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KORBACH. Der am Sonntag am Fallrohr der Curtze-Holzhalle eingeklemmten und von der Feuerwehr geretteten Dohle geht es dem Umständen entsprechend gut: Ein Tierarzt schiente den gebrochenen Unterschenkel des Vogels. Unterdessen dankte das Unternehmen allen an der Aktion Beteiligten mit Spenden.

Eine junge Dohle hatte sich - wie berichtet - am Sonntagnachmittag unter dem Dachüberstand der Halle Im alten Felde zwischen einem Regenfallrohr und einem Holzbalken verfangen. Beim Versuch, sich selbst zu befreien, brach sich der Vogel den Unterschenkel knapp über dem Sprunggelenk. Spaziergänger Björn Bacher entdeckte das Tier in Not und verständigte die Polizei. Diese ließ die Feuerwehr mit der Drehleiter alarmieren und benachrichtigte Tierarzt Dr. Martin Kolberg.

Der Korbacher Veterinär nahm das verletzte Tier nach der Befreiung per Drehleiter in seine Obhut. Noch am Sonntag schiente Kolberg den gebrochenen Unterschenkel provisorisch mit zwei ausgepolsterten Holzschienen und legte einen Verband zum Fixieren an. Man müsse nun einige Tage abwarten, ob die Verletzung heile oder das Bein ab der Fraktur abwärts absterbe. Für diesen Fall müsse der Unterschenkel abgenommen werden. Doch auch dann könne der Vogel weiterleben.

Bereits am Montag zeigte sich die Firma C. C. Curtze, zu der die Holzfachhandelshalle im Industriegebiet gehört, bei allen an dem ungewöhnlichen Rettungseinsatz Beteiligten erkenntlich. Curtze-Prokurist Oliver Schmidt überreichte 100 Euro an Stadtbrandinspektor Friedhelm Schmidt. Zwei Gutscheine über je 50 Euro gingen auf Anregung von 112-magazin.de an Björn Bacher und an Tierarzt Dr. Martin Kolberg. Es sei keinesfalls selbstverständlich, dass andere Menschen alles stehen und liegen lassen, um einem Tier in Not zu helfen, sagte Oliver Schmidt bei der Übergabe im Feuerwehrstützpunkt, "dieses selbstlose Engagement wollen wir gern würdigen". Der Stadtbrandinspektor nahm das Geld für die Gruppenkasse der Drehleitersparte dankbar entgegen und sagte seinerseits, es sei nicht selbstverständlich, dass der Feuerwehr Dank und Anerkennung zugesprochen werde. "Und dass wir von einer Firma, die für einen Einsatz eigentlich gar nicht verantwortlich ist, auch noch eine Spende erhalten, kommt nicht jeden Tag vor".

"Das ist aber nett, wir freuen uns sehr, danke", sagte Björn Bacher, der der Dohle durch seine aufmerksame Beobachtung vermutlich das Leben rettete - wäre der Vogel nicht entdeckt und gerettet worden, wäre er wohl einen qualvollen Tod gestorben. Damit die Dohle - übrigens Vogel des Jahres 2012 - schon bald wieder mit ihren Artgenossen am Himmel über Korbach zu sehen sein wird, beobachtet und versorgt Tierarzt Dr. Kolberg das schwarz-graue Tier auch weiterhin. Weil die Behandlung des Wildtiers von niemandem bezahlt wird, freute sich der Veterinär über den Curtze-Gutschein als Anerkennung: "Damit hatte ich nicht gerechnet".


112-magazin.de hatte am Sonntag über die Rettung berichtet:
Eingeklemmt: Feuerwehr und Tierarzt retten verletzte Dohle (18.03.2012, mit Video und Fotos)

Links:
Feuerwehr Korbach
C. C. Curtze
Tierarztpraxis Liedtke und Kolberg

Publiziert in Feuerwehr

KORBACH. Vogel des Jahres in Not: Feuerwehrleute und ein Tierarzt haben am frühen Sonntagnachmittag eine Dohle gerettet, die sich an einer Lagerhalle an einer Dachrinne verfangen hatte. Ein aufmerksamer Spaziergänger hatte den verletzten Vogel gegen 13.40 Uhr entdeckt und die Polizei verständigt.

