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TRENDELBURG. Bei einem Flugunfall mit einer einmotorigen Cessna F 172 H auf dem Flugplatz Hölleberg sind der 50 Jahre alte Pilot aus Borgentreich, ein gleichaltriger Mann und dessen zwölf und vier Jahre alten Kinder verletzt worden.

Während die Verletzungen des Piloten keine weitere ärztliche Behandlung erforderlich machten, musste der 50-jährige Passagier aus Herford mit Prellungen ambulant im Kreiskrankenhaus Höxter behandelt werden. Ebenfalls mit Prellungen, Platzwunden und Hautabschürfungen wurden seine beiden Kinder, ein zwölfjähriges Mädchen und ein vierjähriger Junge, allerdings zunächst stationär zur Weiterbehandlung im Krankenhaus aufgenommen.

Der Pilot war den Ermittlungen der Beamten der Polizeistation Hofgeismar zufolge mit seinen drei Passagieren am Freitag um 19.45 Uhr vom Flugplatz Hölleberg zu einem Rundflug über das nahegelegene Beverungen gestartet. Nach einer Schleife über Beverungen und das Wesertal flog die Maschine in Höhe Herstelle eine 260-Grad-Kurve zurück zum Startplatz.

Während des Anflugs gegen 20.30 Uhr aus nordöstlicher Richtung bemerkte der erfahrene Pilot plötzlich einen abrupten Leistungsverlust des Motors. Etwa 500 Meter vor der Landezone setzte der Motor dann ganz aus und ließ sich auch nicht mehr starten. Der 50-Jährige konnte die Maschine im Gleitflug gerade noch über einen Steilhang vor der östlichen Landezone des Platzes ziehen, streifte dabei mehrere Bäume und Büsche und setzte dann mit einer geschätzten Geschwindigkeit von 40 Knoten hart auf dem stark ansteigenden Gelände auf.

Beim Aufprall wurden alle vier Insassen verletzt. An der Maschine entstand wirtschaftlicher Totalschaden, der mit rund 18.000 Euro angegeben wurde. Die weiteren Ermittlungen werden vom K 11 der Kasseler Kripo übernommen. Außerdem wurde noch am Freitagabend die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchungen in Braunschweig informiert und zur Ermittlung der Unfallursache eingeschaltet, erklärte Polizeisprecher Wolfgang Jungnitsch am Sonntag.

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Publiziert in KS Polizei
Montag, 22 April 2013 14:05

Nachbarschaftsstreit endet blutig

GOTTSBÜREN. Ein seit längerer Zeit schwelender Nachbarschaftsstreit ist eskaliert: Dabei verletzte ein 65-Jähriger seinen 50 Jahre alten Nachbarn mit einem Messer an Hals und Kopf. Er wurde mit dem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen.

Zur Eskalation des Nachbarschaftsstreits kam es am Sonntagabend gegen 19 Uhr auf der Mühlenstraße im Trendelburger Ortsteil Gottsbüren. Unter dringendem Tatverdacht wurde der 65 Jahre alter Nachbar des Verletzten noch am Tatort von der Polizei vorläufig festgenommen. Er wurde zwischenzeitlich wieder auf freien Fuß gesetzt. Gegen ihn ermittelt jetzt das K 11 wegen Verdachts der gefährlichen Körperverletzung. Nach den bisherigen Ermittlungen der Polizei befuhr ein in Gottsbüren lebendes Ehepaar zum Zeitpunkt des Vorfalls wenige Minuten vor 19 Uhr am Sonntagabend mit seinem Auto die Mühlenstraße in dem Trendelburger Stadtteil. Am Steuer saß die 50 Jahre alte Ehefrau des späteren Verletzten, während dieser auf dem Beifahrersitz saß.

Ehepaare sollen seit Jahren miteinander im Streit liegen
Auf der Mühlenstraße begegneten sie dem 65 Jahre alten Nachbarn, der gerade seinen Hund ausführte. Die beiden 50-Jährigen einerseits sowie der 65-Jährige und dessen Ehefrau andererseits sollen den bisherigen Erkenntnissen zufolge seit Jahren miteinander im Streit liegen. Beim Passieren des Fußgängers soll dieser dem Ehepaar im Auto in beleidigender Form den Mittelfinger ausgestreckt haben. Daraufhin wendete die Frau den Wagen und fuhr mit halb geöffneter Seitenscheibe zu dem 65-Jährigen zurück und wollte ihn zur Rede stellen.

