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FRITZLAR. Die Probefahrt auf einem E-Bike endete am 28. Mai um 15 Uhr mit dem Verlust des Rades - eine hinterlegte Geldbörse als Sicherheitsleistung war leer, weil der "Radler" einen Mundschutz trug, könnte die Fahndung ins Leere laufen.

Nach Angaben der Polizei lieh sich gestern Nachmittag ein unbekannter Täter bei einem Fahrradhandel ein E-Pedelec im Wert von 4800 Euro zu einer Probefahrt aus und verschwand damit. Der Unbekannte zeigte Kaufinteresse für ein vollgefedertes E-Bike bei einem Fahrradhandel in der Kasseler Straße. Der Verkäufer lieh ihm aus diesem Grund ein Vorführrad der Marke Bulls für eine kurze Testfahrt aus.

Als Pfand hinterließ der Unbekannte eine Geldbörse. Der Unbekannte kam von dieser Probefahrt nicht zurück und in der hinterlegten Geldbörse befanden sich keine Wertgegenstände und keine Hinweise auf seine Person. Von dem unbekannten Täter liegt folgende Beschreibung vor: Er ist ca. 45 Jahre alt, 180 - 185 cm groß und hat kurzes dünnes, dunkles Haar. Zur Tatzeit trug er eine dunkelblaue Jogginghose, eine Fleece- oder Softshelljacke sowie einen Mundschutz im Gesicht.

Bei dem E-Pedelec handelt es sich um vollgefedertes Rad der Marke Bulls, Modell Sonic EVO AM 4 in mattschwarz. Hinweise bitte an die Polizeistation in Fritzlar, unter der Telefonnummer 05622/99660 entgegen. (ots/r)

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Publiziert in HR Polizei

MARBURG. Ein Raubüberfall vom 5. Juli wurde nun aufgeklärt und brachte ein sehr überraschendes Ergebnis ans Tageslicht.

Wir berichteten über den Raubüberfall vom 5. Juli: http://112-magazin.de/meldungen-aus-der-region/polizei/item/26393-unbekannter-attackiert-paketzusteller-mit-pfefferspray-klaut-bargeld

Ein Paketzusteller gab gegenüber der Polizei an, von einem Unbekannten grundlos angepöbelt, daraufhin mit Pfefferspray attackiert und ausgeraubt worden zu sein. Die umfangreichen Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Marburg und der Kriminalpolizei Marburg-Biedenkopf brachten nun die Wahrheit ans Tageslicht.

Der angezeigte Raub auf den Auslieferungsfahrer war eine abgekartete Sache und genau geplant. Die Beute wurde geteilt und zur Schuldentilgung verwendet. Sowohl der angebliche überfallene Fahrer als auch sein Komplize müssen sich demnächst wegen der Unterschlagung des Geldes und wegen des Vortäuschens einer Straftat verantworten.

Am Dienstag, den 21. August, wurden von der Staatsanwaltschaft Marburg beantragte und vom Amtsgericht Marburg erlassene Durchsuchungsbeschlüsse der Wohnungen vollstreckt und die 25 und 23 Jahre alten Männer aus Wiesbaden vorläufig festgenommen, gegen sie lagen jedoch keine ausreichenden Haftgründe vor. Die Polizei entließ die Männer nach den erkennungsdienstlichen Behandlungen und Vernehmungen.

Bei den Durchsuchungen stellte die Polizei diverse Beweismittel sicher, die das bisherige Ermittlungsergebnis bestätigten. (ots/r)

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Publiziert in MR Polizei

WALDECK-FRANKENBERG. Die Polizei hat einen bundesweit gesuchten Betrüger festgenommen, der vor allem bei Landwirten Altreifen gegen Entgelt abholte und vorgab, die alten Pneus ordnungsgemäß entsorgen zu lassen. Stattdessen ließ er die zur Abholung benutzten und voll beladenen Anhänger irgendwo stehen.

Der Polizei in Bad Wildungen und Frankenberg gelang die gemeinsame Festnahme des gesuchten Straftäters am vergangenen Freitag dank einer aufmerksamen Zeugin. Ein 58-jähriger wohnsitzloser Mann hat in mindestens drei Fällen im Landkreis Waldeck-Frankenberg - in Frankenberg, Korbach und Volkmarsen - Anhänger angemietet und diese dann unterschlagen, also nicht zum Vermieter zurückgebracht.

