Anzeige der Artikel nach Schlagwörtern: Spendensammler

Mittwoch, 30 Mai 2018 07:59

Spenden-Betrüger wandert in den Knast

PADERBORN. Von wegen, wir sammeln für den guten Zweck! Ein betrügerischer Spendensammler ist am letzten Freitag von der Polizei festgenommen und noch am Wochenende in Hauptverhandlungshaft genommen worden.

Dem 24-jährigen Rumänen und einem weiteren Mann wird vorgeworfen am Freitag auf dem Parkplatz eines Lebensmittelgeschäfts an der Detmolder Straße Spenden gesammelt zu haben. Er gab vor, die Spenden wie immer an eine gemeinnützige Behinderten-Organisation zu übergeben. Dafür wurden die Spender in eine Liste auf einem Klemmbrett eingetragen.

Gegen 18.20 Uhr sprach der Spendensammler einen Polizisten in Zivil an, der privat einkaufen wollte und die Szenerie beobachtet hatte. Der Beamte gab sich den Spendensammlern als Polizist zu erkennen. Sofort ergriff einer der beiden Männer die Flucht, der andere zerriss die Spendenliste und warf sie in einen Mülleimer - er konnte jedoch von dem Polizisten in Zivil bis zum Eintreffen einer Streife festgehalten werden.

In den letzten zwei Monaten war der 24-Jährige mehrfach wegen Betruges aufgefallen. Das gesammelte Geld geht wohl an keine bedürftige Stelle, sondern wandert in die eigene Tasche. Die Polizisten nahmen den Tatverdächtigen fest und brachten ihn ins Polizeigewahrsam. Die Staatsanwaltschaft leitete ein beschleunigtes Verfahren ein und ließ den Tatverdächtigen dem Amtsgericht vorführen.

Die Polizei mahnt zur Vorsicht beim Spenden auf der Straße. Betrügerische Täter nutzen die allgemeine Hilfsbereitschaft für Behinderte aus, um sich an dem Spendengeld zu bereichern. Ihre Klemmbretter sind nicht selten als Ablenkung und vor allem Abdeckung, denn unter dem vorgehaltenen Klemmbrett greifen Täter in die Handtasche oder das Portmonee des Opfers, um Geld daraus zu stehlen. Dann sind nicht nur die gespendeten Euros weg. (ots/r)

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Publiziert in Polizei

DODENHAUSEN. Ein Spendensammler, der in Begleitung eines kleinen Jungen an der Tür einer 80-jährigen Frau klingelte, hat während der kurzen Abwesenheit der Seniorin den Haustür- und Autoschlüssel der Dame entwendet.

Der Spendensammler war am Samstagnachmittag in Dodenhausen unterwegs. Um 16 Uhr klingelte der bislang unbekannte Mann, der in Begleitung eines sechs bis sieben Jahre alten Jungen war, an der Haustür einer 80-jährigen Frau in der Straße Am Wüstegarten und bat um eine Spende. Als die Seniorin Süßigkeiten für das Kind holen ging, nutzte der Unbekannte die Gelegenheit, um Haustür- und Autoschlüssel aus dem Türschloss zu ziehen und zu stehlen.

Als die Seniorin kurze Zeit später wieder zur Haustür kam, waren der Mann und das Kind verschwunden. Der Mann ist etwa 30 bis 40 Jahre alt, 1,70 Meter groß und schlank. Er sprach Deutsch mit ausländischem Akzent. Er hatte dunkle, glatte Haare und trug einen blauen Blouson. Zu dem etwa sechs bis sieben Jahre alten Jungen liegt keine nähere Beschreibung vor.

Die Polizei ist auf der Suche nach Zeugen, die Angaben zu den beiden Personen oder zu einem von ihnen genutzten Fahrzeug machen können. Hinweise erbittet die Polizeistation in Frankenberg, die unter der Telefonnummer 06451/7203-0 zu erreichen ist. (ots/pfa)  


Vor zwei Monaten brannte es in dieser Straße:
Brandstiftung? Schuppen an Wohnhaus in Flammen (26.08.2016)

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Publiziert in Polizei

KASSEL. Vermeintliche Spendensammler haben einer 75-Jährigen in ihrer Wohnung Schmuck im Wert von 500 Euro geklaut. Sie gaben vor, Spenden für eine geimeinnützige Organisation zu sammeln.

