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GUXHAGEN. Während der Fahrt mit seinem Geländewagen hat ein 54 Jahre alter Autofahrer am Sonntag in Guxhagen einen medizinischen Notfall erlitten. Der Wagen fuhr eine Böschung hinunter, für den Fahrer kam jede Hilfe zu spät.

Eine Familie aus einem Ortsteil von Guxhagen war am frühen Nachmittag mit ihrem Geländewagen auf der Dörnhagener Straße unterwegs. Dabei verlor der 54-jährige Fahrer gegen 14.10 Uhr in einer scharfen Linkskurve die Kontrolle über den Geländewagen, kam nach rechts von der Fahrbahn ab und fuhr eine etwa fünf Meter tiefe Böschung hinunter. "Nach ersten Erkenntnissen ist als Unfallursache von einem gesundheitlichen Notfall des 54-jährigen Fahrers auszugehen", sagte ein Polizeisprecher.

Nach dem Eintreffen der Rettungskräfte wurde der Mann zwar noch reanimiert, starb jedoch kurze Zeit später an der Unfallstelle. Die 54-jährige Ehefrau auf dem Beifahrersitz und die 17-jährige Tochter auf der Rückbank blieben bei dem Unfall unverletzt. Beide wurden vor Ort von einem Notfallseelsorger betreut.

An der Unfallstelle waren ein Notarzt, die Besatzung eines Rettungswagens, die Crew des Rettungshubschraubers Christoph 7 aus Kassel, die Polizei aus Melsungen und Einsatzkräfte der Feuerwehr Guxhagen eingesetzt.

Während der Bergung des Geländewagens und der Unfallaufnahme war die Dörnhagener Straße für den Fahrzeugverkehr voll gesperrt. Der Gesamtsachschaden beläuft sich auf geschätzte 25.000 Euro. (ots/pfa)  

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Publiziert in HR Polizei

BRUCHHAUSEN. Ein Autofahrer ist bei einem schweren Verkehrsunfall am frühen Samstagmorgen auf der L 743 ums Leben gekommen. Der Unfall passierte auf der Strecke von Bruchhausen in Richtung Willingen, kurz unterhalb der Bruchhauser Steine in Richtung der sogenannten Feuereiche. 

Neben örtlichen Rettungskräften, der Feuerwehr und der Polizei war am Unfallort auch ein Rettungshubschrauber gelandet. Für einen Unfallbeteiligten kam aber jede Hilfe zu spät.

Der Unfall
Derzeit kann noch keine Aussage getroffen werden, wie es zu dem entsetzlichen Verkehrsunfall gekommen ist. Zwei Fahrzeuge waren auf der L 743 zusammengestoßen, eines wurde in einen angrenzenden Feldweg, das andere in die Leitplanken katapultiert. Am Morgen gegen 6.20 Uhr war es zu dem folgenschweren Zusammenstoß gekommen.

Die Polizei
Hatte vor Ort die Aufgaben, die Unfallstelle abzusichern, eine Straßensperre einzurichten und damit zu beginnen, die Unfallspuren zu sichern. Es muss nun geklärt werden, was zum Unfall geführt hat. Außerdem stand der Polizei und Seelsorgern die schwere Aufgabe bevor, die Angehörigen der Unfallbeteiligten zu informieren. Die Beamten kümmerten sich weiterhin vor Ort um viele organisatorische und beweisrechtliche Angelegenheiten, wie beispielsweise den Einsatz eines Gutachters und das Abschleppen der stark zerstörten Unfallfahrzeuge.

Der Rettungsdienst
War mit mehreren Rettungsfahrzeugen des Hochsauerlandkreises an der Einsatzstelle und versorgte die beiden verletzten Menschen. Einer von ihnen musste parallel durch die eingesetzte Feuerwehr aus dem Unfallfahrzeug befreit werden.

Außerdem wurde der ADAC-Rettungshubschrauber Christoph Westfalen aus Greven bei Münster an der Einsatzstelle eingesetzt. Dieser Hubschrauber vom Typ H145 gehört zur ADAC-Luftrettung GmbH und ist am Standort Münster 24 Stunden einsatzbereit. Eine verletzte Frau wurde mit dem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht, für einen Mann, der ebenfalls in den Unfall verwickelt war, gab es keine Rettung mehr. Rettungsdienst und Luftretter konnten ihm vor Ort nicht mehr helfen.