Mit diesen Anhängern war er im gesamten Landkreis und auch Nachbarkreisen unterwegs, um Geschäfte zu machen. Er suchte zumeist Landwirte auf und bot ihnen an, Altreifen gegen Entgelt zu entsorgen. Die vollgeladenen Anhänger ließ er dann irgendwo am Straßenrand stehen – einer wurde bei Altenlotheim entdeckt, der andere Mitte Oktober an der Bundesstraße 236 bei Battenberg. Die Polizei warnte vor dieser Masche in den lokalen Zeitungen und auf 112-magazin.de.

Edertalerin lockt Täter in die Falle
Die Warnmeldung wurde dem Betrüger nun zum Verhängnis. Denn eine Frau aus dem Edertal erinnerte sich an diese Meldung, als der Gesuchte sich telefonisch bei ihr meldete und die Entsorgung von Altreifen anbot. Die Frau täuschte Interesse vor und verständigte unverzüglich die Polizei. Als der Gesuchte dann gegen Mittag, abermals mit einem angemieteten Anhänger, auf dem Hof erschien, schnappte die Falle zu und der Mann wurde festgenommen.

Die Ermittler brachten den Festgenommenen zunächst zur Dienststelle nach Frankenberg. Gegen den Mann liegen mehrere Haftbefehle verschiedener Staatsanwaltschaften vor, und er wird von weiteren 18 Staatsanwaltschaften aus dem ganzen Bundesgebiet wegen verschiedener Gründe gesucht. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde er dem Haftrichter beim Amtsgericht in Marburg vorgeführt und anschließend in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert.


112-magazin.de berichtete über die hiesigen Fälle:
Altreifen in Mietanhänger am Straßenrand entsorgt (21.08.2014)
Mietanhänger mit alten Traktorreifen an B 236 abgestellt (20.10.2014)

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Publiziert in Polizei

BATTENBERG/KORBACH. Ein in Korbach gemieteter und nicht zurückgebrachter Anhänger ist am Wochenende wieder aufgetaucht: Das mit Altreifen beladene Gefährt stand an der B 236 bei Battenberg.

Ein der Polizei namentlich bekannter, aber flüchtiger Betrüger hatte den Anhänger am Donnerstag, 9. Oktober, in Korbach gemietet. Bei einem Mietservice hatte der Mann laut Polizei gute Absichten vorgespielt, den Anhänger aber nicht wie vereinbart zurückgebracht.

Am Wochenende fiel einem aufmerksamen Zeugen der Anhänger mit grauer Plane und Firmenaufschrift an der B 236 bei Battenberg auf. Der Mann informierte die Polizei. Nach deren bisherigem Ermittlungsstand nutzte der Betrüger den Anhänger zwischen dem 9. Und 15. Oktober offensichtlich im Kreisgebiet und in den an Waldeck-Frankenberg angrenzenden Landkreisen.

Die Ermittler vermuten, dass der Mann bei Landwirten Altreifen zur Entsorgung abholte und dafür von ihnen bezahlt wurde. Allerdings entsorgte der Betrüger die Pneus nicht ordnungsgemäß – er ließ die alten Traktorreifen einfach auf dem Anhänger liegen und stellte diesen am Straßenrand ab. Mit dem eingenommenen Geld verschwand der Täter ganz offensichtlich.

Um dem Mann langfristig das betrügerische Handwerk zu legen, werden betroffene Landwirte oder auch andere Zeugen gebeten, sich bei der Polizeistation in Korbach unter der Telefonnummer 05631/971-0 zu melden.


Einen gleichgelagerten Fall gab es im August im Raum Frankenau - die Polizei vermutet, dass es derselbe Täter war:
Altreifen in Mietanhänger am Straßenrand entsorgt (21.08.2014)

Anzeige:

Publiziert in Polizei
Donnerstag, 21 August 2014 15:04

Altreifen in Mietanhänger am Straßenrand entsorgt

FRANKENBERG/FRANKENAU. Ein mit Altreifen voll beladener Auto-Anhänger ist am Donnerstag am Ortsausgang von Altenlotheim in Richtung Frankenau aufgefunden worden. Der Anhänger mit blauer Plane, der den Ermittlungen der Polizei zufolge Anfang August in Frankenberg unterschlagen worden war, stand nun verlassen in einer Haltebucht an der L 3085.

