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GEISMAR. Auf der Bundesstraße 253 zwischen Frankenberg und Geismar liegen Trümmerteile. Trümmerteile von drei Fahrzeugen, die dort so heftig und aus bislang noch unklarer Ursache kollidiert sind, dass die Straße in diesem Teilstück, kurz vor der Abfalldeponie, einem wahren Trümmerfeld gleicht. Ein roter Linienbus steht in Fahrtrichtung Frankenberg am rechten Fahrbahnrand, halb im Graben. Die von den vor Ort eingesetzten Polizeibeamten markierten Bremsspuren zeugen davon, dass der 54-jährige Battenberger, der diesen Bus fuhr, noch versucht hatte, das Schlimmste zu verhindern.

Der Bus ist im Frontbereich schwer beschädigt, Abdeckteile und Teile der Stoßstange liegen quer über die Fahrbahn verteilt. Auch ein herausgerissener Reifen mit Federbein einer Vorderachse liegt auf dem Asphalt. Direkt vor dem Bus. Er gehört zu jenem silbernen VW, in dem eine 49-jährige Frau aus Braunschweig ums Leben kam. Diese Frau, so ergeben es die Ermittlungen der Polizei vor Ort, hat den Wagen gefahren. Sie war mit zwei Mitfahrern in Richtung Geismar unterwegs und war plötzlich, ohne erkennbaren Grund, nach links in den Gegenverkehr – den Linienbus geraten. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der silberne VW zurück geschleudert, blieb schließlich auf der Fahrerseite liegen. Dabei schlug er in einem schwarzen Dacia ein. Der liegt ebenfalls auf der Seite, in einer angrenzenden Böschung am rechten Fahrbahnrand. Dieser Wagen wurde von einem 52-jährigen Mann aus Fuldatal gesteuert. Dieser Fahrer wird ebenso, wie die beiden Mitfahrer im silbernen VW schwer verletzt. Die Besatzungen von vier Rettungswagen, einem Krankentransportwagen, einem Notarzteinsatzfahrzeug und dem Intensivtransporthubschrauber „Christoph Gießen“ kümmern sich vor Ort um die Verletzten. Neben den Insassen der beiden Pkw wird auch ein 20-jähriger Fahrgast im Bus verletzt. Glücklicherweise erlitt er nur leichte Verletzungen. Der Fahrer des Linienbusses bleibt zumindest körperlich unverletzt.

Etwas weiter unterhalb des Trümmerfeldes stehen Feuerwehrleute. Die Kameraden der Frankenberger und Battenberger Feuerwehr waren zu dem schweren Einsatz gerufen worden, um eingeklemmte Menschen aus ihren deformierten Fahrzeugen heraus zu schneiden. Einsatzleiter Stefan Stroß von der Frankenberger Wehr war mit seinen Kameraden parallel bei zwei Einsätzen gefordert: Einige der Kräfte wurden von einem Scheunenbrand im benachbarten Birkenbringhausen abgezogen, um bei dem folgenschweren Unfall zu helfen. Da man davon ausgehen musste, dass zwei Menschen eingeklemmt sind und da ein Bus am Unfall beteiligt war, forderte Stefan Stroß ein Hilfeleistungslöschfahrzeug aus Battenberg zusätzlich an: Zum einen, um einen zweiten Satz Rettungsschere und Spreizer zur Verfügung haben, zum anderen wegen der dort vorhandenen hydraulischen Rettungswinde am Fahrzeug. Die Feuerwehrkameraden mussten letztlich nicht mehr zur Menschenrettung einschreiten. Passanten und der Rettungsdienst hatten alle Beteiligten aus ihren Fahrzeugen retten können. Die verstorbene Frau wurde eingeklemmt – vor Ort war aber leider sofort klar, dass man ihr nicht mehr helfen können würde. Die Frau wurde nach der Spurensicherung der Polizei und des Gutachters aus ihrem Fahrzeug geborgen. Auch diese schwere Aufgabe übernahmen die ehrenamtlichen Feuerwehrleute. Außerdem hatten sie den Brandschutz an der Unfallstelle sichergestellt, auslaufende Betriebsmittel abgestreut und die Unfallstelle abgesichert. Später haben die Mitarbeiter von Hessen Mobil die Bundesstraße im Bereich der Unfallstelle gesperrt und eine Umleitung über die alte Geismarer Straße eingerichtet. Bis 21.00 Uhr dauerten die Arbeiten der Polizei vor Ort. Im Anschluss mussten die Hinterbliebenen über die schrecklichen Folgen dieses Unfalles informiert werden. Die Polizei gibt den Sachschaden, der bei dem Unfall außerdem entstanden ist, mit rund 36.000 Euro an.

