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Sonntag, 14 April 2019 08:30

Frankenberg: Alkohol und Drogen im Blut

FRANKENBERG. Bei Verkehrskontrollen in Frankenberg am Samstagabend, sind zwei Fahrzeugführer "positiv" aufgefallen, wie die Polizei auf Nachfrage mitteilte. Obwohl die Polizei fast wöchentlich über die Gefahren im Umgang mit Alkohol und Betäubungsmitteln während der Fahrt hinweist, scheint die Quelle der Unverbesserlichen nicht zu versiegen.

BTM im Blut 

Zunächst fiel einer Polizeistreife um 21.10 Uhr ein VW-Polo in der Uferstraße in Frankenberg auf. Bei der Kontrolle des 22-jährigen Fahrers verdichteten sich die Verdachtsmomente einer Fahrt unter BTM. Ein Urintest bestätigte die Vermutung der auf Drogendelikte spezialisierten Ordnungshüter, sodass eine Blutentnahme im Frankenberger Krankenhaus angeordnet wurde. Darüber hinaus stellten die Beamten eine geringe Menge Marihuana bei dem Frankenberger sicher. Seinen  Führerschein durfte der 22-Jährige zwar vorerst behalten, die Führerscheinstelle wird aber über den Vorfall in Kenntnis gesetzt. Die Weiterfahrt wurde dem jungen Mann untersagt. Eine weitere, im Fahrzeug befindliche weibliche Person, wurde ebenfalls positiv auf BTM getestet.

Alkohol im Blut

Ebenfalls zur Blutentnahme ins Krankenhaus musste ein 50-Jähriger zwei Beamte der Polizeiwache Frankenberg um 22.25 Uhr begleiten. Der in einem Frankenberger Stadtteil wohnende Mann war mit seinem Skoda Fabia in der Geismarer Straße unterwegs und fiel den Beamten durch seine unkonventionelle Fahrweise auf. Auch hier hatten die Beamten scheinbar den richtigen Riecher. Bei der Personenkontrolle drang starker Alkoholgeruch aus dem Fahrzeug des 50-Jährigen. Ein Atemalkoholtest bestätigte die Vermutung der Beamten, die begleitete Fahrt im Streifenwagen zur Blutentnahme, war die logische Konsequenz. Der Führerschein des Mannes wurde sichergestellt.

Die nüchterne Bilanz für das Jahr 2018

Im Jahr 2018 standen Fahrzeugführer bei 88 Verkehrsunfällen unter dem Einfluss von Alkohol und/oder anderer berauschender Mittel. Bei 39 dieser Unfälle wurden zwei Menschen getötet und 48 Personen verletzt, davon 17 schwer. Der Schwerpunkt liegt nach wie vor bei der Unfallursache Alkohol. Bei sechs Verkehrsunfällen spielten andere berauschende Mittel eine Rolle. Insgesamt stellten Beamte der Polizei in Waldeck-Frankenberg 228 folgenlose Trunkenheitsfahrten oder Fahrten unter Einfluss berauschender Mittel fest.

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Publiziert in Polizei
Donnerstag, 23 März 2017 11:10

Nordhessen: 45 Verkehrstote im vergangenen Jahr

NORDHESSEN/WALDECK-FRANKENBERG. Im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Nordhessen - zu dem die Polizeidirektion Waldeck-Frankenberg gehört - passierten im Jahr 2016 insgesamt 20.548 Verkehrsunfälle und damit knapp 700 mehr als im Jahr zuvor. 45 Menschen verloren dabei ihr Leben. Damit stieg die Zahl der tödlich Verunglückten gegenüber 2015 um zwei an. Schwere Verletzungen erlitten 857 Verkehrsteilnehmer, 3066 Menschen kamen leicht verletzt davon.

Die Gesamtzahl an Unfällen in Nordhessen stieg zwar an, die Zahl der Schwerverletzten sank aber. Die Zahl von 711 Verkehrsunfällen, bei denen 857 Menschen schwere Verletzungen erlitten, ist nach Angaben des Polizeipräsidiums Nordhessen der niedrigste Wert in dieser Kategorie seit fünf Jahren.

