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MARSBERG. Einen einsatzreichen Jahreswechsel hatten die Wehrfrauen und -männer des Löschzugs Marsberg zu bewältigen: Zu fünf Einsätzen musste der Löschzug binnen weniger Stunden ausrücken.

Waren es bis Mitternacht eher kleinere Einsätze, so waren sie in der Neujahrsnacht besonders gefordert - in einem Mehrfamilienhaus in Marsberg war es zu einem Kellerbrand gekommen. Gegen 1.15 Uhr wurde der Löschzug Marsberg zu einem Brandeinsatz mit Menschenleben in Gefahr alarmiert. Das Brandereignis bestätigte sich bei Eintreffen. Glücklicherweise hatten sich die vier Hausbewohner, die zum Zeitpunkt des Brandes im Haus waren, selbständig in Sicherheit bringen können. Sie blieben unverletzt, wie der Rettungsdienst nach kurzer Untersuchung feststellen konnte.

Die Feuerwehrleute unter Leitung ihres Löschzugführers Michael Zinkhöfer sahen sich unterdessen mit einem Kellerbrand bei starker Rauchentwicklung konfrontiert. Aus einem geöffneten Kellerfenster aus der Rückseite trat dichter, dunkler Rauch aus - das Treppenhaus auf der Hausvorderseite war nur leicht verraucht, da die Kellertür verschlossen war. So entschied sich die Einsatzleitung, einen Trupp unter Atemschutz vom Hauseingang her in den Keller zu schicken, um den Brand bekämpfen zu können.

Dazu wurde ein Hochdrucklüfter eingesetzt, um den Treppenraum rauchfrei zu halten und den Keller zu entrauchen, um den vorgehenden Trupp die Arbeit zu erleichtern. Gesichert wurde die Fensteröffnung auf der Hausrückseite mit einem Strahlrohr. Diese Maßnahme zeigte schnellen Erfolg: Die Einsatzkräfte konnten im Keller den Brandherd schnell auffinden und begannen mit den Löscharbeiten. Aus dem offenen Kellerfenster schafften sie das Brandgut ins Freie, um es dort abzulöschen.

Nach einer knappen halben Stunde war der Brand gelöscht. Anschließend belüfteten die Einsatzkräfte zunächst den verrauchten Keller und kontrollierten dann unter Atemschutz das Treppenhaus und die Wohneinheiten des Mehrfamilienhauses. Da auch in ihnen eine Verrauchung festzustellen war, mussten die Wohnungen belüftet werden.

Insgesamt acht Einsatzkräfte mussten unter Atemschutz tätig werden. Etwa 30 Einsatzkräfte des Löschzugs Marsberg, des Rettungdienstes, der Polizei und der Energieversorger waren in der Neujahrsnacht mehrere Stunden im Einsatz. Für den Löschzug Marsberg war dieser Einsatz bereits der fünfte an diesem Silvesterabend - neben einer Tragehilfe für den Rettungsdienst, einer Nachschau und dem Alarm einer Brandmeldeanlage kurz vor Mitternacht, waren sie bereits drei Stunden vorher zu einem Brandeinsatz in der Nähe alarmiert worden. (Feuerwehr Marsberg)

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Publiziert in HSK Feuerwehr
Donnerstag, 03 Januar 2019 17:15

Besitzer eines gestohlenen Fahrrads gesucht

FRANKENBERG. Die Polizeistation Frankenberg ist auf der Suche nach dem Eigentümer eines Fahrrads. In der Silvesternacht stellten Polizeibeamte das Fahrrad bei einem 21-Jährigen aus Allendorf-Rennertehausen sicher.

Dieser gab zu, dass er das Fahrrad in Röddenau unberechtigt mitgenommen hatte, um damit nach Hause zu fahren. Die Polizei leitete gegen ihn ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Fahrraddiebstahls ein. Allerdings konnte der Eigentümer bisher nicht ermittelt werden.

Es handelt sich um ein älteres Mountainbike:


  • Marke: "Hawk"
  • Typ: "Sinus"
  • Farbe: Rot


Der Eigentümer und Zeugen, die Hinweise auf den Eigentümer geben können, werden gebeten, sich bei Polizeistation in Frankenberg unter der Telefonnummer 06451/72030 zu melden. (ots/r)

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Publiziert in Polizei

KASSEL. Ein Unbekannter hat in der Silvesternacht in der Kasseler Innenstadt einen 22-Jährigen mit einer Feuerwerksrakete im Gesicht getroffen und dabei schwer am Auge verletzt - jetzt sucht die Polizei Zeugen, die den Mann kennen.

