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SIEGEN. Zum Schutze der Verkehrsteilnehmer des Landkreises will die Kreispolizeibehörde Siegen-Wittgenstein in der Zeit vom 14. Januar bis zum 20. Januar vermehrt hier veröffentlichte, aber auch zufällige Verkehrskontrollen platzieren.

Die Polizei Siegen-Wittgenstein will Sie und Ihre Familie vor schweren Unfällen schützen. Die Polizei rät daher zu entsprechend vorsichtiger und vorausschauender Fahrweise und gibt zu bedenken, dass bereits 15 km/h mehr oder weniger über Tod oder Leben entscheiden können. Bei einer Aufprallgeschwindigkeit von 65 km/h sterben 8 von 10 angefahrenen Fußgängern, hingegen überleben bei einer Aufprallgeschwindigkeit von 50 km/h 8 von 10 Menschen das jeweilige Unfallgeschehen.  

Zu Ihrer Sicherheit plant die Kreispolizeibehörde Siegen-Wittgenstein daher Geschwindigkeitskontrollmaßnahmen, über die wir Sie nachfolgend informieren:  

Montag, den 14.01.2019  


  • Siegen, L 562  
  • Freudenberg, Asdorfer Straße  
  • Hilchenbach, Schulweg  
  • Hilchenbach-Lützel, B 62  


Dienstag, den 15.01.2019  


  • Netphen, K 11  Siegen, L 719  
  • Wilnsdorf, Schulweg  
  • Kreuztal, B 517  


Mittwoch, den 16.01.2019  


  • Kreuztal, HTS  
  • Bad Berleburg, L 553  
  • Freudenberg, Schulweg  
  • Netphen, Breite Straße  


Donnerstag, den 17.01.2019  


  • Wilnsdorf, L 722  
  • Erndtebrück, B 62  
  • Kreuztal, Schulweg  
  • Freudenberg, K 20  


Freitag, den 18.01.2019  


  • Hilchenbach, B 62  
  • Feudingen, Sieg-Lahn-Straße  


Samstag, den 19.01.2019  


  • Siegen, Sandstraße  


Sonntag, den 20.01.2019  


  • Siegen, Heeserstraße.  



Außerdem führen sowohl der Kreis Siegen-Wittgenstein als auch die Stadt Siegen Geschwindigkeitskontrollen in eigener Zuständigkeit durch. (ots/r)

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Publiziert in SI Polizei

SIEGEN. "Verkehrsunfallflucht ist kein Kavaliersdelikt" - unter diesem Motto steht eine aktuelle Kampagne der Kreispolizeibehörde Siegen-Wittgenstein.

Aufgrund anhaltend hoher Zahlen in diesem Deliktsbereich - allein am vergangenen Wochenende registrierten die Beamten 23 Verkehrsunfallfluchten - sollen die Bürgerinnen und Bürger sensibilisiert werden, sich als Zeugen zu melden oder als Unfallverursacher richtig zu handeln.  

In den vergangenen Jahren lag der Anteil der Verkehrsunfälle mit Fluchten im Vergleich zur Gesamtunfallzahl kreisweit stetig zwischen 16 und 17%. Im Jahr 2015 ereigneten sich insgesamt 10.205 Verkehrsunfälle, wovon in 1.714 Fällen eine Unfallflucht begangen wurde. Im Jahr 2016 waren es 1.717 Fälle der Unfallflucht bei insgesamt 10.460 Unfällen. Bei Betrachtung der Verkehrsunfälle mit Personenschaden stieg die Anzahl der Flüchtigen von 2015 auf 2016 sogar um 66% - was die Zahl dieser Fälle auf 63 ansteigen ließ. 

