Anzeige der Artikel nach Schlagwörtern: Tödlicher Verkehrsunfall

Donnerstag, 14 Januar 2021 12:10

24-Jähriger bei Autotransport tödlich verunglückt

PADERBORN/SALZKOTTEN. Gegen 14.40 Uhr fuhr ein 48-jähriger Mann am Dienstag mit einem Ford Transit samt Autotransportanhänger, der mit einem BMW X3 beladen war, auf der Kreisstraße von Paderborn-Wewer in Richtung Salzkotten-Oberntudorf. Etwa 200 Meter nach der Einmündung zum Imbsenburgweg geriet das Gespann laut Zeugen ins Schleudern.

Der Transit kam nach links von der Straße ab und prallte mit der Beifahrerseite gegen einen Baum. Bei der Kollision riss der Autoanhänger ab. Das transportierte Fahrzeug wurde vom Anhänger geschleudert und blieb an der Böschung liegen. Der 24-jährige Beifahrer erlitt schwerste Verletzungen. Er war im Transit eingeklemmt und konnte von den Rettungskräften nicht mehr lebend aus dem Fahrzeug geborgen werden.

Ein Notarzt versorgte den schwerstverletzten Fahrer am Unfallort. Mit einem Rettungswagen wurde der Verletzte in ein Krankenhaus nach Paderborn gebracht. Er schwebt nicht in Lebensgefahr, musste aber in eine Klinik nach Bielefeld verlegt werden. Beide Verunglückten kommen aus Paderborn.

Die Polizei schaltete die Staatsanwaltschaft ein und stellte die beiden total beschädigten Fahrzeuge und den Anhänger für weitere Untersuchungen sicher. Zwischen Wewer und dem Kreisverkehr Weltsöden musste die Kreisstraße 37 bis 17.15 Uhr gesperrt werden. (ots/r)

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Publiziert in PB Polizei

DIEMELSTADT. Ein Verkehrsunfall mit Todesfolge hat sich am Mittwochmorgen gegen 9.40 Uhr auf der Landesstraße 3081 beim "Wrexer Teich" in Höhe der Ausfahrt zur Bundesstraße 252 ereignet. 

Notarzt und Rettungskräfte, die Feuerwehren aus Wrexen und Rhoden sowie zwei Streifenwagenbesatzungen der Bad Arolser Polizei waren vor Ort. Zunächst ließen die Beamten die Unfallstelle in beide Richtung sperren - zeitgleich bemühten sich der Notarzt und die Rettungssanitäter, um den verletzten 75-Jährigen, der im Auto eingeschlossen war, medizinisch zu versorgen. Zu diesem Zeitpunkt konnte der Arzt aber nur den Tod des Mannes aus Wrexen feststellen.

Was war geschehen?

Um 9.42 Uhr ging bei der Leitstelle Waldeck-Frankenberg die Meldung über einen Verkehrsunfall in Rhoden, gegenüber der McDonald's Filiale ein. Laut dieser Meldung sollte ein Pkw eine Böschung hinabgefahren sein, die Person galt zu diesem Zeitpunkt als eingeklemmt. Umgehend rückten 15 Einsatzkräfte unter der Leitung des stellvertretenden Stadtbrandinspektors Florian Kistner zur Unfallstelle aus. Dort angekommen, koppelte der Einsatzleiter mit Notarzt und Polizeikräften. Zunächst wurde das Fahrzeug, ein schwarzer Opel Mokka, mit Stützen gegen Umkippen abgesichert, anschließend konnte der Brandschutz sichergestellt werden.

Wie die Polizei an der Unfallstelle mitteilte, befuhr der 75-Jährige mit seinem Mokka die Landesstraße 3081 von Wrexen in Richtung Rhoden. Etwa 80 Meter vor der Ampelanlage zur Bundesstraße 252 kam das Fahrzeug nach links von der Fahrbahn ab, rutschte eine Böschung hinunter und prallte gegen einen Baum. Dabei drehte sich der Mokka um 180 Grad und kam entgegen der Fahrtrichtung zum Stehen. Das Fahrzeug wurde dabei völlig demoliert.

