Anzeige der Artikel nach Schlagwörtern: Unfallflucht

Mittwoch, 26 Oktober 2011 11:09

Bulldogge überfahren: Auto fährt davon

MEINERINGHAUSEN. Ein unbekannter Autofahrer hat in der Ortsdurchfahrt von Meineringhausen eine französische Bulldogge erfasst. Das Tier kam ums Leben, der Autofahrer machte sich aus dem Staub. Die Besitzer des Hundes versuchen nun, Zeugen für den Unfall zu finden - und so dem Flüchtigen auf die Spur zu kommen.

Weil der Hund einen Besitzer hat, gilt der Fall rein rechtlich als Unfallflucht. Mit einer Zeitungsanzeige versuchen die Besitzer nun, den Fall von Samstagabend aufzuklären. Auf Anfrage von 112-magazin.de sagte ein Familienmitglied, der Hund sei am Samstagabend gegen 18.30 Uhr auf die Sachsenhäuser Straße gelaufen und von einem Fahrzeug erfasst worden. "Als wir Sekunden später auf die Straße kamen, lag unser Hund tot auf der Fahrbahn - der Autofahrer ist wohl einfach weitergefahren", hieß es. Hinweise auf den flüchtigen Verursacher liegen der Familie bislang nicht vor.

Die Besitzer der getöteten Bulldogge bitten nun mögliche Zeugen - und auch den Autofahrer -, sich unter der Telefonnummer 0176/52509005 zu melden.

Publiziert in Polizei

OSTERFELD. Ein Niederländer hat zwei junge Wildschweine, die bei Osterfeld die Bundesstraße 236 überqueren wollten, mit dem Wagen überfahren. Ein Zeuge beobachtete, wie der Autofahrer stoppte, sein abgefallenes Kennzeichen aufhob und schließlich in Richtung Bromskirchen davon fuhr. Wenig später fuhr ein weiteres Auto über die auf der Fahrbahn liegenden Tiere.

Zu dem ersten Unfall war es am Sonntagabend gegen 21.50 Uhr gekommmen, wie eine Beamtin der Frankenberger am Montagmorgen gegenüber 112-magazin.de berichtete. Der bislang unbekannte Niederländer erfasste die beiden Überläufer mit seinem Wagen, zu dem keine näheren Angaben vorliegen. Das Auto muss durch den Unfall stark beschädigt worden sein, denn "an der Unfallstelle sah es aus wie auf dem Schlachtfeld", erklärte die Polizeibeamtin. Der Unfallverursacher kümmerte sich aber lediglich um sich selbst - er sammelte Trümmerteile seines Wagens und das beim Zusammenstoß abgefallene Kennzeichen ein und machte sich aus dem Staub.

Der Flüchtige nahm auch in Kauf, dass andere Autofahrer durch die beiden Kadaver in Gefahr gebracht wurden. Noch bevor die von dem Zeugen alarmierte Polizeistreife an der Unfallstelle eintraf, überfuhr ein 31 Jahre alter Mann aus Münster mit seinem 1er BMW die beiden toten Wildschweine. Der 31-Jährige blieb unverletzt, an seinem Wagen entstand ein nicht bezifferter Schaden am Unterboden.

Erst vor anderthalb Wochen war es bei Gemünden zu einem schweren Unfall gekommen, als ein 22-Jähriger einem auf der Straße liegenden toten Reh ausweichen musste und gegen einen Baum prallte. Damals meldete sich die Fahrerin, die das Reh erfasst hatte, jedoch bei der Polizei. Im aktuellen Fall suchen die Beamten nach weiteren Zeugen, die Angaben zu dem Unfall bei Osterfeld oder zu einem beschädigten Auto mit niederländischer Zulassung machen können. Die Rufnummer der Frankenberger Polizeistation lautet 06451/7203-0.


Über den Unfall bei Gemünden hatte 112-magazin.de berichtet:
Reh ausgewichen, gegen Baum, eingeklemmt: Lebensgefahr (14.10.2011)

Publiziert in Polizei
Sonntag, 23 Oktober 2011 18:19

Zeugen gesucht für Unfall in Arolsen

BAD AROLSEN. Die Polizei sucht Zeugen eines Unfalls, der sich am späten Samstagabend in der Großen Allee ereignet hat. In Höhe des Fußgängerüberwegs an der katholischen Kirche hatte es gegen 23.35 Uhr gekracht.