Im Jahr 2017 kam es im Kreisgebiet zu 1718 Verkehrsunfällen, bei denen der Verursacher flüchtete. Jeder 6. Unfallverursacher verlässt somit unerlaubt die Unfallstelle, was bedeutet, dass es sich im Kreisgebiet um 4 Verkehrsunfallfluchten pro Tag handelt. Die Geschädigten müssen den Schaden oft selbst tragen oder werden in ihrer Versicherung hochgestuft. Das ist nicht nur sehr ärgerlich, sondern auch teuer; jeder kann betroffen sein. Deshalb sollte sich auch jeder Zeuge bei der Polizei melden.

Wer ein Straßenschild oder andere öffentliche Einrichtungen beschädigt und anschließend flieht, begeht ebenfalls eine Straftat und schadet damit der Allgemeinheit. Es ist ein weit verbreiteter Irrglaube, dass es ausreicht, einen handschriftlichen Zettel mit Namen und Anschrift am beschädigten Fahrzeug des anderen Unfallbeteiligten zu hinterlassen, wenn dieser nicht bei seinem Fahrzeug ist. In einem solchen Fall ist man verpflichtet, an der Unfallörtlichkeit zu warten und nach angemessener Wartezeit die Polizei oder den Beteiligten zu informieren.  

So kommt es leider immer noch häufig vor, dass die Verursacher überrascht sind, wenn dann ein Besuch der Polizei erfolgt und ihnen eröffnet wird, dass die Einleitung eines Strafverfahrens die Folge ist. Die Höhe des Unfallschadens spielt dabei keine Rolle. Auch wer "nur" einen kleinen Kratzer verursacht und sich nicht vor Ort um die Schadensregulierung kümmert, macht sich strafbar, unabhängig davon, ob der Schaden mit dem eigenen Pkw, dem Einkaufswagen oder als Fußgänger verursacht wurde. Nach §142 StGB kann "Unerlaubtes Entfernen vom Unfallort" mit bis zu drei Jahren Freiheitsstrafe oder mit Geldstrafe bestraft werden.

Die meisten Unfallfluchten am vergangenen Wochenende fanden vielfach auf Parkplätzen statt. Gerade in der noch andauernden Vorweihnachtszeit herrscht reger Betrieb auf den Parkplätzen in den Einkaufszentren. Damit die Vorweihnachtsfreude nicht getrübt wird, bittet die Polizei darum, dass im Zweifelsfall also immer die Polizei unter der Notrufnummer 110 verständigt werden sollte. Zeugen, die ein solches Verhalten beobachtet haben, wissen oft nicht, wie sie richtig handeln sollen. In der Aufregung werden oft wichtige Details vergessen. Dabei ist es für die weiteren Ermittlungen von Bedeutung zu wissen, um was für ein Fahrzeug und Kennzeichen es sich gehandelt hat. Ebenfalls wichtig für die weiteren polizeilichen Ermittlungen sind Angaben zu dem flüchtigen Fahrzeugführer. War es ein Mann oder eine Frau? Wie hat er oder sie ausgesehen? Wie alt war die Person? Was hat die Person für Kleidung getragen?  

Und bedenken Sie bitte immer: Sie können helfen, Unfallfluchten aufzuklären. Heute benötigt ein Geschädigter Sie als Zeuge und Morgen benötigen vielleicht Sie einen Zeugen. (ots/r)

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Donnerstag, 18 Oktober 2018 13:09

Geschwindigkeitsmessungen der KPB Siegen-Wittgenstein

KREIS SIEGEN-WITTGENSTEIN. Zum Schutze der Verkehrsteilnehmer des Landkreises will die Kreispolizeibehörde Siegen-Wittgenstein in der Zeit vom 22. Oktober bis zum 28. Oktober vermehrt hier veröffentlichte, aber auch zufällige Verkehrskontrollen platzieren.

Die Polizei Siegen-Wittgenstein will Sie und Ihre Familie vor schweren Unfällen schützen. Die Polizei rät daher zu entsprechend vorsichtiger und vorausschauender Fahrweise und gibt zu bedenken, dass bereits 15 km/h mehr oder weniger über Tod oder Leben entscheiden können. Bei einer Aufprallgeschwindigkeit von 65 km/h sterben 8 von 10 angefahrenen Fußgängern. Hingegen überleben bei einer Aufprallgeschwindigkeit von 50 km/h 8 von 10 Menschen das jeweilige Unfallgeschehen.  