Nach einem mehrtägigen Krankenhausaufenthalt hatte der 22-Jährige am Freitagnachmittag Anzeige wegen des Vorfalls bei der Kasseler Polizei erstattet. Die mit den weiteren Ermittlungen wegen des Verdachts der schweren Körperverletzung betrauten Beamten des Polizeireviers Mitte suchen nun nach Zeugen, die Hinweise auf den mutmaßlichen Täter geben können.

Wie der in Vellmar wohnende 22-Jährige am Freitag in seiner Vernehmung auf dem Innenstadtrevier angab, hatte sich die Tat in der Silvesternacht, wenige Minuten nach Mitternacht, vor einer Shisha-Barin der Kurfürstenstraße ereignet. Um sich das Feuerwerk anzusehen, sei er gemeinsam mit einem Freund nach draußen gegangen. Etwa zehn Meter entfernt habe der ihm fremde Mann die Feuerwerksrakete angezündet und diese aus unbekannten Gründen plötzlich in seine Richtung losgehen lassen.

Die Rakete habe ihn im Gesicht getroffen und dabei am Auge verletzt. Ein Anwesender habe ihn daraufhin sofort ins Krankenhaus gefahren. Dort stellten die Ärzte fest, dass mit bleibenden Schäden an seinem Auge zu rechnen ist.

Zu dem Unbekannten, der die Rakete abfeuerte und die Örtlichkeit anschließend in unbekannte Richtung verlassen haben soll, liegt den Ermittlern bislang folgende Beschreibung vor: etwa 1,70 bis 1,77 Meter groß, 25 bis 30 Jahre alt und dunkelhäutig. Zur Tatzeit war der bekleidet mit weißem Pullover und schwarzer Hose. Hinweise auf den Täter nehmen die Ermittler des Polizeireviers Mitte unter der Telefonnummer 0561/ 9100 entgegen. (ots/r)

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Publiziert in KS Polizei

WALDECK-FRANKENBERG. Neben den bereits auf 112-magazin.de berichteten Vorfällen zum Jahreswechsel gab es zahlreiche Einsätze der Polizei in der Silvesternacht in in Waldeck-Frankenberg. Dabei waren deutlich mehr Polizeibeamte im Einsatz als in den vergangenen Jahren, Kräfte der Bereitschaftspolizei unterstützten die heimischen Ordnungshüter.

"Die Kollegen konnten sich über mangelnde Arbeit nicht beklagen, sie waren im Dauereinsatz", sagte am Montag Polizeisprecher Volker König über den Jahreswechsel aus polizeilicher Sicht. Bei den meisten Personen, wegen derer die Polizei tätig wurde, war Alkohol im Spiel. Nachfolgend die Meldungen der Pressestelle nach Dienstbezirken beziehungsweise Polizeistationen aufgegliedert:

Frankenberg
Im Haselweg wurden um kurz nach Mitternacht Feuerwerkskörper aus einer Gruppe Jugendlicher heraus auf Nachbarn abgefeuert. Dabei entstand kein Schaden, der Streit konnte geschlichtet werden. Ähnliches ereignete sich am Bürgerhaus in Sachsenberg. Auch hier gab es keinen Schaden und die Unstimmigkeiten wurden beigelegt. Um 1.10 Uhr kam es zu einem Carportbrand in der Siegener Straße (wir berichteten in der Zusammenfassung am Neujahrstag). Dabei brannte auch ein Opel Corsa aus. Alle Bewohner des Hauses und auch eines Nachbarhauses wurden evakuiert, sie blieben unverletzt. Der Sachschaden wird auf etwa 30.000 Euro geschätzt. Die eingesetzten Feuerwehren aus Frankenberg, Röddenau und Schreufa hatten das Feuer schnell unter Kontrolle. Ihnen gelang es, ein Übergreifen auf das angrenzende Wohnhaus zu verhindern (weitere Informationen und Bilder hier klicken). Nach dem derzeitigen Ermittlungsstand brach das Feuer aus noch ungeklärter Ursache in einer Restmülltonne aus. Die Einsatzkräfte von Feuerwehr und Polizei wurden während der Löscharbeiten von einem 20-jährigen Passanten aus Waldeck mehrfach massiv beleidigt. Zudem musste er mehrfach des Gefahrenbereichs verwiesen werden. Für sein ungebührliches Verhalten muss er sich nun strafrechtlich verantworten.