Beteiligt am Unfall war vermutlich ein auberginefarbener BMW, der laut Polizei mit zu hoher Geschwindigkeit die Große Allee entlangfuhr und Höhe des Fußgängerüberweges in einer Linkskurve die Gewalt über sein Auto verlor und über die Fußgängerinsel fuhr. Hierbei wurde ein Verkehrsschild beschädigt. Am Fahrzeug des flüchtigen BMW entstand Sachschaden. Teile des Wagens fand die Polizei an der Unfallstelle.

Der Fahrer setzte nach Polizeiangaben seine Fahrt mit hoher Geschwindigkeit fort, ohne sich um den Schaden zu kümmern. Hinweise erbittet die Polizeistation in Bad Arolsen, Telefon 05691/9799-0.

Publiziert in Polizei

FREIENHAGEN. Nach einem Unfall auf der Bundesstraße 251 ist ein 30-jähriger zu Fuß geflüchtet. Die Polizei gabelte den Mann in Freienhagen auf. Zuvor war das Auto des Korbachers einer Zeugin in Schlangenlinien fahrend aufgefallen, wenig später lag der Wagen auf dem Dach im Graben. Einen Führerschein hatte der Fahrer nicht, außerdem besteht der Verdacht auf Drogen- oder Medikamenteneinfluss.

Der Zeugin war der rote Mitsubishi des Korbachers gegen 2.45 Uhr auf der Bundesstraße 251 bei Freienhagen durch die unsichere Fahrweise aufgefallen. Die Frau verständigte die Polizei über das Auto, das in Richtung Kassel fuhr und sich durch höheres Tempo von ihr entfernte. Minuten später, als die Zeugin selbst auch von Freienhagen in Richtung Ippinghausen fuhr, kam ihr zunächst ein Fußgänger entgegen. Wenige hundert Meter nach dem Abzweig nach Bühle lag der rote Wagen im Graben. Die Frau rief erneut die Polizei an.

Eine Streife der Wolfhager Polizei, die zur Unterstützung nach Freienhagen fuhr, griff den flüchtigen Unfallfahrer an der Tankstelle am Ortseingang auf. Es besteht der Verdacht, dass der 30-Jährige unter Einfluss von Medikamenten oder Drogen am Steuer des Wagens gesessen und daher den Unfall verursacht hatte. Alkohol hatte der Korbacher aber offenbar nicht getrunken, wie ein Alcotest ergab. In Absprache mit der Staatsanwaltschaft ordneten die Polizisten eine Blutentnahme im Korbacher Krankenhaus an. Dort räumte der unverletzt gebliebene Fahrer den Beamten gegenüber ein, nicht über einen Führerschein zu verfügen.

Weil es zunächst geheißen hatte, der verunglückte Wagen würde brennen, rückten auch die Feuerwehren aus Sachsenhausen und Freienhagen sowie vorsorglich die Besatzung eines Rettungswagens auf die Bundesstraße aus. "Der Wagen brannte aber nicht", sagte der stellvertretende Stadtbrandinspektor Bernd Schäfer, der die Einsatzleitung inne hatte. Die etwa 30 Kameraden sicherten die Unfallstelle ab, stellten den Brandschutz sicher und suchten die Umgebung vorsorglich nach möglichen weiteren Autoinsassen ab. Mit der Seilwinde eines Löschfahrzeugs zogen die Brandschützer zudem den auf dem Dach im Graben liegenden Mitsubishi wieder auf die Räder und auf die Fahrbahn, um so den Abschleppunternehmer zu unterstützen. Am Auto entstand Totalschaden. Die Bundesstraße blieb in der Nacht zeitweise voll gesperrt.


