazin.de berichtete über das Unglück und die Ursachenforschung:
Flugzeug stürzt in Korbach ab: Zwei Tote (22.10.2011, mit Video und Fotos)
Flugzeugabsturz: Ursachenforschung dauert Wochen (24.10.2011)

Publiziert in Polizei

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