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BATTENBERG. Ein schwer verletztes Pferd hat am Freitagmittag einen Polizei- und Feuerwehreinsatz bei Battenberg ausgelöst. Während der Fahrt in einem Pferdetransporter hatte das Tier mit seinem Bein den Boden durchbrochen. Dabei fügte sich das Tier schwere Wunden zu und geriet in Panik

Gegen 11 Uhr geht der Notruf bei der Battenberger Feuerwehr ein: Pferd durchbricht Transporterboden! Sofort rücken zehn Einsatzkräfte in drei Fahrzeugen aus. Der Einsatzort: ein Parkplatz an der B 253 bei Battenberg.

Angekommen an der Einsatzstelle, offenbart sich den Männern die komplizierte Lage in dem Pferdetransporter mit dem Loch in der blauen Seitenwand: Das Pferd, das während der Fahrt den Transporterboden aus Holz und Metall durchbrochen hat, hängt mit seinem Bein in dem Loch fest. Das Metall schneidet dem Tier ins Bein, eine Befreiung aus eigener Kraft ist unmöglich.

"Problematisch war, dass wir von außen nicht an das verletzte Pferd herankamen", sagte der Einsatzleiter der Battenberger Feuerwehr, Michael Meixner. Mittlerweile ist das Tier in Panik geraten, tritt unkontrolliert aus, ist nicht zu beruhigen. Am Metallrahmen des durchbrochenen Transporters hat es sich tiefe Schnittwunden zugezogen.

"Eine Befreiung war auch aus dem Inneren des Transporters heraus nicht möglich, dazu hätten wir die übrigen Pferde aus dem Fahrzeug lassen müssen", sagte Meixner. In dem Transporter für Sportpferde stehen während der gesamten Einsatzzeit fünf weitere Pferde.

Beruhigen kann das verletzte Pferd erst eine Spritze des alarmierten Tierarztes Detlef Marburger aus Frankenberg. Erst jetzt ist es den Feuerwehrleuten möglich, das Loch in der Metallverkleidung des Transporter weiter aufzuschneiden, um weitere Schnittwunden am Bein des Pferdes bei der Befreiung zu vermeiden.

Vor-Ort-Versorgung
"An dem wieder aufgerichteten Tier konnten wir seine Wunden versorgen und die Blutungen stillen", sagte Tierarzt Marburger. Bei den Verletzungen handele es sich im Wesentlichen um Fleischwunden im Innenschenkel, so der Veterinär. Nach ersten Erkenntnissen seien Bänder und Knochen unverletzt geblieben. "Es sieht so aus, als ob das Tier Glück hatte."

Zur weiteren Behandlung wird das Pferd auf einen nahegelegenen Hof bei Battenberg abtransportiert. "Es ist entscheidend, sofort die starken Blutungen zu stillen und den Herz-Kreislauf zu beruhigen", sagt Marburger. Am Abend vermeldet der Arzt: Das Tier ist stabil. Es wird in eine spezialisierte Pferdeklinik in Dillenburg gebracht. "Dort wird es sicherlich drei bis fünf Wochen bleiben müssen, um wieder vollständig fit zu werden", sagt der Arzt.

Nach Polizeiangaben liegen keine Hinweise vor, nach denen bei dem Transport der Pferde unsachgemäß gehandelt wurde. Möglicherweise sei das Tier bereits während der Fahrt unruhig gewesen und habe das Loch in den Transporterboden getreten, so ein Polizeisprecher der Dienststelle Frankenberg. Der Transporter, in dem der 29-Jährige Fahrer unterwegs war, kommt laut Nummernschild aus dem Salzlandkreis in Sachsen-Anhalt.

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Publiziert in Feuerwehr
Freitag, 17 Mai 2013 15:29

Wild gewordene Sau erschossen

BETZIESDORF. Polizisten haben eine wild gewordene Sau erschossen. Das "Wild-Schwein" war zuvor aus einem Stall geflüchtet und hatte einen Veterinär und einen Metzger angegriffen.

Ein Bauer rief am Donnerstag bei der Polizei an mit den Worten: "Mein Hausschwein ist völlig durchgedreht!" Tatsächlich verhielt sich die fünf Zentner schwere Sau plötzlich wie wild geworden.