Erst vergangenen Sonntag hatte sich ein Autofahrer nach einem Unfall zu Fuß aus dem Staub gemacht: 
Schwerer Unfall: Auto kopfüber in Bach, Fahrer flüchtet (16.10.2011, mit Video und Fotos)

Publiziert in Feuerwehr
Freitag, 21 Oktober 2011 20:59

25 Meter Leitplanke beschädigt - Flucht

BÜRGELN. Sechs Felder einer Leitplanke und sieben ihrer Pfosten auf einer Länge von insgesamt 25 Metern hat ein unbekannte Lkw-Fahrer auf der Kreisstraße 34 zwischen Bürgeln und Ginseldorf beschädigt. Spuren auf der Straße deuten darauf hin, dass der am Donnerstag gegen 15 Uhr festgestellte Schaden von mindestens 2000 Euro im Zusammenhang mit dem Wendemanöver eines Lastwagens steht. Hinweise auf diesen Lastwagen gibt es aber bislang nicht.

Die Polizei Marburg ermittelt wegen Verkehrsunfallflucht und bittet Unfallzeugen sich unter Telefon 06421/406-0 zu melden.

Publiziert in MR Polizei
Donnerstag, 20 Oktober 2011 20:17

Verkehrsinsel geplättet: Astra GTC gesucht

KIRCHHAIN. Nach einer Unfallflucht hat die Polizei Fahrzeugteile eines markanten Wagens gefunden: An der Unfallstelle in der Alsfelder Straße lagen unter andere Fragmente der Stoßstange eines Opel Astra H GTC.

Der Fahrer oder die Fahrerin des Wagens war am Mittwochabend in Höhe des Hauses Nr. 37 über eine Verkehrsinsel gekracht, das Auto hatte dabei um 21.48 Uhr unter anderem einen Metallpfosten mit einem Richtungspfeil "abgeräumt".

Aus noch unbekannten Gründen war der Fahrer des gesuchten Autos auf dem Weg in die Kirchhainer Innenstadt nach links von seiner Fahrspur ab und überfuhr die Verkehrsinsel. Zahlreiche Teile an der Unfallstelle ergaben die Hinweise auf den gesuchten Opel, einen vorne beschädigten grauen oder silberfarbenen Opel Astra H GTC. Unter anderem lagen Fragmente der vorderen Stoßstange und Teile einer Beleuchtungseinheit, vermutlich eines Nebelscheinwerfers an der Unfallstelle.

Die Fahndung der Polizei nach einem solchen Auto mit frischen Unfallschäden vorne verlief in der Nacht erfolglos. Hinweise zu dem Wagen erbittet die Polizei in Stadtallendorf, Telefon 06428/93050.

Publiziert in MR Polizei
Donnerstag, 20 Oktober 2011 19:36

Flechtdorf: Flüchtiger Fahrer schwer verletzt

FLECHTDORF. Der Autofahrer, der bei einem spektakulären Unfall am frühen Sonntagmorgen in der Aar gelandet und anschließend geflüchtet war, hat sich bei dem Unglück schwere Verletzungen zugezogen. Seit Montag liegt der 24-Jährige im Korbacher Krankenhaus, wie die Polizei auf Anfrage von 112-magazin.de erklärte.

Zunächt war am Sonntagmorgen nicht klar, ob und welche Verletzungen der Mann am Steuer bei dem schweren Unfall erlitten hatte - der Fahrer des Audis hatte sich selbst aus dem völlig zerstörten Wagen befreit und noch vor Eintreffen der Rettungskräfte "verdünnisiert". Feuerwehrleute hoben in einer aufwendigen Aktion das Wrack mit speziellen Luftkissen an, um im und unter dem Audi nach Opfern zu suchen. Die Einsatzkräfte fanden aber niemanden. Vom Fahrer fehlte bis Montag jede Spur. Dann erhielt die Polizei einen Hinweis aus dem Korbacher Krankenhaus - hier liegt der 24-jährige Sohn des Fahrzeughalters mit schweren Verletzungen.

Der in Flechtdorf wohnende junge Mann räumte der Polizei gegenüber ein, der Fahrer des Unfallwagens gewesen zu sein. Zur Unfallursache habe er keine Angaben gemacht, auch habe er keine Erinnerungen an die Zeit nach dem filmreifen Crash. "Wir wissen daher noch nicht, wo sich der Fahrer seit dem Unfall am Sonntagmorgen aufgehalten hat", sagte der Leiter der für die Unfallermittlungen zuständigen Dienstgruppe der Korbacher Polizei.