Die Feuerwehr
Musste nach dem schweren Unfall einen der Beteiligten mit schwerem Gerät aus seinem Fahrzeug befreien. Außerdem stellten die Brandschützer aus Bruchhausen, Assinghausen, Elleringhausen und Olsberg eine Straßensperre, übernahmen die Gesamteinsatzleitung vor Ort und stellten den Brandschutz sicher. Sie waren auch Stunden nach dem Unfall noch an der Einsatzstelle vor Ort, um bei den Aufräumarbeiten behilflich zu sein und die Polizei und die Gutachter bei ihrer Arbeit - in welcher Form auch immer - zu unterstützen. Die Feuerwehren waren hier einmal mehr ehrenamtlich im Einsatz.

Aufgrund der entsetzlichen Auswirkungen dieses Einsatzes war es für alle vor Ort eingesetzten Kräfte eine sehr belastende Situation. Allen Einsatzkräften, insbesondere aber den ehrenamtlichen, auch noch recht jungen Feuerwehrleuten, die hier vor Ort waren, um Menschen zu helfen, gilt an dieser Stelle allerhöchste Anerkennung.

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Publiziert in HSK Retter

MENGERINGHAUSEN/TWISTE. Auch mehr als zwei Monate nach dem folgenschweren Verkehrsunfall auf der B 252, bei dem Mitte Januar ein 37 Jahre alter Mann und seine 34-jährige Ehefrau aus Bad Arolsen tödlich verletzt sowie zwei ihrer Kinder und der Fahrer eines Lieferwagens schwer verletzt wurden, liegt noch immer keine Klarheit über die Unfallursache vor. 

Zu dem folgenschweren Frontalzusammenstoß war es, wie berichtet, am Dienstag, 17. Januar, gegen 16 Uhr zwischen den Abfahrten Elleringhausen und Hagenstraße der B 252 gekommen. Ein Kleintransporter war in einer langgezogenen Rechtskurve offenbar auf die Gegenspur geraten und dort mit dem entgegenkommenden BMW einer Arolser Familie kollidiert. Die Eheleute starben, acht Kinder wurden zu Halb- oder Vollwaisen.

Die Staatsanwaltschaft Kassel hatte damals ein Gutachten in Auftrag gegeben, um die Umstände des tragischen Unfalls aufzuklären. Laut einer gemeinsamen Erklärung von Staatsanwaltschaft Kassel und Polizeidirektion Waldeck-Frankenberg liegt dieses Gutachten inzwischen vor. Demzufolge wurden an den beiden beteiligten Unfallfahrzeugen keine technischen Mängel festgestellt, die als unfallursächlich anzusehen sind. Überhöhte Geschwindigkeit oder auch Alkoholeinfluss scheiden ebenfalls als Unfallursache aus.

Lieferwagen geriet auf die Gegenspur
"Warum der 57-jährige Bad Arolser mit seinem Lieferwagen des Typs Renault Traffic auf die Gegenfahrbahn kam, steht noch nicht fest", sagte am Donnerstag Polizeisprecher Volker König. Die Ermittlungen zur Unfallursache dauern also auch weiterhin an. (ots/pfa) 


112-magazin.de berichtete im Zusammenhang mit dem Unfall mehrfach:
Zwei Tote und drei Verletzte bei Frontalzusammenstoß (17.01.2017, mit Video/Fotos)
Nach Unfall mit zwei Toten: Ursache ist weiter unklar (18.01.2017, mit Fotos)
Erste-Hilfe-Kurs: Erlös an Familie nach tödlichem Unfall (19.01.2017)
Erste-Hilfe-Kurs: Erlös von 600 Euro wird gespendet (13.02.2017, mit Fotos)
Erlös aus Erste-Hilfe-Kurs: 600 Euro übergeben (27.02.2017)


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Publiziert in Polizei
Donnerstag, 23 März 2017 11:10

Nordhessen: 45 Verkehrstote im vergangenen Jahr

NORDHESSEN/WALDECK-FRANKENBERG. Im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Nordhessen - zu dem die Polizeidirektion Waldeck-Frankenberg gehört - passierten im Jahr 2016 insgesamt 20.548 Verkehrsunfälle und damit knapp 700 mehr als im Jahr zuvor. 45 Menschen verloren dabei ihr Leben. Damit stieg die Zahl der tödlich Verunglückten gegenüber 2015 um zwei an. Schwere Verletzungen erlitten 857 Verkehrsteilnehmer, 3066 Menschen kamen leicht verletzt davon.

