Anzeige der Artikel nach Schlagwörtern: Sozialvorschriften

SCHMALLENBERG. Am Dienstagnachmittag kontrollierte der Verkehrsdienst mehrere Lkw im Bereich Schmallenberg. Hierbei wurden auch die Ruhe- und Lenkzeiten der Fahrer überprüft.

Bei einem 38-jährigen Fahrer aus Schmallenberg stellten die Verkehrsexperten fest, dass der Fahrer innerhalb der letzten 28 Tage in acht Fällen die Pausenzeiten nicht ordnungsgemäß oder gar nicht einhielt. Weiterhin buchte er bei 20 Fahrten seine Zeiten nicht auf der Fahrerkarte nach, wodurch die vollständige Überprüfung der einzuhaltenden Sozialvorschriften verhindert wird.

Der Fahrer muss nun mit einem sehr hohen, dreistelligen Bußgeld rechnen. Für den zuständigen Unternehmer wird es wesentlich teurer, denn bei ihm wird ein hoher vierstelliger Bußgeldbescheid eingehen.

Auch in Zukunft wird die Polizei im Sauerland den Schwerlasttransport kontrollieren. Überladungen und Missachtungen der Lenk- und Ruhezeiten führen häufig zu schweren Unfällen, daher werden die Verstöße konsequent von der Polizei bekämpft. (ots/r)

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Publiziert in HSK Polizei

BRILON/MARSBERG. Sprichwörtlich aus dem Verkehr gezogen, hat die Polizei einen Lkw-Fahrer bei Marsberg. 

Am Montagvormittag führte der Verkehrsdienst der Kreispolizeibehörde Hochsauerland Schwerlastkontrollen auf der Bundesstraße 7 bei Brilon durch. Ein Lkw-Fahrer verstieß gleich mehrfach gegen die Lenk- und Ruhezeiten. Der 55-jährige Fahrer war mit seinem Sattelzug auf dem Weg von Brilon nach Marsberg. Im Rahmen der Kontrolle lasen die Beamten das digitale Kontrollgerät des Lkws aus.

Bei der Überprüfung der letzten 28 Tage stellten die Beamten neun Verstöße gegen die Sozialvorschriften fest. In einem Fall unterschritt der Mann aus Arnsberg seine Nachtruhe, so dass er auf eine Tageslenkzeit von 18 Stunden kam. Nun muss der Fahrer mit einem hohen, dreistelligen Bußgeld rechnen. Auf den Spediteur kommt ein vierstelliger Betrag zu.

Auch in Zukunft wird die Polizei im Sauerland den Schwerlasttransport kontrollieren. Überladungen und Missachtungen der Lenk- und Ruhezeiten führen häufig zu schweren Unfällen. Die Verstöße werden daher konsequent von der Polizei bekämpft. (ots/r)

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Publiziert in HSK Polizei

KASSEL/ZIERENBERG. Zahlreiche Fernbusse und Lastwagen sowie Insassen, Gepäck und Ladung haben Polizei, Zoll und weitere Behörden am Freitag in Kassel und auf der A 44 kontrolliert. In mehreren Fällen wurde die Weiterfahrt untersagt, eine Person wurde sogar festgenommen.

Beamte der Kasseler Polizei führten am Freitag unter der Leitung der Direktion Verkehrssicherheit des Polizeipräsidiums Nordhessen gemeinsam mit dem Zoll, der Bundespolizei, dem Amt für Arbeitsschutz beim Regierungspräsidium sowie dem Bundesamt für Güterverkehr intensive Kontrollen am Fernbusbahnhof Wilhelmshöhe durch. Der Fokus lag dort auf der Kontrolle von Fernbuslinien, die bei ihren Fahrten auf der A 7 regelmäßig am Fernbusbahnhof in Kassel-Wilhelmshöhe einen Halt einlegen. Neben der Kontrollstelle in Wilhelmshöhe gab es eine weitere an der Tank- und Rastanlage Bühleck bei Zierenberg an der A 44 in Fahrtrichtung Kassel. Auch dort kontrollierten die Beamten der Direktion Verkehrssicherheit den Güter- und Personenverkehr.

