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Dienstag, 16 März 2021 19:23

Lkw fährt Baum in Berndorf um

TWISTETAL. Mit einem Renault ist am frühen Dienstagmorgen ein 43-jähriger Mann aus der Ukraine im Twistetaler Ortsteil Berndorf verunfallt - nach Angaben der Polizei konnte die Unfallursache bislang nicht eindeutig geklärt werden.

Gegen 3.20 Uhr steuerte der Fahrer seinen 3,5 Tonner von Korbach kommend auf der Bundesstraße 252 in Richtung Berndorf. In der Ortsdurchfahrt, etwa 50 Meter vor der Blitzersäule, war der Fahrer mit seinem Transporter nach rechts von der Fahrbahn abgekommen, über den Bordstein gefahren und hatte einen Straßenbaum "abrasiert". Pflichtbewusst rief der Ukrainer die Polizei an und schilderte den Unfallhergang. Eine Streife aus Korbach rückte an und protokollierte den Schaden.

Nach Schätzung der Beamten hat der Renault einen Sachschaden von 4000 Euro davongetragen, der Sachschaden am Baum wird mit 1000 Euro bewertet.

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Publiziert in Polizei

KASSEL. Die Polizei hat am Mittwochmorgen in Kassel ein internationales Schleusernetzwerk zerschlagen. Die Schleuser sollen über Monate hinweg bis zu 300 Personen aus Osteuropa illegal nach Deutschland eingeschleust haben, teilen Bundespolizei und Staatsanwaltschaft Kassel in einer gemeinsamen Presseerklärung mit. Einer der Drahtzieher der Schleuserbande soll ein 28 Jahre alter Mann aus Kassel sein: Er wurde am Morgen mit Haftbefehl festgenommen.

Laut Mitteilung von Bundespolizei und Staatsanwaltschaft wurden am Mittwochmorgen im Raum Kassel insgesamt sechs Wohnungen durchsucht: Dabei wurde neben drei gefälschten litauischen Ausweisen und sieben vermutlich betrügerisch erlangten Kreditkarten von der Polizei noch  weiteres Beweismaterial sichergestellt. Die Ermittlungen richten sich gegen insgesamt 21 Männer aus dem überwiegend osteuropäischen Raum.

Wie Bundespolizei und Staatsanwaltschaft weiter berichten, waren Ermittler der Bundespolizei bereits im September vergangenen Jahres auf eine in Kassel ansässige Handwerksfirma gestoßen: Die warb Staatsangehörige aus der Ukraine und Moldawien über das Internet an, um sie unerlaubt in Deutschland zu beschäftigen. Schon nach den ersten Ermittlungen konkretisierte sich der Verdacht der gewerbs- und bandenmäßigen Einschleusung von Ausländern sowie von Urkundenfälschungen.

Nach Angaben der Behörden reisten die Ukrainer und Moldawier mit polnischen Visa nach Deutschland ein - diese Visa waren unter falschen Angaben erschlichen worden. In Deutschland wurden die Osteuropäer dann mit gefälschten Mietverträgen und Gewerbeanmeldungen ausgestattet - ihr unerlaubter Aufenthalt in der Bundesrepublik sollte durch eine Scheinlegalität verschleiert werden. Jetzt setzte die Polizei diesen Machenschaften ein Ende.

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Publiziert in KS Polizei

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