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NIEDENSTEIN/FRITZLAR. Unfassbar grausam: ein Unbekannter Täter hat einem Alpaka-Baby die Ohren abgeschnitten und anschließend das Weite gesucht. Die Tat muss sich am 11. Juli zwischen 8 Uhr und 16.15 Uhr ereignet haben, wie die Polizei in einer Pressemeldung mitteilt.

Am Donnerstag hat ein unbekannter Täter auf einer Weide an der Straße "Am Frießelsbach" die Ohrspitzen eines Alpaka-Babys abgeschnitten. Der Täter hat sich auf ein umschlossenes Garten- und Weidegrundstück begeben, auf dem sich mehrere Alpakas befanden. Darunter auch ein 16 Stunden altes Alpaka-Baby. Dem Alpaka-Besitzer ist dadurch ein Schaden in Höhe von 1000 Euro entstanden, da er nun das Tier nicht mehr verkaufen kann. Die Wunden wurden durch einen Tierarzt behandelt.

Parallel zu dem Alpaka-Vorfall stand seit gestern Nachmittag auch ein Hund auf der Vermisstenliste. Dieser befand sich zusammen mit einem weiteren Hütehund und den Alpakas auf dem komplett eingezäunten Gartengrundstück. Der zunächst vermisste Hund, ein 11 Jahre alter Bobtail, ist aber gestern schon gegen 16.30 Uhr einer Mitarbeiterin eines in der Nähe befindlichen Reiseunternehmens zugelaufen, die ihn zum Tierheim nach Beuern gebracht hatte.

Wie der Hund aus dem umzäunten Grundstück kommen konnte, ist für den Besitzer völlig unklar - der Hund sei noch nie weggelaufen. Der Hundebesitzer ist jedenfalls froh, dass er seine "Lisa"  unversehrt abholen konnte. Ob das kurze, rätselhafte Verschwinden des Hundes etwas mit der vorgenannten Tierquälerei und Sachbeschädigung zu tun hat, wird nun die Fritzlarer Polizei ermitteln.

Hinweise nimmt die Polizeistation Fritzlar unter der Telefonnummer 05622/99660 entgegen. (112-magazin)

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Publiziert in Polizei

BAD AROLSEN. In der Nacht vom 13. auf den 14. November hatten die Beamten der Polizeistation Bad Arolsen viel zu tun: Zum einen  wurde ein Twiststaler mit seinem Golf auf der B 252 mit 165 km/h gemessen, ein Tiertransporter wurde überprüft, sowie ein Schwerlasttransporter an der Weiterfahrt gehindert. Auch ein LKW über 3,5 Tonnen wurde angehalten, der Fahrer hatte das Nachtfahrverbot ignoriert.

Teures Konzert

In nur drei Stunden reihten sich Ordnungwidrigkeit an Ordnungswidrigkeit im Bereich der Bundesstraße 252 zwischen Twistetal und Diemelstadt. Ein Golffahrer mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit unterwegs, wurde um Mitternacht in Höhe von Mengeringhausen mit 165 km/h gelasert, als er von einem Konzert kommend auf dem Heimweg zu einem Twistetaler Ortsteil war. An der Messstelle sind maximal 100 Stundenkilometer erlaubt. Somit war der Fahrer 65 km/h zu schnell unterwegs; ihn erwartet nun ein Fahrverbot von zwei Monaten, 2 Punkte in Flensburg und eine Geldstrafe von 440 Euro.

Tiertransport überprüft

Ein Herz für Tiere zeigten die Beamten auf dem Gelände des SVG-Hofes in Diemelstadt. Bei der Überprüfung eines Tiertransporters stellten sie Unregelmäßigkeiten fest. Nach näherer Betrachtung wurde bemängelt, dass die 32 Rinder in einem Doppelstockanhänger über ein zu geringes Platzangebot verfügten. Schnell stellte sich heraus, dass die Beamten den Fahrer bereits vor einem Jahr überprüft und ebenfalls erhebliche Mängel festgestellt hatten. Nun muss der Fahrer sowie der Spediteur mit einer saftigen Geldbuße rechnen. Eine Anzeige wegen Nichteinhalten der Tiertransportverordnung wurde zur weiteren Bearbeitung an das Veterinäramt weitergeleitet. Der Tiertransporter hatte auf dem Weg nach Würzburg auf dem Autohof Rast gemacht.