Die Verkehrsunfallfluchten nahmen um 218 auf 5240 Fälle zu. Der Anteil dieser Verkehrsstraftaten am Gesamtunfallaufkommen liegt immer noch bei 25 Prozent. Gut 40 Prozent dieser Delikte werden aufgeklärt. Bei den Verkehrsunfallfluchten mit Personenschaden stieg die Quote der aufgeklärten Fälle auf knapp 57 Prozent an. Einen ähnlich großen Anteil am Gesamtunfallaufkommen nehmen die Wildunfälle mit rund 22 Prozent ein. Die Zahl der Verkehrsunfälle unter Einfluss von Alkohol und/oder Drogen ist leicht rückläufig. Sie sank von 546 auf 536 Unfälle.

"Vision Zero", also das Ziel, die Straßen und Verkehrsmittel so sicher zu gestalten, dass keine Verkehrstoten und Schwerverletzten mehr zu beklagen sind, dieser Maxime hat sich auch das Polizeipräsidium Nordhessen verpflichtet. Insofern steht das Handeln der Polizei, in der Zusammenarbeit mit den Kommunen, den Landesbehörden und den Trägern der Verkehrssicherheitsarbeit, im Einklang mit diesem europaweit gesteckten Ziel. "Jede im Straßenverkehr getötete oder schwerverletzte Person ist somit auch Auftrag an die Polizei, in ihren Maßnahmen nicht nachzulassen", sagte Polizeipräsident Konrad Stelzenbach.

Die Polizei Nordhessen beschränkt ihre Tätigkeiten jedoch nicht nur auf die allgemein bekannten Verkehrs- und Geschwindigkeitskontrollen, sondern setzt in ihrer Arbeit auch auf die polizeiliche Verkehrsprävention. Hierbei sei nur exemplarisch die Beschulung von Schülern und Senioren, insbesondere im Hinblick auf die Nutzung von Mobiltelefonen und die gestiegenen Anforderungen im Straßenverkehr erwähnt. Wie bereits in den vergangenen Jahrzehnten ist die intensive Zusammenarbeit mit den Kommunen in den Verkehrsunfallkommissionen einer der Tragpfeiler der Verkehrssicherheitsarbeit und trägt durch die daraus resultierenden straßenbaulichen Veränderungen nachhaltig zur Verkehrssicherheit bei.

"Schwerpunkte der Verkehrssicherheitsarbeit der nordhessischen Polizei von 2016 bis 2018 werden die Bekämpfung der Hauptunfallursache Geschwindigkeit, die Reduzierung der Unfälle unter Beteiligung der Generation der jungen Fahrzeugführer von 17 bis 25 Jahren, das Fahren unter Alkohol und/oder Drogen, die Sicherheit in Schulbussen sowie die Senkung der Wildunfälle und der Unfallfluchten sein", sagte der nordhessische Polizeichef. Weiterhin werde es landesweite Aktionen in den Bereichen Geschwindigkeitsüberwachung, motorisierte Zweiräder, schwächere Verkehrsteilnehmer sowie beim Güter- und Personenverkehr geben.

Das Polizeipräsidium Nordhessen umfasst einen Zuständigkeitsbereich von 5585 Quadratkilometern und reicht von Bad Karlshafen im Norden bis Ottrau im Süden und Willingen im Westen bis Eschwege im Osten des Dienstbezirks. Ein zusätzlicher Schwerpunkt im Zuständigkeitsbereich sind die rund 150 Autobahnkilometer auf den Bundesautobahnen A 7, A 44 und A 49 in Nordhessen. (ots/pfa)  

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Publiziert in Polizei

WALDECK-FRANKENBERG. Mehr als vier Prozent mehr Unfälle und über sieben Prozent mehr Verletzte - laut Unfallstatistiken ist dies bundesweit die aktuelle Bilanz der bis dato Unfallzahlen von 2015 im Vergleich zum Vorjahr. Nun steht – zumindest kalendarisch - der Winter vor der Tür, die wohl unfallträchtigste Zeit im Jahr. Was können Autofahrer also tun, um zum einen besonders bei Schnee und Glatteis sicher durch den Verkehr zu kommen und zum anderen generell gefahrenreduzierend unterwegs zu sein?