Dieser habe dann aber sofort mit beiden Händen ins Fahrzeug gegriffen, die Fahrerin am Kragen gepackt und geschüttelt. Daraufhin, so das Ehepaar gegenüber der Polizei, sei der 50-jährige Ehemann aus ausgestiegen und um das Auto herumgegangen, um seiner Frau zu Hilfe zu eilen. Beide Männer hätten daraufhin an der Fahrerseite miteinander gekämpft. Im Verlaufe dieser Auseinandersetzung soll der 65-Jährige dann ein Klappmesser gezogen und mehrfach auf den 50-Jährigen eingestochen haben.

Rettungshubschrauber im Einsatz
Ein 39-Jähriger Anwohner, der wohl durch Schreie auf die Situation aufmerksam wurde, brachte die Kontrahenten auseinander. Der verletzte 50-Jährige wurde von einem Notarzt und dem Rettungsteam erstversorgt und anschließend mit dem Rettungshubschrauber zur stationären Weiterbehandlung in das Rote-Kreuz-Krankenhaus nach Kassel geflogen.

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Publiziert in KS Polizei
Montag, 17 Dezember 2012 17:14

Brand in ehemaligem Gasthof: Einsturzgefahr

TRENDELBURG. Nach dem Brand eines ehemaligen Gasthofs im Ortszentrum des Trendelburger Stadtteils Eberschütz am Sonntagmittag gibt es noch keine gesicherten Erkenntnisse zur möglichen Brandursache. Es besteht Einsturzgefahr.

Eine Nachbarin des seit rund 15 Jahren leer stehenden Gebäudes hatte am Sonntag um 12.25 Uhr das Feuer im Innern des Gebäudes bemerkt und die Feuerwehr alarmiert. Diese löschte den Brand und verhinderte ein Übergreifen des Feuers auf benachbarte Gebäude. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei Hofgeismar und des am Brandort eingesetzten Kriminaldauerdienstes aus Kassel brach das Feuer im Thekenbereich des ehemaligen Schankraums aus und griff auf den Holzfußboden, das Gebälk und die Türen über.

Da das Gebäude nach dem Brand einsturzgefährdet ist, konnten weitere Untersuchungen zur Feststellung der möglichen Brandursache noch nicht vorgenommen werden. Der Sachschaden an dem nach unbestätigten Angaben rund 150 Jahre alten und denkmalgeschützten Gebäude ist laut Polizeisprecher Wolfgang Jungnitsch schwer zu beziffern, zumal das Objekt zuletzt auch für eine Summe von nur einem Euro keinen Interessenten gefunden haben soll. Die polizeilichen Ermittlungen dauern an.

Publiziert in KS Polizei
Dienstag, 17 April 2007 21:53

Unfall: Kradfahrer und Sozia tot

MASSENHAUSEN. Beim Zusammenstoß eines Motorrads mit einem Pkw ist der Kradfahrer getötet worden. Die Sozia starb im Klinikum.

Der 48 Jahre alte Suzuki-Fahrer aus Trendelburg (Landkreis Kassel) und seine zwei Jahre jüngere Sozia aus Dransfeld (Kreis Göttingen) waren nach Informationen der Polizei am Dienstagabend gegen 19.40 Uhr mit dem Motorrad auf der Landesstraße 3078 unterwegs vom Diemelsee in Richtung Bad Arolsen.

In der Gegenrichtung fuhr zu dieser Zeit ein 45-jähriger Mann aus der Großgemeinde Twistetal. Der Mercedesfahrer wollte an der Einmündung zur Kreisstraße 80 nach Frederinghausen/Gembeck nach links abbiegen. Vermutlich wegen tief stehender Sonne übersah der 45-Jährige das entgegenkommende Motorrad und setzte zum Abbiegen an.