Schwerlasttransport und Nachtfahrverbot

Des Weiteren wurde ein Schwerlasttransporter angehalten und auf ein fehlendes Begleit- und Sicherungsfahrzeug hingewiesen. Etwa gegen 3 Uhr am Mittwochmorgen stoppten die Beamten noch einen Lkw, der das Nachtfahrverbot auf der Bundesstraße 252 ignoriert hatte. Die Weiterfahrt wurde für einige Stunden untersagt und eine Anzeige gefertigt. (112-magazin)

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Publiziert in Polizei

BAD AROLSEN/MASSENHAUSEN. Eine mehrstündige Rettungsaktion führten die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Massenhausen am Sonntagabend durch. Wie Wehrführer und Einsatzleiter Michel Brühne mitteilte, steckte eine Katze in der Kanalisation fest und konnte sich aus eigener Kraft nicht mehr befreien. Zusätzliche Hilfe kam von einem Kanalreinigungsunternehmen aus Korbach und der Stiftung für Tierschutz KaNaum.

Eine Gruppe junger Männer, die in ihrer Freizeit in einer Scheune an der Nordstraße an Autos bastelten, hatte gegen 19.30 Uhr Katzengejammer gehört und war dem klagenden Geschrei nachgegangen. Wie sich herausstellte, handelte es sich um eine Katze, die im Kanalsystem eingeschlossen war. Die Gruppe hob zwei Kanaldeckel hoch und versuchte das scheue Tier mit Katzenfutter und gutem Zureden zurück an die Oberfläche zu locken, dieses Vorhaben scheiterte jedoch an der mangelhaften Kooperationsbereitschaft des Tieres. Daraufhin wurde um 19.40 Uhr die Feuerwehr über die Leitstelle alarmiert. Bei Eintreffen der Wehr wurde versucht mit einem schwachen Wasserstrahl die Katze in einen Fangkorb zu bewegen. Leider führte auch dieser Plan nicht zum gewünschten Erfolg. Inzwischen war auch Sven Eichweber von der Feuerwehr Bad Arolsen (SBI 3)  eingetroffen, um sich ein Bild von der Lage zu verschaffen.

Als letzte Rettung kam ein Kanalreinigungsunternehmen aus Korbach in Betracht, dass sich mit einem Betriebsfahrzeug und einer Kanalinspektionskamera an die Einsatzstelle begab um die Kameraden der Feuerwehr zu unterstützen. Mit dieser Kamera konnte die Position des Tieres lokalisiert werden. Wahrscheinlich war der Katze das "technische Auge" zu unheimlich - sie sprang über die Kamera hinweg und landete um 22.45 Uhr am Ausgang des Kanalrohres in einem Fangnetz.

Helfer der Arche KaNaum aus dem Bad Arolser Stadtteil Mengeringhausen nahmen die Katze in Empfang und reinigten das Tier auf der Station von Schmutz und Fäkalien. 

Auf welchem Weg das Tier überhaupt in die Kanalisation geraten konnte, ist weiterhin unklar. Insgesamt waren 15 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Massenhausen an der Rettung beteiligt. (112-magazin)

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Publiziert in Feuerwehr
Donnerstag, 03 August 2017 12:35

A 44: Erneut Hund an Rastplatz ausgesetzt

MARSBERG. An einen Baum gebunden und sich selbst überlassen, haben unbekannte Täter eine junge Hündin auf einem Rastplatz an der Autobahn 44. Das ist nun schon der zweite Fall innerhalb weniger Wochen - erst kürzlich hatte ein Lkw-Fahrer bei Diemelstadt verhindern können, dass eine Familie auf der Urlaubsfahrt ihren Hund "entsorgen" konnte.