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<p>Das Statistische Bundesamt informiert: <a href="http://www.dvr.de/betriebe_bg/daten/unfallstatistik/de_aktuell.htm">Straßenverkehrsunfälle steigen seit dem Frühjahr 2015 eklatant an</a>. Dabei steigen nicht nur die Zahlen von schweren Sachschäden und leicht bis schwer verletzten Personen, sondern auch die <a href="https://www.destatis.de/DE/ZahlenFakten/Wirtschaftsbereiche/TransportVerkehr/Verkehrsunfaelle/Verkehrsunfaelle.html">Zahl tödlicher Unfälle</a> nimmt voraussichtlich um gut zwei Prozent im Vergleich zu 2014 zu.</p>
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Mitverantwortung im Straßenverkehr
Autofahrer sind für die Sicherheit im Straßenverkehr maßgeblich verantwortlich. Dabei immer nicht nur sich selbst im Blick zu haben, sondern auch auf seine Mitmenschen zu achten, sollte eine Selbstverständlichkeit sein. Verkehrsregeln sind einzuhalten, bei Nacht oder schlechter Sicht muss noch vorsichtiger gefahren werden und besonders schwierige Wetterverhältnisse wie Blitzeis, Sturm oder starke Regenfälle verlangen noch vorausschauenderes Fahrverhalten. All das ist kein Geheimnis – falls trotzdem einmal etwas passiert, ist es gut, gewappnet zu sein. Versicherungen sind da das A und O. Gehört die Haftpflichtversicherung, wie der Name schon sagt, zu den Pflichtversicherungen eines jeden Fahrzeughalters, sind zahlreiche weitere Versicherungspakete im Ernstfall womöglich von großem Nutzen: Dazu zählen unterschiedliche Teil- bzw. Vollkaskoabsicherungen, die die Kosten für Schäden am Fahrzeug in variierendem Maße übernehmen, sowie Zusatztarife für das Optimum an Schutz. Sie tragen dazu bei, dass der Unfall sich möglichst auf Schreck und Blechschaden beschränkt und nicht auch noch finanziell belastende Folgen nach sich zieht.

Autofahren im Winter
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Gerade jetzt bei früh einbrechender Dunkelheit und eventuell bald einsetzendem Frost werden die Straßen wieder besonders gefährlich. Ohnehin durch Laub rutschige Straßen frieren über und werden glatt, starke Regengüsse sorgen für Aquaplaning und sobald der Schnee kommt, wird es erst recht chaotisch und brenzlig. Vorsicht ist somit geboten, und zwar nicht nur hinsichtlich des Fahrverhaltens, sondern auch des <a href="http://112-magazin.de/kb-polizei/item/16525-fit-in-den-winter">"Equipments", zum Beispiel Reifen, Frostschutzmittel und Lichtanlage</a>. Um Auffahrunfällen durch Rutschen vorzubeugen, ist es zudem ratsam, einen größeren Sicherheitsabstand als normal einzuhalten.</p>
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<p>Gut abgesichert, mit einem vernünftigen Fahrstil und dem Wissen um die drohenden Gefahren können Sie aktiv dazu beitragen, die Zahl der Verletzten und Toten im Zuge von Verkehrsunfällen zu reduzieren. Weniger Menschen, die der Straße zum Opfer fallen – wenn das kein frommer Wunsch für das Neue Jahr 2016 ist!</p>
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Publiziert in Polizei
Schlagwörter

WALDECK-FRANKENBERG. Sobald sich die Blätter färben, steigt in jedem Jahr die Zahl der Wildunfälle. Oktober und November sind die Monate mit den meisten Unfälle mit Wildtieren, gefolgt vom Monat Mai. Doch mit ein bisschen Vorsicht sind die meisten Unfälle vermeidbar.

Das Horrorszenario vieler Autofahrer ist es sicherlich, auf einer Kreis-, Landes- oder Bundesstraße oder gar auf der Autobahn von einem stehenden oder die Fahrbahn wechselnden Wildschwein oder Reh überrascht zu werden. Kein Wunder, dass die Sorge bei vielen Verkehrsteilnehmern groß ist: Denn fast jeder dritte der 3727 Unfälle im Landkreis Waldeck-Frankenberg war nach der polizeilichen Statistik im Jahr 2013 ein Wildunfall. Doch wie verhält man sich in solch einer Situation richtig und was sollte man alles dabei beachten?