Die Gesamtzahl an Unfällen in Nordhessen stieg zwar an, die Zahl der Schwerverletzten sank aber. Die Zahl von 711 Verkehrsunfällen, bei denen 857 Menschen schwere Verletzungen erlitten, ist nach Angaben des Polizeipräsidiums Nordhessen der niedrigste Wert in dieser Kategorie seit fünf Jahren.

Die Verkehrsunfallfluchten nahmen um 218 auf 5240 Fälle zu. Der Anteil dieser Verkehrsstraftaten am Gesamtunfallaufkommen liegt immer noch bei 25 Prozent. Gut 40 Prozent dieser Delikte werden aufgeklärt. Bei den Verkehrsunfallfluchten mit Personenschaden stieg die Quote der aufgeklärten Fälle auf knapp 57 Prozent an. Einen ähnlich großen Anteil am Gesamtunfallaufkommen nehmen die Wildunfälle mit rund 22 Prozent ein. Die Zahl der Verkehrsunfälle unter Einfluss von Alkohol und/oder Drogen ist leicht rückläufig. Sie sank von 546 auf 536 Unfälle.

"Vision Zero", also das Ziel, die Straßen und Verkehrsmittel so sicher zu gestalten, dass keine Verkehrstoten und Schwerverletzten mehr zu beklagen sind, dieser Maxime hat sich auch das Polizeipräsidium Nordhessen verpflichtet. Insofern steht das Handeln der Polizei, in der Zusammenarbeit mit den Kommunen, den Landesbehörden und den Trägern der Verkehrssicherheitsarbeit, im Einklang mit diesem europaweit gesteckten Ziel. "Jede im Straßenverkehr getötete oder schwerverletzte Person ist somit auch Auftrag an die Polizei, in ihren Maßnahmen nicht nachzulassen", sagte Polizeipräsident Konrad Stelzenbach.

Die Polizei Nordhessen beschränkt ihre Tätigkeiten jedoch nicht nur auf die allgemein bekannten Verkehrs- und Geschwindigkeitskontrollen, sondern setzt in ihrer Arbeit auch auf die polizeiliche Verkehrsprävention. Hierbei sei nur exemplarisch die Beschulung von Schülern und Senioren, insbesondere im Hinblick auf die Nutzung von Mobiltelefonen und die gestiegenen Anforderungen im Straßenverkehr erwähnt. Wie bereits in den vergangenen Jahrzehnten ist die intensive Zusammenarbeit mit den Kommunen in den Verkehrsunfallkommissionen einer der Tragpfeiler der Verkehrssicherheitsarbeit und trägt durch die daraus resultierenden straßenbaulichen Veränderungen nachhaltig zur Verkehrssicherheit bei.

"Schwerpunkte der Verkehrssicherheitsarbeit der nordhessischen Polizei von 2016 bis 2018 werden die Bekämpfung der Hauptunfallursache Geschwindigkeit, die Reduzierung der Unfälle unter Beteiligung der Generation der jungen Fahrzeugführer von 17 bis 25 Jahren, das Fahren unter Alkohol und/oder Drogen, die Sicherheit in Schulbussen sowie die Senkung der Wildunfälle und der Unfallfluchten sein", sagte der nordhessische Polizeichef. Weiterhin werde es landesweite Aktionen in den Bereichen Geschwindigkeitsüberwachung, motorisierte Zweiräder, schwächere Verkehrsteilnehmer sowie beim Güter- und Personenverkehr geben.