Zu Ihrer Sicherheit plant die Kreispolizeibehörde Siegen-Wittgenstein daher Geschwindigkeitskontrollmaßnahmen, über die wir Sie nachfolgend informieren:  

Montag, den 22.10.2018  

  • Siegen, HTS
  • Freudenberg, L 512
  • Siegen, L 562
  • Wilnsdorf, L 722
  • Netphen, B 62

Dienstag, den 23.10.2018  

  • Bad Laasphe, L 719
  • Bad Berleburg, B 480
  • Kreuztal, B 517
  • Wilnsdorf, B 54
  • Siegen-Gosenbach, Siegener Straße

Mittwoch, den 24.10.2018  

  • Bad Laasphe, K 33
  • Erndtebrück, B 62
  • Freudenberg, Lindenberger Straße
  • Wilnsdorf, Oberdielfener Straße

Donnerstag, den 25.10.2018  

  • Burbach, B 54 - Kreuztal, L 729
  • Hilchenbach, B 508
  • Siegen, L 564
  • Bad Berleburg, L 718

Freitag, den 26.10.2018  

  • Netphen, K 11
  • Siegen, L 564
  • Netphen, L 729
  • Hilchenbach, Kronprinzenstraße

Samstag, den 27.10.2018  

  • Erndtebrück, B 62

Sonntag, den 28.10.2018  

  • Kreuztal, HTS

Außerdem führen sowohl der Kreis Siegen-Wittgenstein als auch die Stadt Siegen Geschwindigkeitskontrollen in eigener Zuständigkeit durch. (ots/r)

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KREIS SIEGEN-WITTGENSTEIN. Zum Schutze der Verkehrsteilnehmer des Landkreises will die Kreispolizeibehörde Siegen-Wittgenstein in der Zeit vom 17. September bis zum 21. September vermehrt hier veröffentlichte, aber auch zufällige Verkehrskontrollen platzieren.

Die Polizei Siegen-Wittgenstein will Sie und Ihre Familie vor schweren Unfällen schützen. Die Polizei rät daher zu entsprechend vorsichtiger und vorausschauender Fahrweise und gibt zu bedenken, dass bereits 15 km/h mehr oder weniger über Tod oder Leben entscheiden können. Bei einer Aufprallgeschwindigkeit von 65 km/h sterben 8 von 10 angefahrenen Fußgängern, hingegen überleben bei einer Aufprallgeschwindigkeit von 50 km/h 8 von 10 Menschen das jeweilige Unfallgeschehen.

Zu Ihrer Sicherheit plant die Kreispolizeibehörde Siegen-Wittgenstein daher Geschwindigkeitskontrollmaßnahmen, über die wir Sie nachfolgend informieren:  

Montag, den 17.09.2018  

  • Bad Laasphe, K 33
  • Kreuztal, HTS

Dienstag, den 18.09.2018  

  • Burbach, B 54
  • Erndtebrück, B 62

Mittwoch, den 19.09.2018  

  • Siegen, HTS
  • Wilnsdorf, Grimbergstraße

Donnerstag, den 20.09.2018  

  • Neunkirchen, Kölner Straße

Freitag, den 21.09.2018  

  • Siegen, Eiserntalstraße

Außerdem führen sowohl der Kreis Siegen-Wittgenstein als auch die Stadt Siegen Geschwindigkeitskontrollen in eigener Zuständigkeit durch. (ots/r)


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SIEGEN-WITTGENSTEIN. In diesem Jahr ereigneten sich im Kreisgebiet Siegen-Wittgenstein bereits mehrere schwere und sogar drei tödliche Unfälle mit Motorradfahren.