Wann ist das Risiko für einen Wildunfall besonders hoch?
Das größte Risiko von Wildunfällen besteht bei einsetzender Dämmerung am Abend und im Frühjahr beziehungsweise Herbst, da es in dieser Zeit zu vermehrtem Wildwechsel kommt und viele Wildtiere wie Rehe in dieser Zeit besonders aktiv sind. Gerade wenig befahrene Landstraßen, die an entlegenen Waldstücken entlangführen, sind für einen Wildunfall prädestiniert, da die Wahrscheinlichkeit höher ist, dass sich Rehe oder andere Wildtiere in die Nähe der Fahrbahn verirren. Für vermehrten Wildwechsel sorgen außerdem Treibjagden, bei denen die Wildtiere in Panik vor den Jägern und den Treibern flüchten. Dabei kann es vorkommen, dass einzelne Tiere sich in ihrer Panik unvorhergesehen verhalten und bei ihrer Flucht Straßen kreuzen und es auf diese Weise zu einem Wildunfall kommt.

So verhält man sich bei einem Wildunfall
Als Autofahrer kann man bereits präventiv sehr viel tun, um einen Wildunfall zu vermeiden. Fährt man mit seinem Auto etwa im Frühling oder Herbst über eine Landstraße, die an einem Waldstück vorbeiführt und dämmert es, so sollte man seine Geschwindigkeit deutlich reduzieren und besonders Acht geben. Bei reduzierter Geschwindigkeit lassen sich viele Kollisionen noch rechtzeitig verhindern, indem das Fernlicht ausgeschaltet, die Geschwindigkeit weiter reduziert und das sich auf der Fahrbahn befindende Wildtier kurz angehupt wird. Lässt sich dieses Manöver aufgrund der kurzen Reaktionszeit und der hohen Geschwindigkeit nicht mehr durchführen, sollte man eine Vollbremsung durchführen und dabei versuchen, seine Fahrbahn nicht zu verlassen. Ein unkoordiniertes Ausweichmanöver kann fatale Folgen für den Autofahrer, seine Mitfahrer und den Gegenverkehr haben. Außerdem kann es sein, dass das Wildtier durch das heranrauschende Auto aufgeschreckt wird, es selbst ausweicht und es daraufhin zur Kollision kommt.

Hier einige Tipps in Kürze:

  • vom Gas und die Geschwindigkeit anpassen (Empfehlung: max. 60 km/h)
  • in der Zeit mit erhöhtem Wildwechsel: Aufmerksam Wald- und Straßenränder beobachten
  • besondere Vorsicht in der Dämmerung, bei Nacht oder bei Nebel
  • neue Straßen sind besonders vom Wildwechsel betroffen, da das Wild seine gewohnten Wege beibehält
  • ein Tier kommt selten allein. Aus diesem Grund sollten Sie immer mit Nachzüglern rechnen
  • taucht ein Tier im Scheinwerferkegel auf - abblenden, abbremsen, hupen

Wenn ein Unfall unvermeidbar ist

  • Lenkrad festhalten, Fahrspur beibehalten
  • abbremsen
  • vorsichtig sein beim Ausweichen, denn das endet oft am nächsten Baum

Zahlt die Versicherung bei einem Wildunfall?
Wer einen Wildunfall hat, der muss, wie bei jedem anderen Unfall auch, das Warnblinklicht einschalten, die Unfallstelle absichern und die Polizei informieren. Befindet sich das verletzte oder getötete Tier noch auf dem Fahrstreifen, so muss man es an den Fahrbahnrand ziehen. Man sollte es jedoch aufgrund von Tollwutgefahr in keinem Fall ohne Handschuhe berühren. Wer angefahrene Wildtiere mitnimmt, macht sich der Wilderei schuldig.

Eine Vollkaskoversicherung trägt bei einem Wildunfall mit Haarwild auch ohne Nachweis den Schaden (vgl. AllSecur). Bei einer Teilkaskoversicherung ist dies anders. Hier hat man als Unfallfahrer eine Beweispflicht und muss nachweisen, dass es sich bei dem Unfall um einen Wildunfall handelt. Die Teilkaskoversicherung tritt nach einem missglückten Ausweichmanöver nur ein, wenn die Kollision mit dem Tier zu einer mindestens gleich starken Beschädigung des Fahrzeugs geführt hätte
(vgl. BGH, Az.: IV ZR 202/90).