Hund gerettet

Im weiteren Verlauf wurde ein im Fahrzeug eingeschlossener Hund gerettet und der Polizei übergeben. Hydraulisches Gerät musste eingesetzt werden, um das Dach des Mokka zu entfernen, danach konnte der Mann aus dem Fahrzeug geborgen und zur Straße gebracht werden. Die Landesstraße war bis 12.40 Uhr für den Verkehr gesperrt - ein Abschlepper transportierte das Fahrzeug ab. 

Im Zusammenhang mit dem Unfall sucht die Polizei eine Zeugin, die einen roten Opel Adam mit Höxteraner Kennzeichen (HX) gefahren haben soll. Diese möchte sich bitte bei der Bad Arolser Polizei unter der Telefonnummer 05691/97990 melden. (112-magazin.de)

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DIEMELSTADT. Ein Verkehrsunfall mit Todesfolge hat sich am Mittwochmorgen gegen 9.40 Uhr auf der Landesstraße 3081 beim "Wrexer Teich" in Höhe der Ausfahrt zur Bundesstraße 252 ereignet. 

Notarzt und Rettungskräfte, die Feuerwehren aus Wrexen und Rhoden sowie zwei Streifenwagenbesatzungen der Bad Arolser Polizei waren vor Ort. Zunächst ließen die Beamten die Unfallstelle in beide Richtung sperren - zeitgleich bemühten sich der Notarzt und die Rettungssanitäter, um den verletzten 75-Jährigen, der im Auto eingeschlossen war, medizinisch zu versorgen. Zu diesem Zeitpunkt konnte der Arzt aber nur den Tod des Mannes aus Wrexen feststellen.

Was war geschehen?

Um 9.42 Uhr ging bei der Leitstelle Waldeck-Frankenberg die Meldung über einen Verkehrsunfall in Rhoden, gegenüber der Mc Donald´s Filiale ein. Laut dieser Meldung sollte ein Pkw eine Böschung hinabgefahren sein, die Person galt zu diesem Zeitpunkt als eingeklemmt. Umgehend rückten 15 Einsatzkräfte unter der Leitung des stellvertretenden Stadtbrandinspektors Florian Kistner zur Unfallstelle aus. Dort angekommen, koppelte der Einsatzleiter mit Notarzt und Polizeikräften. Zunächst wurde das Fahrzeug, ein schwarzer Opel Mokka, mit Stützen gegen Umkippen abgesichert, anschließend konnte der Brandschutz sichergestellt werden.

Wie die Polizei an der Unfallstelle mitteilte, befuhr der 75-Jährige mit seinem Mokka die Landesstraße 3081 von Wrexen in Richtung Rhoden. Etwa 80 Meter vor der Ampelanlage zur Bundesstraße 252 kam das Fahrzeug nach links von der Fahrbahn ab, rutschte eine Böschung hinunter und prallte gegen einen Baum. Dabei drehte sich der Mokka um 180 Grad und kam entgegen der Fahrtrichtung zum Stehen. Das Fahrzeug wurde dabei völlig demoliert.

Hund gerettet

Im weiteren Verlauf wurde ein im Fahrzeug eingeschlossener Hund gerettet und der Polizei übergeben. Hydraulisches Gerät musste eingesetzt werden, um das Dach des Mokka zu entfernen, danach konnte der Mann aus dem Fahrzeug geborgen und zur Straße gebracht werden. Die Landesstraße war bis 12.40 Uhr für den Verkehr gesperrt - ein Abschlepper transportierte das Fahrzeug ab.  

Im Zusammenhang mit dem Unfall sucht die Polizei eine Zeugin, die einen roten Opel Adam mit Höxteraner Kennzeichen gefahren haben soll. Diese möchte sich bitte bei der Bad Arolser Polizei unter der Telefonnummer 05691/97990 melden. 

Publiziert in Polizei

HOLZHAUSEN/LAISA. Gegen 9.50 Uhr kam es am Freitag auf der Landesstraße 3090, zwischen dem Hatzfelder Ortsteil Holzhausen und Battenberg-Laisa, zu einem tödlichen Verkehrsunfall.