Gegen 4 Uhr soll es in einer Gastwirtschaft in der Uferstraße zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei Frauen gekommen sein, bei der eine 42-jährige Frankenbergerin im Gesicht und an der Hand leicht verletzt wurde. Ihre Kontrahentin war nicht mehr anzutreffen. Die Unbekannte soll etwa 22 bis 25 Jahre alt und 1,60 Meter groß sein. Sie hat schulterlange dunkle Haare und ist von schlanker Gestalt. Sie war zur Tatzeit schwarz gekleidet. Kurz darauf wurde ein torkelnder, dunkel gekleideter Mann auf der Frankenberger Umgehungsstraße in Höhe des Abzweigs zur Burgwaldkaserne gemeldet. Der stark alkoholisierte Mann aus Schleswig-Holstein war beim Eintreffen der Polizeistreife wohl auch schon gestürzt. Die Beamten brachten ihn zurück nach Frankenberg, wo er die Silvesternacht bei Bekannten verbracht und reichlich Alkohol konsumiert hatte. Warum er zu Fuß auf der Umgehungsstraße unterwegs war, konnten die Beamten nicht in Erfahrung bringen.

Kurze Zeit später wurde der alkoholisierte Mann erneut auffällig. Nachdem die Polizei den Mann abgesetzt hatte, kam es nämlich zu Streitigkeiten, die den Mann erneut veranlassten, sich zu Fuß auf den Weg zu machen. Er kam aber nicht weit. Auch dieses Mal machten ihn die Beamten am Frankenberger Ortsausgang in Richtung Bottendorf ausfindig. Dieses Mal zeigte sich der Mann aber renitent, so dass er den Rest der Nacht in der Frankenberger Gewahrsamszelle verbringen "durfte". Letztlich wurden die Beamten noch ins Frankenberger Krankenhaus gerufen. Dort war ein 24-jähriger Frankenberger mit Schnittverletzungen eingeliefert worden. Der junge Mann hatte sich vor Eintreffen der Polizei aber bereits wieder selber entlassen und war auch den Rest der Nacht nicht mehr auffindbar. Wo und unter welchen Umständen er die Verletzungen erlitten hat, blieb zunächst unklar.

Korbach
Um 0.35 Uhr wurde die Feuerwehr zu einem Brand in einer Lagerhalle in der Itterstraße/Herbstbreite gerufen. In der Halle standen zwei mit Papier, Pappe und Abfällen beladene Anhänger, ein Auto und Baumaschinen. Nach dem derzeitigen Ermittlungsstand brach das Feuer auf einem der beiden Anhänger aus. Die Brandursache steht noch nicht fest, könnte aber durch einen Feuerwerkskörper verursacht worden sein, der durch das offenen Tor geflogen war - aufgrund von Renovierungsarbeiten war nämlich das Tor der Halle geöffnet. Die eingesetzte Feuerwehr hatte das Feuer schnell unter Kontrolle. Die Halle ist von innen und außen verrußt. Der Schaden wird auf bis zu 30.000 Euro geschätzt. Eine in angrenzenden Räumen wohnende Rollstuhlfahrerin wurde für die Dauer der Löscharbeiten vorsorglich evakuiert, konnte aber später wieder in ihre Wohnung zurück (wir berichteten).

Einen 15-jährigen Jugendlichen, der zu Fuß auf der Bundesstraße 251 zwischen Usseln und Neerdar unterwegs war, entdeckte eine Streife der Korbacher Polizei um 1.50 Uhr. Er hatte in Usseln Silvester gefeiert und sich nach einem Streit zu Fuß von dannen gemacht. Er wollte bei eisigen Temperaturen von minus elf Grad Celsius noch bis nach Bad Wildungen-Reinhardshausen laufen. Die Beamten nahmen den jungen Mann in Obhut, brachten ihn zur Polizeistation in Korbach und verständigten die Erziehungsberechtigen, die ihren Sprössling dann in Korbach abholten.

In einer Pension in Usseln kam es um 2.40 Uhr wegen einer offenstehenden Rechnung zu Handgreiflichkeiten zwischen Eheleuten aus Moers, wobei die Ehefrau eine Beule an der Stirn und blaue Flecken am Oberarm davontrug. Ihr Ehemann muss sich nun hierfür strafrechtlich verantworten. Um 4 Uhr kam es in einem Gaststätte in der Straße In den Kämpen zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei Streithähnen, in deren Verlauf ein spanischer Student, der zur Zeit in Willingen wohnt, einem 23-jährigen Mann aus dem Main-Kinzig-Kreis mit einem Bierglas ins Gesicht schlug. Dieser zog sich dabei Schnittverletzungen im Gesicht und an der Hand zu. Auch seine Freundin, die schlichtend eingreifen wollte, verletzte sich an der Hand. Kurze Zeit später kam es zu Familienstreitigkeiten in Korbach, die aber geschlichtet werden konnten.

Letztlich mussten die Beamten noch zu einer weiteren Auseinandersetzung nach Berndorf in die Ringstraße. Hier waren zwei junge Frauen aneinandergeraten. Sie schlugen gegenseitig aufeinander ein und rissen sich Haare aus. Dabei wurde auch eine Tür beschädigt. Den Grund für diese Auseinandersetzung fand die Polizei noch nicht heraus.

