Anzeige der Artikel nach Schlagwörtern: Spineboard

FREIENHAGEN/SACHSENHAUSEN. Ein Alleinunfall hat sich am Freitag auf der Bundesstraße 251 zwischen Freienhagen und Sachsenhausen ereignet - der Unfallhergang ist noch nicht abschließend geklärt.

Gegen 12 Uhr verunfallte eine 24-Jährige mit einem braunen Hyundai ix35 auf der Bundesstraße 251. Geklärt ist bislang nur, dass die Frau von Freienhagen in Richtung Korbach unterwegs war und im Streckenverlauf aus bislang ungeklärter Ursache die Kontrolle über das Fahrzeug verlor. Der Hyundai prallte in den rechten Straßengraben und blieb auf der Fahrerseite liegen. 

Um 12.02 Uhr wurden die Feuerwehren aus Sachsenhausen und Freienhagen zur Unfallstelle alarmiert. Zunächst war eine eingeklemmte Person gemeldet worden, bei Ankunft konnten die Kräfte aber feststellen, dass die Frau lediglich eingeschlossen war und sich nicht aus eigener Kraft befreien konnte. In Absprache mit Rettungsdienst und Notarzt entfernten die Kräfte anschließend die Windschutzscheibe - so war eine schonende Rettung mit dem Spineboard möglich und die Frau konnte zügig aus dem Fahrzeug befreit werden. Nach der Erstversorgung vor Ort wurde die 24-Jährige mit einem Rettungswagen in das Korbacher Krankenhaus gebracht. Nach ersten Informationen wurde die Fahrerin glücklicherweise nur leicht verletzt.

Im Nachgang richteten die Wehren den Hyundai wieder auf und streuten ausgelaufene Betriebsstoffe ab. Das Fahrzeug musste anschließend von einem Abschleppdienst abtransportiert werden.

Unter der Leitung von Bernd Schäfer waren insgesamt 20 Einsatzkräfte mit fünf Fahrzeugen im Einsatz. Den Sachschaden am Hyundai mit Frankenberger Zulassung (FKB) schätzen die Beamten der Korbacher Polizeistation auf etwa 6000 Euro, die Ermittlungen zum Unfallhergang dauern an.

Link: Unfallstandort Bundesstraße 251 bei Freienhagen (11. Juni 2021)

Publiziert in Polizei

KORBACH/GUT DINGERINGHAUSEN. Ein schwerer Verkehrsunfall ereignete sich am Donnerstagnachmittag auf der Landesstraße 3076 zwischen Korbach und Gut Dingeringhausen. Im Einsatz waren RTWs, Notarzt, Polizeikräfte und die Korbacher Feuerwehr.

Nach ersten Erkenntnissen vor Ort waren gegen 13.05 Uhr, ein mit zwei Personen besetzter Mazda, gefolgt von einem Volvo V 70 von Korbach kommend in Richtung Flechtdorf unterwegs. Etwa 450 Meter vor dem Gut wollte die Fahrerin (20) des Mazda nach links in einem Feldweg abbiegen, sie setzte ordnungsgemäß den Blinker und verlangsamte ihre Fahrt. Die nachfolgende, 49-jährige Frau aus Diemelsee übersah den Abbiegevorgang fuhr auf und schob den Mazda 2 von der Fahrbahn in einen Graben.

Während die Volvo-Fahrerin und der Beifahrer im Mazda unverletzt geblieben waren, wurde die 20-jährige Fahrerin im Kleinwagen eingeklemmt. Unter der Leitung von Stadtbrandinspektor Friedhelm Schmidt rückte die Kernstadtwehr mit vier Einsatzwagen und 20 Freiwilligen zur Unfallstelle aus. Dort angekommen, wurde mit hydraulischem Gerät des Dach des Mazda abgetrennt, die verletzte Person mit einem Spineboard schonend aus dem Autowrack gerettet und dem Notarzt übergeben. Im Nachgang wurde die Straße von Trümmerteilen gesäubert.