Kriminalität bekämpfen, Verkehrssicherheit steigern
Diese Aktionen dienen laut Polizei unter anderem der Kriminalitätsbekämpfung sowie der Steigerung der Verkehrssicherheit. So ist grundsätzlich nicht auszuschließen, dass auch potentielle Täter aus europäischen Ländern diese Reisemöglichkeiten nutzen, um in Deutschland Eigentumsdelikte zu begehen und auf demselben Weg wieder in ihre Heimatländer zurückkehren. Darüber hinaus werden auch die Busse auf ihre Verkehrssicherheit und deren Fahrer im Hinblick auf die Sozialvorschriften wie Einhaltung der Ruhezeiten überprüft.

Die Beamten des Zolls waren mit einem sogenannten Scan-Mobil an den Kontrollen beteiligt. Hierbei handelt es sich um ein mobiles Gerät, mit dem sich wie auf Flughäfen Gepäckstücke kontrollieren lassen. Darüber hinaus waren mehrere ausgebildete Urkundenprüfer im Einsatz, die mit geschultem Blick und entsprechenden technischen Geräten gefälschte oder veränderte Dokumente sofort erkennen können.

Neun Busse, 170 Insassen und 130 Gepäckstücke überprüft
In der Zeit zwischen 10 und 15 Uhr kontrollierten die Beamten am Bahnhof insgesamt neun Reisebusse und etwa 170 Personen. Mehr als 130 Koffer und Reisetaschen wurden mit dem Scan-Van überprüft. In drei Fällen werden Verfahren wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz, in vier Fällen gegen das Aufenthaltsgesetz und in einem Fall gegen das Waffengesetz eingeleitet. Eine Person hatte nämlich ein verbotenes Messer dabei. Fünfmal hatten Busfahrer gegen die Sozialvorschriften verstoßen, allerdings musste dadurch keinem Fahrer die Weiterfahrt untersagt werden. Weiterhin wurden an den Fahrzeugen einige geringfügige Mängel gefunden.

Lastwagen mit deutlich schlechterer Bilanz
Am Rasthof Bühleck unterzogen die Beamten 15 Fahrzeuge und 21 Personen einer intensiven Kontrolle. "Dort fiel die Bilanz deutlich negativer aus", sagte ein Polizeisprecher am Abend. An zwölf Fahrzeugen gab es Beanstandungen. So wurde drei Fahrern die Weiterfahrt untersagt, da ihre Fahrzeuge eine Überhöhe aufwiesen oder überladen waren. Ein Lkw war mit gebrauchten Baumaterialen und persönlichen Stückgütern beladen und brachte eine Überladung von 30 Prozent auf die mobile Waage der Kontrolleure. Zudem wies das Fahrzeug erhebliche Mängel auf und musste komplett abgeladen werden. Auch hier gab es vier Anzeigen wegen Nichteinhaltung der Sozialvorschriften sowie drei Anzeigen wegen Geschwindigkeitsverstößen. Eine Person wurde wegen Verstoßes gegen das Ausländergesetz vorläufig festgenommen. (ots/pfa)  

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Publiziert in KS Polizei
Donnerstag, 01 September 2016 15:12

Straße verpasst, zurückgesetzt: Kurierfahrer rammt Auto

BAD AROLSEN. Ein Kurierfahrer hat beim Zurücksetzen ein nachfolgendes Auto übersehen und mit seinem Lieferwagen gerammt. Bei der Unfallaufnahme stellte die Polizei fest, dass es der Fahrer mit der Ladungssicherung und anderen Vorschriften nicht so genau nahm.

Der ortsfremde Paketfahrer wollte, von der Rauchstraße kommend, über die Straße Auf der Höhe in die Pyrmonter Straße fahren, verpasste diese aber. Kurzerhand stoppte er am Mittwoch gegen 18.10 Uhr und wollte bis zur Einmündung zurücksetzen. Dabei übersah er den nachfolgenden VW Up, mit dem eine 60-jährige Arolserin in Richtung Bicketal steuerte.