Bad Arolsen
Um kurz nach Mitternacht legte ein Unbekannter in der Pfortenstraße in Volkmarsen einen Feuerwerkskörper auf die Sitzbank eines Motorrollers, der mit einer Plane abgedeckt war. Dadurch geriet die Abdeckplane in Brand und auch der Roller wurde beschädigt. Nachbarn bemerkten das Feuer, zogen den Roller von der Hauswand weg und auf die Straße, wo sie das Feuer mit einem Feuerlöscher erstickten. Der Schaden wird auf 400 Euro geschätzt. Der Verursacher ist nicht bekannt. Um 0.20 Uhr geriet eine Hecke am Bahnhof in Mengeringhausen in Brand. Das Feuer, das vermutlich von einem Feuerwerkskörper entfacht worden war, richtete nur geringen Schaden an und wurde von der Feuerwehr Mengeringhausen schnell gelöscht. Ähnliches ereignete sich kurze Zeit später in Bad Arolsen in Bahnhofstraße an einer Bushaltestelle. Dort brannte es an einem Baum. Hier löschte eine Streifenwagenbesatzung die Flammen mit einem Feuerlöscher, ein Einschreiten der Feuerwehr war nicht mehr notwendig.

Um 2 Uhr kam es in Hesperinghausen zu Streitigkeiten zwischen zwei Mietparteien wegen zu lauter Musik. Dieser bereits länger andauernde Streit konnte geschlichtet werden. Im Steinweg in Volkmarsen ereignete sich dann ein Vorfall, bei dem die Besatzung eines Rettungswagens von einem renitenten und alkoholisierten Patienten angegriffen wurde. Ein 18-jähriger Heranwachsender aus Korbach war mit Freunden im Steinweg unterwegs. Da der junge Mann nicht mehr Herr seiner Sinne war, riefen die Freunde vorsorglich einen Rettungswagen. Als der junge Mann bemerkte, dass er ins Krankenhaus eingeliefert werden sollte, versuchte er zu flüchten und stürzte dabei mehrfach unkontrolliert zu Boden. Einem der Sanitäter schlug er dann mehrfach ins Gesicht. Den Rettungskräften und der Polizei gelang es schließlich, den Mann zu fixieren und ruhig zu stellen. Aufgrund seiner starken Alkoholisierung mit Ausfallerscheinungen musste der Korbacher sogar intensivmedizinisch betreut werden.

In einer Diskothek in Mengeringhausen gerieten um 3 Uhr zwei junge Frauen aneinander. Grund hierfür ist wohl ein bereits länger andauernder Streit, der nun eskalierte. Eine 25-jährige Bad Arolserin folgte einer 21-jährigen Frau aus Liebenau in die Damentoilette und stieß sie gegen eine Tür. Zwei weitere Frauen, die schlichtend eingreifen wollten, wurden durch Faustschläge ebenfalls verletzt. Außerdem wurden ihnen Haare ausgerissen.

Bad Wildungen
Um Mitternacht mussten die Beamten ausrücken, weil eine junge Frau aufgrund psychischer Probleme ihren Freitod angekündigt hatte. Die Beamten waren aber rechtzeitig da. Weitere Angaben zu diesem Fall machte die Polizei aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes nicht. Zur selben Zeit waren in Albertshausen Pferde ausgebrochen und Richtung Hüddingen unterwegs. Um 1 Uhr meldete ein Bewohner eines Einfamilienhauses in der Straße Am Katzenstein in Reitzenhagen, dass unbekannte Diebe in der Zeit ab 22 Uhr versucht hatten, in sein Haus einzubrechen. Der oder die Diebe hatten einen Umgrenzungszaun niedergedrückt und das Grundstück betreten. Anschließend zerstörten sie einen Bewegungsmelder, flüchteten dann aber. Vermutlich wurden sie gestört.

Schließlich mussten die Beamten um 2.15 Uhr noch einen Verkehrsunfall auf der Reitzenhagener Straße in Alt Wildungen aufnehmen. Eine 66-jährige Bad Wildungen befuhr mit ihrem beigen Opel Zafira (Taxi) die Reitzenhagener Straße aus Richtung Reitzenhagen kommend in Richtung Bad Wildungen. An einer Grundstückseinfahrt wollte sie nach links einbiegen. Zeitgleich wollte ein hinter ihr fahrender 72-jähriger Mann aus einem Waldecker Ortsteil mit seinem silbergrauen Mercedes SLK überholen. Auf dem Gehweg kam es zum Zusammenstoß. An beiden Fahrzeugen entstand Sachschaden. Verletzt wurde bei dem Unfall niemand. Alkohol war auch nicht im Spiel.