Die Frankenberger Polizei hat zwischenzeitlich ermittelt, dass der Anhänger am Dienstag, 6. August, in Frankenberg von einem 58-jährigen Mann ohne festen Wohnsitz angemietet wurde. Die Beamten fanden weiter heraus, dass derselbe Mann zwischenzeitlich wieder versuchte, einen Anhänger anzumieten. "Es scheint möglich, dass der Beschuldigte in den letzten beiden Wochen Altreifen gegen Bezahlung einsammelte, sie dann jedoch nicht fachgerecht entsorgte und das Geld einstrich", sagte am Donnerstag Polizeisprecher Volker König.

Die Polizei in Frankenberg ist nun auf der Suche nach Zeugen und fragt:

  • wo hat der Beschuldigte Reifen abgeholt?
  • wo ist der Mann aufgetreten?
  • welches Zugfahrzeug hat er genutzt?

Hinweise nimmt die Polizeistation in Frankenberg unter der Rufnummer 06451/7203-0 entgegen. Die Polizei appelliert außerdem an die Vermieter von Anhängern in der Region, sich bei der Herausgabe von Mietfahrzeugen die erforderlichen Dokumente zeigen zu lassen.

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Publiziert in Polizei

KASSEL/GOCH. Kasseler Fahnder haben einen mit Haftbefehlen gesuchten Millionenbetrüger in Goch am Niederrhein, unweit der holländischen Grenze, festgenommen. Gegen den Gesuchten bestanden zwei Vollstreckungshaftbefehle der Staatsanwaltschaft Kassel wegen Steuerhinterziehung, Betrugs und veruntreuender Unterschlagung in Millionenhöhe.

Der im Juni 2011 zu einer mehr als vierjährigen Freiheitsstrafe verurteilte Mann war am 1. Februar dieses Jahres nicht zum Strafantritt in der Justizvollzugsanstalt Kassel erschienen und seit dieser Zeit flüchtig. Umfangreiche Ermittlungen des Zentralkommissariats ZK 20 und der Kasseler Staatsanwaltschaft hatten zur Anklage vor dem Landgericht geführt. Nach den Erkenntnissen der Ermittlungsbehörden hat der Verurteilte einen Schaden von etwa drei Millionen Euro angerichtet. Unter anderem hat er bei seinen Geschäften nicht existierende Lastwagen für sechsstellige Beträge verkauft und gleich zurückgeleast.

Umfangreiche Ermittlungen und eine zielgerichtete Fahndung führten die Beamten des Fahndungskommissariats am Montag schließlich zu einem Firmengelände in Goch, wo der Gesuchte am Nachmittag gegen 15.20 Uhr auftauchte und einen geschäftlichen Termin wahrnehmen wollte. Dabei konnte er von den Kasseler Fahndern widerstandslos festgenommen werden, wie Polizei und Staatsanwaltschaft am Dienstag gemeinsam erklärten. Wie sich herausstellte, war der 47-Jährige mit einem Mietwagen unterwegs, obwohl er derzeit keine gültige Fahrerlaubnis besitzt. Im Fahrzeug wurden ein gepackter Koffer sowie weitere Reiseutensilien aufgefunden. Der zuletzt im Altkreis Wolfhagen wohnende Mann, der seit Wochen auf der Flucht war, wurde zunächst in die Justizvollzugsanstalt in Kleve eingeliefert.

Publiziert in KS Polizei
Sonntag, 16 Oktober 2011 18:16

iPhone verschwindet in Kneipe

MARBURG. Das war ein teurer Bar-Besuch: Ein Mann vergaß sein iPhone in einer Bar in der Reitgasse - und ein "Finder" freute sich über "sein" neues Gerät. Nun ermittelt die Polizei wegen Unterschlagung nach dem Vorfall am Donnerstag. Ein 20-Jähriger ließ zwischen 22 Uhr und 23 Uhr sein Apple iPhone 4 black im Wert von 800 Euro auf dem Tisch liegen. Als er den Verlust bemerkte und in die Bar zurückkehrte, war von dem teuren Handy aber nichts mehr zu sehen.

Hinweise bitte an die Polizei in Marburg, Tel. 06421-4060. (js/as)

Publiziert in MR Polizei

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