Die Fahrerin des Kleinwagens sah den Lieferwagen rückwärts auf sich zufahren, befürchtete den drohenden Zusammenstoß und betätigte die Hupe - vergeblich: Das Kurierfahrzeug krachte gegen die Front des Autos. Dabei entstand ein Schaden von 2000 Euro.

Als die herbeigerufene Polizei den Unfall aufnahm, stellte sich heraus, dass der aus Rumänien stammende und in Wolfhagen wohnende Kurierfahrer die geladenen Pakete nicht wie vorgeschrieben gesichert hatte. Außerdem hatte der junge Mann, der für eine Kurierfirma in Wolfhagen tätig ist, gegen die sogenannten Sozialvorschriften verstoßen. Ein Formular, in dem die täglichen Fahr- und Ruhezeiten vermerkt werden müssen, war nicht ausgefüllt. Wegen dieser Verstöße musste der 24-Jährige ein Bußgeld zahlen. (pfa)

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Publiziert in Polizei
Mittwoch, 09 März 2016 18:28

Lkw-Kontrolle: Trucker seit 17 Stunden am Steuer

KAUFUNGEN. Das ist wahrlich keine gute Quote: Bei acht von zehn kontrollierten Lastwagen hat die Polizei teils gravierende Verstöße festgestellt. Ein Kraftfahrer saß bereits seit 17 Stunden am Steuer, er muss nun fast 1000 Euro Bußgeld zahlen.

Laut Polizeibericht von Mittwoch hatten Beamte des Polizeireviers Ost am Montag auf der B 7 in Kaufungen in Höhe Papierfabrik zwischen 10 und 16.30 Uhr eine Kontrollstelle eingerichtet und legten dabei ihr Hauptaugenmerk auf den Schwerlastverkehr. In dieser Zeit überprüften sie zehn Lastkraftwagen und deren Fahrer umfangreich auf ihre Verkehrssicherheit und stellten insgesamt acht Verstöße gegen unterschiedliche Vorschriften fest.

Verstöße gegen Durchfahrtsverbot und Ladungssicherung
Vier der zehn angehaltenen Lkw-Fahrer verstießen gegen das dort für Lkw über zwölf Tonnen bestehende Durchfahrtsverbot. Die Fahrer dieser Brummis erwartet nun ein Bußgeld von jeweils 75 Euro. In zwei weiteren Fällen beanstandeten die Beamten die Ladungssicherung, so dass die Fahrer hier nachbessern mussten, um weiterfahren zu dürfen.

Lenkzeiten erheblich überschritten
Auch die Lenkzeiten der angehaltenen Fahrer überprüften die Beamten des Reviers Ost mit einem Gerät, das die auf den digitalen Fahrerkarten gespeicherten Daten ausliest. Dabei stellten sie in zwei Fällen eine erhebliche Überschreitung der erlaubten Zeit fest. Ein 59-Jähriger aus Marksuhl in Thüringen hatte laut der ausgelesenen Daten gleich elf Mal gegen die vorgeschriebenen Lenk- und Ruhezeiten verstoßen. Gegen ihn leiteten die Beamten ein Bußgeldverfahren ein. Den Mann erwartet nun aufgrund der mehreren festgestellten Verstöße ein Bußgeld von insgesamt 810 Euro.

Bei einem 25-Jährigen aus Zickhausen in Mecklenburg-Vorpommern stellten die Beamten fest, dass er bereits seit über 17 Stunden am Steuer seines Lasters gesessen und damit die maximal erlaubte Lenkzeit von zehn Stunden erheblich überschritten hatte. Auch ihn erwartet aufgrund der Verstöße gegen das Fahrpersonalrecht nun ein Gesamtbußgeld von etwa 960 Euro. Die Anzeigen leiteten die Beamten an die für die weiteren Ermittlungen zuständigen Ämter für Arbeitsschutz weiter.