Weitere Einsätze
Neben diesen genannten Einsätzen gab es noch weitere, so dass die Polizei in Waldeck-Frankenberg nicht von einem ruhigen Silvesterabend sprechen kann. Manfred Bergener, Leiter der Führungsgruppe: "Die Polizei hat dem erhöhten Sicherheitsanspruch der Bevölkerung Rechnung getragen. Wir hatten in der Silvesternacht deutlich mehr Polizei auf der Straße als in Jahren zuvor. Das Konzept ist aufgegangen. Wir hatten zwar viel zu tun, aber schwerwiegende Straftaten haben wir keine registriert. Auch die Brände gingen glimpflich aus, es wurde niemand verletzt." (ots/pfa)  


Über einige Einsätze in der Silvester- und Neujahrsnacht hatte 112-magazin.de bereits am Sonntag berichtet:
Neujahrsnacht: Feuer in Lagerhalle, Carport abgebrannt (01.01.2017, mit Fotos)

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Publiziert in Polizei

WALDECK-FRANKENBERG. Vermutlich durch eine Silvesterrakete ist in der Neujahrsnacht ein Brand in einer Lagerhalle auf dem Gelände eines Malerbetriebs in Korbach ausgebrochen. Etwa eine Stunde später brannte es auch in Frankenberg: Hier wurden ein Carport und ein Auto von den Flammen beschädigt.

Nach Auskunft des Korbacher Stadtbrandinspektors und Einsatzleiters Friedhelm Schmidt war vermutlich eine Rakete durch ein offenes Tor in die an der Herbstbreite gelegene Halle der betroffenen Malerfirma geflogen. Dort geriet auf zwei Anhängern gelagerter Abfall in Brand - Tapeten- und Teppichreste und weiterer Müll fingen Feuer. Nach dem Alarm, der gegen 0.30 Uhr am frühen Neujahrsmorgen auflief, rückte die Korbacher Feuerwehr mit fast 50 freiwilligen Einsatzkräften zur Einsatzstelle in der Nähe der Esso-Tankstelle aus. Beim Eintreffen war offenes Feuer in der Lagerhalle zu sehen.

Die Brandschützer bauten eine Wasserversorgung auf, zunächst ein Trupp unter Atemschutz ging in die Halle vor und bekämpfte den Brand. Weitere Brandschützer brachten eine im Rollstuhl sitzende Frau in Sicherheit, die in einer angrenzenden Wohnung lebt. Rettungskräfte kümmerten sich um die Frau, die mit dem Schrecken davon gekommen war und später wieder in ihre Wohnung zurückgebracht wurde.

Nach dem ersten Ablöschen rollten die Feuerwehrleute die beiden betroffenen Anhänger ins Freie und löschten den Abfall nochmals gründlich ab. Außerdem belüfteten die Einsatzkräfte die Lagerhalle mit einem leistungsstarken Elektrolüfter. Die Polizei nahm erste Ermittlungen zur Brandursache auf. Die Schadenshöhe könnte nach einer ersten Einschätzung des Stadtbrandinspektors bei 25.000 Euro liegen.

Weitere Einsätze im Landkreis
Der Feuerwehreinsatz beim Brand in Korbach war nicht der einzige Alarm für Brandschützer in der Neujahrsnacht: In Mengeringhausen war gegen 0.20 Uhr in der Straße Auf der Schanze ein Heckenbrand ausgebrochen, mit demselben Einsatzstichwort wurden 20 Minuten später die Kameraden der Feuerwehr Lengefeld in die Straße Zum Wipperberg gerufen. Innerhalb von nur zehn Minuten gab es dann zwei Einsätze für die Feuerwehr Frankenberg: In der Siegener Straße wurde gegen 1.20 Uhr der Brand einer Hütte gemeldet, gegen 1.30 Uhr lief die Brandmeldeanlage des Ederberglandbades im Teichweg auf. Der gemeldete Hüttenbrand entpuppte sich als Feuer in einem Carport. Der Brand, der möglicherweise von dort untergestellten Mülltonnen ausgegangen war, griff auf den hölzernen Unterstand und das geparkte Auto über. Der Schaden beträgt nach einer ersten Schätzung etwa 30.000 Euro. Die genaue Brandursache ist noch unklar. (pfa)  


Links:
Feuerwehr Korbach
Feuerwehr Mengeringhausen
Feuerwehr Lengefeld
Feuerwehr Frankenberg

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Publiziert in Feuerwehr
Donnerstag, 29 Dezember 2016 20:19

Polizei in Paderborn erhöht Präsenz zu Silvester

PADERBORN. Nach den massenhaften Übergriffen auf Frauen in der vergangenen Silvesternacht vor allem in Köln sind landesweit in vielen Städten die Sicherheitsvorkehrungen für den anstehenden Jahreswechsel deutlich erhöht worden. Auch in Paderborn wird in diesem Jahr die Nacht von Silvester auf Neujahr von einer stärkeren Polizeipräsenz begleitet werden. Neben einer größeren Zahl an Polizeibeamten werden auch Mitarbeiter des Ordnungsamts der Stadt Paderborn in der Innenstadt im Einsatz sein.