Um bei einem Wildunfall hinterher keine Probleme mit seiner Versicherung zu bekommen und durch gefährliche Ausweichmanöver verursachte schlimmere Unfälle zu vermeiden, sollte man grundsätzlich eine Kollision mit dem Wildtier in Kauf nehmen. Dies lernt heute jeder Fahranfänger in der Fahrschule.


Quelle:
AllSecur

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Publiziert in Polizei

WALDECK-FRANKENBERG. Deutlich weniger Verkehrstote im Kreis, jedoch mehr Schwerverletzte bei einer insgesamt leicht rückläufigen Zahl an registrierten Fällen: Das sind Eckpunkte der Verkehrsunfallstatistik 2013, die die Polizei am Montag vorstellte. Fast jeder dritte der 3727 Unfälle war im Berichtsjahr ein Wildunfall.

Nach jeweils zehn Todesopfern bei Verkehrsunfällen in den Jahren 2010 und 2011 stieg die Zahl der getöteten Menschen bei Unfällen auf heimischen Straßen im Jahr 2012 deutlich auf 19 an. Die aktuelle Statistik für das Jahr 2013 weist sechs Verkehrsunfälle aus, bei denen jeweils ein Mensch zu Tode kam. In fünf der Fälle erlitten Autoinsassen tödliche Verletzungen, in einem Fall erlag ein Motorradfahrer den erlittenen Verletzungen. In einem der sechs Fälle war laut Unfallstatistik Alkohol im Spiel.

Die Gesamtzahl an Verkehrsunfällen im Jahr 2013 lag dem Zahlenwerk zufolge bei 3727 und damit 56 weniger als im Vorjahr. "Damit liegt Waldeck-Frankenberg bei der Gesamtentwicklung im Landestrend", sagte am Montag der für die Erstellung der Statistik verantwortliche Erste Polizeihauptkommissar Wilfried Meier, Leiter der Führungsgruppe bei der Polizeidirektion Waldeck-Frankenberg. Entgegen dem Landestrend habe sich im Kreis die Zahl der bei Unfällen schwer verletzten Menschen entwickelt. Während hessenweit rund sieben Prozent weniger Schwerverletzte registriert wurden, verzeichnete die hiesige Polizei einen rund dreiprozentigen Anstieg.

Während die Zahl der Verkehrsunfälle, bei denen Alkohol, Drogen oder sogar ein kombinierter Genuss eine Rolle spielten, von 137 (2012) auf nunmehr 91 sanken, erhöhte sich ein anderer Wert in der Statistik: Nach 636 Fällen von Unfallflucht im Jahr 2012 entfernten sich im Berichtsjahr 668 Fahrer unerlaubt von der Unfallstelle. Die Aufklärungsquote liegt laut Meier nahezu unverändert bei rund einem Drittel. Einen Anstieg verzeichnete die Polizei auch bei den Verkehrsunfällen von Motorradfahrern: Nach 140 registrierten Fällen 2012 kletterte dieser Wert zuletzt auf 172. Meier nannte hier unter anderem Wetterfaktoren: Nach einem verregneten Sommer 2012 seien die Bedingungen im Folgejahr wieder deutlich besser gewesen - jedoch mit Folgen.

Die Zahl der Wildunfälle liegt der Unfallstatistik zufolge auf weiterhin hohem Niveau. Seit 2010 liegt der Wert auf deutlich über 1000 Wildunfällen pro Jahr in Waldeck-Frankenberg, zuletzt waren es 1326 (2012) und 1211 (2013) - gleichmäßig verteilt auf den gesamten Landkreis. Um entgegenzuwirken, engagieren sich heimische Polizisten im 2009 ins Leben gerufenen Arbeitskreis Wildunfälle. Die Gruppe bringt unter anderem aus Spendengeldern finanzierte blaue Katzenaugen an verschiedenen Strecken im Kreis an. Das reflektierende Scheinwerferlicht von Fahrzeugen soll Wildtiere abschrecken. Der Arbeitskreis setzt sich aus Vertretern der Jägerschaft, Kreisverwaltung, Kreisgenossenschaft, Straßenverkehrsbehörde, Hessen-Mobil und der Polizei zusammen.