Sie hatte zunächst bei ihren Ferkeln im Stall gelegen, als sie plötzlich aggressiv wurde, den Bauern regelrecht gegen die Wand drängte und aus dem Stall flüchtete. Das Tier kam bis in einen ausgebaggerten Graben im Buschhornweg. Den Tierarzt und einen Metzger ließ das Tier bis auf gut zehn Meter herankommen, bevor es erneut angriff.

"Der Polizei blieb letztlich nichts anderes übrig als das sich gefährlich verhaltende Tier zu erschießen", sagte Polizeisprecher Martin Ahlich.

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Publiziert in MR Polizei
Samstag, 11 Mai 2013 13:22

Hund büxt aus - Auto erfasst Labrador

BAD WILDUNGEN. Trotz einer Vollbremsung hat ein Autofahrer einen entlaufenen Hund erfasst. Der verletzte Labrador lief davon, ein Passant fand den Vierbeiner später in der Brunnenallee und brachte ihn zu einem Tierarzt.

Wie die Wildunger Polizei am Samstag mitteilte, besteht für den Hund keine Lebensgefahr. Der Labrador habe beim Zusammenstoß mit dem Auto Verletzungen der Weichteile erlitten, aber keine Knochenbrüche.

Der junge Hund war am Freitagabend gegen 20.10 Uhr aus einem Haus in der Stresemannstraße ausgebüxt, als die Tür für einen Augenblick offen stand. Vom Grundstück lief der Labrador auf die Straße und direkt vor das Auto eines 41-jährigen Wildungers, der mit seinem Fiat Punto die Stresemannstraße vom Heloponte kommend in Richtung Dr.-Born-Straße befuhr. "Trotz einer Vollbremsung erfasste der Autofahrer den Hund", sagte ein Beamter der Wildunger Polizei am Samstag gegenüber 112-magazin.de.

Passant bringt verletzten Hund zum Tierarzt
Obwohl der Labrador offensichtlich Verletzungen erlitten hatte, lief er nach der Kollision mit dem Auto davon. Die 16 Jahre alte Tochter des Hundehalters, die am Freitagabend allein zu Hause war, suchte erfolglos nach dem Tier und schaltete daher auch die Wildunger Polizei ein. Auch die Suche der Beamten nach dem Hund verlief ohne Ergebnis.

Im Verlauf des Abends informierte ein Tierarzt die Polizei über einen verletzten Hund, der in seine Praxis eingeliefert worden war. Ein Bad Wildunger hatte den Vierbeiner in einem Hof in der Brunnenallee gefunden und zum Veterinär gebracht. Wie sich herausstellte, handelte es sich um den in der Stresemannstraße ausgebüxten "Bello".

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Publiziert in Polizei
Samstag, 02 Februar 2013 18:26

Reh in Fischteich eingebrochen

MANDERN. "Reh in Fischteich eingebrochen" - so lautete am Samstag die Meldung um 14.42 Uhr, die bei den Feuerwehren Wega und Bad Wildungen über Meldeempfänger einlief. Das Tier wurde aus dem Wasser gerettet, verendete aber später in einer Tierarztpraxis.

Das Reh war in einem Fischteich nahe Wega/Mandern durch die zugefrorene Eisdecke des Teiches eingebrochen und konnte diesen selbst nicht mehr verlassen. Wie lange das Reh in dieser misslichen Lage war, ist noch nicht bekannt. Ein Spaziergänger hatte das Tier entdeckt und die rettungskräfte informiert.

Die Feuerwehren rückten aus, die Wildunger Wehr war mit ihrem Schlauchboot vor Ort. Nachdem die Einsatzkräfte das Reh an Land gebracht hatten, wärmten es die Brandschützer in einer Decke und zogen einen Veterinär hinzu. Das Wildtier überlebte jedoch nach Angaben der Feuerwehr nicht.


Links:
mandern.de
badestadt.de

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Publiziert in Feuerwehr
Freitag, 28 Dezember 2012 19:06

Lkw-Gespann mit 26 Rindern kippt um

KASSEL. Ein Lkw-Gespann mit 26 Rindern ist bei einem Auffahrunfall auf der A 44 umgekippt. Einer der beteiligten Lkw-Fahrer wurde am Rücken verletzt, auch einige der Tiere trugen Verletzungen davon.