Wie die Beamten der Polizeistation Frankenberg berichten, befuhr der Motorradfahrer mit seiner Maschine der Marke KTM die Landesstraße von Holzhausen in Richtung Laisa. In einer Rechtskurve stürzte der Motorradfahrer auf regennasser Fahrbahn und rutschte in den Gegenverkehr. Ein entgegenkommender Lastkraftwagenfahrer konnte nicht mehr abbremsen oder ausweichen und überrollte den 29-Jährigen aus dem Landkreis Böblingen (Baden-Württemberg).

Für den Motorradfahrer kam jede Hilfe zu spät, er erlag noch an der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen. Der Lastkraftwagen geriet bei dem Unfall nach rechts in den angrenzenden Straßengraben - nach bisherigen Erkenntnissen wurde der 57-jährige Fahrer aus dem Kreis Siegen-Wittgenstein aber nicht verletzt.

Bei dem Unfall wurde der Tank der KTM aufgerissen und sie geriet in Brand. Um 9.51 Uhr wurden die Feuerwehren Hatzfeld, Holzhausen, Eifa und Reddighausen unter Leitung von Stadtbrandinspektor Peter Haffner zum Unfallort alarmiert. Wie Haffner gegenüber 112-magazin.de mitteilte, konnten die Einsatzkräfte aus Holzhausen und Reddighausen das Motorrad bereits vor Eintreffen der Wehren aus Eifa und Hatzfeld mit einem Schnellangriff löschen. Insgesamt waren 35 Kameradinnen und Kameraden vor Ort - die letzten Kräfte konnten nach der Reinigung der Fahrbahn gegen 12 Uhr abrücken.

Die Ermittlungen zur Unfallursache werden von der Polizeistation Frankenberg geführt, beide am Unfall beteiligten Fahrzeuge wurden sichergestellt. Den Gesamtsachschaden schätzen die Frankenberger Beamten auf etwa 10.000 Euro. Die Staatsanwaltschaft Marburg beauftragte einen Gutachter um den Unfallhergang zu rekonstruieren.

Gegen 14.20 Uhr wurde die Landesstraße 3090 wieder für den Verkehr freigegeben, sie war über die Dauer der Einsatzarbeiten voll gesperrt.

Link: Unfallstandort bei Holzhausen vom 14. August 2020

Publiziert in Polizei

LÖHLBACH/HAINA. Ein tödlicher Motorradunfall hat sich am Mittwochnachmittag auf der Landestraße 3077 ereignet.

Gegen 14.35 Uhr fuhr ein 31-Jähriger aus Angelburg (Landkreis Marburg-Biedenkopf) mit seinem silbergrauen Motorrad der Marke BMW von Löhlbach in Richtung Haina (Kloster).

Etwa 200 Meter vor dem Ortseingang verlor der Mann, aus bislang unbekannten Gründen, in einer Linkskurve die Kontrolle über seine Maschine und stürzte. Anschließend rutschte er mit seinem Motorrad unter der rechtsseitigen Schutzplanke durch, kollidierte dabei mit einer Befestigungsstange und stürzte die angrenzende Böschung hinab. Das Motorrad schleuderte etwa 50 Meter weiter und kam dann zum Liegen.

Trotz aller Bemühungen konnten die Rettungskräfte nichts mehr für den 31-Jährigen tun - er verstarb noch an der Unfallstelle. Der alarmierte Rettungshubschrauber drehte daher wieder ab.

Vor Ort waren neben Rettungsdienst und Polizei auch die Feuerwehren aus Haina, Löhlbach und Halgehausen. Die etwa 30 Einsatzkräfte, unter Leitung des stellvertretenden Gemeindebrandinspektors Jens Schneider, wurden gegen 14.45 Uhr zur Unterstützung des Rettungsdienstes alarmiert.

Die Strecke war für etwa drei Stunden voll gesperrt. Ein Gutachter wurde hinzugezogen, um den Unfallhergang zu rekonstruieren. Das völlig zerstörte Motorrad wurde durch einen Abschleppdienst abtransportiert, der entstandene Sachschaden wird auf etwa 4000 Euro geschätzt.