Die vermeintlichen Spendensammler hatten am Mittwochnachmittag gegen 15.45 Uhr bei der 75-Jährigen in der Straße Am Hammelsberg geklingelt und sich als Mitarbeiter einer großen Hilfsorganisation ausgegeben. Um ihr vorgetäuschtes Anliegen noch glaubhafter zu machen, hielten sie dem späteren Opfer auch eine Spendenliste vor und baten um Geld für ihren scheinbar wohltätigen Zweck. Nachdem die hilfsbereite Seniorin eine kleine Geldspende gegeben hatte, gab der Mann an, dass er dringend auf Toilette müsse. Die 75-Jährige erlaubte ihm, ihr Badezimmer zu nutzen, was dieser dankbar annahm. Anschließend verließ er mit seiner Begleiterin die Wohnung in unbekannte Richtung. Das Opfer bemerkte ungefähr eine halbe Stunde später, dass ihr Goldschmuck aus dem Badezimmer fehlte und alarmierte die Polizei. Gegenüber den Beamten gab sie an, dass es sich bei dem fehlenden Schmuck um eine Goldkette und mehrere Goldohrringe im Gesamtwert von knapp 500 Euro handelte.

Beide Täter sollen nach Angaben der 75-Jährigen circa 25 Jahre alt und auffallend klein gewesen sein sowie ein arabisches Äußeres mit schwarzen Haaren und dunklen Augen gehabt haben. Die Frau habe dunkle Oberbekleidung getragen. Da das Opfer zunächst an berechtigte Spendensammler glaubte, hatte sie sich die Personen nicht näher eingeprägt.

Die Polizei bittet nun Zeugen, die Hinweise auf die Täter geben können, sich bei der Kasseler Polizei unter der Telefonnummer 0561/9100 zu melden.

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Publiziert in KS Polizei

BAD AROLSEN. Derzeit versuchen offenbar unseriöse Werber im Raum Bad Arolsen, an der Haustür Versicherungen für internationale Ambulanzflüge zu verkaufen. Dabei spiegeln sie jedoch vor, "Spenden für Auslandseinsätze" zu sammeln.

An der Haus- oder Wohnungstür berichten die angeblichen Spendensammler davon, wie teuer es sei, eine im Ausland erkrankte oder verunfallte Person zurück nach Deutschland transportieren zu lassen. Das Risiko, auf solch hohen Kosten sitzen zu bleiben, könne man absichern - Ziel der in den vergangenen Tagen im Raum Bad Arolsen auftretenden Werber war es, als Spendenformulare oder "Mitgliedschaften" getarnte Krankentransportversicherungen an den Mann zu bringen. Leser von 112-magazin.de informierten die Redaktion darüber und sprachen von einer Abzockfalle.

Tatsächlich warnen entsprechende Foren und Verbraucherschützer im Internet vor einer in Limburg ansässigen Firma, die internationale Ambulanzflüge vermittelt und nach eigenen Angaben hohe Beträge für derartige medizinische Transporte aufwendet. Beispielrechnungen über hohe fünfstellige Beträge und Interviews mit an entlegenen Zipfeln dieser Welt verunglückten, aber dennoch hochzufriedenen Mitgliedern sollen den Eindruck von Seriosität vermitteln. Verbraucherschützer empfehlen, sich vor einer Reise ins Ausland bei einer Versicherung über die Leistungen und Kosten einer solchen Absicherung zu informieren.

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Publiziert in Polizei

BRILON. Eine 80-jährige Frau aus Brilon ist gleich mehrere Male von zwei mutmaßlichen Trickdiebinnen bedrängt worden. Die resolute Rentnerin wusste sich aber zur Wehr zu setzen.