Weitere Informationen zur Unfallstatistik folgen!

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Publiziert in Polizei

WALDECK-FRANKENBERG. Die Zahl der Unfälle im Landkreis Waldeck-Frankenberg, die von über 65-jährigen Verkehrsteilnehmern verursacht wurden, sind im Jahr 2012 um rund fünf Prozent gestiegen. Das berichtete Polizeisprecher Volker König am Montag auf Anfrage von 112-magazin.de. Der Sprecher betont jedoch, dass die meisten Unfälle weder auf Senioren noch auf Fahranfänger zurückzuführen sind.

Zwei 78 und 87 Jahre alte Auofahrerinnen hatten am Wochenende in Korbach und Viermünden jeweils einen schweren Unfall verursacht, in der Kreisstadt erlitt dabei ein 72-jähriger Rollerfahrer schwere Verletzungen. In dem Frankenberger Stadtteil hatte die Rentnerin am Steuer einen Zug übersehen und war mit der Bahn kollidiert. Verletzt wurde dabei niemand. Anlass genug, bei der Polizei nach dem Anteil älterer Menschen am Unfallgeschehen im Kreis zu fragen.

25- bis 64-Jährige bauen die meisten Unfälle
In der polizeilichen Statistik sind für das Jahr 2012 in Waldeck-Frankenberg 3783 Verkehrsunfälle vermerkt. Mehr als die Hälfte dieser Unfälle - nämlich 61,8 Prozent - wurde von Verkehrsteilnehmern im Alter zwischen 25 und 64 Jahren verursacht. 18- bis 24-Jährige sind für 24 Prozent der Unfälle auf heimischen Straßen verantwortlich. Zwar knapp fünf Prozent mehr als im Jahr 2011, aber dennoch "nur" 14,2 Prozent der Unfälle wurden im Jahr 2012 von Fahrerinnen und Fahrern im Alter ab 65 Jahren verursacht.

Wie sich die weitere Entwicklung bei den Unfallzahlen darstelle, lasse sich aktuell noch nicht sagen, erklärte König. Das "bedarf der weiteren Beobachtung" und werde sich in der Unfallstatistik für das laufende Jahr zeigen. Das Zahlenwerk für 2013 erscheint voraussichtlich im März des kommenden Jahres.

Führerscheinstelle entscheidet über Entzug der Fahrerlaubnis
Zu häufig geäußerten Forderungen, Autofahrer ab einem gewissen Alter auf ihre Fahrtüchtigkeit hin zu überprüfen, sagte der Sprecher: "Das ist nicht Sache der Polizei, sondern des Gesetzgebers". Gleichwohl würden Konsequenzen gezogen, wenn deutlich werde, dass ein Unfall auf mangelnde Fahrtauglichkeit eines älteren Autofahrers zurückzuführen sei. "Wenn ein älterer Verkehrsteilnehmer sich als ungeeignet erweist, ein Fahrzeug zu führen", so König, werde die Führerscheinstelle beim Landkreis darüber informiert. Dort werde die Entscheidung über einen Entzug der Fahrerlaubnis gefällt.


Über die beiden genannten Unfälle am Wochenende berichtete 112-magazin.de ausführlich:
Rentnerin rammt Rollerfahrer: Schwer verletzt (14.09.2013, mit Video und Fotos)
Zug zermalmt Kleinwagen - 87-Jährige unverletzt (15.09.2013, mit Video u. Fotos)

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Publiziert in Polizei
Mittwoch, 29 Mai 2013 15:46

Zahl der Unfalltoten im Kreis fast verdoppelt

WALDECK-FRANKENBERG. Während 2012 die Gesamtzahl an Unfällen im Landkreis im Vergleich zum Vorjahr nahezu konstant blieb, hat sich die Zahl der bei Verkehrunfällen tödlich verletzten Menschen im zurückliegenden Jahr fast verdoppelt: Die am Mittwoch vorgelegte Statistik berichtet von 19 Todesopfern auf den Waldeck-Frankenberger Straßen nach zehn Toten im Jahr 2011. "Das tut uns sehr weh und bereitet uns Sorge", sagte Hubertus Hannappel, Leiter der heimischen Polizeidirektion, bei der Vorstellung des Zahlenwerks.