Schwerverletzt musste die junge Frau ins Korbacher Krankenhaus transportiert werden. An dem betagten Volvo, der immerhin über 300.000 Kilometer auf dem Buckel hat, entstand wirtschaftlicher Totalschaden von 3500 Euro. Der Mazda wurde ebenfalls mit Totalschaden abgeschleppt. Hier setzen die Beamten aus Korbach eine Schadenshöhe von 5000 Euro an.

Um 13.57 Uhr konnte die Straßensperrung von der Polizei aufgehoben werden. (112-magazin)

Link: Unfallstandort bei Gut Dingeringhausen am 28.02.2019

Publiziert in Polizei

DIEMELSEE-REHENEGGE. Aus bislang ungeklärter Ursache kam am heutigen Donnerstag ein Fahrer mit seinem Opel von der Straße ab und überschlug sich - die Diemelseer Feuerwehr war schnell zur Stelle und musste Rettungsschere, Spreizer und Rettungszylinder einsetzen, um den eingeschlossenen Fahrer befreien zu können. 

Die Feuerwehr

Alarmiert wurden die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr aus Diemelsse Adorf und der Gemeinschaftsfeuerwehr Rhenegge/Sudeck um 10.50 Uhr durch die Leitstelle Waldeck-Frankenberg. Wie Einsatzleiter Thorsten Behle noch an der Unfallstelle berichten konnte, fanden die Einsatzkräfte eine im Fahrzeug eingeschlossene Person auf dem Fahrersitz vor.

Nach Absprache des Gruppenführers Markus Hesse mit dem Notarzt, wurde das Autodach von dem Corsa geschnitten. Mit dem Spineboard konnten die Einsatzkräfte den Verletzten schonend aus dem Wrack bergen und die Person an den Rettungsdienst übergeben. Nachdem der Notarzt den Fahrer medizinisch versorgt hatte, wurde der 22-Jährige in das Krankenhaus nach Korbach verlegt. Parallel dazu stellten die Wehren den Brandschutz  sicher.

Insgesamt waren 16 Einsatzkräfte mit sechs Fahrzeugen vor Ort. Auf Anweisung der beiden Polizeibeamten sperrten die Freiwilligen die Landesstraße zwischen Adorf und dem Abzweig nach Sudeck ab und leiteten den Verkehr über das Unterdorf und weiter durch die Ortsmitte von Rhenegge um.

Die Polizei

Nach Angaben der Polizeibeamten war der 22-Jährige aus Richtung Heringhausen in Fahrtrichtung Adorf auf der Landesstraße 3078 unterwegs gewesen, als er in einer leichten Rechtskurve, etwa in Höhe der Ortschaft Rhenegge, die Kontrolle über seinen Corsa verloren hatte und nach links über die Gegenfahrbahn in eine Baumreihe gekracht war.

Dabei hatte sich der Wagen überschlagen und war im Straßengraben auf der Seite liegend zum Halten gekommen. Wie schwer die Verletzungen des 22-Jährigen sind, stand zum Zeitpunkt der Unfallaufnahme nicht fest. Der Sachschaden an dem Firmenwagen wurde auf 15.000 Euro geschätzt.

Der Arbeitgeber

Fürsorglich zeigte sich auch der Arbeitgeber des 22-jährigen Angestellten. Nach Bekanntwerden des Unfalls kam der Chef einer Adorfer Dentalwerkstatt persönlich zur Unfallstelle und erkundigte sich nach dem Befinden des in Kassel wohnenden Mannes. Er ließ das Fahrzeug umgehend von der Firma Straube abschleppen. Dabei unterstützte die Feuerwehr mit der Seilwinde des GW-L2 TH fachmännisch den Abschleppdienst.

Um 12.10 Uhr konnte der Einsatz für alle Beteiligten beendet werden. (112-magazin)

Link: Unfallstandort Opel Corsa am 9. August 2018

Publiziert in Feuerwehr

KORBACH. Beim Reinigen einer Fensterbank ist ein 72 Jahre alter Mann abgerutscht und einen leichten Abhang an seinem Haus hinuntergestürzt. Da sich der leicht verletzte Rentner aus eigener Kraft nicht befreien konnte, rückte neben Rettungsdienst und Notarzt auch die Feuerwehr an.