Publiziert in Retter

GEISMAR. Auf der Bundesstraße 253 zwischen Frankenberg und Geismar liegen Trümmerteile. Trümmerteile von drei Fahrzeugen, die dort so heftig und aus bislang noch unklarer Ursache kollidiert sind, dass die Straße in diesem Teilstück, kurz vor der Abfalldeponie, einem wahren Trümmerfeld gleicht. Ein roter Linienbus steht in Fahrtrichtung Frankenberg am rechten Fahrbahnrand, halb im Graben. Die von den vor Ort eingesetzten Polizeibeamten markierten Bremsspuren zeugen davon, dass der 54-jährige Battenberger, der diesen Bus fuhr, noch versucht hatte, das Schlimmste zu verhindern.

Der Bus ist im Frontbereich schwer beschädigt, Abdeckteile und Teile der Stoßstange liegen quer über die Fahrbahn verteilt. Auch ein herausgerissener Reifen mit Federbein einer Vorderachse liegt auf dem Asphalt. Direkt vor dem Bus. Er gehört zu jenem silbernen VW, in dem eine 49-jährige Frau aus Braunschweig ums Leben kam. Diese Frau, so ergeben es die Ermittlungen der Polizei vor Ort, hat den Wagen gefahren. Sie war mit zwei Mitfahrern in Richtung Geismar unterwegs und war plötzlich, ohne erkennbaren Grund, nach links in den Gegenverkehr – den Linienbus geraten. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der silberne VW zurück geschleudert, blieb schließlich auf der Fahrerseite liegen. Dabei schlug er in einem schwarzen Dacia ein. Der liegt ebenfalls auf der Seite, in einer angrenzenden Böschung am rechten Fahrbahnrand. Dieser Wagen wurde von einem 52-jährigen Mann aus Fuldatal gesteuert. Dieser Fahrer wird ebenso, wie die beiden Mitfahrer im silbernen VW schwer verletzt. Die Besatzungen von vier Rettungswagen, einem Krankentransportwagen, einem Notarzteinsatzfahrzeug und dem Intensivtransporthubschrauber „Christoph Gießen“ kümmern sich vor Ort um die Verletzten. Neben den Insassen der beiden Pkw wird auch ein 20-jähriger Fahrgast im Bus verletzt. Glücklicherweise erlitt er nur leichte Verletzungen. Der Fahrer des Linienbusses bleibt zumindest körperlich unverletzt.

Etwas weiter unterhalb des Trümmerfeldes stehen Feuerwehrleute. Die Kameraden der Frankenberger und Battenberger Feuerwehr waren zu dem schweren Einsatz gerufen worden, um eingeklemmte Menschen aus ihren deformierten Fahrzeugen heraus zu schneiden. Einsatzleiter Stefan Stroß von der Frankenberger Wehr war mit seinen Kameraden parallel bei zwei Einsätzen gefordert: Einige der Kräfte wurden von einem Scheunenbrand im benachbarten Birkenbringhausen abgezogen, um bei dem folgenschweren Unfall zu helfen. Da man davon ausgehen musste, dass zwei Menschen eingeklemmt sind und da ein Bus am Unfall beteiligt war, forderte Stefan Stroß ein Hilfeleistungslöschfahrzeug aus Battenberg zusätzlich an: Zum einen, um einen zweiten Satz Rettungsschere und Spreizer zur Verfügung haben, zum anderen wegen der dort vorhandenen hydraulischen Rettungswinde am Fahrzeug. Die Feuerwehrkameraden mussten letztlich nicht mehr zur Menschenrettung einschreiten. Passanten und der Rettungsdienst hatten alle Beteiligten aus ihren Fahrzeugen retten können. Die verstorbene Frau wurde eingeklemmt – vor Ort war aber leider sofort klar, dass man ihr nicht mehr helfen können würde. Die Frau wurde nach der Spurensicherung der Polizei und des Gutachters aus ihrem Fahrzeug geborgen. Auch diese schwere Aufgabe übernahmen die ehrenamtlichen Feuerwehrleute. Außerdem hatten sie den Brandschutz an der Unfallstelle sichergestellt, auslaufende Betriebsmittel abgestreut und die Unfallstelle abgesichert. Später haben die Mitarbeiter von Hessen Mobil die Bundesstraße im Bereich der Unfallstelle gesperrt und eine Umleitung über die alte Geismarer Straße eingerichtet. Bis 21.00 Uhr dauerten die Arbeiten der Polizei vor Ort. Im Anschluss mussten die Hinterbliebenen über die schrecklichen Folgen dieses Unfalles informiert werden. Die Polizei gibt den Sachschaden, der bei dem Unfall außerdem entstanden ist, mit rund 36.000 Euro an.