Die Brilonerin wurde am Montagnachmittag auf der Bahnhofstraße von zwei jungen Frauen südländischen Aussehens angesprochen und mit einem Klemmbrett in der Hand um eine Spende gebeten. Die 80-Jährige forderte die beiden Frauen auf, sie gefälligst in Ruhe zu lassen, und ging weiter. Diese ließen aber nicht von ihrem auserkorenen Opfer ab und bedrängten die Rentnerin auf der Strackestraße in Höhe der Sparkasse erneut. Wieder forderte die Brilonerin die zwei Frauen lautstark auf, sie endlich in Ruhe zu lassen.

Durch die lauten Rufe aufmerksam geworden, kam ihr ein Passant zu Hilfe. Daraufhin entfernten sich die Frauen, aber nur kurz. In der Rixener Straße gingen sie wieder auf die Frau zu. Auch hier machte das potentielle Opfer lautstark auf die Situation aufmerksam. Diesmal kam ein Ehepaar dazu und verscheuchte die beiden Taschendiebinnen nun endgültig.

Nach Angaben von Polizeisprecherin Bianca Scheer hat sich die 80-jährige Brilonerin in ihrer Situation genau richtig verhalten. "Körperlich hat sie den beiden Frauen nichts entgegenzusetzen. Sie hat aber durch lautes Rufen und Reden auf ihre Situation aufmerksam gemacht und somit letztlich vereitelt, dass sie bestohlen wurde", sagte die Sprecherin. Die Polizei rät dringend, keinen Spendenaufrufen auf der Straße nachzukommen. "Behalten Sie Ihr Portemonnaie und ihre Wertgegenstände bei sich und lassen Sie niemanden zu dicht an sich heran", empfahl die Polizeisprecherin. Im Zweifelsfall solle man - wie die 80-Jährige in Brilon - durch lautes Rufen auf sich aufmerksam machen, die Polizei rufen oder Passanten bitten, dies zu tun.

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Publiziert in HSK Polizei

KASSEL. Ein 25 Jahre alter Mann und eine 19-jährige Frau sind in Kassel festgenommen worden, nachdem sie mit einer gefälschten Liste um Spenden gebeten hatten. Einem Kaufhausdetektiv, der das Betrügerpärchen ertappt hatte, biss und kratzte die Frau.

Das Betrügerpärchen aus Niedersachsen wurde am Donnerstagmittag am Königsplatz in Kassel festgenommen. Das Duo wollte mit einem gefälschten Dokument unrechtmäßig Spenden für Taubstumme und körperlich behinderte Personen sammeln. Über derartige Fälle berichtete die Polizei bereits Ende März.

Ein Kaufhausdetektiv, dem die Masche der Trickbetrüger durch die Pressemeldung und aus Zeitungsartikeln bekannt war, bemerkte das Pärchen, einen 25-jährigen Mann und seine 19-jährige Begleiterin, am Königsplatz vor einem Bekleidungsgeschäft. Beide trugen eine Kladde mit einer gefälschten Sammelliste. Dieses Dokument war zwar mit dem Emblem eines existenten Vereins versehen, der aber nach eigenen Angaben solche Unterschriftenlisten nicht erstellen ließ.

Der Detektiv alarmierte die Polizei und hielt die Betrüger kurzzeitig bis zum Eintreffen der Streifenwagenbesatzung des Polizeireviers Mitte fest. Die 19-Jährige griff daraufhin den Sicherheitsmitarbeiter an, kratzte ihn mit den Fingernägeln und biss ihn in den Oberkörper. Die beiden Betrüger wurden dann von der Streife des Polizeireviers Mitte festgenommen und auf die Dienststelle gebracht.

Die Spendenmappen mit den Papierlisten, die aufgrund der aufgedruckten Stempel und Embleme den optischen Eindruck echter Urkunden erwecken, wurden sichergestellt. Gegen die beiden Festgenommenen ergingen Anzeigen wegen Urkundenfälschung und Betruges. Die 19-Jährige wird sich zudem noch wegen Körperverletzung verantworten müssen. Ob die beiden Verdächtigen überhaupt Spenden von hilfsbereiten Passanten erhalten hatten, ist nicht bekannt. Viel Bargeld hatten sie jedenfalls nicht dabei.