Das Polizeipräsidium Nordhessen umfasst einen Zuständigkeitsbereich von 5585 Quadratkilometern und reicht von Bad Karlshafen im Norden bis Ottrau im Süden und Willingen im Westen bis Eschwege im Osten des Dienstbezirks. Ein zusätzlicher Schwerpunkt im Zuständigkeitsbereich sind die rund 150 Autobahnkilometer auf den Bundesautobahnen A 7, A 44 und A 49 in Nordhessen. (ots/pfa)  

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Publiziert in Polizei

KASSEL. Tödliche Verletzungen hat am Morgen ein Lkw-Fahrer bei einem schweren Verkehrsunfall auf der A 7 erlitten: Der Mann, dessen Alter und Herkunft zunächst nicht angegeben wurde, war offenbar mit relativ hohem Tempo auf einen langsameren Sattelzug aufgefahren. Hierbei wurde das Führerhaus völlig zerstört.

Der folgenschwere Unfall passierte gegen 5.40 Uhr zwischen der Anschlussstelle Guxhagen und dem Südkreuz Kassel, in Höhe der Zufahrt zur A 44. Dort kam ein Sattelzug auf den rechten der drei Fahrstreifen in dem Steigungsstück nur sehr langsam voran. "Eventuell übersah dies der Fahrer des Klein-Lkw und fuhr mit hoher Geschwindigkeit auf den Sattelzug auf", sagte am Morgen ein Polizeisprecher. Beide Lastwagen hatten die A 7 aus Richtung Süden kommend befahren.

Rettungskräfte und Notarzt konnten nichts mehr für das Unfallopfer tun. An der Unfallstelle im Einsatz war auch die Feuerwehr. Zur Unfallursachenermittlung ordnete die Staatsanwaltschaft Kassel an, dass ein Sachverständiger ein Gutachten erstellt. Die A 7 blieb nach dem Unfall in Fahrtrichtung Norden längere Zeit voll gesperrt. Der Verkehr wurde über die Anschlussstelle Guxhagen in Richtung A 49 umgeleitet. (ots/pfa)  

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Publiziert in KS Polizei
Samstag, 18 Februar 2017 09:22

Wer soll Dich nach der Party fahren?

WALDECK-FRANKENBERG. "Ein alkoholisierter Autofahrer überholt trotz Gegenverkehrs und rammt ein mit sechs Personen überfülltes Fahrzeug in die Böschung. Drei der Insassen sterben noch am Unfallort. Die Erstversorgung der Überlebenden wird mehrere Stunden dauern. (...) Der alkoholisierte Unfallverursacher überlebt den Zusammenstoß. Spät in der Nacht wird er mit dem Hubschrauber ins Krankenhaus gebracht."

Diese Zitate stammen von Thomas Schadt, einem Kameramann und Filmautor, der Mitte der 90er Jahre den Siegener Rettungshubschrauber Christoph 25 bei seinen Einsätzen begleitete und dazu die Dokumentation "Eiserne Engel - Luftrettung in Deutschland" erstellte.

Dieser letzte Einsatz in der Dokumentation erzählt die tragische Geschichte aus dem hessischen Hinterland. Dort sterben infolge eines entsetzlichen Alkoholunfalls drei junge Menschen in den Trümmern ihres Autos. Weiter berichtet der Kameramann: "Unsicher bewege ich mich über dieses Schlachtfeld. Ich versuche vergeblich Bilder und Töne zu verarbeiten, die für andere längst zum Alltag geworden sind. Ich frage mich, was ich trotz meiner Kamera hier suche und beschließe an dieser Stelle, die Dreharbeiten zu beenden." Diese Szenen sind auch dem erfahrenen Kameramann Schadt zu viel geworden. Preisgekrönt mit der erstklassigen Dokumentation "Der Autobahnkrieg" wurde der Filmprofi auch mit den Eisernen Engeln berühmt. In einem Interview, das im Anschluss an die Dokumentation in der ARD ausgestrahlt wird, berichtet Schadt über seine Eindrücke bei dem schweren Verkehrsunfall im Landkreis Marburg-Biedenkopf.

Dieser Alkoholcrash, der drei junge Menschen das Leben gekostet hatte, wurde einem Millionenpublikum präsent. Dieser Einsatz hatte nicht nur den Filmemacher selbst, sondern auch viele seiner Zuschauer entsetzt und geschockt. Angehörigen den Boden unter den Füßen weggezogen, das Leben für immer und höchstdramatisch verändert. Hier wurde der Bevölkerung durch die Fernsehdokumentation fast die ganze Härte eines solchen Ereignisses vor Augen geführt und näher gebracht. Vielleicht hat das damals zum Nachdenken angeregt. Vielleicht.

