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MARSBERG/BREDELAR. Polizeikräfte mussten am Donnerstagabend einen Mann festnehmen. Dieser hatte andere Personen und sich selbst mit einer Waffe bedroht.

Der 93-jähriger Mann löste am Donnerstagabend einen größeren Polizeieinsatz auf der Sauerlandstraße in Bredelar aus. Innerhalb seiner Familie war gegen 19.45 Uhr ein Streit ausgebrochen. Der 93-jährige Mann drohte hierbei sich und andere umzubringen, wenn er und seine 83-jährige Frau in ein Seniorenheim gebracht würden.

Nachdem die Verwandten das Haus verlassen konnten, informierten sie die Polizei. Da der Senior legal mehrere Schusswaffen besaß, wurde eine Spezialeinheit hinzugezogen. Diese konnte den Mann unverletzt festnehmen. Die Polizei stellte die Waffen des Mannes sicher. Der 93-Jährige wurde an das Ordnungsamt übergeben. Um seine ebenfalls unverletzte Ehefrau kümmerte sich die Familie. (ots/r)

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Publiziert in HSK Polizei

MÜNCHEN/MARBURG. Der Amokschütze von München, der im Juli neun Menschen erschoss und sich anschließend das Leben nahm, hat seine Waffen über das Darknet offenbar aus Marburg bezogen - dort nahmen Ermittler am Dienstag einen 31-Jährigen fest. Er soll auch anderen Kunden Waffen und Munition beliefert haben, unter anderem einen 17-jährigen Schüler aus Nordhessen.

Wie die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt (Main) mitteilte, nahmen die dort angesiedelte Zentralstelle zur Bekämpfung der Internetkriminalität (ZIT) und das Zollfahndungsamt Frankfurt am Dienstag in Marburg einen 31 Jahre alten Deutschen fest, der unter dem dringenden Verdacht steht, mit Schusswaffen und Munition illegal Handel getrieben und unter anderem die beim Amoklauf in München am 22. Juli verwendete Tatwaffe und die dazugehörige Munition geliefert zu haben. Ausgangspunkt für die Festnahme waren Ermittlungen gegen einen 62-jährigen Buchhalter aus Nordrhein-Westfalen und einen 17-jährigen Schüler aus Nordhessen - beide sollen bei dem mutmaßlichen Waffenhändler aus Marburg Schusswaffen und Munition erworben haben.

Waffen, Munition und Schwarzpulver bei Schüler in Nordhessen gefunden
Der 62-Jährige soll anlässlich eines Treffens am 4. Juni in Marburg von dem mutmaßlichen Waffenhändler eine Pistole und 100 Patronen im Kaliber 7,65 mm im Tausch gegen eine Pistole und 97 Patronen des Kalibers 9x19 mm erworben haben. Die eingetauschte Pistole nebst Munition wurde anlässlich der Durchsuchung der Wohnung des 62-Jährigen im Regierungsbezirk Amsberg am 27. Juli aufgefunden und sichergestellt. Der 17-jährige Tatverdächtige soll bei einem Treffen in der ersten Julihälfte in Marburg von dem mutmaßlichen Waffenhändler ein Repetiergewehr Karabiner Modell 1931 und 157 Patronen im Kaliber 7,5 mm zum Preis von 1.150 Euro erworben haben. Beides wurde der Durchsuchung des Zimmers des 17-Jährigen in der elterlichen Wohnung in Nordhessen in der Nacht vom 2. auf den 3. August aufgefunden und sichergestellt. Außerdem fand die Polizei bei dem Teenager eine Pistole Walther PK 380, drei Gewehre verschiedener Kaliber, vier Revolver verschiedener Kaliber, weitere 175 Patronen verschiedener Kaliber und etwa fünf Kilogramm Schwarzpulver. Auch dies wurde sichergestellt.

Um nun dem mutmaßlichen Waffenhändler auf die Spur zu kommen, schlugen die Ermittler dem Mann über einschlägige Internetforen im Darknet ein Scheingeschäft über die Lieferung einer Maschinenpistole mit vier Magazinen und insgesamt 700 Patronen sowie einer Pistole, Modell Glock 17, mit Magazinen und 100 Patronen im Kaliber 9x19 mm zum Gesamtpreis von 8000 Euro vor. Im Zuge der weiteren Kommunikation erklärte der mutmaßliche Waffenhändler, er habe die anlässlich des Amoklaufs in München verwendete Pistole mit Munition an den Amokschützen geliefert. Die Schusswaffe will der mutmaßliche Waffenhändler bei einem Treffen in Marburg am 20. Mai und 350 Patronen im Kaliber 9x19 mm am 18. Juli an den späteren Amokschützen von München verkauft haben. Diese Angaben werden gestützt durch Erkenntnisse aus den von der Staatsanwaltschaft München I und dem Bayerischen Landeskriminalamt geführten Ermittlungen.