Nach Auskunft des Korbacher Wehrführers André Casper war der Mann am Dienstagabend damit beschäftigt, eine Fensterbank zu säubern. Dazu lehnte er sich von der Terrasse seines Hauses in einem Wohngebiet unweit der Arolser Landstraße hinüber zu dem betroffenen Sims. Das Fenster, dessen Fensterbank er reinigen wollte, lag über einer Art Lichtschacht, der ein Kellerfenster umgibt.

Aus unbekannten Gründen verlor der 72-Jährige das Gleichgewicht und stürzte in diesen bepflanzten Lichtschacht. Um den Rentner zu befreien, verlegten die eingesetzten Feuerwehrleute einige Bretter an dem Erdwall und zogen darauf den Patienten auf einem Spineboard aus dem Schacht. Anschließend brachten Rettungskräfte den Korbacher vorsorglich ins Krankenhaus.

Die Korbacher Feuerwehr war mit rund 20 Freiwilligen vor Ort. Der Einsatz sei nach kurzer Zeit beendet gewesen, sagte Casper gegenüber 112-magazin.de. (pfa) 


Link:
Feuerwehr Korbach

Anzeige:


{source}
<script type="text/javascript"><!--
google_ad_client = "ca-pub-6679455915258683";
/* 468x60 Unter Artikel Banner */
google_ad_slot = "7735614807";
google_ad_width = 468;
google_ad_height = 60;
//-->
</script>
<script type="text/javascript"
src="http://pagead2.googlesyndication.com/pagead/show_ads.js">
</script>
{/source}

Publiziert in Retter

KORBACH. Vier Menschen sind am Samstagmorgen bei einem schweren Verkehrsunfall auf der Korbacher Umgehungsstraße verletzt worden. Der Wagen des mutmaßlichen Unfallverursachers war in den Gegenverkehr geschleudert und mit einem entgegenkommenden Fahrzeug zusammengestoßen.

Zur Unfallzeit gegen 8.15 Uhr war die Umgehungsstraße schneebedeckt und winterglatt. Mit seinem älteren Audi befuhr ein in Korbach wohnender 20-Jähriger die Bundesstraße aus Richtung Lelbach kommend in Fahrtrichtung Dorfitter. Kurz vor der Abfahrt zur Arolser Landstraße geriet der Wagen ins Rutschen, schleuderte auf die Gegenspur, stellte sich quer und prallte mit der Beifahrerseite gegen einen entgegenkommenden VW Sharan.

Während dessen 47 Jahre alter Fahrer aus Offenbach und seine beiden elf und 13 Jahre alten Söhne den Zusammenstoß mit augenscheinlich leichten Verletzungen überstanden, erlitt der 20-Jährige im Audi schwere Verletzungen und war nicht mehr ansprechbar. Sein Wagen war nach der Kollision von der Fahrbahn abgekommen und erst an einer schneebedeckten Böschung liegen geblieben. Noch vor Eintreffen der alarmierten Rettungskräfte kümmerten sich mehrere Ersthelfer um die Verletzten.

Der Korbacher Notarzt sowie die Besatzungen dreier Rettungswagen von DRK und Johannitern rückten zur Unfallstelle aus, ebenso die Polizei und die Korbacher Feuerwehr mit etwa 20 Einsatzkräften. Die ehrenamtlichen Brandschützer unter der Leitung des stellvertretenden Wehrführers André Casper sicherten die Unfallstelle ab, fixierten den Audi an der Böschung und befreiten den Verletzten gemeinsam mit den Rettungskräften auf einem Spineboard. "Der Fahrer war nicht eingeklemmt, so dass wir die Rettungsschere nicht einsetzen mussten", erklärte Casper an der Unfallstelle gegenüber 112-magazin.de. Alle vier Verletzten wurden nach der Erstversorgung ins Krankenhaus eingeliefert.