Landrat Manfred Müller hofft durch den erhöhten Personaleinsatz, dass Gewalt- und Aggressionsdelikte die absolute Ausnahme bleiben. Müller: "Wir wollen niemanden vom Feiern abhalten. Fröhliche Stimmung und friedliches Feiern gehören schon seit jeher zum Jahreswechsel dazu. Unsere Planungen haben sich aber an den neuen Phänomenen zu orientieren. Wir wollen dafür sorgen, dass hier alle Menschen auf den Straßen und Plätzen unbeschwert in das neue Jahr feiern können. Ziel ist es, durch die verstärkte Polizeipräsenz Gewaltdelikte im öffentlichen Raum schnell zu unterbinden, Straftaten konsequent zu verfolgen und Hilfesuchenden Schutz bieten zu können."

Seit Jahren in der Neujahrsnacht viele Polizeieinsätze
Nicht nur wegen der Vorkommnisse in Köln und anderen Städten erhöht die Kreispolizeibehörde ihre Einsatzstärke. Im Kreis Paderborn ist in den vergangenen Jahren ein kontinuierlicher Anstieg der Polizeieinsätze vor allem am frühen Neujahrsmorgen registriert worden. Während die Einsatzlage bis Mitternacht in der Regel mit einem normalen Freitag- oder Samstagabend zu vergleichen ist, schnellen die Notrufe und damit verbundenen Polizeieinsätze mit Beginn des neuen Jahres regelmäßig in die Höhe. So mussten die Paderborner Polizisten im Zeitraum von Silvester 2015, 18 Uhr, bis Neujahr 2016, 6 Uhr, insgesamt 137 Mal ausrücken. Beim Jahreswechsel zuvor waren es im gleichen Zeitraum noch etwa 30 Einsätze weniger.

Vor allem Köperverletzungsdelikte, Brände und Sachbeschädigungen, auch im Zusammenhang mit dem Einsatz von Böllern, sorgen regelmäßig für ein erhöhtes Einsatzaufkommen bei Polizei, Ordnungsamt und Rettungsdiensten. Hinzu kommt, dass viele Tatbeteiligte zum Teil hochgradig alkoholisiert sind und es den Einsatzkräften damit zusätzlich schwer machen.

Polizei kontrolliert Autofahrer
Alkoholkonsum stellt aber nicht nur im Zusammenhang mit Straftaten ein Problem dar. Wer noch fahren muss, sollte sich auf Verkehrskontrollen einstellen. Die Polizei rät, sich im Vorfeld mit dem Thema auseinanderzusetzen und Rückfahrmöglichkeiten rechtzeitig zu planen.

Die Silvester-Vorbereitungen der Sicherheitsbehörden vor dem Hintergrund der Ereignisse in Köln, als auch die schweren Sexualstraftaten der vergangenen Wochen, begangen durch einzelne Täter in Freiburg, Bochum oder Hamburg, haben zum Jahresende die öffentliche Diskussion zum Thema Sexualdelikte durch Zuwanderer erneut angeheizt. In diesem Zusammenhang erläutert Landrat Müller die Entwicklung dieser Deliktsgruppe im Kreis Paderborn: "In einer ersten Analyse der Kriminalitätsentwicklung in unserem Kreis verzeichnen wir einen Anstieg der Sexualdelikte. Neben mehr exhibitionistischen Handlungen in der Öffentlichkeit macht sich die Steigerungsrate in der 'digitalen' Welt, insbesondere in den sozialen Medien fest." Der Landrat betont: "Zuwanderer haben hier bezogen auf schwere sexuelle Übergriffe im öffentlichen Raum nur eine geringe Rolle gespielt."

Mit Sorgen betrachtet der Leiter der Kreispolizeibehörde die Gesamtentwicklung der Straftaten. "Die bisher vorliegenden Daten lassen erkennen, dass wir in diesem Jahr wieder mehr Straftaten erfasst haben. Einen deutlichen Anstieg verzeichnen wir insbesondere beim 'Schwarzfahren', den Körperverletzungsdelikten und Diebstählen. In diesen Deliktsbereichen sind nach unseren jetzigen Erkenntnissen Zuwanderer deutlich häufiger als noch im Vorjahr in Erscheinung getreten", so Müller. Eine genaue Auswertung der Polizeilichen Kriminalitätsstatistik und die Veröffentlichung der Ergebnisse wird im Frühjahr 2017 erfolgen. (ots/pfa)  

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Publiziert in PB Polizei

PADERBORN. Die Polizei hat einen entlaufenen belgischen Schäferhund erschossen, nachdem das Tier einen Verkehrsunfall verursachte und sich nicht einfangen ließ. Der Vierbeiner war in der Silvesternacht ausgebüxt.