Publiziert in Feuerwehr
Montag, 16 September 2019 11:31

Reiterin bei Bad Laasphe tödlich verunglückt

BAD LAASPHE. Bei einem schweren Reitunfall in einem Waldstück bei Bad Laasphe ist am Samstagnachmittag gegen kurz vor 14 Uhr eine 31-jährige Reiterin ums Leben gekommen.

In einem Waldstück oberhalb der Kunst Wittgenstein war es zu dem tragischen Unfall gekommen. Die junge Frau sei in Begleitung zweier weiterer Reiterinnen unterwegs gewesen, als ihr Pferd gescheut habe. Die beiden Begleiterinnen alarmierten nach dem Unfall sofort den Rettungsdienst. Durch den Notruf wurden von der Kreisleitstelle neben dem DRK Rettungsdienst Bad Laasphe auch der Notarzt aus der Lahnstadt, der Siegener Rettungshubschrauber „Christoph 25“ und die Bad Laaspher Feuerwehr alarmiert.

Der Rettungshubschrauber landete an der Reithalle bei Kunst Wittgenstein, von wo aus die Feuerwehr die Besatzung abholte und in den Wald zur Unglücksstelle brachte.

Zuvor hatten die rund 25 Einsatzkräfte der Bad Laaspher Wehr im Wald nach der genauen Unglücksstelle gesucht und dann bereits mit der Versorgung der Verletzten begonnen, und auch die Kameraden der Rettungswache zum Unfallort gelotst.

Der Hubschrauber, so hieß es, hätte an der abgelegenen Einsatzstelle keine Landemöglichkeit in der Nähe gehabt, weshalb die Besatzung dann an der Reithalle abgeholt werden musste.

Die Verletzungen der jungen Reiterin waren jedoch so schwer, dass ihr nicht mehr zu helfen war. Die junge Frau verstarb noch an der Unfallstelle.

Vor Ort wurden Seelsorger zur Betreuung der beiden Mitreiterinnen, Angehöriger und auch der Einsatzkräfte eingesetzt.

Die weiteren Ermittlungen zum Unglück dauern derzeit noch an.

Publiziert in SI Retter

WINTERBERG. Ein Mann aus Warstein ist heute nicht mehr von seiner Motorradtour nach Hause gekommen. Bei einem schlimmen Verkehrsunfall in Winterberg wurde der Senior getötet.

Lange, lange Zeit hatten die Rettungskräfte um sein Leben gekämpft. Unermüdlich. Mitten auf der Straße bei sengender Hitze. Bis zum Schluss nicht aufgegeben, alles versucht. Manchmal aber, da ist die Gewalt eines Unfalles stärker als das, was unser menschlicher Körper aushalten kann. Da gewinnt einfach der Tod den Kampf um den Menschen.

So wie heute, bei dem 73-jährigen Mann aus Warstein. Die Gewalteinwirkung des Unfalles muss enorm gewesen sein. Ohne, dass ich vorher mit einem Polizeibeamten gesprochen hatte, konnte ich das beim Eintreffen am Winterberger Ortseingang bereits sehen. Eine lange Bremsspur zeugt von einem heftigen Aufprall. Ein Pkw aus Moers steht mitten in der Kreuzung. Daneben liegt ein Mensch, an dem all die Rettungskräfte arbeiten. Sehen kann ich das nicht. Aber erahnen. Denn einige Helfer halten Tücher hoch, um dem Unfallopfer einen geschützten Raum zu geben. Nicht, weil sich hier Menschen als Umstehende nicht benehmen würden. Im Gegenteil. Die Passanten, Familien und Kinder, die vielen Radfahrer und Wanderer sind sehr diszipliniert. „Nur geradeaus schauen“, sagt ein Vater zu seinen beiden kleinen Jungs, als sie an der Unfallstelle vorbei laufen. Dass die Menschen dort vorbeilaufen, oder viele es sehen, lässt sich nicht vermeiden. Die Unfallstelle befindet sich zwischen zwei großen Parkplätzen und einem Abenteuerspielplatz. Noch dazu an einer Fußgängerampel und einer Hauptzufahrtsstraße von Neuastenberg nach Winterberg.