Die Umgehungsstraße blieb während der Rettungs- und Bergungsarbeiten halbseitig gesperrt. Ein Räumfahrzeug von Hessen Mobil war auf der Umgehung und auf den Zubringern im Einsatz. Beide am Unfall beteiligte Autos wurden abgeschleppt. Am Audi und am Sharan war bei der Kollision jeweils Totalschaden entstanden - die Polizei gab die geschätzte Gesamtschadenshöhe mit 30.000 Euro an. (pfa)


Link:
Feuerwehr Korbach

{source}
<script type="text/javascript"><!--
google_ad_client = "ca-pub-6679455915258683";
/* 468x60 Unter Artikel Banner */
google_ad_slot = "7735614807";
google_ad_width = 468;
google_ad_height = 60;
//-->
</script>
<script type="text/javascript"
src="http://pagead2.googlesyndication.com/pagead/show_ads.js">
</script>
{/source}

Publiziert in Retter
Mittwoch, 12 Oktober 2016 11:01

Notarzt-Fortbildung an Schwein und Hühnerknochen

BAD AROLSEN. 20 Notärzte haben sich im Bad Arolser Stadtkrankenhaus und bei der Stützpunktfeuerwehr der Residenzstadt zwei Tage lang intensiv fortgebildet. Dabei ging es in Theorie und Praxis um die präklinische Traumaversorgung, zum Beispiel an der Unfallstelle.

Bei der von Dr. Rudolf Alexi organisierten Fortbildung ging es nicht nur um die rein medizinischen Aspekte. So lernten die 20 Notärzte etwas über die Sicherheit an Einsatzstellen, schauten sich die Ausstattung von Schockraum und Rettungswagen an, lernten, mit Schaufeltrage und Spineboard zu arbeiten oder vertieften die Zusammenarbeit mit der Feuerwehr - häufig nämlich kommen nach einem medizinischen Notfall oder einem schweren Verkehrsunfall auch Brandschützer ins Spiel, wenn es gilt, einen Patienten mit der Drehleiter aus einem Haus zum Rettungswagen zu transportieren oder einen im Auto eingeklemmten Verletzten mit hydraulischem Gerät zu befreien. So stand nach dem eher theoretischen Teil am ersten Tag der Fortbildung im Stadtkrankenhaus am Folgetag der praktische Teil im Feuerwehrstützpunkt auf dem Programm.

Rettungschere und Spreizer selbst zur Hand genommen
Die zumeist nordhessischen Notfallmediziner lernten, wie die Drehleiter funktioniert und wie sich eine Krankentrage darauf sicher befestigen lässt, benutzten einmal selbst eine Rettungsschere oder einen Spreizer und ließen sich von den erfahrenen Feuerwehrleuten die Besonderheiten erklären, die es bei der sogenannten technischen Rettung aus Fahrzeugen zu beachten gilt.

Im Stützpunkt an der Mengeringhäuser Straße waren weitere Stationen aufgebaut, in denen sich die Notärztinnen und Notärzte unter Anleitung erfahrener Kollegen praktisch weiterbildeten. Am Rumpf eines Schweins beispielsweise wurde die Versorgung eines Patienten nach Herzinfarkt geübt, an Hühnerknochen trainierten die Mediziner den Einsatz eines speziellen Gerätes, mit dem ein Medikamentenzugang direkt ins Knochenmark gelegt wird. Das Intubieren, also Beatmen von Patienten ließ sich mit verschiedenen Geräten und Techniken an speziellen Dummies realitätsnah nachstellen. (pfa)  

{source}
<script type="text/javascript"><!--
google_ad_client = "ca-pub-6679455915258683";
/* 468x60 Unter Artikel Banner */
google_ad_slot = "7735614807";
google_ad_width = 468;
google_ad_height = 60;
//-->
</script>
<script type="text/javascript"
src="http://pagead2.googlesyndication.com/pagead/show_ads.js">
</script>
{/source}

Publiziert in Retter

VÖHL. Ein 52 Jahre alter Motorradfahrer ist am Mittwochnachmittag bei Vöhl von der L 3084 abgekommen und einen etwa acht Meter tiefen Abhang hinuntergestürzt. Der Mann, den Feuerwehrleute den Hang hinauf beförderten, wurde mit dem Rettungshubschrauber in eine Klinik nach Kassel geflogen.