Nach Angaben der Tierschutzvorsitzenden  Elke Heinemann, hatte eine Frau aus Obermarsberg am 22. Juli gegen 18 Uhr die junge Hündin an einem Baum angebunden gefunden, als sie sich auf einem Rastplatz an der A 44, die Beine vertreten wollte. Aus einem nahegelegenen Waldstück in Höhe der Wewelsburg hörte die Obermarsbergerin Klagen und Jaulen eines Hundes. Bei näherer Betrachtung stellte die Frau fest, dass ein Schäferhundwelpe an einem Baum gekettet worden war, neben sich etwas Futter in einer Tüte und ein Hundekorb aus Plastik. Das Fell des etwa 12 Wochen alten Hundewelpen war erheblich verschmutzt, der Allgemeinzustand eher schlecht.

Nach einem Anruf bei der Polizei, nahm die Frau das Tier mit nach Hause, versorgte die kleine Hündin und schaltete Elke Heinemann ein, die sofort einen Veterinär aus Paderborn informierte. Nach eingehender, tieräztlicher Untersuchung und einer Entwurmungskur wurde das Tier in eine Pflegefamilie gegeben, wo sich die neuen Eigentümer seitdem liebevoll um das kleine Wollknäuel kümmern.

Link: Urlauberfamilie will Hund aussetzen - Brummifahrer funkt dazwischen (16.07.2017)

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Publiziert in Polizei

FLECHTDORF. Nachdem im Juni 2015 ein Rehkitz bei Mäharbeiten einer landwirtschaftlich genutzten Wiese zwischen Flechtdorf und Adorf schwer verletzt wurde, hat die Staatsanwaltschaft Kassel das Verfahren gegen den Landwirt nun eingestellt.

Der Landwirt aus Flechtdorf wurde im Juni 2015 des Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz angeklagt, da der Verdacht bestand, dieser habe ein Kitz bei Mäharbeiten verletzt und sich anschließend nicht um das Tier gekümmert. Das Strafverfahren (Aktenzeichen 1616 Js 22518/15) wurde nun eingestellt, da der Angeklagte sämtliche Punkte der Klage bestritt und nicht eindeutig festgestellt werden konnte, wer die schweren Verletzungen des Tieres zu Verschulden hatte. Es kamen mehrere Personen in Frage, die für den Landwirt gelegentlich Arbeiten durchführen, wodurch der Tatverdacht gegen den Beklagten nicht hinreichend begründet werden konnte. Wer das Kitz mit dem Mähwerk so stark verletzt hatte, konnte von der Polizei nicht ermittelt werden.

112-magazin.de berichtete am 05.Juni 2015 über den Vorfall.

Link: Diemelsee: Rehkitz durch Mähwerk schwer verletzt.

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Publiziert in Polizei

ALTENLOTHEIM. Sabrina Seidl aus dem Frankenauer Ortsteil Altenlotheim hat beim Tierschutzpreis "Goldene Pfote" der Tierschutzorganisation TASSO e.V. den mit 3000 Euro dotierten ersten Preis gewonnen: Unter dem Motto "Mensch rettet Tier" wurde am Samstag ihre Rettungsaktionen ausgezeichnet, bei der die junge Frau ein Hundebaby vor dem sicheren Tod rettete (wir berichteten).

"Es war beängstigend, weil man da diesen kleinen Welpen fiepen gehört hat. Aber da denkt man gar nicht darüber nach, man reagiert einfach nur noch, man überlegt gar nicht mehr", erinnert sich Sabrina Seidl an den Tag der Rettung. Zum Preis selbst sagt sie: "Das ist natürlich ein schönes Beiwerk, aber ich werde das Geld auf jeden Fall gut anbringen. Es geht an das Tierheim Frankenberg, denn die haben mir auch sofort geholfen."

Rückblick: Als Sabrina Seidl am 12. Dezember 2014 mit ihrem Hund Henry am Fluss Lorfe bei Altenlotheim unterwegs ist, schlägt der Vierbeiner plötzlich an. Sabrina Seidl schaut sofort nach, was den Hund so aufregt. Direkt über dem Wasser hängt an einem Ast eine Plastiktüte. Die Altenlotheimerin überlegt nicht lange und nimmt die Tüte ab. Darin steckt ein etwa vier Monate alter, völlig verängstigter Hundewelpe. Sabrina Seidl bringt den kleinen Hund ins Warme und versorgt ihn mit Futter und Wasser. Leider kann der kleine Racker nicht bei Sabrina Seidl bleiben, und sie bringt ihn ins Tierheim nach Frankenberg, wo er liebevoll aufgepäppelt wird.

