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BAD AROLSEN. Bei einem spektakulären Unfall hat ein Auto eine Schneise der Verwüstung gezogen. Ein Insasse wurde verletzt.

Deutlich überhöhtes Tempo ist nach Angaben der Bad Arolser Polizei die Ursache für den Unfall, der sich am frühen Sonntagmorgen gegen 2.45 Uhr ereignete. Wie eine Beamtin am Morgen gegenüber 112-magazin.de berichtete, befuhr der 25 Jahre alte Fahrer aus Warburg den Birkenweg vom Rathaus her kommend in Richtung Thielebachstraße. Am ehemaligen Haupttor der einstigen belgischen Kaserne kam er zunächst nach rechts von der Fahrbahn ab und touchierte den Bordstein.

Dadurch geriet der Mercedes E 320 nach links, überfuhr den Bürgersteig und eine Grundstückseinfassung aus Stein, riss sich dabei die Ölwanne auf, walzte einen Holzzaun und mehrere Büsche platt, raste auf die Pizzeria zu, rammte einen davor geparkten VW Golf und stürzte schließlich eine etwa 1,50 Meter hohe Mauer zur Lindenstraße hinunter. Mit dem Heck auf dem Grundstück der Pizzeria und mit der "Schnauze" auf der darunter liegenden Straße blieb der Benz schließlich mit wirtschaftlichem Totalschaden stehen. Der Gsamtschaden beträgt den Angaben zufolge mindestens 8000 Euro.

Ein 36 Jahre alter Mitfahrer aus Bad Arolsen zog sich bei dem Unfall leichte Verletzungen zu. Zwei weitere Insassen, 24 und 27 Jahre alte Männer aus Hamburg, blieben ebenso wie der Fahrer unverletzt. Alkohol war laut Polizei nicht im Spiel. Wohin das schnelle Quartett in der Nacht zu Sonntag unterwegs war, stand am Morgen zunächst nicht fest.

Die Polizei ließ über die Leitstelle die Feuerwehr alarmieren, die gegen 3 Uhr mit 15 Einsatzkräften und vier Fahrzeugen zum Birkenweg ausrückte. Unter Einsatzleitung von Wehrführer Gordon Kalhöfer und dem stellvertretenden Stadtbrandinspektor Michael Seebold sicherten die Brandschützer die Unfallstelle ab und leuchteten sie aus, streuten ausgelaufenes Öl und Benzin ab, nahmen das Bindemittel zur Entsorgung wieder auf, klemmten die Fahrzeugbatterie ab und stellten nicht zuletzt den Brandschutz sicher - der Benz hatte neben der Ölwanne nämlich auch den Benzintank aufgerissen. Der Daimler wurde schließlich mit einem Kran geborgen.

Publiziert in Polizei
Dienstag, 26 Oktober 2010 11:35

Verunglückter Großtanker geborgen / VIDEO

FLECHTDORF. Der am Morgen auf einer Einsatzfahrt verunglückte Großtanker ist mit einem Kran geborgen worden - Totalschaden.

Zwei Einsatzkräfte der Korbacher Feuerwehr waren mit dem Großtanklöschfahrzeug (TLF 24/50) kurz vor der Einsatzstelle ausgangs einer scharfen kurve von der Zufahrt zur Mülldeponie abgekommen und ein etwa acht Meter tiefe Böschung hinabgestürzt. Der 22 Jahre alte Fahrer und der 34-jährige Beifahrer hätten glücklicherweise nur leichte Verletzungen erlitten, sagte der Korbacher Stadtbrandinspektor Friedhelm Schmidt gegenüber 112-magazin.de.

"Da gibt es kein Halten mehr"
Korbachs höchster Brandschützer erklärte weiter, dass das Fahrzeug durch seine Bauart und den 5000 Liter fassenden Löschwassertank eine Kopflastigkeit aufweise - obwohl die Kameraden nur mit etwas mehr als Schrittgeschwindigkeit durch die scharfe Kurve gefahren seien, hätte der Fahrer die Kontrolle verloren. "Da gibt es kein Halten mehr", sagte Schmidt angesichts des hohen Fahrzeuggewichtes und des in Bewegung geratenen Wassers. Möglicherweise sei auch die Fahrbahn etwas rutschig gewesen.

Nach Tagesanbruch begann die Bergung des auf der Seite liegenden Großtankers. Dabei befestigten Mitarbeiter eines Kranunternehmens spezielle Hebegurte an den Achsen, hoben das Fahrzeug an und legten es neben einer Halle für Bioabfälle zunächst auf die Seite. "Hätten wir den Tanker bei der Bergung oben auf die Zufahrt zur Deponie gelegt, so hätten zahlreiche Müllfahrzeuge längere Zeit warten müssen", erklärte Schmidt.

Um den Tanker zum Abschleppen zum Korbacher Feuerwehrstützpunkt vorzubereiten, montierten Brandschützer und Mitarbeiter der Bergungsfirma unter anderem die Kardanwelle des Lkw ab und ließen die 5000 Liter Löschwasser ab - die waren trotz des schweren Unfalls nämlich im Tank geblieben.

Anschließend stellte der Kranführer den Großtanker wieder auf die "Füße" - dabei wurde das Ausmaß des Schadens erst richtig sichtbar: Die gesamte Beifahrerseite und insbesondere die Fahrerkabine waren völlig beschädigt. Er gehe "davon aus, dass wir hier einen Totalschaden haben", sagte der Stadtbrandinspektor. Das TLF 24/50 war 1998 in Dienst gestellt worden. Der damalige Korbacher Bürgermeister Wolfgang F. Bonhage hatte das umgerechnet 300.000 Euro teure Fahrzeug noch am alten Feuerwehrstützpunkt im Katthagen übergeben.

Korbacher Drehleiter verunglückte 1990
Der Unfall vom frühen Dienstagmorgen ist für die Korbacher Wehr nicht der erste Vorfall dieser Art: Im Sommer 1990 kippte das alte Drehleiterfahrzeug bei der Anfahrt zu einem Brand in einer Kurve in Lengefeld auf die Seite - es entstand ebenfalls Totalschaden.

Publiziert in Retter
Montag, 05 September 2011 10:48

Ungebremst gegen Ampelmast geprallt

SIEGEN. Ein Pkw-Fahrer aus dem Kreis Altenkirchen wurde am Montagmorgen gegen kurz nach 9 Uhr bei einem Verkehrsunfall auf der Freudenberger Straße schwer verletzt.

Wie Augenzeugen gegenüber der Polizei berichteten, fuhr der Mann mit seinem VW Polo aus Richtung Seelbach kommend in massiven Schlangenlinien. Als er dann durch den Wellersbergtunnel gefahren war, verlor er völlig die Kontrolle über sein Auto, überfuhr mehrere Verkehrszeichen und prallte schließlich ungebremst gegen einen Ampelmasten.

Durch den Aufprall wurde er so schwer verletzt, dass es den Augenzeugen und weiteren Ersthelfern nicht gelang, ihn aus seinem Fahrzeug zu befreien. Der Rettungsdienst konnte den Autofahrer dann mit Unterstützung der Feuerwehr befreien und fachmännisch versorgen.

Die Polizei schließt ein gesundheitliches Problem des Fahrers als Unfallursache nicht aus. An dem Unfallfahrzeug entstand Totalschaden, es musste abgeschleppt werden. Bei dem Unfall wurden zwei weitere Autos durch umherfliegende Verkehrszeichen in Mitleidenschaft gezogen. Angaben über die Gesamtschadenshöhe lagen zunächst nicht vor.

Publiziert in SI Retter
Seite 20 von 20

Neustes 112-Video

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