Nach ersten Informationen waren am Nachmittag gegen 16.15 Uhr mehrere Biker auf ihren Maschinen von Herzhausen kommend auf der Landesstraße 3084 in Richtung Vöhl unterwegs. Ein 52 Jahre alter BMW-Fahrer aus Rheinland-Pfalz verlor in einer Linkskurve in Höhe des Schwanenteiches die Kontrolle über seine R 1200 GS und kam genau an der Zufahrt zum dortigen Parkplatz von der Straße ab. Der Mann überfuhr den Parkplatz und stürzte am Waldrand die Böschung hinunter und stürzte in den Auslauf des Teiches.

Dabei zog sich der Mann schwere Verletzungen zu. Um Hilfe zu leisten, rückten der in Sachsenhausen stationierte promedica-Rettungswagen und die Vöhler Feuerwehr zur Unfallstelle aus. Weil kein bodengebundenes Notarzt-Einsatzfahrzeug frei war, forderte die Leitstelle den Kasseler Helikopter Christoph 7 an, dessen Pilot außerhalb des Waldstücks auf einer Wiese am Ortsrand landete

Die medizinische Erstversorgung des 52-Jährigen erfolgte am Fuße der Böschung. Über eine zweiteilige Steckleiter beförderten die Brandschützer unter Leitung von Gemeindebrandinspektor Bernd Schenk den Mann schließlich auf einem sogenannten Spineboard den Abhang hinauf. Nach weiterer Versorgung des Patienten im RTW brachten die Rettungskräfte den 52-Jährigen zum Helikopter, der gegen 17.30 Uhr in Richtung Kassel abhob.

Weitere Informationen folgen!

{source}
<script type="text/javascript"><!--
google_ad_client = "ca-pub-6679455915258683";
/* 468x60 Unter Artikel Banner */
google_ad_slot = "7735614807";
google_ad_width = 468;
google_ad_height = 60;
//-->
</script>
<script type="text/javascript"
src="http://pagead2.googlesyndication.com/pagead/show_ads.js">
</script>
{/source}

Publiziert in Retter
Dienstag, 05 Juni 2012 22:11

Nach Sturz verschüttet: Wehr befreit Mann

EPPE. Ein 22-Jähriger ist bei Renovierungsarbeiten auf dem Dachboden eines Hauses am Epper Steinberg von einer Leiter gestürzt und von herabfallendem Baumaterial begraben worden. Feuerwehrleute brachen die Haustür auf und befreiten den Verletzten.

Als es am Dienstagabend gegen 20 Uhr zu dem Unfall kam, war der 22-Jährige allein in dem älteren Haus, das der junge Mann derzeit renoviert und noch nicht bewohnt. Glücklicherweise habe er ein Mobiltelefon bei sich gehabt, sagte ein Beamter der Korbacher Polizei. Denn nur so habe er auf seine missliche Lage aufmerksam machen können. Der beim Sturz von der Leiter Verletzte und von einem Zementsack und Brettern Verschüttete habe sich nicht mehr selbst befreien können.

Die Leitstelle alarmierte nach Eingang des Notrufes die Besatzung eines Rettungswagens und den Korbacher Notarzt sowie die Feuerwehren aus Eppe und Goldhausen mit dem Einsatzstichwort "Verschüttete Person nach Sturz vom Dach", wie der Epper Wehrführer Egon Weller am Abend gegenüber 112-magazin.de berichtete. Daraufhin hätten "seine" Einsatzkräfte zunächst das Grundstück des genannten Hauses nach einer abgestürzten Person abgesucht - vergeblich. Auf Klingeln und Rufen habe sich im Haus niemand gerührt, lediglich ein Hund habe gebellt, so Weller: "Daraufhin haben wir uns entschlossen, die Haustür aufzubrechen". Im Gebäude hätten die Brandschützer nach mehrmaligem Rufen endlich eine Antwort aus dem oberen Geschoss des mehr als 100 Jahre alten Backsteinhauses bekommen.

