Anzeige der Artikel nach Schlagwörtern: Silber

BAD WILDUNGEN. Im Oktober 2019 führten mehrere Männer in einem Reinhardshäuser Hotel eine Ankaufsveranstaltung durch. Diese bewarben sie zuvor mit Annoncen, unter anderen sollten Gold, Schmuck und andere Wertgegenstände geschätzt und angekauft werden.

Mehrere Menschen nahmen das Angebot an, wurden in einen Tagungsraum des Hotels geführt und brachten ihre wertvollen Gegenstände mit. Im Rahmen einer Schätzaktion wurden die Gegenstände teilweise angekauft. Bei einzelnen Verkaufsinteressenten hinterließen die Verkäufer aber einen unseriösen Eindruck, es kam zu Unstimmigkeiten bei den geplanten Verkaufsgeschäften, die zu Anzeigen gegen die Ankäufer wegen Eigentumsdelikten führten.

Als nach drei Tagen die Veranstaltung beendet wurde, reisten die Ankäufer ab und ließen einige Jacken in dem Hotel zurück. Diese dürften Menschen gehören, die sie zum Schätzen bei den Ankäufern abgaben. Bislang konnten die Jacken keinem Eigentümer zugeordnet werden.

Die Polizei erhofft sich nun von der Veröffentlichung des Bildes, dass die Eigentümer ihre Jacken erkennen und sich mit der Polizeistation Bad Wildungen unter der Telefonnummer 05621/70900 in Verbindung setzen. (ots/r)

Publiziert in Polizei

MARBURG/FRANKENBERG. Nach Einbrüchen auch in Frankenberg waren im Dezember fünf Tatverdächtige festgenommen worden. Seither laufen umfangreiche Ermittlungen der Polizei, inzwischen wurden auch die Räume eines mutmaßlichen Hehlers durchsucht. Dabei wurde fast ein Zentner Gold und Silber sichergestellt.

Die Kripo Marburg ermittelt seit Dezember 2011 gegen fünf damals festgenommene, mutmaßliche Wohnungseinbrecher. Sie stehen unter dem dringenden Verdacht überregional für mindestens 70 Einbrüche verantwortlich zu sein. Bisher bekannte Tatorte liegen in den Landkreisen Marburg, Gießen, Lahn-Dill und Friedberg sowie darüber hinaus in Frankenberg, Schwalmstadt und Montabaur. Bereits im Februar stellte die Kripo bei Wohnungsdurchsuchungen in Kirchhain und Marburg umfangreiches Diebesgut, darunter eine Vielzahl von Schmuckstücken sicher und suchte Anfang März über Medienveröffentlichungen, eine Ausstellung und das Internet nach den Eigentümern der mutmaßlichen Beute. Auf diesem Weg erhielten einige Eigentümer ihre Wertgegenstände zurück und die Kripo klärte weitere Tatorte auf.

40 Kilogramm Silber und fünf Kilo Gold sichergestellt
Die Ermittlungen führten die Fahnder schließlich zu einem 39-jährigen mutmaßlichen Hehler. Er steht in dringendem Verdacht, seit längerem überwiegend Silber- und Goldschmuck von Einbrechern anzukaufen. Durchsuchungen seiner Wohn- und Geschäftsräume in Frankfurt Anfang Mai führten zu umfangreichen Sicherstellungen mutmaßlicher Einbruchsbeute. Die Kripo stellte knapp 40 Kilogramm Silber und knapp ein Kilogramm Gold in Form von Münzen, Uhren und Schmuckstücken, darunter einige besonders auffällige Exemplare, sicher. Die sichergestellten Stücke stammen vermutlich aus Einbrüchen, die bis Mai 2011 zurückgehen. Die Tatorte stehen nicht fest und könnten sich über ganz Hessen oder sogar darüber hinaus erstrecken.

Derzeit findet werktags zwischen 8 und 16.30 Uhr eine Ausstellung der Anfang des Monats bei dem mutmaßlichen Hehler aufgefundenen Gegenstände bei der Polizeidirektion Marburg-Biedenkopf statt. Für Terminabsprachen darüber hinaus und für Rückfragen steht ein Ansprechpartner unter der Rufnummer 06421/406-390 zur Verfügung.


Zahlreiche Bildergalerien mit den sichergestellten Stücken hat die Polizei ins Netz gestellt:
Sichergestellte Münzen und Schmuck - Kripo Marburg sucht Eigentümer

Publiziert in Polizei

MARBURG/FRANKENBERG. Nach Einbrüchen unter anderem in Frankenberg und Schwalmstadt waren im Dezember fünf Tatverdächtige festgenommen worden. Seither laufen umfangreiche Ermittlungen der Polizei, inzwischen wurden auch die Räume eines mutmaßlichen Hehlers durchsucht. Dabei wurde fast ein Zentner Gold und Silber sichergestellt.

Die Kripo Marburg ermittelt seit Dezember 2011 gegen fünf damals festgenommene, mutmaßliche Wohnungseinbrecher. Sie stehen unter dem dringenden Verdacht überregional für mindestens 70 Einbrüche verantwortlich zu sein. Bisher bekannte Tatorte liegen in den Landkreisen Marburg, Gießen, Lahn-Dill und Friedberg sowie darüber hinaus in Frankenberg, Schwalmstadt und Montabaur. Bereits im Februar stellte die Kripo bei Wohnungsdurchsuchungen in Kirchhain und Marburg umfangreiches Diebesgut, darunter eine Vielzahl von Schmuckstücken sicher und suchte Anfang März über Medienveröffentlichungen, eine Ausstellung und das Internet nach den Eigentümern der mutmaßlichen Beute. Auf diesem Weg erhielten einige Eigentümer ihre Wertgegenstände zurück und die Kripo klärte weitere Tatorte auf.

40 Kilogramm Silber und fünf Kilo Gold sichergestellt
Die Ermittlungen führten die Fahnder schließlich zu einem 39-jährigen mutmaßlichen Hehler. Er steht in dringendem Verdacht, seit längerem überwiegend Silber- und Goldschmuck von Einbrechern anzukaufen. Durchsuchungen seiner Wohn- und Geschäftsräume in Frankfurt Anfang Mai führten zu umfangreichen Sicherstellungen mutmaßlicher Einbruchsbeute. Die Kripo stellte knapp 40 Kilogramm Silber und knapp ein Kilogramm Gold in Form von Münzen, Uhren und Schmuckstücken, darunter einige besonders auffällige Exemplare, sicher. Die sichergestellten Stücke stammen vermutlich aus Einbrüchen, die bis Mai 2011 zurückgehen. Die Tatorte stehen nicht fest und könnten sich über ganz Hessen oder sogar darüber hinaus erstrecken.

Derzeit findet werktags zwischen 8 und 16.30 Uhr eine Ausstellung der Anfang des Monats bei dem mutmaßlichen Hehler aufgefundenen Gegenstände bei der Polizeidirektion Marburg-Biedenkopf statt. Für Terminabsprachen darüber hinaus und für Rückfragen steht ein Ansprechpartner unter der Rufnummer 06421/406-390 zur Verfügung.


Zahlreiche Bildergalerien mit den sichergestellten Stücken hat die Polizei ins Netz gestellt:
Sichergestellte Münzen und Schmuck - Kripo Marburg sucht Eigentümer

Publiziert in MR Polizei

Neustes 112-Video

Werbeprospekte

Anzeige
Anzeige