Die Ordnungshüter ließen über die Leitstelle sofort die Korbacher Feuerwehr alarmieren und riefen den Tierarzt Dr. Martin Kolberg hinzu. Als die Feuerwehrleute wenig später an der Einsatzstelle Im alten Felde im Korbacher Industriegebiet eintrafen, flatterte die Dohle zwar, konnte sich aber aus eigener Kraft nicht aus ihrer misslichen Lage befreien. Die Brandschützer unter Leitung von Wehrführer Jörn Häußler brachten umgehend die Drehleiter in Stellung, fuhren zum Dachüberstand der Lagerhalle hinauf und retteten den an einem Bein verletzten Vogel.

Am Boden wartete der Veterinär bereits mit einer Transportbox und übernahm die verschreckte Dohle von den Feuerwehrleute. Nach einer ersten Untersuchung sagte Dr. Kolberg von der Tierärztlichen Gemeinschaftspraxis Liedtke und Kolberg, der Vogel habe sich vermutlich den Unterschenkel einmal um 360 Grad verdreht und gebrochen. Er versuche nun, das Bein zu schienen. Doch selbst wenn das Bein nicht zu retten sei, bedeute dies nicht das Todesurteil für den jungen Vogel: "Der kann mit einem Bein gut weiterleben".

Die Rettungsaktion der Feuerwehr verfolgte neben zahlreichen Passanten auch der Spaziergänger, der die Rettungsaktion durch seine aufmerksame Beobachtung erst ermöglicht hatte: Björn Bacher hatte eigenen Angaben zufolge zunächst gedacht, der Vogel würde unter dem Dachüberstand sitzen und fressen. Die Dohle habe jedoch geschrieen und geflattert, da sei ihm klar geworden, dass der Vogel in Not sei. Er sei zwar erstaunt gewesen über die große Anzahl an Feuerwehrleute, sagte Bacher, doch er zeigte sich sehr erleichtert über die rasche und professionelle Rettung.


Links:
Feuerwehr Korbach
Tierarztpraxis Liedtke und Kolberg

Publiziert in Feuerwehr
Dienstag, 21 Februar 2012 17:00

Die Tierarztpraxis informiert

Die Tierarztpraxis Liedtke und Kolberg informiert :

Liebe(r) Patientenbesitzer(in)

Kürzere Wartezeiten sind unser Ziel für Sie und Ihr Tier.
Ab 1. Mai 2012 wandeln wir unsere offene Sprechstunde in eine Terminsprechstunde nach Anmeldung um.


Öffnungszeiten:
Mo.-Fr. 8.00-13.00 Uhr
Mo./ Di./ Do./ Fr. 14.30-18.00 Uhr
Sa. 9.00-12.30 Uhr
Notfälle werden natürlich kurzfristig und bevorzugt behandelt, auch außerhalb der Öffnungszeiten!


Die Änderung bedeutet für Sie:
- Bitte telefonisch Termin vereinbaren
- Wenn möglich auch Notfälle telefonisch ankündigen
- Sollten Sie verhindert sein - bitte absagen
Die Änderung bedeutet für Ihr Tier:
- Weniger Angst, da kürzere Wartezeit
Ihr Praxisteam der Tierarztpraxis
Dr. Thomas Liedke und Dr. Martin Kolberg
Bei Fragen: 

Tel.: 05631 - 91 31 47

Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

       www.tierarzt-korbach.de    

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REINHARDSHAUSEN. Einen verletzten Schwan haben Polizisten und ein städtischer Mitarbeiter auf einer Wiese vor der Galleria in Reinhardshausen eingefangen. Der weiße Großvogel, der nicht mehr fliegen konnte, durfte mit dem Streifenwagen zur Tierärztin fahren.

Ein besorgter Passant hatte die Wildunger Polizei am Sonntagmorgen gegen 9 Uhr verständigt, weil der Schwan offenbar verletzt war. Die Beamten zögerten nicht lange und sahen sich den "Patienten" an - dieser versuchte beim Näherkommen der Beamten zu fliegen, doch dies gelang dem Großvogel nicht - mehr als ein ängstliches Flügelschlagen schaffte der Schwan nicht mehr. Gemeinsam mit einem Mitarbeiter der Stadt Bad Wildungen gelang es den Polizisten, das Tier einzufangen.

Die Streifenwagenbesatzung brachte den weißen Kurparkbewohner zu einer Tierärztin. Was dem Schwan genau fehlte, wusste der Dienstgruppenleiter am Sonntagabend nicht.

Publiziert in Polizei
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