Die Eckdaten der neuen Verkehrsunfallstatistik: Im Jahr 2012 ereigneten sich im Landkreis insgesamt 3783 polizeilich aufgenommene Verkehrsunfälle - ein Plus von 96 Unfällen oder 2,6 Prozent im Vergleich zum Jahr 2011. Bei zwölf Unfällen starb jeweils ein Beteiligter, bei zwei Verkehrsunfällen auf der B 253 bei Hundsdorf und bei Rennertehausen waren jeweils zwei Menschenleben zu beklagen. Bei einem Zusammenstoß auf der Frankenberger Umgehung erlitten im Mai 2012 sogar drei Menschen tödliche Verletzungen.

Die Zahl der Unfälle mit Leichtverletzten ging im Berichtsjahr um knapp acht Prozent und die mit Schwerverletzten um rund fünf Prozent zurück. Gestiegen ist dagegen im Jahr 2012 die Anzahl an Unfällen, bei denen die Verursacher unter Einfluss von Alkohol oder/und Drogen standen - nach 98 Fällen im Jahr 2011 waren es im Berichtsjahr 111 Fälle. Bei Kontrollen wurden 263 alkoholisierte oder unter Einfluss berauschender Mittel stehende Verkehrsteilnehmer erwischt, das sind 31 mehr als im Jahr davor. "Die Dunkelziffer ist sehr hoch, aber wir versuche, sie aufzuhellen", sagte am Mittwoch Wilfried Meier, Leiter der Führungsgruppe. Er hatte die Statistik gemeinsam mit Sandra Theiß vom Regionalen Verkehrsdienst erstellt. Meier kündigte ebenso wie Polizeisprecher Dirk Virnich an, die Kontrollen in diesem Feld weiter zu erhöhen. Einer der tödlichen Verkehrsunfälle im Jahr 2012 sei auf Alkohol zurückzuführen, hieß es.

Die Zahl der Unfallfluchten ging im vergangenen Jahr leicht um 18 auf 636 Fälle zurück. 210 davon konnten geklärt werden. "Es ist erschreckend, wie hoch die Bereitschaft ist, den Geschädigten auf seinem Schaden sitzen zu lassen", sagte Polizeichef Hannappel und appellierte an die Verkehrsmoral der Menschen im Landkreis. In 48 Fällen hätten die Verursacher nicht nur Sachschaden, sondern auch Verletzte zurückgelassen. Als interessant sei es einzustufen, dass der Anteil der Verkehrsunfallfluchten an allen registrierten Unfällen wie in den Vorjahren bei 18 Prozent liege.

Schlechter Sommer? Weniger Motorradunfälle
Nicht konstant, sondern rückläufig war die Zahl an Motorradunfällen. Nach 177 Unfällen mit motorisierten Zweiradfahrern im Jahr 2011 weist die Statistik im Berichtsjahr 140 Unfälle aus. Ein Motorradfahrer kam ums Leben, in den beiden Vorjahren waren es noch jeweils drei getötete Kradfahrer. Auch die Zahl der Verletzten sei gesunken. Der Rückgang der Unfallzahlen in diesem Zweig der Statistik könne im schlechten "Motorradwetter" des vergangenen Jahres begründet liegen, sagte Wilfried Meier. Hauptunfallursachen waren dem Bericht zufolge nicht angepasste Geschwindigkeit (26 Fälle), Alkohol (12) und mangelnder Abstand (11). Wie zuletzt an Pfingsten am Diemelsee werde es weiterhin Schwerpunktkontrollen geben. Dabei wolle man mit den Motorradfahrern ins Gespräch kommen und sie über die Gefahren ihres Hobbys aufklären. "Die Knautschzone ist nun mal nur die Kombi und die Haut", sagte der Leiter der Führungsgruppe. Er selbst sei Motorradfahrer und wisse um die Risiken. Auch Fahrradunfälle sind in der Statistik verzeichnet: Davon gab es 67, die allesamt von der Radfahrern verursacht wurden und die in 18 Fällen zu schweren und in weiteren 38 Fällen zu leichten Verletzungen führten.