Fahren unter Alkoholeinfluss kann verheerende Folgen haben
Vielleicht hat das aber auch dafür gesorgt, dass man sich Gedanken macht, ob der Kameramann das so hätte zeigen und kommentieren müssen. Vielleicht hat es sogar dazu geführt, den Kameramann als "abartig" oder als "Aasgeier" zu bezeichnen. Das weiß ich nicht. Fest steht aber eines: Es hat die Wirklichkeit gezeigt und das, ohne dabei die Persönlichkeitsrechte der Beteiligten zu verletzen. Und es hat einen Ruck ausgelöst in den Menschen, die den Filmbeitrag, der leider spät in der Nacht gesendet wurde, gesehen haben. Es hat einmal kurz aber prägnant vor Augen geführt, welche Gefahren von einer Alkoholfahrt ausgehen und welche verheerenden Folgen es haben kann, wenn man sich nach Alkoholgenuss hinters Steuer setzt.

Oftmals führen solche Berichte - egal ob in bewegten Bildern oder in Printmedien auch zu Protesten. Dahingehend, dass der Sachverhalt nicht korrekt oder überzogen dargestellt worden sei. Oder es wird direkt verlangt, dass im Internet erschienene Beiträge sofort entfernt werden sollten. Warum? "Weil es eine Unverschämtheit ist, das so zu schreiben." Oder "es eine absolute Frechheit ist, eine solche Überschrift zu wählen." Man muss sich dann sogar fragen lassen, ob man "etwa noch nie mal ein paar Bier getrunken hat und dann ins Auto gestiegen ist." Es wird mit Anwälten gedroht, sollte man diesen Artikel nicht stornieren. Wohlgemerkt: Es wird erst dann berichtet, wenn es bereits zu Ausfällen oder Unfällen gekommen ist. Eine "normale" Trunkenheitsfahrt, die von der Polizei gestoppt wird, wird häufig gar nicht erwähnt. Und dann gibt es noch eine hohe Dunkelziffer.

Promillefahrer sehen sich häufig als Opfer
Fahrer, die unter Alkohol erwischt werden oder einen Unfall verursacht haben, sind immer Opfer. Dies habe ich in vielen Jahren Einsatzdokumentation in der Freizeit gelernt. Schuld sind immer die anderen. Die Polizei, andere Verkehrsteilnehmer und in jedem Falle der, der es öffentlich macht. Dass der Fehler beim Alkoholfahrer selbst liegen könnte, ist absurd zu behaupten. Da treten Väter mutig für ihre Söhne ein, die sich nach einem Unfall mit der Luxuskarosse zu Fuß aus dem Staub machen und so lange gedeckt werden, bis ein Alkoholtest keinen Wert mehr ergeben wird; es bäumt sich am Neujahrsmorgen am Telefon ein Mann auf, dessen Sohn im vollen Kopf einen Q5 aufs Dach gelegt hat. Dass dort unschuldige Menschen wegen der "Sauferei" hätten verletzt werden oder gar sterben können, so wie bei dem von Kameramann Schadt beschriebenen Unfall in Marburg-Biedenkopf - das ist egal. "Sie nehmen das sofort raus!" hallt es durch den Telefonhörer. Da werden Geschäftsleute am Telefon unsachlich, weil deren Ehefrauen alkoholisiert gegen einen Baum fahren und eine Gefahr für Andere darstellen. Dass dort hätten Radfahrer, andere Autos oder Fußgänger sein können - reine Schutzbehauptung des unverschämten Textautors.

Alkoholunfälle wären zu 100 Prozent vermeidbar. Viele Menschen könnten noch leben, viel Leid könnte verhindert werden, wenn alle Menschen so viel Grips und Anstand im Kopf hätten, zu wissen, dass es nur einen Weg gibt: Kein Alkohol beim Autofahren!

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Publiziert in Polizei
Mittwoch, 15 Februar 2017 20:58

Wer soll Dich nach der Party fahren ?

KREISGEBIET. „Ein alkoholisierter Autofahrer überholt trotz Gegenverkehr und rammt ein mit sechs Personen überfülltes Fahrzeug in die Böschung. Drei der Insassen sterben noch am Unfallort. Die Erstversorgung der Überlebenden wird mehrere Stunden dauern. (...) Der alkoholisierte Unfallverursacher überlebt den Zusammenstoß. Spät in der Nacht wird er mit dem Hubschrauber ins Krankenhaus gebracht“.