Spezialeinheit nimmt mutmaßlichen Waffenhändler fest
Der mutmaßliche Waffenhändler wurde dann am Dienstag bei der Übergabe der Schusswaffen in Marburg von Kräften der Zentralen Unterstützungsgruppe Zoll (ZUZ), einer Spezialeinheit des Zollkriminalamts Köln, festgenommen. Die zum Verkauf bestimmte Maschinenpistole und die Pistole mit Munition wurden sichergestellt. Der Festgenommene hatte in einem Schulterholster eine durchgeladene Pistole zur Eigensicherung dabei. Der Beschuldigte wurde vorläufig festgenommen und wird dem Haftrichter in Marburg vorgeführt.

"Der Ermittlungserfolg beweist erneut, dass es im Internet keine lückenlose Anonymität und keinen vollständigen Schutz vor Strafverfolgung gibt", sagte ein Sprecher der Generalbundesanwaltschaft. Dies gelte auch für das sogenannte Darknet. Insbesondere Verstöße gegen das Waffengesetz, das Kriegswaffenkontrollgesetz und das Betäubungsmittelgesetz könnten auch bei Ersttätern mit empfindlichen Strafen geahndet werden. (ots/pfa) 

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Publiziert in MR Polizei

NAUMBURG. Ein in Rage geratener 53-Jähriger hat am Mittwochabend in Naumburg seine Ehefrau bedroht und teilweise das Mobiliar des gemeinsamen Wohnhauses mit einer Axt zerschlagen. Die Polizei nahm den Mann fest, dabei leistete er keinen Widerstand.

Die Wolfhager Polizei wurde gegen 20.45 Uhr zu einem Familienstreit in Naumburg gerufen, der im weiteren Verlauf eskalierte: Der 53-jährige Ehemann schlug zunächst Teile des Mobiliars mit einer Axt entzwei. Als er dann auch noch seine Ehefrau bedrohte, flüchtete die 57-Jährige aus dem gemeinsamen Haus und alarmierte die Polizei.

Innerhalb kurzer Zeit waren Funkwagen der Wolfhager Polizei und des Reviers Südwest aus Baunatal vor Ort, wenig später folgten Unterstützungskräfte aus Kassel, darunter Beamte einer Spezialeinheit. Kurz nach deren Eintreffen trat der 53-Jährige, der offenbar an einer psychischen Erkrankung leidet, aus dem Haus und ließ sich widerstandslos festnehmen. Er wurde zur weiteren medizinischen Betreuung in ein Krankenhaus gebracht.

Was den Mann so wütend gemacht hatte, teilte Polizeisprecher Volker Pieper am Donnerstag nicht mit. (ots/pfa)

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Publiziert in KS Polizei
Freitag, 05 September 2014 21:53

Spezialeinheit überwältigt Drogendealer: U-Haft

PADERBORN/BORCHEN. Nach umfangreichen Ermittlungen der Paderborner Polizei ist ein Drogendealer, der nachweislich seit mehr als zwei Jahren großen Mengen Heroin in den Kreis Paderborn schmuggelte, durch Beamte einer Spezialeinheit festgenommen worden. Der aus Polen stammende Mann sitzt inzwischen in U-Haft.

Anfang des Jahres war der 38-jährige im Raum Salzkotten lebende Beschuldigte in den Fokus der Paderborner Ermittler geraten. Schnell fanden die Fahnder heraus, dass der Mann mindestens einmal im Monat in die Niederlande fuhr, um sich dort mit Heroin in größeren Mengen einzudecken.

Der Beschuldigte schleust die Drogen ins Kreisgebiet ein, um sie an einen kleinen Abnehmerkreis vor allem im Paderborner Stadtgebiet zu verkaufen. Bei seinen Beschaffungsfahrten hatte sich der Beschuldigte immer als seriöser Geschäftsmann getarnt und dazu jedes Mal hochwertige Autos angemietet, die diesen Anschein untermauern sollten. Die Polizei geht davon aus, dass auf diese Art und Weise seit Sommer 2012 fast 15 Kilogramm Heroin in Umlauf gebracht wurden.