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Publiziert in KS Polizei
Mittwoch, 18 Dezember 2013 12:50

Zehn Euro gespendet - ein Vielfaches gestohlen

KORBACH. Einmal mehr haben angebliche Spendensammlerinnen einen Rentner bestohlen: Als sich eine der Täterinnen bei einem 73-jährigen Korbacher für eine Geldspende überschwänglich bedankte, zog sie dem Rentner mehrere hundert Euro Bargeld aus dem Portemonnaie.

Der 73-jährige Rentner aus Korbach wurde laut Polizeibericht von Mittwoch am Dienstagvormittag Opfer zweier Trickdiebinnen. Nach einem Bankbesuch ging der Senior um 11.15 Uhr durch den Eidinghäuser Weg, als ihn die beiden jungen Frauen ansprachen und ihm eine Spenderliste unter die Nase hielten. Nachdem der Senior sein Portemonnaie gezückt und zehn Euro als Spende überreicht hatte, bedankte sich eine der Frauen überschwänglich und umarmte den Korbacher.

Später stellte der Geschädigte dann fest, dass aus seinem Portemonnaie mehrere hundert Euro verschwunden waren. Die Diebin hatte das Ablenkungsmanöver genutzt, um die Scheine aus der Geldbörse zu stehlen. Ob die Diebinnen den Rentner bereits bei seinem Bankbesuch beobachteten, ist nicht auszuschließen. Von den Diebinnen ist lediglich bekannt, dass sie schwarze lange Haare hatten.

Die Polizei ist auf der Suche nach möglichen Zeugen. Hinweise erbittet die Kriminalpolizei, deren Ermittler unter der Rufnummer 05631/971-0 zu erreichen sind.

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Publiziert in Polizei
Donnerstag, 01 August 2013 21:14

Aggressive Spendensammler überfallen Frau brutal

KASSEL. Nach dem brutalen Überfall durch Spendensammler auf eine Frau in Niedervellmar haben sich zwar viele Anrufer bei der Polizei gemeldet. Eine heiße Spur hat sich aus den Hinweisen aber noch nicht ergeben.

Die Spendensammler hatten die Frau am Montag gegen 12.30 Uhr in ihrem Garten in der Obervellmarschen Straße zunächst massiv bedrängt. "Geld geben, Geld geben", forderten sie die beiden Männer auf. Die 44-Jährige flüchtete vor den Männern in den Keller ihres Hauses. Die folgten ihr bis in die Waschküche. Mit einem messerartigen Gegenstand verletzten sie die Frau am Oberkörper. Dann schlugen sie sie so heftig auf den Kopf, dass die Frau für längere Zeit das Bewusstsein verlor.

Diese Zeit nutzten die beiden 45 bis 50 Jahre alten Osteuropäer, um Schmuck aus ihrer Wohnung zu entwenden. Sie ließen eine weiße Keramikarmbanduhr der Firma "Bering" im Wert von etwa 200 Euro und eine Goldkette mit einem diamantbesetzten Saphir-Anhänger mitgehen. Der hat einen Wert von 550 Euro. Die Polizei sucht Zeugen, denen die Schmuckstücke eventuell zum Kauf angeboten wurden. Auch genaue Hinweise auf die Täter fehlen noch. Zwar gingen zahlreiche Hinweise auf die Spendensammler bei der Polizei ein. Die waren zuvor schon anderen Anwohnern aufgefallen. Eine konkrete Beschreibung konnte aber keiner liefern.

Das Opfer ist sich sicher, dass es sich bei den Tätern um Osteuropäer handelt. Allerdings nicht aus dem russischen Raum, weil sie die Sprache selbst spricht und versteht. Beide hatten wettergegerbte Haut, waren schlank. Der Täter mit dem messerähnlichen Gegenstand trug eine dunkle Hose und ein grünes Oberteil. Er war etwa 1,70 Meter groß. Der Komplize war ebenfalls schlank, aber mit leichtem Bauchansatz. Er trug Jeans und ein dunkles Oberhemd.