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Publiziert in KS Polizei

MARBURG-BIEDENKOPF. Gleich eine ganze Woche lang hat der Regionale Verkehrsdienst im Kreis Marburg-Biedenkopf ein Auge auf Kleintransporter geworfen. Bei den sogenannten Sprinterkontrollen gab es jede Menge zu beanstanden.

Die gezielten Verkehrskontrollen waren in der vergangenen Woche durchgeführt worden, wie ein Polizeisprecher an diesem Dienstag berichtete. Bei den Überprüfungen schauten sich die Spezialisten des Verkehrsdienstes insbesondere die sogenannten Sprinter - Kleinlaster mit einem Gewicht von 2,8 bis 3,5 Tonnen - genauer an. Bei mehr als der Hälfte der Fahrzeuge kam es zu Beanstandungen.

Insgesamt zogen die Ordnungshüter in der Woche 44 Kleinlaster aus dem fließenden Verkehr und registrierten bei den Kontrollen an 24 Fahrzeugen größere und kleine Mängel. Hauptsächlich handelte es sich um Zuwiderhandlungen gegen die Lenk- und Ruhezeiten. Viele Fahrer hatten einfach das gesetzlich vorgeschriebene Tageskontrollblatt (ersetzt bei Klein-Lkw das Kontrollgerät) nicht ausgefüllt.

Neben einigen Barverwarnungen und vier Bußgeldern musste ein mit Lebensmitteln beladener Lieferwagen wegen erheblicher Überladung eine Zwangspause einlegen. Die Beamten hatten ihn am vergangenen Dienstag auf der B 3 am Afföller aus dem Verkehr gezogen und staunten beim anschließenden Wiegen nicht schlecht. Der Sprinter mit einem zulässigen Gesamtgewicht von 3,5 Tonnen hatte ein Gewicht von 5100 Kilogramm. Beim Öffnen der hoffnungslos überfüllten Ladefläche purzelten den Beamten bereits einige Zwiebelsäcke entgegen. Ein zusätzlich angeforderter Klein-Laster des Unternehmens sowie eine Limousine waren notwendig, um die Lebensmittel letztendlich ordnungsgemäß zu verteilen. Den Fahrer sowie den Halter erwartet ein saftiges Bußgeld.

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Publiziert in MR Polizei

BAD AROLSEN. Ein einfallsreiches Kamel hat es mit einer zeitaufwendigen Prozedur durchs Nadelöhr geschafft: Um mit seinem 4,45 Meter hohen unter einer vier Meter hohen hindurchfahren zu können, ließ der Lkw-Fahrer die Luft aus den Reifen ab. Zuvor war der Schwertransport von der genehmigten Route abgewichen. Bei einer Kontrolle des Gespanns fand die Polizei zudem erhebliche technische Mängel.

Der Fahrer eines Schwertransportes hatte sich am Dienstagvormittag einzig auf sein Navigationsgerät verlassen und war vor Bad Arolsen von der genehmigten Fahrstrecke abgewichen. Anschließend irrte er auf der Suche nach seiner Entladestelle durch die Bad Arolser Innenstadt. Einige Verkehrsteilnehmer wiesen ihm dann wieder den richtigen Weg, bis plötzlich ein unerwartetes Hindernis auftauchte: Eine Brücke mit einer deklarierten Durchfahrhöhe von vier Metern. Der Schwertransport selbst war knapp einen halben Meter höher. "Nun war guter Rat teuer", sagte am Mittwoch Polizeisprecher Volker König.

Nachdem der türkische Fahrer die genaue Durchfahrhöhe ausgemessen und die Luft aus den Reifen gelassen hatte, tastete er sich in Schrittgeschwindigkeit durch das Hindernis. Nach dieser zeitaufwendigen Prozedur mit Zentimeterarbeit wurde der Lkw von einer Streife des Regionalen Verkehrsdienstes einer kontrolliert. "Dabei stellten die Beamten erhebliche Mängel an der Zugmaschine des Schwertransportes fest", sagte König weiter. Die schwerwiegendsten Mängel waren zwei gerissene Bremsscheiben an der Vorderachse der Zugmaschine. Michael Chirakakis vom Verkehrsdienst: "Die beiden Scheiben hätten jederzeit brechen können, so dass die Vorderachse nicht mehr zu bremsen gewesen wäre. Die Folgen möchte ich mir gar nicht ausmalen".