Der 48 Jahre alte Motorradfahrer hatte keine Chance: Die Suzuki prallte mit voller Wucht in die Beifahrerseite des Autos. Der Mann wurde durch den Aufprall von der Maschine heruntergeworfen und geriet unter den Mercedes, der herumgeschleudert war. Für den 48-Jährigen kam jede Hilfe zu spät. Um das Leben der schwerst verletzten Sozia bemühten sich Rettungsassistenten aus Adorf und Bad Arolsen, der Bad Arolser Notarzt, der Leitende Notarzt Dr. Ecke Tammen sowie die Besatzung des Kasseler Rettungshubschraubers Christoph 7. Vergeblich: Die Frau wurde in eine Klinik geflogen, wo sie laut Polizei gegen Mitternacht verstarb. Der Mercedesfahrer kam mit leichten Verletzungen davon, die ambulant im Bad Arolser Krankenhaus behandelt wurden.

Um die Leiche des Motorradfahrers, die unter dem Heck des Mercedes eingeklemmt war, zu bergen, hoben Feuerwehrleute aus Bad Arolsen und Massenhausen den Wagen mit speziellen Hebekissen an. Die insgesamt rund 25 Brandschützer leuchteten bei einsetzender Dunkelheit die Unfallstelle aus, streuten ausgelaufene Betriebsstoffe ab und reinigten die Fahrbahn.

Die Ermittlungen der Bad Arolser Polizei zur Unfallursache dauern an. Die Beamten forderte einen Sachverständigen an, der die näheren Umstände der folgenschweren Kollision klären soll. Die Landesstraße blieb bis gegen 22.20 Uhr voll gesperrt, Feuerwehrleute leiteten den Verkehr um. Die Polizei gibt den Sachschaden mit rund 10.000 Euro an.

Publiziert in Retter
Freitag, 05 August 2011 16:04

Rentner handeln mit Potenzpillen: Zugriff

KORBACH/TRENDELBURG. Die Kripo hat einem Rentnerpaar das Handwerk gelegt, das in sehr großem Stil mit verbotenen Medikamenten handelte. Bei der Polizeiaktion stellten die Korbacher Ermittler verbotene Präparate zum Muskelaufbau sowie Potenzmittel mit einem Marktwert von insgesamt rund 220.000 Euro sicher - die Substanzen sind in Deutschland und weiteren Ländern überhaupt nicht für den Handel zugelassen, weil laut Kripo bei Tests während der Entwicklung sogar Menschen starben. Die Sicherstellung der Arzneimittel in einem angemieteten Einfamilienhaus in Trendelburg durch die Korbacher Kripo ist deren Angaben zufolge der größte Fund solcher Substanzen in diesem Jahr in Hessen. Ungewöhnlich ist auch das Alter der Tatverdächtigen: Es handelt sich um ein Rentnerpaar - ein 71 Jahre alter Mann und seine 64-jährige Lebensgefährtin.

Das Paar hatte über einen längeren Zeitraum - offenbar im Auftrag noch unbekannter Hintermänner - von Trendelburg aus einen schwunghaften Handel mit anabolen Steroiden und Potenzmitteln betrieben. Die Bestellung erfolgte über einschlägige Internetseiten, wie es am Freitag bei der Kripo in Korbach hieß. Um die zahlreichen Bestellung privater Kunden - am Tag vor dem Polizeizugriff Anfang Juli waren es 40 Pakete - ohne Aufsehen zu verschicken, fuhren die Rentner zu zahlreichen verschiedenen Paketshops unterschiedlicher Anbieter im Umkreis von mehr als 100 Kilometern. Die Empfänger leben unter anderem in Dänemark, Österreich und Frankreich.

Auf die Spur der beiden Rentner hatte bereits 2009 die Mitarbeiterin eines Paketshops in Bad Arolsen die Polizei gebracht: Ein von der 64-jährigen Tatverdächtigen in der Residenzstadt aufgegebenes Paket konnte nicht zugestellt werden, die Absenderadresse stellte sich als erfunden heraus. Die Paketshop-Mitarbeiterin bat die Polizei um Rat. In Absprache mit der Staatsanwaltschaft öffneten die Ermittler auf der Suche nach einem Hinweis auf den Absender das Paket - und entdeckten die verbotenen Substanzen. Weil jegliche Hinweise, Beipackzettel oder Rechnungen fehlten, stellte die eingeschaltete Kripo die Ermittlungen zunächst wieder ein.