Diese Zitate stammen von Thomas Schadt, einem Kameramann und Filmautor, der Mitte der neunziger Jahre den Siegener Rettungshubschrauber „Christoph 25“ bei seinen Einsätzen begleitete und dazu die Dokumentation „Eiserne Engel – Luftrettung in Deutschland“ erstellte.

Dieser letzte Einsatz in der Dokumentation erzählt die tragische Geschichte aus dem an Wittgenstein angrenzenden hessischen Hinterland. Dort sterben infolge eines entsetzlichen Alkoholunfalls drei junge Menschen in den Trümmern ihres Autos. Weiter berichtet der Kameramann: „Unsicher bewege ich mich über dieses Schlachtfeld. Ich versuche vergeblich Bilder und Töne zu verarbeiten, die für andere längst zum Alltag geworden sind. Ich frage mich, was ich trotz meiner Kamera hier suche und beschließe an dieser Stelle, die Dreharbeiten zu beenden“. Diese Szenen sind auch dem erfahrenen Kameramann Schadt zu viel geworden. Preisgekrönt mit der erstklassigen Dokumentation „Der Autobahnkrieg“ wurde der Profi auch mit den Eisernen Engeln berühmt. In einem Interview, das im Anschluss an die Dokumentation in der ARD ausgestrahlt wird, berichtet Schadt über seine Eindrücke bei dem schweren Verkehrsunfall im Landkreis Marburg-Biedenkopf.

Dieser Alkoholcrash, der drei junge Menschen das Leben kostete, wurde einem Millionenpublikum präsent. Dieser Einsatz hatte nicht nur den Filmemacher selbst, sondern auch viele seiner Zuschauer entsetzt und viele Menschen, die in der Öffentlichkeit nicht vorkommen, geschockt. Angehörigen den Boden unter den Füßen weggezogen, das Leben für immer und höchstdramatisch verändert. Hier wurde der Bevölkerung durch die Fernsehdokumentation fast die ganze Härte eines solchen Ereignisses vor Augen geführt und näher gebracht. Vielleicht hat das damals zum nachdenken angeregt. Vielleicht.

Vielleicht hat das aber auch dafür gesorgt, dass man sich Gedanken macht, ob der Kameramann das so hätte zeigen und kommentieren müssen. Vielleicht hat es sogar dazu geführt, den Kameramann als „abartig“ oder als „Aasgeier“ zu bezeichnen. Das weiss ich nicht. Fest steht aber eins: Es hat die Wirklichkeit gezeigt und das, ohne dabei Persönlichkeitsrechte der Beteiligten zu verletzen. Und es hat einen Ruck ausgelöst in den Menschen, die den Filmbeitrag, der leider spät in der Nacht gesendet wurde, gesehen haben. Es hat einmal kurz aber prägnant vor Augen geführt, welche Gefahren von einer Alkoholfahrt ausgehen und welche verheerenden Folgen es haben kann, wenn man sich nach Alkoholgenuss hinters Steuer setzt.

Oftmals führen solche Berichte – egal ob in bewegten Bildern oder in Printmedien auch zu Protesten. Dahingehend, dass der Sachverhalt nicht korrekt oder überzogen dargestellt worden ist. Oder es wird direkt verlangt, dass im Internet erschienene Beiträge sofort entfernt werden. Warum? „Weil es eine Unverschämtheit ist, das so zu schreiben“. Oder „es eine absolute Frechheit ist, eine solche Überschrift zu wählen“. Man muss sich dann sogar fragen lassen, ob man: „Etwa noch nie mal ein paar Bier getrunken hat und dann ins Auto gestiegen ist“. Es wird mit Anwälten gedroht, sollte man diesen Artikel nicht stornieren. Wohlgemerkt: Es wird erst dann berichtet, wenn es bereits zu Ausfällen oder Unfällen gekommen ist. Eine „normale“ Trunkenheitsfahrt, die von der Polizei gestoppt wird, wird meist gar nicht erwähnt.