Auf Anordnung der Kasseler Staatsanwaltschaft stellten die Polizisten den Führerschein des 24-Jährigen sicher - bei dem Unfall war ein hoher Schaden entstanden und der Fahrer war geflüchtet, in solchen Fällen ist der Einzug der Fahrerlaubnis unabhängig von Alkohol oder Drogen eine Routinemaßnahme der Behörden. Die Ermittlungen dauern an.


112-magazin.de hatte ausführlich über den Unfall berichtet:
Schwerer Unfall: Auto kopfüber in Bach, Fahrer flüchtet (16.10.2011, mit Video und Fotos)

Publiziert in Polizei
Donnerstag, 20 Oktober 2011 06:45

Zum Ausweichen genötigt: Gegen Haus und Stein

ROSENTHAL. Ein 60 Jahre alter Autofahrer aus Marburg ist in der Ortsdurchfahrt von Rosenthal einem auf der falschen Spur entgegenkommenden Fahrzeug ausgewichen und von der Straße abgekommen. Der Wagen überfuhr den Gehweg, touchierte eine Hauswand und stieß schließlich gegen einen massiven Begrenzungsstein.

Der Fahrer des anderen Autos, es soll sich um einen grauen Kombi handeln, machte sich nach dem Unfall auf und davon. Nach Angaben des 60-jährigen Marburgers, der mit einem Hyundai I40 auf der Straße Obertor in Richtung Frankenberg unterwegs war, war ihm der Kombi am Mittwoch gegen 10.30 Uhr auf seiner Fahrbahnseite entgegengekommen. Wie die Frankenberger Polizei am Donnerstag berichtete, wich der Marburger daraufhin in Höhe der Hausnummer 11 aus. Der Hyundai, ein Mietwagen mit Hamburger Kennzeichen, kam von der Straße ab, überfuhr den Gehweg, verfehlte nur knapp einen Baum, schrammte an einer Hauswand entlang und rammte einen Begrenzungsstein. Dabei entstand ein Schaden von rund 8000 Euro am Fahrzeug und weiteren 1000 Euro am Haus.

Der Autofahrer stieg unverletzt aus dem Auto und verständigte die Polizei. Die Beamten suchen nun nach möglichen Zeugen des Unfalls. Wer etwas beobachtet hat und weitere Angaben zu dem flüchtigen Kombi machen kann, meldet sich bei der Polizei in Frankenberg. Die Rufnummer lautet 06451/7203-0.

Publiziert in Polizei

FLECHTDORF. Kopfüber ist ein Auto am frühen Sonntagmorgen in der Aar gelandet. Mitten in Flechtdorf war der Audi mit überhöhtem Tempo von der Aartalstraße abgekommen, hatte ein massives Geländer durchbrochen und war ins Wasser gestürzt. Der Fahrer befreite sich aus dem Wrack und flüchtete - und ließ die Rettungskräfte im Ungewissen.

"Wir wussten nicht, ob sich noch jemand im Auto befindet", sagte der stellvertretende Gemeindebrandinspektor und Einsatzleiter Torsten Behle an der Unfallstelle gegenüber 112-magazin.de. Weil man das völlig zerstörte und auf dem Dach im Bachlauf der Aar liegende Auto nicht komplett einsehen konnte, mussten die Rettungskräfte vom schlimmsten Fall ausgehen. "Mit Hebekissen haben wir das Fahrzeug angehoben, um sicherzugehen, dass niemand mehr im Wagen liegt", erklärte Behle das Vorgehen. Der Korbacher Notarzt und die Besatzung des in Adorf stationierten Rettungswagens standen in Bereitschaft, brauchten aber letztlich nicht einzugreifen - vom Fahrer fehlte jede Spur, weitere Personen fanden die Feuerwehrleute laut Einsatzleiter "zum Glück" nicht im Wrack. Andere Brandschützer setzten einige Meter weiter bachabwärts eine Ölsperre aus Brettern, Strohbunden und speziellen Würfeln, die Betriebsstoffe aufsaugen.