Wie die Polizei in Paderborn am Montag mitteilte, hatte der Hund am Freitagvormittag auf der A 33 in einer Baustelle einen Verkehrsunfall verursacht. Wegen des Tieres hatten Autofahrer auf der Richtungsfahrbahn Bielefeld bremsen müssen. Drei Autos fuhren aufeinander. Ein 63-jähriger Mann erlitt leichte Verletzungen.

Das Tier lief nach dem Unfall weiter über die Autobahn. Die Autobahnpolizei sperrte aus Sicherheitsgründen den betroffenen Abschnitt. Es kam zu Verkehrsbehinderungen. Zur Unterstützung beim Einfangen des Tieres forderten die Polizisten die Feuerwehr an. "Sämtliche Fangversuche scheiterten jedoch", sagte ein Polizeisprecher. Die Einsatzkräfte verloren den Hund laufend aus den Augen, der Hund lief schließlich in die Feldgemarkung.

Am Samstag meldeten Autofahrer auf der A 33 gegen 11 Uhr wieder einen freilaufenden Hund, der für einige gefährliche Situationen sorgte. Offensichtlich handelte es sich um dasselbe Tier. Mehrere Paderborner Polizeisteifen wurden eingesetzt. Auch diesmal gelang es nicht, den belgischen Schäferhund einzufangen.

Um weitere Gefährdungen für Autofahrer auszuschließen und Verkehrsunfälle zu vermeiden, wurde der Hund von einem Polizeibeamten erschossen. Im Laufe des Tages meldete sich ein Hundebesitzer aus Augustdorf beim Tierheim, der seinen belgischen Schäferhund seit der Silvesternacht vermisste. Vermutlich war der Hund aufgrund des Feuerwerks über den Zaun gesprungen und entlaufen. Anhand des Halsbandes stand fest, dass es sich um den betroffenen Hund handelte.


Kürzlich hatte die Paderborner Polizei mit einer Tierrettung für Schlagzeilen gesorgt:
Polizisten retten verletzten Bussard von Bundesstraße (19.11.2014)

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Publiziert in PB Polizei

LOHFELDEN. Nach einem Gebäudebrand in der Silvesternacht im Lohfeldener Ortsteil Vollmarshausen mit einem Gesamtschaden von rund 800.000 Euro ermittelt die Polizei wegen des Verdachts auf fahrlässige Brandstiftung - durch Feuerwerk.

Mehrere Zeugen hatten gesehen, wie gegen 0.20 Uhr eine Silvesterrakete in ein Fenster im Dachstuhl des Gebäudekomplexes zwischen Friedhofsweg und Weserstraße einschlug und kurz darauf erste Flammen zu sehen waren. Den alarmierten Feuerwehrkräften gelang es, ein Übergreifen des Gebäudebrandes auf Nachbarhäuser zu verhindern. Verletzt wurde zum Glück niemand.

Kripo sucht weitere Zeugen
Wie zwei Zeuginnen am Freitag gegenüber den Brandursachenermittlern der Kasseler Kripo bestätigten, war die Silvesterrakete, die in das Fenster einschlug, aus einer Gruppe von etwa fünf bis sechs bislang nicht namentlich bekannten Personen abgefeuert worden, die zu diesem Zeitpunkt in der Nähe des Hauses Weserstraße 4 gestanden haben sollen. Dies hatten die Zeuginnen aus einer Entfernung von rund 20 Metern beobachtet. Da sich zu diesem Zeitpunkt aber zahlreiche weitere Personen dort auf der Straße aufhielten, fehlen bislang noch Hinweise darauf, wohin sich die Personen anschließend zurückzogen.

Die Polizei hofft auf Hinweise weiterer Zeugen, um die Personengruppe identifizieren zu können. Hinweise nimmt das Polizeipräsidium Nordhessen in Kassel unter der Rufnummer 0561/9100 entgegen.

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Publiziert in KS Polizei
Donnerstag, 01 Januar 2015 21:20

Nieder-Ense: Feuerwehr befreit Katze aus Motorraum

NIEDER-ENSE. Vermutlich vom Silvesterfeuerwerk aufgeschreckt und verängstigt, hat sich eine Katze in den Motorraum eines Autos geflüchtet. Dort steckte die Samtpfote fest. Feuerwehrleute befreiten das Tier am frühen Morgen aus seiner misslichen Lage.