Ich gehe zu einem Polizeibeamten. Vom Sehen kennen wir uns bereits. „Ich mache zunächst noch keine Fotos. Ich sehe, was los ist“, sage ich ihm. Der Hubschrauberpilot sieht mich. Ein kurzes Lächeln. Er hält eines der Sichtschutztücher. Er sieht anders aus, als sonst. Betroffener. Ruhiger.

Ich gehe zum Hubschrauber, der ein paar Meter weiter weg auf der Straße steht. Mittlerweile weiß ich auch, dass es ein Motorradfahrer war, der dort in den Unfall verwickelt wurde. Sehen konnte und wollte ich das bis dahin nicht. Nach einiger Zeit kommt die Hubschrauberbesatzung zurück. „Scheiß Nummer...“, sagt einer zu mir und füllt sein Protokoll aus. Jetzt arbeitet niemand mehr. Die Helfer stehen hinter dem Tuch und besprechen sich mit der Polizei. Kurze Zeit später startet der Pilot seinen Hubschrauber, den er direkt auf der Hauptverkehrsstraße gelandet hatte, um schnellstmöglich Notfallsanitäter und Notarzt zum Patienten bringen zu können. Am Straßenrand steht das Motorrad eines Parkbesuchers. Er hat von dem Einsatz gar nichts mitbekommen. „Machst Du das mal eben?“, ruft mir ein Polizist zu. Ich fasse das Motorrad mit einer Hand fest, damit es beim Downwash des Hubschrauberstarts nicht umfällt. Mit der anderen Hand fotografiere ich den Hubschrauber beim Startvorgang.

Nach einigen Minuten rückt die Feuerwehr an. Sie hat nun die traurige Aufgabe, die Fahrbahn zu reinigen und bei der Bergung der Unfallfahrzeuge behilflich zu sein. Die meisten Kameraden kenne ich. Sie lächeln mir zu. Ich schätze sie alle sehr. Und ziehe einmal mehr den Hut vor ihrer ehrenamtlichen Arbeit.

Ein Polizist kommt zu mir. Wir besprechen uns kurz. Er erklärt mir, dass der Bestatter bestellt wurde und die Fahrzeuge danach noch in der Ausgangsposition bleiben und dann fotografiert werden können. Ich stehe abseits, am Radweg. Ganz vorne, da möchte ich jetzt nicht sein. Einigen Passanten, die sich nicht auskennen und nach dem Weg fragen, kann ich in der Zwischenzeit helfen. Dann kommt der Bestatter an. „Hallo, Matthias“, höre ich ihn sagen. Ich bin verwundert und erkenne erst beim zweiten Hinsehen einen Feuerwehrmann, der bei einem Bestattungsunternehmen arbeitet. Wir reden kurz, bis Platz gemacht wurde und er mit seinem Kollegen zur Unfallstelle vorfahren kann. Ich verstehe nicht, wie Menschen so stark sein können, eine solche Aufgabe zu erfüllen. Ich könnte es nicht. Da bin ich mir sicher.

Der Bestatter rückt auch während dieser Gedanken bereits wieder ab. Ein Polizist winkt mich heran. „Jetzt können Fotos gemacht werden“, sagt er mir. Er bittet mich, die schlimmsten Spuren nicht zu fotografieren. Um den Passanten diesen Anblick zu ersparen, wird das Tuch weiterhin von Feuerwehrleuten hoch gehalten. Ich beschränke mich nur auf die beiden Unfallfahrzeuge und nicht auf die Spuren, die noch zurück geblieben sind. Das ist Ehrensache. Die Polizeibeamten wissen das und so darf ich auch ohne Begleitung die notwendigen Fotos machen.

Neben den Feuerwehrleuten, die zur Einsatzstelle angerückt sind, sind auch Notfallseelsorger da. Für die Leute, die auf dem Spielplatz waren, als der Unfall geschehen ist. Für die jungen Radfahrer, die sofort mit Wiederbelebungsmaßnahmen begonnen haben, als der Unfall geschehen ist. Vor allem aber für den 82-jährigen Pkw-Fahrer aus Moers, der nicht mehr rechtzeitig bremsen konnte, als der Motorradfahrer vor ihm an der roten Ampel wartete.