Nach dem Verkehrsunfall am frühen Freitagmorgen gegen 1.45 Uhr auf der A 44 Kassel - Dortmund zwischen der Anschlussstelle Bad Wilhelmshöhe und Zierenberg musste die Fahrbahn von 2.30 Uhr bis 6.30 Uhr voll gesperrt werden.

Laut Autobahnpolizei befuhr ein 58-jähriger Lkw-Fahrer die A 44 in Richtung Dortmund. Kurz nach der Anschlussstelle Bad Wilhelmshöhe kam es zu einem Auffahrunfall, bei dem der 46-jährige Fahrer eines Sattelaufliegers auf den Lkw mit Anhänger eines 58-Jährigen aus Neukirchen (Schwalm-Eder-Kreis) auffuhr. Der 46-Jährige aus Eitorf (Nordrhein Westfalen) gab gegenüber der Polizei an, dass die vor ihm fahrende Zugmaschine ins Schlingern gekommen sei und er beim Ausweichen mit dem Anhänger zusammenstieß.

Bei dem Aufprall kippte der mit 26 jungen Rindern beladene Lkw mit seinem Anhänger auf die linke Fahrzeugseite und blieb auf dem linken Fahrstreifen entgegen der Fahrtrichtung liegen. Der dadurch von der Zugmaschine abgerissene Anhänger kam auf dem Seitenstreifen zum Stehen. Der Rettungsdienst brachte den bei dem Unfall leicht am Rücken verletzten Fahrer des Viehtransportes nach der medizinischen Erstversorgung in ein Kasseler Krankenhaus.

Die Zugmaschine war mit 16 und der Anhänger nochmals mit zehn Rindern beladen. Bei dem Unfall hatten sich einige der Tiere verletzt. Drei der Tiere, die zuvor ausgebüxt waren, konnten wieder eingefangen und zu den anderen Artgenossen zurück gebracht werden. Nachdem die verletzten Tiere durch einen verständigten Tierarzt behandelt worden waren, konnten alle Rinder auf ein Ersatzfahrzeug umgeladen werden. Ein Abschleppunternehmen schleppte den umgekippten Lkw und den Anhänger ab. Der bei dem Unfall entstandene Gesamtschaden liegt bei rund 25.000 Euro.

Publiziert in KS Polizei
Dienstag, 13 November 2012 15:18

Bisswunden: Verletzter Schwan auf Stadtteich

MENGERINGHAUSEN. Ein durch Bisse an Kopf und Hals verletzter Schwan ist Passanten auf dem Stadtteich in Mengeringhausen aufgefallen. Eine Tierärztin und ein Passant fingen das Tier ein, die Veterinärin versorgte die Verletzungen.

Nach den Anrufen besorgter Bürger bei der Polizei machten sich am Sonntagmorgen zunächst die Beamten der naheliegenden Wache ein Bild von der Lage auf dem Stadtteich: Dort schwamm der verletzte Schwan mit Blut verschmiertem Federkleid. "Eine tierärztliche Versorgung war dringend geboten", sagte am Dienstag Polizeisprecher Volker König.

Sorge um das rechte Auge
Als die verständigte Veterinärin Dr. Monika Reinhold von der Tierärztlichen Praxis Dr. Blume in Volkmarsen eintraf, war der Schwan glücklicherweise an Land und konnte mit Hilfe eines Passanten eingefangen und festgehalten werden. Bei der Behandlung stellte die Ärztin fest, dass der Schwan eine Bissverletzung am Kopf und am Hals aufwies. "Vor allem um das verletzte rechte Auge hatte ich etwas Angst", sagte die Medizinerin gegenüber 112-magazin.de. Sie habe die Verletzungen behandelt, dem Tier Medikamente verabreicht und das Gefieder sowie den Mund von Blut gereinigt.

Nach der 45-minütigen Behandlung, die der große Wasservogel tapfer über sich hat ergehen lassen, suchte er direkt den Weg in den Stadtteich. "Das war ein gutes Zeichen. Er hat wenig später auch wieder getrunken", sagte Dr. Monika Reinhold weiter. Um die verletzten Stellen vor einer Infektion zu schützen und für Außenstehende sichtbar zu machen, dass der "Pechvogel" medizinisch behandelt worden war, verwendete die Tierärztin ein blaues Wundspray.