Publiziert in Feuerwehr
Samstag, 25 Januar 2020 23:57

Pkw-Fahrer stirbt bei Aufprall auf einen Baum

KUNST WITTGENSTEIN. Bei einem schweren Verkehrsunfall am Samstagabend ein Mann ums Leben gekommen. Um kurz nach 18 Uhr wurden die Rettungskräfte, die Polizei und die Feuerwehr auf die B62 nach Kunst Wittgenstein gerufen. Dort, so die Meldung, habe sich ein Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person ereignet.

Beim Eintreffen der Einsatzkräfte war der Mann, der mit seinem Auto gegen einen Baum geprallt war, bereits reanimationspflichtig. Rettungsdienst und Notarzt versuchten, das Leben des Autofahrers zu retten. Er verstarb jedoch noch an der Unfallstelle. Zuvor hatten die Kameraden des Löschzuges Bad Laasphe, die kurz nach dem Beginn ihrer Jahresdienstversammlung alarmiert worden waren, die Tür des Opel Corsas öffnen müssen.

Der Mann, so die Polizei, sei vermutlich aus Richtung Saßmannshausen gekommen und dann kurz nach der Schloßkurve nach rechts von der Fahrbahn abgekommen und dort frontal gegen den Baum geprallt. Vermutlich war der Autofahrer nicht angeschnallt. Wieso der Mann von der Fahrbahn abkam und gegen den Baum prallte, ist derzeit noch unklar.

Nach dem Einsatz des Rettungsdienstes blieb die Feuerwehr noch vor Ort, um die Einsatzstelle auszuleuchten, und der Polizei vor Ort so die Beweissicherung zu erleichtern. Die B 62 blieb für rund drei Stunden voll gesperrt und der Verkehr wurde über den Schlossberg umgeleitet. Nach der Beweissicherung vor Ort wurde der Pkw von einem Abschlepper geborgen und abgeschleppt. Der Wagen wurde sichergestellt. Nach derzeitigem Ermittlungsstand war kein weiterer Verkehrsteilnehmer an dem Unfall beteiligt.

Publiziert in SI Feuerwehr
Dienstag, 03 Dezember 2019 08:32

Tödlicher Zusammenstoß mit Linienbus

SOMPLAR. „Wahnsinn. Das muss man sich mal vorstellen. Ach Du Schande...“, die Stimme des Feuerwehrmannes verstummt. Viel sagen muss er auch nicht. Sein Gesichtsausdruck, der spricht Bände. Der ehrenamtliche Helfer steht vor dem Wrack, aus dem er gerade einen Menschen befreit hat, der seine Fahrt auf der L 3073 von Frankenberg in Richtung seiner Heimat Hallenberg nicht überlebt hat. Der Audi Q5 des 74-jährigen steht im Graben kurz vor Somplar. Gedreht entgegengesetzt zur Fahrtrichtung und bis zur Unkenntlichkeit zerstört.

Zuvor war der Senior mit einem Linienbus frontal zusammengestoßen – warum, das ist bislang völlig unklar. Die Landstraße zwischen Somplar und Frankenberg ist voll gesperrt. Sie gleicht einem Trümmerfeld. Der Gelenkbus, der auf der anderen Fahrspur steht, wurde in die Leitplanken gedrückt und im Frontbereich so sehr zerstört, dass er nicht mehr fahrbereit ist. Das Vorderrad des Audis wurde herausgerissen und im Bereich der Lenkung des Busses eingeklemmt.

„Was wir sehen, spricht für sich“, sagt mir ein Polizeibeamter. Er war mit seinen Kollegen der Frankenberger Polizeistation gerufen worden, um die Unfallaufnahme durchzuführen. Neben ihm und seinen Kollegen waren rund 25 Feuerwehrleute aus Bromskirchen und Somplar im Einsatz. Der stellvertretende Kreisbrandinspektor, der Gemeindebrandinspektor von Bromskirchen, ein Notfallseelsorger, mehrere Rettungswagen von DRK und Maltesern, ein Notarzt, ein Gutachter der Dekra. Sie alle waren auf die Landstraße geeilt, um den Beteiligten dieses schweren Unfalles zu helfen, die Schuldfrage zu klären und die Einsatzstelle sicher zu machen. Aber der Notfallseelsorger auch, um für die Kameraden und Ersthelfer da zu sein, für die die vor Ort erlebten Eindrücke zu zermürbend gewesen sein könnten.