„Der Motorradfahrer wurde getroffen und auf die Motorhaube des Pkw geschleudert. Das Motorrad wurde 24 Meter nach vorne geschleudert“, erklärt mir ein Polizeibeamter. Und weiter: „Schau Dir nur die Windschutzscheibe an. Da ist fast ein Loch drin“.

Kein guter Sonntag. Viele Menschen haben mitbekommen, welchen Eindrücken sich die Rettungskräfte ausgesetzt haben. Was sie geleistet und versucht haben.

Und einer von diesen vielen – den hat es so sehr beeindruckt, dass er zur Feuerwache in die Schulstraße gefahren ist und sich mit einem Geldgeschenk für die Arbeit der Feuerwehr bei den ehrenamtlichen Helfern bedankt hat. Eine nette Geste am Rande. Für die wirklichen Helden des Alltags.

Abschließend habe ich eine Bitte: Hier ist ein Mensch gestorben. Polizei und Staatsanwaltschaft sind mit der genauen Ermittlung des Unfallherganges betraut. Bitte, liebe Leser, seht von Spekulationen über Ursachen oder Fahrverhalten ab.

Ein Like im Artikel sehen wir wie immer als Respekt und Anerkennung für die Arbeit aller Einsatzkräfte vor Ort und hier vor allem für die jungen Ersthelfer und den netten Herrn, der die Feuerwehr besucht hat.

Publiziert in HSK Retter
Dienstag, 18 Dezember 2018 13:26

Fußgänger angefahren und tödlich verletzt

KASSEL. Am Montag, den 17. Dezember ereignete sich ein schwerer Verkehrsunfall in Altenbauna, bei dem ein Unfallbeteiliger tödlich verletzt wurde.

Gegen 18.30 Uhr kam es am Montag in Baunatal-Altenbauna auf der Altenritter Straße, etwa in Höhe der KSV-Sportwelt, zu einem schweren Verkehrsunfall, bei dem ein 74-jähriger Mann aus Baunatal vom Pkw eines 56-jährigen Mannes aus dem Ostalbkreis, in der Nähe von Stuttgart, erfasst und auf die Fahrbahn geschleudert wurde.

Der Pkw-Fahrer war auf der Altenritter Straße von Baunatal-Stattmitte kommend in Richtung Schauenburg unterwegs, der Fußgänger kam offenbar aus der Richtung der KSV-Sportwelt und überquerte die Fahrbahn, um sein am gegenüberliegenden Fahrbahnrand - in Fahrtrichtung Schauenburg geparktes - Fahrzeug zu erreichen.

Nach der Kollision mit dem Pkw wurde der Mann mit einem Notarztwagen in ein Kasseler Krankenhaus eingeliefert, wo er wenig später seinen schweren Verletzungen erlag. Die Altenritter Straße war zwischen Kreisel Altenritte und der Langenbergstraße bis gegen 22 Uhr voll gesperrt.

Die Staatsanwaltschaft Kassel beauftragte einen Sachverständiger mit der Rekonstruktion des Unfallhergangs. (ots/r)

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Publiziert in KS Polizei

BAD AROLSEN. Ein schwerer Verkehrsunfall ereignete sich heute Abend um kurz nach 19.00 Uhr auf der Strecke zwischen Bad Arolsen und Landau, im Bereich der Senke. Ein weißer Opel Meriva, der von Bad Arolsen in Richtung Landau unterwegs war, ist dort mit großer Wucht frontal gegen einen Baum geprallt. Zuvor war der Wagen nach links auf die Bankette geraten, hatte einen Baumstumpf überfahren und sich dabei das rechte Vorderrad abgerissen. Bei dem folgenden Aufprall auf den Baum ist ein 60-jähriger Mann aus dem Stadtgebiet Volkmarsen ums Leben gekommen.

Obwohl Rettungsdienst und Feuerwehr nur wenige Minuten nach dem Alarm vor Ort waren, waren die Verletzungen so schwer, dass der Verletzte trotz sofortiger Befreiung und notfallmedizinischer Maßnahmen noch am Abend verstarb.