Ertappte Fahrer, die unter Alkohol erwischt werden, oder einen Unfall verursacht haben, sind immer Opfer. Dies habe ich in vielen Jahren Einsatzdokumentation in der Freizeit gelernt. Schuld sind immer die anderen. Die Polizei, andere Verkehrsteilnehmer und in jedem Falle der, der es öffentlich macht. Dass der Fehler beim Alkoholfahrer liegen könnte, ist absurd zu behaupten. Da treten Väter mutig für ihre Söhne ein, die sich nach einem Unfall mit der Luxuskarosse zu Fuß aus dem Staub machen und so lange gedeckt werden, bis ein Alkoholtest keinen Wert mehr ergeben wird, es bäumen sich am Neujahrsmorgen am Telefon Männer auf, deren Sohn im vollen Kopf einen Q5 aufs Dach gelegt hat. Dass dort unschuldige Menschen wegen der Sauferei hätten verletzt werden oder sterben können, so wie bei dem von Herrn Schadt beschriebenen Unfall im Hinterland – das ist egal. „Sie nehmen das sofort raus!“ hallt es durch den Telefonhörer. Da werden Geschäftsleute am Telefon unsachlich, weil deren Ehefrauen alkoholisiert gegen einen Baum fahren und eine Gefahr für Andere darstellen. Dass dort hätten Radfahrer, andere Autos oder Fußgänger sein können – reine Schutzbehauptung des unverschämten Textautors.

Alkoholunfälle wären zu 100% vermeidbar. Viele Menschen könnten noch leben, viel Leid könnte verhindert werden, wenn alle Menschen so viel Grips und Anstand im Kopf hätten, zu wissen, dass es nur einen Weg gibt: Kein Alkohol beim Autofahren!

Publiziert in SI Retter

MARBURG. Tödliche Verletzungen hat eine 28-jährige Fahrradfahrerin am Mittwochvormittag bei einem Unfall auf der Bahnhofstraße erlitten: Die junge Frau geriet aus noch unbekannten Gründen und einen Lkw-Anhänger und wurde von diesem überrollt. Die Radfahrerin starb wenig später im Krankenhaus.

Zur Klärung des Unfallhergangs ordnete die Staatsanwaltschaft Marburg die Erstellung eines Gutachtens an. Ein Sachverständiger wurde angefordert.

Nach Zeugenaussagen hatte ein 31-jähriger Berufskraftfahrer mit seinem Sattelzug mit Anhänger gegen 10.30 Uhr die mittlere Fahrspur der Bahnhofstraße befahren, die im weiteren Verlauf nach links in die Elisabethstraße führt. Die Radfahrerin nutzte auf der dreispurigen Einbahnstraße den rechten Fahrstreifen, der als Abbiegespur in den Wehrdaer Weg mündet. Aus bislang unbekannter Ursache kam es in Höhe der Post zur Kollision, bei welcher die Radfahrerin unter den Anhänger geriet.

Ein Rettungswagen brachte sie nach notärztlicher Erstversorgung ins Krankenhaus, wo sie jedoch wenig später ihren schweren Verletzungen erlag. Die Bahnhofstraße war zwischen Robert-Koch-Straße und Elisabethstraße bis etwa 13.30 Uhr voll gesperrt. Die Besatzung eines Polizeihubschraubers erstellte zur Übersicht Luftaufnahmen. (ots/pfa)  

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Publiziert in MR Polizei

HAINE/FRANKENBERG. Der tragische Verkehrsunfall vom 11. Mai 2016, bei dem an der Bushaltestelle an der B 253 bei Haine eine 64 Jahre alte Frau tödlich verletzt wurde, ist in dieser Woche vor dem Frankenberger Amtsgericht verhandelt worden.

Von einer "Verkettung unglücklicher Umstände" sprach Richterin Andrea Hülshorst. Keine "irdische" Strafe könne den Verlust eines Menschenlebens wiedergutmachen. Wer die größere Schuld an dem Unfall trage - der 55-jährige Mann, der auf der Bundesstraße zu schnell unterwegs war, oder der damals 77-jährige Fahrer, der aus Haine nach links abgebogen war und dabei dem 55-Jährigen die Vorfahrt nahm - auf eine solche Diskussion wollte sich die Richterin nicht einlassen.