Für jenen jungen Lkw-Fahrer vielleicht, der als Ersthelfer an der Unfallstelle war. Der noch versucht hat, dem Mann im Fahrzeug zu helfen. Er kommt mit mir ins Gespräch, schildert mir seine Eindrücke, die er vor Ort erlebt hat. Wir vereinbaren, dass diese unter uns bleiben. Aber eins steht fest und darf hier auch gesagt werden: Ein toller Mensch!

Vielleicht für den Praktikanten des Rettungsdienstes, der als dritter Mann in einem der Rettungswagen mit zur Einsatzstelle gefahren ist. Vielleicht für die Feuerwehrleute, die einen toten Menschen aus einem Auto befreien mussten. Vielleicht für die Polizeibeamten, die nun nur noch die persönlichen Gegenstände des Mannes aus dem Auto suchen und den Hinterbliebenen übergeben können. Vielleicht für die Beifahrerin des Audis, die mit einem Schock ins Krankenhaus kam. Vielleicht auch für den Unfallgegner. Einen Busfahrer, der mit seinem Gelenkbus in Richtung Frankenberg unterwegs war und von dem Wagen getroffen wurde. Denn sie alle sind nur Menschen, auch wenn sie vielleicht öfters als der Normalbürger mit Extremsituationen zu Recht kommen müssen.

Wie eingefroren wirken die beiden zerstörten Fahrzeuge. Sie wurden mit Kreidestrichen auf der Fahrbahn markiert. „Es gibt keine Zeugen“, erklärt mir der Polizeibeamte. Er kann mir nicht viel zum Unfallhergang sagen. Das muss alles noch ermittelt werden. Der Mann von der Dekra, der scheinbar routiniert seine Arbeit aufnimmt – der soll einen großen Teil dazu beitragen. Er beginnt mit Vermessungen, Aufzeichnungen, Fotografien. Nimmt alles genau in Augenschein. Er kann die Spuren gegebenenfalls zum Reden bringen und so für die Beteiligten und Hinterbliebenen die quälende Frage klären, was hier in den Sekunden vor dem Aufprall geschehen ist. Die Staatsanwaltschaft Marburg, die in die Ermittlungen eingebunden wurde, hat die beiden Unfallfahrzeuge sicherstellen lassen. Nach Stundenlanger Sperrung wurden der Audi und der Bus geborgen und abgeschleppt. Die Rettungswagen fuhren zurück in ihre Standorte. Die Feuerwehrkameraden rückten ein. Die Polizeibeamten fuhren die Wache an, die Abschlepper waren weg. Was blieb waren die stummen Zeugen dieses Dramas und die Kreidestriche auf der Fahrbahn.

Ein Like unter dem Artikel sehen wir als Daumen hoch für den tollen Lkw-Fahrer der nicht weggeschaut hat, als jemand seine Hilfe brauchte. Für die ehrenamtlichen Feuerwehrleute, die sich immer wieder extremen Eindrücken aussetzten. Die Rettungsdienstmitarbeiter, die hier leider trotz hervorragender Ausbildung nicht mehr helfen konnten. Die Polizeibeamten und die Notfallseelsorger, die bei den Hinterbliebenen die richtigen Worte finden mussten. Den Mann von der Dekra, der die vielen offenen Fragen klären soll. Und auch für die Bestatter, die den Senior nach seinem Tod an der Unfallstelle abholen mussten.

Publiziert in Feuerwehr

BAD WILDUNGEN. Auf der B 253 bei Bad Wildungen ist es am heutigen Freitagmorgen zu einem tödlichen Verkehrsunfall gekommen. Wie die Beamten der Polizeistation Bad Wildungen aktuell vom Unfallort berichten, war gegen 8.50 Uhr in Höhe des "Parkplatz Ense" ein Motorradfahrer aus noch unbekannten Gründen zu Fall gekommen und dabei so schwer verletzt worden, dass er noch an der Unfallstelle verstarb.