Welches Tier dem Schwan die Bissverletzungen zugefügt hatte, konnten weder der Polizeisprecher noch die Veterinärin definitiv sagen.

Publiziert in Retter

WEIDENAU. Bislang noch unbekannte Täter brachen in der Nacht zum Samstag in eine Weidenauer Tierarztpraxis ein.

Neben diversen Wertgegenständen entwendeten die Täter auch ein Medikament zum Einschläfern von Tieren. Wie die Polizei Siegen in einer Sonderpressemitteilung erklärte, kann es bei dem Medikament mit der Bezeichnung: „T 61“ bei Einnahme durch den Menschen zu schwersten Gesundheitsgefahren kommen, die bis hin zum Tode führen können.
 
Die Polizei rät dringend, sich beim Auffinden von Medikamenten umgehend mit der Polizei in Verbindung zu setzen oder diese in der nächsten Apotheke abzugeben.

Die Polizei ermittelt derzeit nach den Tätern und bitte auch hier um Hinweise aus der Bevölkerung. Die Polizei in Siegen ist neben der Notrufnummer 110 auch über die Rufnummer: 0271 / 7099-0 erreichbar.

Publiziert in SI Polizei
Donnerstag, 31 Mai 2012 22:46

Eingeklemmtes Pferd aus Anhänger befreit

WARBURG. Ein Pferd ist bei einem Verkehrsunfall auf der A 44 in einem umgekippten Anhänger eingeklemmt worden. Das Tier zog sich bei dem Unglück leichte Verletzungen zu. Die 60 Jahre alte Autofahrerin blieb unverletzt.

Die Autofahrerin aus Gütersloh war am Donnerstag gegen 15 Uhr mit dem Gespann auf der Autobahn in Richtung Dortmund unterwegs. Kurz hinter der Anschlussstelle Warburg verlor sie aus bislang ungeklärter Ursache die Kontrolle über ihr Auto. Der Pferdeanhänger kam ins Schlingern und kippte letztlich auf die Seite. Das Pferd wurde in dem Anhänger eingeklemmt und konnte nur mit Schwierigkeiten befreit werden. Ein sofort hinzugezogener Tiermediziner aus Warburg sorgte während der Rettungsarbeiten für die medizinische Versorgung des Tieres. Der beschädigte Anhänger musste mit einem Kran aufgerichtet und abtransportiert werden. Das Pferd wurde in einem weiteren, ebenfalls zur Unfallstelle georderten, Pferdetransporter aus dem Gefahrenbereich gebracht.

Zunächst wurde der rechte Fahrstreifen der A 44 in Fahrtrichtung Dortmund gesperrt. Gegen 16.30 Uhr musste die Autobahn für den Zeitraum der Bergungsarbeiten etwa 15 Minuten in beide Richtungen voll gesperrt werden. Die Sperrung in Richtung Dortmund wurde noch bis etwa 17 Uhr aufrecht erhalten. Der Verkehr staute sich auf einer Länge von etwa acht Kilometern zurück.

Das Pferd erlitt durch den Unfall leichte Verletzungen und wird durch einen Tierarzt weiterbehandelt. Die Fahrerin des Zugfahrzeuges wurde nicht verletzt. Ersten Einschätzungen der Beamten der Polizeiautobahnstation Baunatal zufolge wird der Gesamtschaden mit 10.000 Euro beziffert.


Weniger Glück hatte Mitte Mai ein Pferd bei einem Unfall mit einer Kutsche:
Kutschunfall bei Braunau: Drei Verletzte, Pferd tot (17.05.2012, mit Video und Fotos)

Publiziert in HX Polizei

BRAUNAU. Tragisches Ende einer Kutschfahrt: Drei Männer sind teils schwer verletzt worden, als sie am Donnerstagnachmittag mit einem Pferdegespann in der Waldgemarkung Zum Braunauer Berg verunglückten. Der 73 Jahre alte Kutscher wurde mit dem Rettungshubschrauber Christoph 7 in eine Klinik geflogen, er schwebt in Lebensgefahr. Eines der beiden Pferde musste eingeschläfert werden.