Die Polizei bittet, bei verdächtig erscheinenden Personen genau hinzusehen, um im Ernstfall eine genaue Beschreibung abgeben zu können. Hinweise nimmt die Polizei in Kassel unter der Rufnummer 0561/910-0 entgegen. Ermittelt wird wegen räuberischer Erpressung und gefährlicher Körperverletzung. Einen Zusammenhang mit den brutalen Überfällen auf zwei Seniorinnen in Kassel besteht laut den Ermittlern des K35 der Kasseler Kripo nicht. Die Täterbeschreibung weicht zu stark ab.

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Publiziert in KS Polizei
Freitag, 24 Mai 2013 14:51

Unter Klemmbrett Handy "geklemmt"

WARBURG. Bei einem Diebstahl in einem Geschäft in der Warburger Innenstadt haben eine Frau und ein Mann das Handy eines Mitarbeiters gestohlen.

Das Pärchen hatte am späten Donnerstagvormittag gegen 11.45 Uhr den Telefonladen in der Sternstraße 1 betreten. Beide trugen ein Klemmbrett und hielten es für eine angebliche Spendensammlung dem Verkäufer hin. Dieser lehnte eine Unterschrift ab, woraufhin die beiden Unbekannten das Geschäft wieder verließen.

Kurze Zeit später stellte der Betreiber den Verlust eines Samsung-Handys im Wert von 400 Euro fest: Dieses hatte zuvor auf dem Verkaufstresen gelegen. Die Täter hatten das Gespräch zum Ablenken und das Klemmbrett als Sichtschutz für den Diebstahl genutzt.

Die beiden Trickdiebe sind etwa 30 Jahre alt, haben kurze schwarze Haaren und leicht braunem Teint. Die Frau sprach Deutsch mit ausländischem Akzent. Möglicherweise stammen die Täter aus Osteuropa.

Die Polizei gibt den Tipp, möglichst Abstand von Personen zu halten, welche um Spenden bitten oder Listen mitführen. "Wertgegenstände sollten zuvor aus dem Einflussbereich genommen werden", sagte ein Polizeisprecher am Freitag.

Die Polizei in Warburg sucht Zeugen, die Angaben zu den Aktivitäten des Gaunerpärchens machen oder Hinweise zur Identität geben können. Die Ermittler sind zu erreichen unter der Rufnummer 05641/78800.

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Publiziert in HX Polizei
Dienstag, 23 April 2013 21:55

Um Spende gebeten, im Portemonnaie bedient

BORKEN. Ein Rentner ist von zwei Trickdiebinnen bestohlen worden: Die beiden unbekannten Frauen nutzten die Gutmütigkeit des Mannes aus, der etwas Geld für angeblich behinderte Kinder spendete.

Zunächst hatte eine der Frauen den Mann am Montagvormittag in der Bahnhofstraße angesprochen, als er gerade in seinen Wagen einsteigen wollte. Sie bat um eine Spende für behinderte Kinder. Die Frau führte eine Kladde mit, auf der sich ein Zettel befand, mit dem sie die angebliche Spendensammlung zu dokumentieren schien. Der Rentner nahm dann fünf Euro aus seiner Geldbörse, um diese zu spenden.

In diesem Moment kam eine zweite Frau hinzu und verwickelte den Mann in ein Gespräch. Dabei gelang es den Frauen - von dem Rentner zunächst unbemerkt - weiteres Scheingeld aus dessen Geldbörse zu entnehmen. Er bemerkte den Diebstahl erst einige Minuten später.

Eine der Trickdiebinnen ist etwa 1,60 Meter groß, die andere circa 1,65 Meter, beide Frauen waren von südeuropäischer Erscheinung. Eine Frau trug eine dunkle Jacke und orangefarbene Leggings, die andere Frau trug dunkle Oberbekleidung. Hinweise erbittet die Polizei in Homberg, Telefon 05681/7740.

Publiziert in HR Polizei
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