Die Ermittlungen, ob möglicherweise andere Verkehrsteilnehmer an dem Unfall beteiligt waren, dauern gegenwärtig an. Der genaue Unfallhergang ist derzeit noch unklar. Zu dessen Rekonstruktion wurde ein Gutachter in die weiteren Ermittlungen eingebunden.

Aktuell ist die B 253 im Bereich der Unfallstelle gesperrt. Der Verkehr kann jedoch über den angrenzenden Parkplatz umgeleitet werden, sodass sich die Verkehrsbeeinträchtigungen momentan in Grenzen halten. Wer Hinweise zum Unfallhergang geben kann, der wird gebeten sich bei der Polizei in Bad Wildungen zu melden. Die Telefonnummer lautet: 05621/70900.

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WINTERBERG. Ein Mann aus Warstein ist heute nicht mehr von seiner Motorradtour nach Hause gekommen. Bei einem schlimmen Verkehrsunfall in Winterberg wurde der Senior getötet.

Lange, lange Zeit hatten die Rettungskräfte um sein Leben gekämpft. Unermüdlich. Mitten auf der Straße bei sengender Hitze. Bis zum Schluss nicht aufgegeben, alles versucht. Manchmal aber, da ist die Gewalt eines Unfalles stärker als das, was unser menschlicher Körper aushalten kann. Da gewinnt einfach der Tod den Kampf um den Menschen.

So wie heute, bei dem 73-jährigen Mann aus Warstein. Die Gewalteinwirkung des Unfalles muss enorm gewesen sein. Ohne, dass ich vorher mit einem Polizeibeamten gesprochen hatte, konnte ich das beim Eintreffen am Winterberger Ortseingang bereits sehen. Eine lange Bremsspur zeugt von einem heftigen Aufprall. Ein Pkw aus Moers steht mitten in der Kreuzung. Daneben liegt ein Mensch, an dem all die Rettungskräfte arbeiten. Sehen kann ich das nicht. Aber erahnen. Denn einige Helfer halten Tücher hoch, um dem Unfallopfer einen geschützten Raum zu geben. Nicht, weil sich hier Menschen als Umstehende nicht benehmen würden. Im Gegenteil. Die Passanten, Familien und Kinder, die vielen Radfahrer und Wanderer sind sehr diszipliniert. „Nur geradeaus schauen“, sagt ein Vater zu seinen beiden kleinen Jungs, als sie an der Unfallstelle vorbei laufen. Dass die Menschen dort vorbeilaufen, oder viele es sehen, lässt sich nicht vermeiden. Die Unfallstelle befindet sich zwischen zwei großen Parkplätzen und einem Abenteuerspielplatz. Noch dazu an einer Fußgängerampel und einer Hauptzufahrtsstraße von Neuastenberg nach Winterberg.

Ich gehe zu einem Polizeibeamten. Vom Sehen kennen wir uns bereits. „Ich mache zunächst noch keine Fotos. Ich sehe, was los ist“, sage ich ihm. Der Hubschrauberpilot sieht mich. Ein kurzes Lächeln. Er hält eines der Sichtschutztücher. Er sieht anders aus, als sonst. Betroffener. Ruhiger.

Ich gehe zum Hubschrauber, der ein paar Meter weiter weg auf der Straße steht. Mittlerweile weiß ich auch, dass es ein Motorradfahrer war, der dort in den Unfall verwickelt wurde. Sehen konnte und wollte ich das bis dahin nicht. Nach einiger Zeit kommt die Hubschrauberbesatzung zurück. „Scheiß Nummer...“, sagt einer zu mir und füllt sein Protokoll aus. Jetzt arbeitet niemand mehr. Die Helfer stehen hinter dem Tuch und besprechen sich mit der Polizei. Kurze Zeit später startet der Pilot seinen Hubschrauber, den er direkt auf der Hauptverkehrsstraße gelandet hatte, um schnellstmöglich Notfallsanitäter und Notarzt zum Patienten bringen zu können. Am Straßenrand steht das Motorrad eines Parkbesuchers. Er hat von dem Einsatz gar nichts mitbekommen. „Machst Du das mal eben?“, ruft mir ein Polizist zu. Ich fasse das Motorrad mit einer Hand fest, damit es beim Downwash des Hubschrauberstarts nicht umfällt. Mit der anderen Hand fotografiere ich den Hubschrauber beim Startvorgang.