Wie der Wehrführer von Nieder-Ense, Stephan Klein, auf Anfrage von 112-magazin.de erklärte, habe der Autobesitzer am Neujahrsmorgen gegen 4 Uhr ein Miauen aus dem Motorraum seines in der Straße Südhang abgestellten Wagens vernommen und daraufhin die Leitstelle verständigt. Von dort wurden die Feuerwehren aus Korbach und dem Ortsteil Nieder-Ense alarmiert. Die fünf Nieder-Enser Einsatzkräfte befreiten die Katze noch vor Eintreffen ihrer Kameraden aus der Kernstadt, so dass diese die Einsatzfahrt unterwegs abbrachen.

Laut Klein steckte die Muschi zwischen Motor und der darunter verschraubten Schutzabdeckung fest. Diese Abdeckung habe man demontiert, so dass die Katze wieder frei war. "Das Tier war wohlauf", sagte der Wehrführer über den Zustand des Stubentigers. Wem die Katze gehört, wusste der Einsatzleiter nicht.

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Publiziert in Feuerwehr

HOCHSAUERLANDKREIS. Weit mehr Einsätze als vor einem Jahr hat die Polizei im Hochsauerlandkreis zum Jahreswechsel 2014/2015 bewältigt. Mehrere Führerscheine wurden eingezogen, es kam zu Bränden, und nicht zuletzt mussten die Beamten tätig werden, weil orientierungslose Betrunkene den Heimweg nicht mehr fanden.

Die Polizei im HSK hatte sich nach Angaben eines Sprechers auf eine unruhige Nacht zum Jahreswechsel eingestellt. "Mit nahezu 100 Einsätzen lag die Einsatzbelastung mit etwa 100 Prozent über dem sonstigen Mittel einer Nachtschicht im Hochsauerlandkreis am Wochenende und übertraf auch die Einsatzzahl aus dem Vorjahr noch deutlich", sagte der Sprecher.

Betrunkene Autofahrer
Wesentliche Einsatzereignisse seien hier kurz dargestellt: Bei zwei Fahrzeugüberprüfungen stellten die Beamten fest, dass die Fahrer durch den Genuss von Alkohol nicht mehr fahrtüchtig waren. In einem weiteren Fall führte der Alkoholkonsum zu einem Unfall. Allen drei Fahrzeugführern wurde eine Blutprobe entnommen und die Fahrerlaubnis vorübergehend entzogen. In sieben weiteren Fällen führte der Alkoholkonsum bei den Betroffenen dazu, dass sie durch die Polizei in ärztliche Obhut übergeben werden mussten beziehungsweise ihren Heimweg nicht selbstständig antreten konnten und polizeilicher Hilfe bedurften.

Körperverletzungen, Ruhestörungen, Schüsse mit Gaswaffen
Trotz sicher zahlreicher gut gemeinter Wünsche für ein ruhiges und gesundes neues Jahr verzeichnete die Leitstelle der Polizei noch in der Silvesternacht sieben Körperverletzungen, dreizehn Ruhestörungen und sechs Sachbeschädigungen. In acht Fällen wurde die Polizei um sonstige Hilfeleistung ersucht. Das Schießen mit Gaswaffen führte in den zwei gemeldeten Fällen auch zur Sicherstellung der ohne den erforderlichen Waffenschein geführten Waffen.

Brände durch Böller
Durch Silvesterknaller und -raketen ausgelöst wurden in der Nacht zwei Brände. Dabei kam es in Sundern zum Brand einer Gebäudefassade und in Meschede-Calle zum Brand eines Containers. Personen kamen dabei nicht zu Schaden. Der Sachschaden blieb auch dank des schnellen Einschreitens der Feuerwehr geringfügig.

Haustiere verschwunden
Auch an den Haustieren ging die Silvesternacht nicht spurlos vorbei. So meldeten drei Tierhalter der Polizei den Verlust ihrer Hunde. Diese hatten sich scheinbar durch Flucht der Geräuschkulisse der zahlreichen Böller und Raketen zu entziehen versucht. Dass sie in ihrer panischen Angst tatsächlich einen ruhigeren Ort gefunden haben, ist kaum zu erwarten. Am Morgen tauchte zumindest ein Hund wieder bei seinem Herrchen auf.

Acht Glätteunfälle: Niemand verletzt
Auch das Wetter in der Silvesternacht forderte seinen Tribut. Starke Nebelbildung im gesamten Kreisgebiet und die vorhandene Straßennässe führten bei den angekündigten Temperaturen unter 0 Grad zu eisglatten Fahrbahnen. Einige Fahrzeugführer hatten sich darauf zu spät eingestellt. So wurde die Polizei zu insgesamt acht Unfällen gerufen, bei denen glücklicherweise jedoch keine Personen verletzt wurden.

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Publiziert in HSK Polizei
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