Warum jemand das Hundebaby einfach entsorgt hat, kann Sabrina Seidl überhaupt nicht verstehen: "Das ist einfach brutal, wie man das gemacht hat, und es gibt genug Möglichkeiten, um Tiere, wenn man sie bewusst nicht möchte, auch ohne so eine grausame Tat in gute Hände abzugeben." Zum Glück erholt er sich so schnell, dass er bald schon in ein neues Zuhause ziehen kann. Dank der Rettung durch Sabrina Seidl entging der niedliche Hundewelpe einem grausamen Tod durch Ertrinken.

Schirmherr Kaya Yanar
Zum achten Mal in Folge hat die Tierschutzorganisation TASSO e.V. ihren Tierschutzpreis Goldene Pfote verliehen. Unter dem Motto "Mensch rettet Tier" wurden aktuell Rettungsaktionen ausgezeichnet, bei denen mutige Helfer Tiere aus gefährlichen und ausweglosen Situationen retteten. Der Comedian Kaya Yanar hat die Schirmherrschaft übernommen. Die Gewinner wurden über eine reine Publikumsabstimmung auf der TASSO-Homepage ermittelt, eine externe Jury gab es nicht. Sabrina Seidl hat sich bereit erklärt, ihr Preisgeld von 3000 Euro für die Aufgaben des Tierheims Frankenberg zur Verfügung zu stellen.

"Mit unserem Tierschutzpreis möchten wir Menschen unsere Anerkennung entgegenbringen, die sich zum Wohl von Tieren eingesetzt und damit unseren Tierschutzgedanken erlebbar gemacht haben", beschreibt Philip McCreight, Leiter von TASSO, die Bedeutung der Goldenen Pfote. "Jeder der Nominierten, ob letztendlich Gewinner oder nicht, verdient unseren höchsten Respekt vor seiner Leistung."

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Publiziert in Retter

ALTENLOTHEIM. Sabrina Seidl aus dem Frankenauer Ortsteil Altenlotheim ist für den Tierschutzpreis "Goldene Pfote" der Tierschutzorganisation TASSO e.V. nominiert. Unter dem Motto "Mensch rettet Tier" werden Rettungsaktionen ausgezeichnet, bei denen mutige Helfer Tiere aus gefährlichen und ausweglosen Situationen gerettet haben. Die Altenlotheimerin rettete ein Hundebaby vor dem sicheren Tod.

Als Sabrina Seidl am 12. Dezember 2014 mit ihrem Hund Henry am Fluss Lorfe unterwegs ist, schlägt der Vierbeiner plötzlich an. Sabrina Seidl schaut sofort nach, was den Hund so aufregt. Direkt über dem Wasser hängt an einem Ast eine Plastiktüte. Die Altenlotheimerin überlegt nicht lange und macht die Tüte ab. Darin steckt ein etwa vier Monate alter, völlig verängstigter Hundewelpe. Sabrina Seidl bringt den kleinen Hund ins Warme und versorgt ihn mit Futter und Wasser.

Leider kann der kleine Racker nicht bei Familie Seidl bleiben, und die Lebensretterin bringt ihn ins Tierheim nach Frankenberg, wo er liebevoll aufgepäppelt wird. Warum jemand einen kleinen Welpen einfach entsorgt, kann Sabrina Seidl überhaupt nicht verstehen: "Das ist einfach brutal, wie man das gemacht hat, und es gibt genug Möglichkeiten, um Tiere, wenn man sie bewusst nicht möchte, auch ohne so eine grausame Tat in gute Hände abzugeben." Zum Glück erholt er sich so schnell, dass er bald schon in ein neues Zuhause ziehen kann. Dank der Rettung durch Sabrina Seidl entging der niedliche Hundewelpe einem grausamen Tod durch Ertrinken.