Als "großes Problem" bezeichneten Meier und seine Kollegin Sandra Theiß die vielen Wildunfälle. Von zuletzt 1140 im Jahr 2011 auf 1326 im Berichtszeitraum stieg die Zahl der Wildunfälle rasant an. In 1027 Fällen kollidierten Autofahrer mit Rehwild, 275 Wildschweine wurden erfasst, außerdem zwölf Stück Rotwild getroffen. Die übrigen registrierten Fälle sind dem Niederwild zuzuordnen. Ein Grund für die steigende Zahl an Wildunfällen sei das erhöhte Nahrungsangebot für Wildtiere und die damit steigenden Populationen. Der 2008 gegründete "Arbeitskreis Wild", dem neben der Polizei verschiedene Gruppierungen und Behörden angehören, hat im vergangenen Jahr mit finanzieller Unterstützung der Sparkasse ein Testprojekt ins Leben gerufen: So wurden nach Auskunft von Sandra Theiß 500 blaue Reflektoren an der B 236 bei Osterfeld, an der B 253 zwischen Hundsdorf und Reinhardshausen sowie an der K 5 zwischen Schmillinghausen und Herbsen an den Leuchtpfosten installiert. Auf diesen Strecken wolle man testen, ob blaue Reflektoren das Wild vom Überqueren der Fahrbahnen bei Fahrzeugverkehr in der Dunkelheit abhalten können - und sich dadurch die Unfallzahlen senken lassen.

Beim Blick auf die Altersstruktur der Unfallverursacher ist in der Statistik zu erkennen, dass weitaus mehr 18- bis 24-Jährige Verkehrsunfälle verschulden als die über 65-Jährigen - wenngleich deren Anteil an der Bevölkerung weitaus höher ist. Von den insgesamt 3783 Unfällen im Jahr 2012 gingen 538 auf die über 65-jährigen Verkehrsteilnehmer zurück, die jungen Erwachsenen verursachten insgesamt 912 Verkehrsunfälle. Als positiv wertete die Polizei am Mittwoch das Programm "Begleitetes Fahren ab 17" - keiner der 17-Jährigen habe im vergangenen Jahr einen Unfall verursacht.

Gesamtschaden von annähernd zehn Millionen Euro
Alle registrierten Verkehrsunfälle führten im Jahr 2012 zu einem Gesamtschaden von rund zehn Millionen Euro. Um die Unfallzahlen insgesamt und somit auch die Zahl von Toten und Verletzten zu senken, appellierte Direktionsleiter Hubertus Hannappel an die Verkehrsteilnehmer, mehr Rücksicht aufeinander zu nehmen. Man solle nicht sein Recht erzwingen, sondern auch auf die Fehler der anderen achten und entsprechend reagieren. "Die Gesellschaft ist gefordert", sagte der Polizeichef.

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Publiziert in Polizei
Donnerstag, 10 Januar 2013 08:50

Wenige Kinder verunglücken auf hiesigen Straßen

WALDECK-FRANKENBERG. Im Landkreis Waldeck-Frankenberg verunglücken weniger Kinder im Straßenverkehr als in den meisten anderen deutschen Landkreisen. Im neuesten Kinderunfallatlas der Bundesanstalt für Straßenwesen steht Waldeck-Frankenberg auf Rang 95 von 412 Kreisen und kreisfreien Städten.

In den Jahren 2006 bis 2010 gab es bei uns 2,2 Unfälle pro 1000 Kinder bis 14 Jahre. Der Atlas spricht dabei von einer "geringen Unfallbelastung". Geringe Werte für den Landkreis weist die Statistik auch bei Unfällen mit Kindern als Fußgänger (0,43; Rang 74) und Radfahrer (0,64; Rang 95) auf. Lediglich bei Unfällen mit Kindern in Autos (1,13; Rang 288) kommt Waldeck-Frankenberg auf eine "mittlere bis höhere Unfallbelastung".

Kinder oft nicht angeschnallt
"Kinder sind im Auto oft nicht angeschnallt", sagt Ferdinand Hagenbach, Vorsitzender der Verkehrswacht Frankenberg. "Eltern und Großeltern gehen oft zu lässig damit um, deshalb macht die Polizei immer wieder Kontrollen vor Kindergärten und Schulen." Quelle: HNA

Publiziert in Polizei

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