Außer, dass der Fahrer von der genehmigten Fahrstrecke abgewichen war, konnte er auch keinerlei Bescheinigungen über seine Arbeitszeiten vorlegen. Das sind unter anderem Verstöße gegen die Sozialvorschriften.

Die Beamten ermöglichten zunächst den Entladevorgang bei einer nahegelegenen Bad Arolser Firma, untersagten dann aber die Weiterfahrt und stellten den Lkw sicher. Erst nach erfolgter Reparatur darf der Mann seine Fahrt fortsetzen. Fahrer und Halter erwarten zudem ein Bußgeld von mehreren hundert Euro.

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Publiziert in Polizei
Dienstag, 05 März 2013 06:27

Kontrollen: Lkw-Fahrer muss 1200 Euro zahlen

BAD AROLSEN. Erneut hat die Polizei den Schwerlastverkehr auf der B 252 überprüft - und die Kontrollen haben sich als dringend notwendig erwiesen: Einer der gestoppten Brummifahrer brachte es auf insgesamt 24 Verstöße in wenigen Wochen. Dafür sind insgesamt 1200 Euro Bußgelder fällig.

Beamte der Bad Arolser Polizeistation waren am frühen Dienstagmorgen zwischen 1 und 3 Uhr auf der Bundesstraße im Einsatz, um das dort geltende Nachtfahrverbot für Lkw, den technischen Zustand der Fahrzeuge, die Einhaltung der Sozilvorschriften oder auch die Ladungssicherung zu überprüfen. In den zwei Stunden zählten die Beamten insgesamt 18 Lastwagen, von denen sie mehrere zur Kontrollen anhielten.

Während nur einer der überprüften "Brummis" in jeder Hinsicht vorbildlich gewesen sei und es keinerlei Verstöße gab, hätten die Beamten bei allen anderen Lastzügen verschiedene Dinge zu beanstanden gehabt. Gegen das Nachtfahrverbot, das ab 22 Uhr für Lkw ab 3,5 Tonnen gilt, habe jedoch in der Kontrollzeit niemand verstoßen, sagte der Dienstgruppenleiter am Morgen gegenüber 112-magazin.de.

Vorschriften konsequent missachtet
Dass die Kontrollen aber offensichtlich bitternötig sind, zeigte der Fall eines Berufskraftfahrers aus dem Landkreis Verden. Beim Auslesen seiner digital aufgezeichneten Fahrerdaten im Computer stellten die Polizisten sage und schreibe 24 Verstöße seit Januar fest. Weil er unter anderem die Ruhezeiten zwischen zwei Tagestouren nicht ausreichend eingehalten hatte, "kam er in einem Fall auf eine Lenkzeit von 19 Stunden", sagte der Dienstgruppenleiter weiter. Diverse Verstöße hätten gezeigt, dass er "die Vorschriften konsequent missachtet".

Die Kontrolle gegen 3 Uhr früh wird für den Fahrer, der auf dem Weg von Allendorf (Eder) zur Autobahn 44 bei Diemelstadt war, nun Konsequenzen haben: Für die in diesem Jahr aufgezeichneten Verstöße muss er laut Polizei ein Bußgeld von insgesamt 1200 Euro zahlen. Bei Kontrollen Anfang Februar hatten die Arolser Beamten einen Lkw-Fahrer gestoppt, der sogar mehr als 1700 Euro an Bußgeldern berappen musste. Die Polizei kündigte an, regelmäßig weitere Kontrollen des Schwerlastverkehrs durchzuführen.


Über den Fall vor vier Wochen berichtete 112-magazin.de ebenfalls:
Lkw-Kontrolle: Fahrer muss 1710 Euro Bußgeld zahlen (04.02.2013)

Publiziert in Polizei

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