Einsatzleiter Gordon Kalhöfer von der Feuerwehr Bad Arolsen erklärte vor Ort, dass der Notarzt eine sofortige Crashrettung angeordnet habe, um den Verletzten schnellstmöglich komplett versorgen zu können. Im Gegensatz zur Patienten orientierten Rettung, bei der das Feuerwehr- und Rettungspersonal ein großes Augenmerk auf die besonders schonende Vorgehensweise legt, um Folgeschäden zum Beispiel bei Verletzungen der Wirbelsäule zu vermeiden, ist bei der Crashrettung höchste Eile geboten, um überhaupt noch eine Chance zu haben, das Leben des Verletzten retten zu können. Potentiell „kritische“ Patienten müssen dann unter allen Umständen so schnell wie möglich aus dem Unfallwrack befreit werden, um eine schnellstmögliche Notfallversorgung beginnen zu können. Diese Patienten haben „keine Zeit mehr“, dass eine schonende, zeitaufwändigere Rettung mit einem Rettungskorsett oder einer Immobilisierung, das heisst Ruhigstellung, durchgeführt wird.

„Wir haben die Tür des Meriva geöffnet und den Patienten, der im Fußraum eingeklemmt war, sofort herausgezogen und dem Rettungsdienst übergeben“, erklärt der Bad Arolser Wehrführer. Er und seine rund 20 Kameraden, die mit fünf Einsatzfahrzeugen vor Ort waren, hatten gleich mehrere Aufgaben auf einmal zu erfüllen: Neben der Befreiung des Patienten mussten sie den Brandschutz an der Einsatzstelle sicherstellen, und einen Schnellangriff aufbauen. Andere Kameraden sicherten das Unfallauto, das beim frontalen Aufprall auf eine Buche derart beschädigt wurde, dass es mit dem Heck in der Luft stand, gegen ein Abstürzen an der steil abschüssigen Böschung. Weiterhin sorgten die Feuerwehrleute für eine ordentliche Ausleuchtung der Einsatzstelle, sie sperrten den Straßenabschnitt von der B 450 aus, und waren bei den Aufräum- und Bergungsarbeiten behilflich.

Da zunächst gemeldet worden war, dass sich zwei Menschen in dem Opel Meriva befinden, suchte die Feuerwehr mit einer Wärmebildkamera und mehreren Fußtrupps das nähere Umfeld der Unfallstelle ab, um auszuschließen, dass ein weiterer Verletzter aus dem Fahrzeug geschleudert wurde. Nach Auskunft der Polizei war die erste Vermutung eines zweiten Verletzten eine Fehlmeldung.

Die Straße zwischen Bad Arolsen und Landau war während der Rettungs- und Bergungsarbeiten komplett gesperrt. Die Polizeibeamten aus Bad Arolsen kümmerten sich neben der Unfallaufnahme um die Identitätsklärung des verunfallten Mannes und hatten die schwere Aufgabe, die Hinterbliebenen über den schrecklichen Unfall zu informieren.

Publiziert in Feuerwehr

PADERBORN. Am Samstag, den 20. Oktober kam es auf der Landesstraße 549 zu einem Verkehrsunfall, bei dem einer der Unfallbeteiligten tödlich verunglückte.

Ein 58-jähriger Mann aus Geseke befuhr mit seinem Kraftrad die Landesstraße 549 vom Kreisverkehr an der Geseker Straße kommend in Richtung Büren. Nach dem Überholen einiger Fahrzeuge kam er in einer langgezogenen Linkskurve nach rechts auf die Bankette.

Er überfuhr zunächst zwei Leitpfosten, prallte dann an die beginnende Schutzplanke und wurde anschließend in den angrenzenden Graben geschleudert. Trotz eingeleiteter Reanimationsmaßnahmen durch die vor Ort eingetroffenen Rettungskräfte verstarb der Mann noch an der Unfallstelle. Die Landesstraße 549 wurde während der Unfallaufnahme bis 17 Uhr voll gesperrt. (ots/r)

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Publiziert in PB Polizei

KNÜLLWALD. Am Montagabend ereignete sich in der Straße Hüttenmühle in Knüllwald-Wallenstein eine Explosion in einem Wohnhaus, bei der das Wohnhaus einstürzte.

Das Wohnhaus, in dem drei Personen gemeldet sind, wurde dabei komplett zerstört und fiel in sich zusammen. Eine zur Unglückszeit im Haus anwesende 74-Jährige Hausbewohnerin wurde durch die Explosion tödlich verletzt und bereits am Montagabend geborgen, ihr 87-jähriger Ehemann wird zurzeit noch vermisst. Eine 79-jährige Hausbewohnerin wurde durch die Explosion und das einstürzende Haus ebenfalls tödlich verletzt und am Dienstagmorgen in den Haustrümmern aufgefunden und geborgen.