Im Rahmen eines gezielten Sondereinsatzes hatte die Polizei deshalb am Sonntag, den 9. September in der Zeit zwischen 11 und 19 Uhr erneut die Rennfahrer unter den Motorradfahrern im Visier. Im gesamten Kreisgebiet überwachten an diesem Tag zahlreiche Beamte die Einhaltung der zugelassenen Geschwindigkeit auf den bekannten Motorradstrecken. Dabei zeigten sich folgende Ergebnisse:  

Insgesamt wurden von der Polizei 288 motorisierte Zweiradfahrer kontrolliert. 29 von ihnen waren zu schnell unterwegs. Davon waren 9 Motorradfahrer derart schnell, dass ihnen nun wegen ihrer Geschwindigkeitsüberschreitung eine Ordnungswidrigkeiten-Anzeige ins Haus flattern wird. 20 Raser kamen an Ort und Stelle mit einem Verwarngeld davon. Aus Sicht der Polizei hingegen bemerkenswert und erfreulich: Bei der Kontrolle am 9. September wurden überhaupt keine Geschwindigkeitsverstöße im Fahrverbotsbereich mit den dann obligatorisch fällig werdenden Punkten in Flensburg und Fahrverboten festgestellt.  

Der Spitzenreiter des Tages bei den Geschwindigkeitsverstößen war ein Kraftradfahrer, der mit 104 km/h bei erlaubten 70 km/h, a.g. O., auf der Bundesstraße 62 Afholderbach gemessen wurde. Insgesamt waren das Verkehrsaufkommen und das Aufkommen von motorisierten Zweiradfahrern entgegen der polizeilichen Erwartung eher verhalten. Dennoch wurde eine Vielzahl von verkehrspädagogischen Gesprächen mit Kraftradfahrern geführt.  

Abschließend betont die Polizei nochmals, dass Raser nicht nur ihr eigenes Leben, sondern auch das anderer Verkehrsteilnehmer gefährden. Bereits wenige km/h mehr oder weniger können über Tod oder Leben entscheiden. Gerade bei den schweren Verkehrsunfällen führen Überschätzungen des eigenen Könnens in Verbindung mit zu hohen Geschwindigkeiten, aber auch Unaufmerksamkeiten im Rahmen von Ausflugsfahrten in einer Gruppe von Motorradfahrern zu leidvollen Ereignissen. Das Motto "Am Limit lenkt der Zufall" verdeutlicht die Gefahren von Selbstüberschätzungen, die im Übrigen nicht nur die Zweiradfahrer betreffen, sondern auch andere Verkehrsteilnehmer.  

Die Kreispolizeibehörde wird weitere Kontrollaktionen in Siegen-Wittgenstein durchführen, damit möglichst alle unfallfrei durch die diesjährige Motorradsaison kommen. (ots/r)

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SIEGEN. Kreisweit wurden am Wochenende bei polizeilichen Geschwindigkeitskontrollen gleich vier Autofahrer mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit gemessen.

In Erndtebrück-Schameder auf der Hauptstraße  wurden bei einer erlaubten Geschwindigkeit von 50 km/h zwei Raser von der Polizei geblitzt. Hier hatte der Schnellste 91 km/h auf dem Tacho.  

In Kreuztal-Kredenbach auf der Marburger Straße wurde ein Auto-Fahrer mit 86 km/h kontrolliert und in Siegen-Weidenau auf der Breite Straße ein PKW-Fahrer mit 85 km/h, in beiden Örtlichkeiten waren ebenfalls 50 km/h erlaubt.  

Alle ertappten Raser müssen nun mit deutlichen Bußgeldern, Punkten in Flensburg sowie mehrwöchigen Fahrverboten rechnen. Da zu schnelles Fahren nach wie vor die Todesursache Nummer 1 auf den Straßen ist, rät die Polizei zu entsprechend vorsichtiger und vorausschauender Fahrweise und gibt zu bedenken, dass bereits 15 km/h mehr oder weniger über Tod oder Leben entscheiden können: Bei einer Aufprallgeschwindigkeit von 65 km/h sterben 8 von 10 angefahrenen Fußgängern. Bei 50 km/h überleben 8 von 10. (ots/r)

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SIEGEN-WITTGENSTEIN. Die Polizei Siegen-Wittgenstein will die Bürger des Landkreises vor schweren Unfällen schützen.