Nach Angaben der Wildunger Polizei hatte eine nicht funktionierende Bremse an der Kutsche den schweren Unfall gegen 17.10 Uhr ausgelöst. Die drei 62 bis 73 Jahre alten Männer fuhren den Angaben zufolge einen stark abschüssigen Waldweg zwischen Gershäuser Hof und Braunau hinab. Der Kutscher aus Reinhardshagen verlor die Kontrolle über das Gespann, das über einen querenden Waldweg hinweg fuhr und schließlich eine Waldböschung hinabstürzte. Der 73-Jährige zog sich bei dem Unfall lebensgefährliche Kopfverletzungen zu, für ihn forderte die Leitstelle den Kasseler Rettungshubschrauber Christoph 7 an. Auch die anderen beiden 62 und 64 Jahre alten Männer aus Bad Wildungen zogen sich Verletzungen zu - wie schwer diese sind, war am Abend zunächst nicht bekannt. Die beiden Männer wurden mit Rettungswagen ins Krankenhaus eingeliefert.

Die Braunauer Feuerwehr, die am Himmelfahrtstag eine Familienwanderung durchgeführt hatte und zur Unfallzeit wieder am Gerätehaus eingetroffen war, erhielt als erstes Kenntnis über das Unglück. Die Ehefrau eines der Verletzten bat die Einsatzkräfte um Hilfe, sofort rückten neun Brandschützer unter Leitung des ehemaligen Wehrführers Peter Koch in den Wald aus. Die Feuerwehrleute leisteten Erste Hilfe, betreuten die Männer und wiesen nicht zuletzt den hinzugerufenen Rettungskräften den Weg zur Unfallstelle. Dorthin eilte auch ein Veterinär, der eines der beiden Pferde von seinem Leid erlösen musste: Das Tier hatte sich bei dem Unfall einen Lauf gebrochen.

Laut Polizei gehört dem 73-Jährigen Kutscher die Kutsche, der 62-Jährige ist Besitzer der Pferde. Bei den Tieren handelt es sich den Angaben zufolge um Norweger. Das zweite Tier blieb körperlich unversehrt.


Link:
Christoph 7

Publiziert in Retter

BAD WILDUNGEN. Ein ausgebüxter Jagdterrier hat eine schwangere Frau und ihren sechs Jahre alten Sohn angegriffen. Ein Passant kam zu Hilfe, der Hund wurde von einem Tierarzt eingeschläfert.

Zu der Hundeattacke war es am Dienstagmorgen gekommen, wie die Wildunger Polizei am Mittwochabend gegenüber 112-magazin.de berichtete. Den Angaben zufolge war die 34 Jahre alte Schwangere gegen 7.30 Uhr zu Fuß auf dem Gehweg neben der Waldschmidtstraße in Richtung Wäschebachkreisel unterwegs, um ihren sechs Jahre alten Sohn zum Kindergarten zu bringen. Plötzlich sei ein Jagdterrier von der anderen Straßenseite auf die Wildungerin und ihren Jungen zugelaufen und an dem Kind hochgesprungen sein. Um ihr Kind zu schützen, wehrte die Wildungerin den Hund mit einem Tritt ab, kam dabei aber zu Fall - in diesem Moment griff der Terrier die Frau an und biss zu. Einem zu Hilfe eilenden Anwohner gelang es schließlich, den Hund zu bändigen. Die 34-Jährige zog sich bei dem Vorfall Bissverletzungen zu, die im Krankenhaus behandelt wurden. Der Sechsjährige blieb unverletzt, und auch das Ungeborene blieb unversehrt.

Der in diesem Bereich wohnende Hundehalter gab der Polizei gegenüber an, er könne sich nicht erklären, wie der Jagdterrier aus dem Zwinger habe ausbüxen können. Der Riegel sei verschlossen gewesen. Der Hund sei nach dem Vorfall "völlig abgedreht" gewesen, hieß es am Abend weiter. Der Tierhalter stellte den Vierbeiner anschließend einem Veterinär vor, der das Tier einschläferte.

Weil ein Passant die gestürzte Frau beobachtet hatte, war der Vorfall bei der Polizei zunächst als Verkehrsunfall gemeldet worden. Die geschädigte Familie überlege noch, ob sie gegen den Hundehalter Anzeige erstatte, hieß es weiter.

Publiziert in Polizei
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