Entscheidender Tipp aus Arolser Paketshop
Erst nach zwei Jahren kam die 64-Jährige erneut in den Paketshop in Arolsen und lieferte ein Paket mit einem markanten Adressaufkleber ab. Als wenig später der 71-Jährige ein Päckchen mit dem gleichen Adressaufkleber abgab, stellte die aufmerksame Mitarbeiterin nicht nur einen Zusammenhang her. Sie lieferte der Kripo auch den entscheidenden Hinweis auf das Paar: Der Mann hatte direkt vor dem Shop geparkt, die Bedienstete notierte das Kennzeichen. "Dass der Wagen auf einen 71-Jährigen zugelassen ist, verwunderte uns zunächst", sagte einer der Ermittler am Freitag bei einer Pressekonferenz in der Polizeidirektion. Weitere Ermittlungen hätten schließlich zu dem Zugriff Anfang Juli in Trendelburg geführt. "Das gehört zwar nicht mehr zu unserem Bereich, die Staatsanwaltschaft hatte uns aber gebeten, wegen der ersten Ermittlungen das Verfahren weiter zu führen", erklärte die Leiterin des K30 bei der Korbacher Kripo, Susanne Gumpricht.

"So etwas noch nicht erlebt"
Als die Kripo mit zahlreichen Kräften und mehreren Fahrzeuge bei dem Rentnerpaar aufschlug, seien die Verdächtigen zunächst sehr sicher gewesen, dass "Sie bei uns nicht glücklich werden", wie Gumpricht am Freitag den 71-Jährigen zitierte. Als Ermittler im Keller des Einfamilienhauses allerdings ein riesiges Lager mit den Substanzen, Verpackungsmaterial und Quittungen bereits verschickter Pakete fanden, ließ sich nichts mehr leugnen. "Die Frau hat so stark gezittert, sie wäre fast umgefallen. So etwas habe ich noch nicht erlebt", sagte einer der Beamten.

Um die sichergestellten Medikamente abzutransportieren, benötigten die Polizisten mehrere Fahrzeuge. Es handelte sich um anabole Steroide in Form von Pulver, Pillen oder in flüssiger Form in Ampullen. Die unerlaubten Potenzmittel lagerten körbeweise in Form von Tabletten, Pillen oder ebenfalls als flüssiges Präparat in dem Keller. Das Paar verweigerte die Aussage und schweigt auch mehr als vier Wochen nach dem Zugriff noch. Um an die Hintermänner zu gelangen, stellte die Kripo unter anderem auch die Computer und weitere Unterlagen sicher. Wegen des Alters der beiden Verdächtigen erging kein Haftbefehl. Das Paar ist laut Polizei zuvor nie strafrechtlich in Erscheinung getreten. Ob die beiden 64- und 71-Jährigen mit einer Haftstrafe rechnen müssen oder mit einer Strafe zur Bewährung davonkommen, vermochte die Polizei am Freitag nicht abzuschätzen. Die Hintermänner, sollten sie denn ermittelt werden, würden aber vermutlich zu Haftstrafen verurteilt. Dass die Rentner nicht auf eigene Rechnung handelten, sondern allenfalls Erfüllungsgehilfe waren, ist für die Kripo klar: Die Lebensumstände ließen keine Rückschluss auf ein großes Einkommen zu. Vermutlich hätten die beiden ihre Rente aufgebessert und pro Paket ein kleines Entgelt bekommen.

Hintermänner "haben ein richtiges Problem"
Auch wenn die Rentner möglicherweise nicht gewusst haben, was genau sie da in den Paketen verschicken, so laufen nun weitere Ermittlungen gegen sie wegen gewerbsmäßigen Handels mit verschreibungspflichtigen Medikamenten, wegen illegaler Einfuhr von Arzneimitteln aus dem Ausland sowie wegen Verstoßes gegen die Abgabenordnung. Dass die Hintermänner durch Veröffentlichung des Falles am Freitag nun gewarnt seien, stört bei der Kripo niemanden: "Die haben nun ein richtiges Problem", sagte die K30-Leiterin. "Bei den weiteren Ermittlungen stört uns niemand". Ein Geständnis der Verdächtigen aus Trendelburg würde die Arbeit der Kripo allerdings erheblich erleichtern.

Publiziert in Polizei
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