Ein 12-jähriges Mädchen, welches im Nachbarhaus wohnt, wurde durch umherfliegende Splitter verletzt. Sie wurde durch Rettungswagen in das Kasseler Klinikum eingeliefert. Die Schwere der Verletzungen ist momentan nicht bekannt, es sind jedoch keine lebensbedrohenden Verletzungen. Ein weiterer Nachbar erlitt in der Folge der Ereignisse einen Schwächeanfall und wurde in einer Klinik ambulant behandelt.

Insgesamt beteiligten sich 350 Rettungskräfte der Feuerwehr, des Deutschen Roten Kreuz, des Technischen Hilfswerks, der Rettungshundestaffel und der Bundeswehr an den Rettungsmaßnahmen. Die Kriminal- und die Schutzpolizei waren ebenfalls jeweils mit mehreren Beamten vor Ort, sowie ein Polizeihubschrauber, der am Abend im Einsatz war.

Die Angehörigen wurden vor Ort durch mehrere Notfallseelsorger betreut. Das eingestürzte Haus wurde bisher zweimal erfolglos von den Hunden der Rettungshundestaffel abgesucht. Daraufhin begannen THW und Feuerwehr damit, das Haus von oben herab abzutragen. Der 87-Jährige wurde bisher nicht aufgefunden.

Die Ursache für die Explosion steht zurzeit nicht fest, Brandursachenermittler der Kriminalpolizei Homberg waren bei den Rettungsmaßnahmen zugegen. Am Dienstag begannen Fachleute des Hessischen Landeskriminalamtes und der örtlichen Kriminalpolizei damit, eine Spurensuche bezüglich der Explosionsursache durchzuführen.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand entstand an dem eingestürzten Wohnhaus ein Sachschaden in Höhe von 150.000 - 200.000 Euro. (ots/r)

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Publiziert in HR Polizei

SUNDERN. Am Mittwochabend kam es auf der Bundesstraße 229 zwischen Hövel und Beckum zu einem schweren Verkehrsunfall über den wir berichteten. In dem Fall kam es nun zu neuen Erkenntnissen.

Eine 70-jährige Frau aus Neheim verlor bei dem Unfall ihr Leben. Wir berichteten: http://112-magazin.de/meldungen-aus-der-region/polizei/item/26632-schwerer-verkehrsunfall-70-jährige-verliert-ihr-leben-bei-kollision

Umfangreiche Ermittlungen durch eine eingerichtete Ermittlungskommission führten jetzt zu neuen Erkenntnissen: Durchgeführte Vernehmungen bestätigten die ersten Zeugenaussagen. Der Audi und der Porsche überholten sich im Streckenverlauf gegenseitig. Im Zuge der Ermittlungen konnte der Fahrer des Porsche, ein 57-jähriger Mann aus Soest, ermittelt und vernommen werden. Neben der fahrlässigen Tötung und der Gefährdung des Straßenverkehrs wird ebenfalls wegen eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens ermittelt.

Der 41-jährige Mann aus Hemer wurde nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft aufgrund fehlender Haftgründe entlassen. Gegen den 57-jährigen Mann aus Soest wurde ebenfalls ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Sein Führerschein und der Porsche wurden sichergestellt. Bei drei der vier schwer verletzten Personen ist derzeit von lebensgefährlichen Verletzungen auszugehen.

Die Ermittlungen dauern an. (ots/r)

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Publiziert in HSK Polizei

Laaspherhütte. Innerhalb von nur etwas mehr als einer Woche hat ein erneut ein schwerer Motorradunfall in Wittgenstein ein Todesopfer gefordert. Am Sonntagabend wurden die Rettungskräfte und die Polizei zu einem Unfall auf die L 718 zwischen Bad Laasphe und Laaspherhütte alarmiert.

Der Unfall

Wie die Polizei vor Ort mitteilte, war ein 50-jähriger Motorradfahrer aus dem Raum Bad Laasphe mit seiner Harley von Bad Laasphe in Richtung Laaspherhütte unterwegs. Zunächst ist die Straße durch überragende Äste der am Fahrbahnrand stehenden Bäume ziemlich dunkel, wie eine Art Tunnel. Im Bereich einer folgenden Rechtskurve gibt es dann eine lichte Stelle, durch die die tief stehende Sonne den Motorradfahrer sehr stark geblendet haben muss. Er fuhr mit seiner Maschine geradeaus und prallte dann frontal gegen einen Straßenbaum. Das Motorrad blieb nach dem Aufprall total zerstört stehen und fing Feuer.