Anwohner hatten gegen 6.30 Uhr einen lauten Schlag wahrgenommen und das in der Aar liegende Fahrzeug beim Nachsehen gefunden. Das massive Geländer war völlig zerstört worden, das Auto hatte bei seinem "Flug" auch die Außenwand eines landwirtschaftlichen Gebäudes beschädigt. Ein Landwirt verständigte die Rettungskräfte. Die Leitstelle alarmierte die Wehren aus Flechtdorf und Adorf, die innerhalb weniger Minuten mit rund 35 Einsatzkräften an der Unfallstelle eingetroffen waren. Polizisten machten sich auf die Suche nach dem Fahrer - bei ihm handelt es sich vermutlich um einen 24-Jährigen, der nur wenige Meter von der Unfallstelle entfernt wohnt. Auch seine Mutter, die den Angaben zufolge gerade von der Nachtschicht nach Hause gekommen war, hörte den Unfall.

Polizeiangaben zufolge war der Fahrer mit dem älteren Audi 80 von Korbach kommend im Ort mit nicht angepasstem Tempo unterwegs und geriet aus bislang noch ungeklärter Ursache in der Ortsdurchfahrt gegen den rechten Bordstein. Dadurch geriet das Auto ins Driften, kam nach links von der Straße ab, überfuhr den Gehweg und durchschlug das Metallgeländer. Ob der Fahrer bei dem schweren Unfall verletzt wurde, stand zunächst nicht fest. Auch ob Alkohol im Spiel war, wusste die Polizei anfangs nicht. "Wir müssen seiner erst habhaft werden, dann wissen wir mehr", erklärte ein Polizist. Bis zum Ende des Feuerwehreinsatzes und der Bergung des Wracks durch einen Kran fehlte vom Fahrer jede Spur.

Der Schaden an Geländer, Gebäudewand und Fahrzeug beläuft sich ersten Schätzungen der Polizei zufolge auf mindestens 10.000 Euro.

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Publiziert in Feuerwehr

BAD WILDUNGEN. Ein betrunkener Autofahrer ist am frühen Samstagmorgen nach einem Unfall zunächst mit dem beschädigten Auto und wenig später zu Fuß geflüchtet. Die Polizei traf den 27-Jährigen wenig später in der Wohnung seiner Eltern an und nahm ihn mit zur Dienststelle - dort musste er seinen Führerschein und eine Blutprobe abgeben.

Der aus Bad Wildungen stammende und in Kassel wohnende Mann wollte am Samstagmorgen gegen 6 Uhr mit seinem Audi A3 aus der Straße Am Wolfhagen nach rechts in die Schlachthofstraße abbiegen, kriegte aber im wahrsten Sinne die Kurve nicht: An der gegenüberliegenden Einmündung zum Schwälmer Weg rammte er einen Grundstückszaun und eine Mauer. Dabei wurden Jägerzaun und Mauer, aber auch der Wagen erheblich beschädigt. Das hielt den 27-Jährigen nicht davon ab, zurückzusetzen und anschließend in Richtung Bahnhof zu verduften.

Weil das linke Vorderrad aber am Fahrzeug schleifte und sich der A3 offenbar nicht mehr richtig steuern ließ, stellte der betrunkene Fahrer seinen Audi in der Bubenhäuser Straße ab und flüchtete zu Fuß. Die informierte Polizei ermittelte über das Kennzeichen jedoch schnell den Halter - und fand über eine entsprechende Abfrage im Polizei-Computer heraus, dass die Eltern des Mannes in Bad Wildungen leben. In deren Wohnung trafen die Ermittler den Flüchtigen gegen 6.45 Uhr an. Der Rest war für die Ordnungshüter Routine. Gegen den 27-Jährigen erging Strafanzeige wegen Fahrens unter Alkoholeinfluss und Unfallflucht. Auf seinen Führerschein wird der junge Mann wohl eine Weile verzichten müssen. Schaden an Auto, Zaun und Mauer: Rund 4000 bis 5000 Euro.

Publiziert in Polizei

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