Nach einigen Minuten rückt die Feuerwehr an. Sie hat nun die traurige Aufgabe, die Fahrbahn zu reinigen und bei der Bergung der Unfallfahrzeuge behilflich zu sein. Die meisten Kameraden kenne ich. Sie lächeln mir zu. Ich schätze sie alle sehr. Und ziehe einmal mehr den Hut vor ihrer ehrenamtlichen Arbeit.

Ein Polizist kommt zu mir. Wir besprechen uns kurz. Er erklärt mir, dass der Bestatter bestellt wurde und die Fahrzeuge danach noch in der Ausgangsposition bleiben und dann fotografiert werden können. Ich stehe abseits, am Radweg. Ganz vorne, da möchte ich jetzt nicht sein. Einigen Passanten, die sich nicht auskennen und nach dem Weg fragen, kann ich in der Zwischenzeit helfen. Dann kommt der Bestatter an. „Hallo, Matthias“, höre ich ihn sagen. Ich bin verwundert und erkenne erst beim zweiten Hinsehen einen Feuerwehrmann, der bei einem Bestattungsunternehmen arbeitet. Wir reden kurz, bis Platz gemacht wurde und er mit seinem Kollegen zur Unfallstelle vorfahren kann. Ich verstehe nicht, wie Menschen so stark sein können, eine solche Aufgabe zu erfüllen. Ich könnte es nicht. Da bin ich mir sicher.

Der Bestatter rückt auch während dieser Gedanken bereits wieder ab. Ein Polizist winkt mich heran. „Jetzt können Fotos gemacht werden“, sagt er mir. Er bittet mich, die schlimmsten Spuren nicht zu fotografieren. Um den Passanten diesen Anblick zu ersparen, wird das Tuch weiterhin von Feuerwehrleuten hoch gehalten. Ich beschränke mich nur auf die beiden Unfallfahrzeuge und nicht auf die Spuren, die noch zurück geblieben sind. Das ist Ehrensache. Die Polizeibeamten wissen das und so darf ich auch ohne Begleitung die notwendigen Fotos machen.

Neben den Feuerwehrleuten, die zur Einsatzstelle angerückt sind, sind auch Notfallseelsorger da. Für die Leute, die auf dem Spielplatz waren, als der Unfall geschehen ist. Für die jungen Radfahrer, die sofort mit Wiederbelebungsmaßnahmen begonnen haben, als der Unfall geschehen ist. Vor allem aber für den 82-jährigen Pkw-Fahrer aus Moers, der nicht mehr rechtzeitig bremsen konnte, als der Motorradfahrer vor ihm an der roten Ampel wartete.

„Der Motorradfahrer wurde getroffen und auf die Motorhaube des Pkw geschleudert. Das Motorrad wurde 24 Meter nach vorne geschleudert“, erklärt mir ein Polizeibeamter. Und weiter: „Schau Dir nur die Windschutzscheibe an. Da ist fast ein Loch drin“.

Kein guter Sonntag. Viele Menschen haben mitbekommen, welchen Eindrücken sich die Rettungskräfte ausgesetzt haben. Was sie geleistet und versucht haben.

Und einer von diesen vielen – den hat es so sehr beeindruckt, dass er zur Feuerwache in die Schulstraße gefahren ist und sich mit einem Geldgeschenk für die Arbeit der Feuerwehr bei den ehrenamtlichen Helfern bedankt hat. Eine nette Geste am Rande. Für die wirklichen Helden des Alltags.

Abschließend habe ich eine Bitte: Hier ist ein Mensch gestorben. Polizei und Staatsanwaltschaft sind mit der genauen Ermittlung des Unfallherganges betraut. Bitte, liebe Leser, seht von Spekulationen über Ursachen oder Fahrverhalten ab.

Ein Like im Artikel sehen wir wie immer als Respekt und Anerkennung für die Arbeit aller Einsatzkräfte vor Ort und hier vor allem für die jungen Ersthelfer und den netten Herrn, der die Feuerwehr besucht hat.

Publiziert in HSK Retter
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