Die Polizei rät daher zu entsprechend vorsichtiger und vorausschauender Fahrweise und gibt zu bedenken, dass bereits 15 km/h mehr oder weniger über Tod oder Leben entscheiden können.

Bei einer Aufprallgeschwindigkeit von 65 km/h sterben 8 von 10 angefahrenen Fußgängern. Hingegen überleben bei einer Aufprallgeschwindigkeit von 50 km/h 8 von 10 Menschen das jeweilige Unfallgeschehen.

Zu Ihrer Sicherheit plant die Kreispolizeibehörde Siegen-Wittgenstein daher Geschwindigkeitskontrollmaßnahmen, über die wir Sie nachfolgend informieren:  

Montag, den 04.06.2018  

  • Netphen, L 729
  • Freudenberg Niederholzklau, L 564  

Dienstag, den 05.06.2018  

  • Burbach, B 54  
  • Siegen, L 562  
  • Kreuztal Krombach, Olper Straße  

Mittwoch, den 06.06.2018  

  • Freudenberg, L 565  
  • Siegen Eiserfeld, L 531  
  • Netphen, L 729  

Donnerstag, den 07.06.2018  

  • Kreuztal, L 714  
  • Siegen Achenbach, Achenbacher Straße  

Freitag, den 08.06.2018

  • Siegen Gosenbach, Oberschelder Straße  

Samstag, den 09.06.2018  

  • Wilnsdorf, L 722  

Sonntag, den 10.06.2018  

  • Kreuztal, HTS  


Außerdem führen sowohl der Kreis Siegen-Wittgenstein als auch die Stadt Siegen Geschwindigkeitskontrollen in eigener Zuständigkeit durch. (ots/r)

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KREIS SIEGEN-WITTGENSTEIN. Die Polizei Siegen-Wittgenstein will Sie und Ihre Familie vor schweren Unfällen schützen.

Die Polizei rät daher zu entsprechend vorsichtiger und vorausschauender Fahrweise und gibt zu bedenken, dass bereits 15 km/h mehr oder weniger über Tod oder Leben entscheiden können! Bei einer Aufprallgeschwindigkeit von 65 km/h sterben 8 von 10 angefahrenen Fußgängern! Hingegen überleben bei einer Aufprallgeschwindigkeit von 50 km/h 8 von 10 Menschen das jeweilige Unfallgeschehen!

Zu Ihrer Sicherheit plant die Kreispolizeibehörde Siegen-Wittgenstein daher Geschwindigkeitskontrollmaßnahmen, über die wir Sie nachfolgend informieren:  

Dienstag, den 15.05.2018  


  • Netphen, L 728 Erndtebrück, B 62


Mittwoch, den 16.05.2018  


  • Siegen, Olper Straße
  • Bad Laasphe, L 719
  • Netphen-Eckmannshausen, Unglinghausener Straße


Donnerstag, den 17.05.2018  


  • Netphen, L 729 - Freudenberg, Asdorfer Straße
  • Siegen, Hengsbachstraße Freitag, den 18.05.2018  
  • Wilnsdorf-Wilden, L 722 Samstag, den 19.05.2018  
  • Netphen, Wiedichstraße Sonntag, den 20.05.2018
  • Burbach, B 54


Außerdem führen sowohl der Kreis Siegen-Wittgenstein als auch die Stadt Siegen Geschwindigkeitskontrollen in eigener Zuständigkeit durch. (ots/r)

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Sonntag, 08 April 2018 21:05

Bären der Liebe für Kinder in Not

GIRKHAUSEN. Im Wohnzimmer von Matthias Marburger und seiner Frau Manuela tummeln sich Teddys. Nicht irgendwelche Teddys, die sie sammeln. Teddys, die in Notsituationen Hilfe für Kinder bringen. Rettungsteddys. Von der Deutschen Teddystiftung. Vor 20 Jahren wurde diese Stiftung von einem Polizeistellenleiter aus Bensersiel ins Leben gerufen, der damals im Einsatz war, als ein neun Jahre altes Mädchen Opfer eines schweren Verbrechens wurde.