Ab sofort kann jeder auf der TASSO-Homepage an der Abstimmung teilnehmen und so zur Entscheidung beitragen. Die Preisträger ermittelt keine Jury, sie werden ausschließlich durch eine reine Publikumsabstimmung gewählt. Bis kurz vor der Verleihung am 10. Oktober um 16.45 Uhr können Tierfreunde über die TASSO-Homepage und auch die Gäste der Preisverleihung ihren persönlichen Favoriten wählen. Auf der Homepage werden auch die anderen Nominierten und ihre Rettungsaktionen vorgestellt.

Die ersten drei Plätze sind mit Geldpreisen von 3000, 1500 und 500 Euro dotiert. Die Preisgelder wurden vom Frankfurter Dryas Verlag (3. Platz) sowie der Virbac GmbH (2. Platz) aus Bad Oldesloe gestiftet. Den ersten Preis von 3000 Euro stellt ein tierliebes Ehepaar zur Verfügung. Alle Nominierten haben sich schon im Vorfeld bereit erklärt, ihre Preise einer gemeinnützigen Tierschutzorganisation zu spenden. 112-magazin.de wird über die Preisverleihung berichten.

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Publiziert in Retter
Mittwoch, 17 Oktober 2012 10:25

Tote Kaninchen in Kartons gefunden

RHODEN. Erschreckender Fund: Zwei tote, in Kartons versteckte Kaninchen wurden von einem aufmerksamen Spaziergänger entdeckt. Nun sucht der Tierschutzverein nach Hinweisen zu der Tat.

Wie der Arolser Tierschutzverein erst diese Woche mitteilte, war es am Samstag, 29. September, zu folgendem Vorfall gekommen: ein Familienvater machte den erschreckenden Fund - im Gestrüpp neben einem Feldweg an der Palettenfabrik in Rhoden hing ein Handtuch, unter dem ein im Gras verscharrter Schuhkarton lag. Mit dem Fuß öffnete der Mann den Karton und fand ein in Heu und Stroh gebettetes, totes Hauskaninchen (Foto: Tierschutzverein Bad Arolsen). Da der Mann seine Kinder dabei hatte, verließ er zunächst den Feldweg und kehrte am darauffolgenden Tag an die Fundstelle zurück. Als er sich weiter umsah, fand er nur wenige Meter von der Fundstelle entfernt einen weiteren verklebten Schuhkarton, den er vorsichtshalber nicht öffnete.

Eine Mitarbeiterin des inzwischen informierten Tierschutzvereins Bad Arolsen kam zur Fundstelle. Auch in dem zweiten Karton befand sich ein totes Kaninchen. Die Tierschützerin nahm die Kartons mit und brachte sie zur tierärztlichen Untersuchung. Beide Kaninchen waren noch relativ jung und wiesen keine größeren Verwesungsspuren auf, sodass sie noch nicht lange neben dem Feldweg gelegen haben können.

Ob die Tiere noch lebendig oder schon tot dort abgelegt wurden, bleibt offen. "Da jedoch beide Tiere in Heu und Stroh gebettet waren, ist naheliegend, dass sei nicht mehr lebten", sagte eine Mitarbeiterin des Tierschutzvereins. "Dennoch ist es alles andere als im Sinne des Tierschutzgedankens und darüber hinaus streng verboten seine Tiere auf diese Art zu entsorgen. Auch Haustierbeerdigungen unterliegen gesetzlichen Richtlinien, die man nicht einfach übergehen kann."

Deshalb ist der Tierschutzverein Bad Arolsen nun auf der Suche nach demjenigen, der die Tiere dort abgelegt hat. Reste eines Aufklebers auf dem Schuhkarton lassen die Vermutung zu, dass diese Person aus Diemelstadt oder der näheren Umgebung kommt.

Es handelt sich bei den Kaninchen um ein braun-weißes und ein weißes Hauskaninchen. Angaben zu diesen Tieren, sowie Hinweise zu Besitzern solcher Kaninchen erbittet der Tierschutzverein Bad Arolsen nun unter der Telefonnummer 05691/629945 oder per eMail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! - anonyme Hinweise sind auch möglich.

Publiziert in Polizei

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