Die Polizei

Vor Ort waren Polizeistreifen aus Bad Laasphe und Bad Berleburg im Einsatz. Die ersteintreffenden Bad Laaspher Beamten begannen sofort, das brennende Motorrad mit Feuerlöschern abzulöschen und waren bei den Rettungsmaßnahmen behilflich.

Anschließend waren die Streifenwagenbesatzung mit der Beweissicherung und dem Vermessen der Unfallstelle und des Motorrades beschäftigt. Das Motorrad wurde aufgrund des schweren Unfalles sichergestellt.

Während der Unfallaufnahme und der Bergungsarbeiten blieb die L 718 im Bereich der Unfallstelle komplett gesperrt.

Der Rettungsdienst

Nur wenige hundert Meter von der Bad Laaspher DRK-Rettungswache entfernt ereignete sich der folgenschwere Unfall. Die Besatzungen von Rettungswagen und Notarzteinsatzfahrzeug waren in kürzester Zeit vor Ort und leiteten die Versorgung des Motorradfahrers ein. Außerdem wurde der Siegener Rettungshubschrauber „Christoph 25“ zur Unfallstelle beordert, der aufgrund der beengten Platzverhältnisse in Laaspherhütte landete. Trotz intensiver Bemühungen konnten die Rettungskräfte dem Mann nicht mehr helfen. Seine Verletzungen waren derart schwer, dass er noch an der Unfallstelle verstarb.

Die Feuerwehr

Um den Brand des Motorrades endgültig zu löschen, war auch direkt bei Notrufeingang die Bad Laaspher Feuerwehr alarmiert worden. Wenige Minuten nach dem Rettungsdienst und der Polizei traf ein Löschfahrzeug des Zuges 1 an der Unglücksstelle ein. Die Kameraden erstickten den Motorradbrand mit Löschschaum. Außerdem leuchteten die Feuerwehrleute die Einsatzstelle zur Unfallaufnahme aus, sicherten die Straße ab und waren bei der Bergung und der Reinigung der Fahrbahn behilflich. Die Feuerwehrkameraden sorgten auch dafür, dass die Hubschrauberbesatzung nach der Landung in Laaspherhütte umgehend zur Unfallstelle gefahren und anschließend auch wieder zum Hubschrauber gebracht wurde.

Publiziert in SI Retter

RAUMLAND. Tödlich verletzt wurde am Donnerstagabend ein 46-jähriger Motorradfahrer aus Siegen bei einem schweren Unfall auf der B 480 am Ortsausgang Bad Berleburg.

Nach Angaben der Polizei befuhr der Mann am frühen Abend die Sauerlandstraße aus Richtung Bad Berleburg kommend. Kurz nach dem Ortsausgangsschild überholte er mehrere Pkw. Beim Wiedereinscheren touchierte er den Wagen eines 30-jährigen Mannes, den er ebenfalls überholt hatte und geriet auf die Gegenfahrbahn. Dort prallte er frontal mit einem entgegenkommenden Pkw eines 48-jährigen zusammen.

Der Siegener Motorradfahrer war auf der Stelle tot. Der DRK Notarzt aus Bad Berleburg und die Besatzung des DRK Rettungswagen aus Erndtebrück konnten dem Mann nicht mehr helfen und nur noch seinen Tod feststellen. Der 48-jährige Mann wurde bei der Kollision leicht verletzt und wurde in ein Krankenhaus gebracht. Während der Unfallaufnahme und der Bergungsarbeiten blieb die B 480 lange Zeit komplett gesperrt. Die Feuerwehr Bad Berleburg half nach dem Unfall bei der Reinigung der Fahrbahn.

Trotz der Sperrung fuhren immer wieder Autofahrer, teilweise um die Absperrung herum, oder über die Gegenfahrbahn, in den abgesperrten Bereich und mussten dann von der Polizei zurückgewiesen werden.  

Derzeit ist das Verkehrskommissariat Bad Berleburg mit der Rekonstruktion des folgenschweren Unfalles beschäftigt.    

Publiziert in SI Retter
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