Mann bereits vor Eintreffen des Notarztes befreit
In einem schmalen Gang fanden die Feuerwehrleute dann unter einer selbst gebauten Leiter am Boden liegend den 22-Jährigen. Auf ihm lagen ein 25 Kilogramm schwerer Zement- oder Putzsack sowie zahlreiche Bretter, die der junge Mann beim Absturz in die Tiefe vermutlich mitgerissen hatte. "Wir haben den Mann sofort mit drei Kameraden befreit", sagte Weller. Wenig später trafen auch die Rettungskräfe sowie die Kameraden aus Goldhausen ein. Nach notärztlicher Erstversorgung trugen die Feuerwehrleute den Verletzten mit einem Spineboard durch das stellenweise enge und mit Baumaterial teils verstellte Haus ins Freie zum Rettungswagen. Dessen Besatzung lieferte den 22-Jährigen ins Korbacher Krankenhaus ein. Die genauen Umstände des Absturzes waren am Abend zunächst unklar.

Wehrführer: Reibungslos geklappt
Die beiden Feuerwehren waren mit insgesamt rund 20 Einsatzkräften an der Rettung beteiligt. Der Einsatz, der etwa eine Stunde dauerte, hat laut Wehrführer Weller "reibungslos geklappt". Er sei "sehr zufrieden", erklärte der Einsatzleiter. Neben den Wehren, dem Rettungsdienst und dem Notarzt war auch eine Funkstreife der Korbacher Polizei an der Unglücksstelle. Da es sich jedoch nicht um einen Arbeits-, sondern einen privaten Unfall gehandelt habe und sich keinerlei Anhaltspunkte für ein Fremdverschulden ergeben hätten, führt die Polizei nach Angaben eines Beamten keine weiteren Ermittlungen.


Die Epper Feuerwehr war zuletzt im April nach einem Verkehrsunfall im Einsatz:
Zusammenstoß in Eppe: 18-Jährige verletzt (11.04.2012)

Die Goldhäuser Kameraden hatten im Mai einen Einsatz:
140 Meter Trümmerfeld: Auto Schrott, Fahrer verletzt (01.05.2012, mit Video und Fotos)

Publiziert in Retter
Dienstag, 17 April 2012 12:40

Chirurgischer Notfall: Feuerwehr hilft Rettern

BAD AROLSEN. Nach einem chirurgischen Notfall in einem Merhfamilienhaus in der Albert-Schweitzer-Straße hat der Rettungsdienst die Arolser Feuerwehr zur Hilfe gerufen. Eine ältere Dame hatte sich in ihrer Wohnung eine Beinverletzung zugezogen.

Zunächst war nach Angaben der Feuerwehr lediglich ein Rettungswagen und später der Notarzt zu der Patientin geeilt, die den Angaben zufolge sich eine Beinfraktur zugezogen und dadurch starke Schmerzen hatte. Weil es den Rettern allein nicht möglich war, die Rentnerin aus ihrer Wohnung im zweiten Stock zum Fahrzeug zu tragen, alarmierte die Leitstelle gegen 21.30 Uhr am Montagabend auch die Feuerwehr.

Nach Auskunft von Wehrführer Gordon Kalhöfer sei zunächst geplant gewesen, die Verletzte mit der Drehleiter zu Boden zu befördern. Dies sei aus baulichen Gründen nicht ohne einen gewissen Aufwand möglich gewesen. Daher hätten Rettungskräfte und Feuerwehrleute die Patientin in einer Vakuummatratze auf einem Spineboard gelagert, durch die verwinkelte Wohnung und einen Gang zum Fahrstuhl getragen. "Da war Manpower gefragt", sagte der Wehrführer auf Anfrage von 112-magazin.de. Die Seniorin sei schließlich mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht worden.

Die Arolser Feuerwehr war unter Leitung von Stadtbrandinspektor Karl-Heinz Meyer mit zwölf Einsatzkräften in die Albert-Schweitzer-Straße ausgerückt. Kurz zuvor hatten sie gerade ihren Ausbildungsdienst im Stützpunkt beendet und waren daher innerhalb kürzester Zeit an der Einsatzstelle angekommen.


Link:
Feuerwehr Bad Arolsen

Publiziert in Retter

Neustes 112-Video

Werbeprospekte

Anzeige
Anzeige