Nachdem die Polizei von den Geschäften des Mannes erfahren hatte, wurde er umfangreich überwacht, um die Taten beweiskräftig dokumentieren zu können. Als die Polizisten herausfanden, dass der Verdächtige Ende Juli erneut mehrere hundert Gramm Heroin aus den Niederlanden nach Paderborn gebracht hatte, entschlossen sich die Beamten, ihn bei seiner nächsten Einfuhrfahrt festzunehmen.

Am 18. August war der Arbeitslose erneut in das Nachbarland gefahren. Hierzu hatte es sich einen Jaguar angemietet. Bereits in den Niederlanden wurde er von Beamten der dortigen Polizei observiert. Als feststand, dass er sich wieder Heroin beschafft hatte, wurde der Mietwagen bis nach Borchen verfolgt. Bei einer kleinen Pause in einem Industriegebiet nahe Alfen, wurde der Beschuldigte dann von Kräften einer deutschen Spezialeinheit festgenommen.

Porsche aus Drogenverkäufen finanziert
Bei der anschließenden Absuche in dem Luxuswagen fanden die Ermittler in einem Versteck zwei in Frischhaltefolie verpackte Päckchen mit insgesamt 650 Gramm Heroin. Bei der Durchsuchung seiner Wohnung fand die Polizei zudem weitere größere Mengen Heroin sowie zum Verkauf verpackte Drogen. Ein Porsche, den sich der Drogendealer aus den Erlösen seiner illegalen Geschäfte gekauft hatte, wurde von der Polizei beschlagnahmt. Der Festgenommene wurde am Tag nach der Festnahme einem Haftrichter vorgeführt, der die Untersuchungshaft gegen den Beschuldigten anordnete.

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Publiziert in PB Polizei

KASSEL. Organisationsreform bei den Spezialeinheiten und -kräften des Polizeipräsidiums Nordhessen in Kassel: Aus der unter dem Dach der Kriminaldirektion beim PP Nordhessen angesiedelten "Kriminalinspektion Spezialeinheiten/Spezialkräfte", kurz KISE genannt, wurde zum 1. Januar 2012 die "Direktion SE/SK"."SE" steht dabei für die Spezialeinheiten Mobiles Einsatzkommando (MEK) und Spezialeinsatzkommando (SEK), "SK" steht für Spezialkräfte, die Verhandlungsgruppe (VG). Neuer Direktionsleiter ist Polizeioberrat Bernd Lindenborn, der auch zuvor die KISE leitete und damit auch weiterhin die Verantwortung für das Spezialeinsatzkommando Kassel, das Mobile Einsatzkommando Kassel sowie die Verhandlungsgruppe Kassel trägt.

Mit Erlass des Landespolizeipräsidiums vom 9. November 2011 wurden die Polizeipräsidien Nordhessen und Frankfurt am Main ermächtigt, die seinerzeitigen Kriminalinspektionen Spezialeinheiten/Spezialkräfte (SE/SK) künftig als eigenständige Direktionen zu organisieren. Mit Wirkung vom 1. Januar 2012 ist diese Organisationsänderung nunmehr am Standort des PP Nordhessen in Kassel als auch beim PP Frankfurt/M. umgesetzt. Die Direktion SE/SK, die sich in die Bereiche Führungsgruppe, Hauptgeschäftszimmer sowie die Organisationseinheiten SEK, MEK und Verhandlungsgruppe gliedert, ist in der Behördenstruktur des Polizeipräsidiums Nordhessen direkt an die Leitung der Abteilung Einsatz angebunden.

"Organisationsklarheit und Synergieeffekte"
Mit der Einrichtung einer Direktion SE/SK sollen dem hohen Stellenwert der SE/SK, der zugewiesenen Landesaufgabe und der landesweiten Zuständigkeit, der Organisationsklarheit sowie der Bedeutung von Einsatzanlässen und dem Einsatzspektrum Rechnung getragen und mögliche Synergiepotentiale ausgeschöpft werden. "Darüber hinaus zielt die Umorganisation auch darauf ab, künftig schwerpunktmäßig administrative Aufgabenstellungen aus den Einheiten in der Führungsgruppe der Direktion zu bündeln und somit Ressourcen für die Operative in den Einheiten freizusetzen", sagt Polizeioberrat Bernd Lindenborn. Dies erfolge in den Bereichen Einsatz und Organisation, Aus- und Fortbildung sowie Technik und Logistik.

Publiziert in KS Polizei

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