Fakt ist aus juristischer Sicht, dass der 77-Jährige einen Strafbefehl (zwei Monate Fahrverbot, plus Geldstrafe) inzwischen akzeptiert hat. Der 55-Jährige hatte gegen die gegen ihn verhängte Geldstrafe (100 Tagessätze plus Entzug der Fahrerlaubnis für ein Jahr) Widerspruch eingelegt. So kam es am Donnerstag zur Gerichtsverhandlung.

Ein Kfz-Sachverständiger hatte anhand der Unfallspuren errechnet, dass der 55-Jährige zum Zeitpunkt des Unglücks mit einer Geschwindigkeit zwischen 108 und 123 Stundenkilometern in Richtung Allendorf fuhr. An der Einmündung Haine gilt ein Tempolimit von 80 km/h. Der Angeklagte habe nicht verspätet reagiert, er sei auch nicht unaufmerksam gewesen, stellte der Sachverständige fest. Er ist überzeugt: Hätte sich der Angeklagte an die Geschwindigkeitsbeschränkung von 80 km/h gehalten, "dann wäre das weitere Unfallgeschehen vermeidbar gewesen." Möglicherweise wären die beiden Autos dennoch zusammengestoßen. Doch der 55-Jährige wäre dann nicht mit einem Verkehrsschild und dem Wartehäuschen kollidiert. Das Opfer - die 64-jährige Frau - wurde nach Überzeugung des Gutachters von einem Verkehrsschild erschlagen, geriet dann unter das Auto und wurde noch mehrere Meter mitgeschleift. Besonders tragisch: Die tote Frau wurde erst später entdeckt.

Er habe die Frau nicht gesehen, sagte der Angeklagte. Er habe versucht, dem blauen Peugeot auszuweichen, der plötzlich von rechts kommend auf die Bundesstraße eingebogen sei. "Er traf mich an der Vorderachse." Dann sei der Airbag aufgegangen. "Schilder fielen um." Erst deutlich später sei festgestellt worden, "dass da noch jemand lag."

Er habe sich in psychologische Behandlung begeben und bis heute kein anderes Auto gekauft, sagte der sichtlich schockierte Angeklagte. Zur Arbeit fahre er mit dem Rad.

Während die Staatsanwaltschaft eine Geldstrafe von 100 Tagessätzen zu je 40 Euro und einen Entzug der Fahrerlaubnis für ein Jahr forderte, beklagte der Rechtsanwalt des Angeklagten in seinem Plädoyer, die Verhältnismäßigkeit der Schuld des anderen Autofahrers werde nicht ausreichend berücksichtigt. Der Anwalt beantragte 60 Tagessätze und sechs Monate Entzug der Fahrerlaubnis für seinen Mandanten. "Es tut mir unendlich leid, was passiert ist", sagte der Angeklagte.

Urteil ist rechtskräftig
Richterin Hülshorst verhängte 90 Tagessätze zu je 40 Euro (3600 Euro) und einen Entzug der Fahrerlaubnis für sechs Monate. Noch im Gerichtssaal gab der Angeklagte seinen Führerschein ab. Weil beide Seiten auf Rechtsmittel verzichteten, ist das Urteil bereits rechtskräftig. (Quelle: HNA) 

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Publiziert in Polizei

LOHRA. Tödliche Verletzungen hat am Freitagnachmittag ein Fahrradfahrer erlitten, der am Ortsrand von Lohra von einem Auto erfasst wurde. Der 45-Jährige hatte offenbar ein Auto übersehen.

Der folgenschwere Verkehrsunfall passierte gegen 15.15 Uhr: Der 45-jährige Radfahrer aus Lohra befuhr einen Feldweg und am Ortseingang auf die Landesstraße 3048 auffahren. Dabei übersah er offensichtlich einen von links aus Richtung Ortsmitte kommenden Smart. Der Radfahrer wurde von dem Auto seitlich erfasst und in den Straßengraben geschleudert. Hierbei erlitt er schwerste Verletzungen, denen er noch an der Unfallstelle erlag.

Der 63-jährige Smartfahrer aus Pohlheim blieb bei dem Unfall unverletzt, es entstand ein Sachschaden von 6000 Euro. Zur Unfallrekonstruktion wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft ein Sachverständiger bestellt. (ots/pfa)  

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Publiziert in MR Polizei
Seite 5 von 41

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