Mittlerweile arbeitet die Stiftung bundesweit und kauft aus Spendengeldern Rettungsteddys ein, die sie kostenlos an Feuerwehr, Luftrettung, Rettungsdienst, Polizei und Bundeswehr übergibt, damit die Stoffteddys dort eingesetzt werden, wo sie so dringend gebraucht werden: Bei in Not geratenen Kindern.

„Das können Kinder sein, die selbst Opfer bei einem Unfall oder einem Verbrechen geworden sind, aber auch Kinder, die durch ein traumatisches Erlebnis schwer betroffen sind“, erklärt Matthias Bohn. Er ist Fachberater Seelsorge der Feuerwehr Siegen, Pastor und Feuerwehrmann – alles ehrenamtlich. Seine Brötchen verdient der Siegener Familienvater als Dreher und Schleifer in der Metallindustrie. Auch er ist bei Matthias Marburger zu Gast. Die beiden sind seit Jahren enge Freunde. Deshalb hat Matthias Bohn das frisch gebackene Ehepaar auch im September in der Girkhäuser Kirche getraut. Die Kollekte am Ausgang war damals von den Eheleuten und Freund Matthias Bohn für einen bestimmten Zweck ausgesucht worden: Zur Beschaffung von Rettungsteddys. Einzusetzen ausschließlich für in Not geratene Kinder.

Diese Entscheidung, und dass Matthias Marburger und seine Frau Manuela nun neben Matthias Bohn auch Botschafter der Deutschen Teddystiftung sind, hatte einen Hintergrund. Von einer sehr prägsamen Begegnung berichtet mir Matthias Marburger: „Das war im Krankenhaus, wir mussten in der Ambulanz warten, als ein schwer verletztes Kind eingeliefert wurde. Das Kind hat so bitter geweint“, erinnert sich der Girkhäuser Feuerwehrmann. Da handelte er spontan: „Mein Notfallrucksack vom PSU-Team ist auch privat immer dabei und da ist auch ein Teddy drin, den ich diesem kleinen Jungen dann geschenkt habe“. Zu sehen, wie die Tränen trockneten, dem Kind trotz Schmerzen ein Lächeln über das Gesicht fuhr und wie auch die Eltern erleichtert waren – das bewegte noch mehr in Matthias Marburger und seiner Frau. Die Deutsche Teddystiftung und die Aufgaben eines Botschafters kannten beide schon durch ihren Freund Matthias Bohn. „Nach diesen Eindrücken war sofort klar, dass wir da als Botschafter mitmachen“, erklärt Matthias Marburger. Nun sind er und seine Frau dafür zuständig, dass alle Rettungskräfte im Kreis Siegen-Wittgenstein – gleich welcher Organisation oder Behörde – kostenfrei mit Rettungsteddys versorgt werden. „Die Anschaffung eines Teddys kostet etwa 3,60 Euro“ erklären die beiden Feuerwehrmänner. Die Aufgabe der Botschafter besteht nun darin, Spendengelder zu sammeln und pro Überweisung von der Stiftung Teddys zu erhalten, die sie dann nach Bedarf an die Einsatzkräfte verteilen, damit sie beim Kindernotfall zur Stelle sind. „Ich bin begeistert davon, an in Not geratene Kinder Bären der Liebe zu verschenken“, schwärmt Matthias Bohn. Er lebt das Projekt und zeigt mir einen Brief von Finn. Finn ist acht Jahre alt und hatte einen schweren Skiunfall. „Seit ich Dich bekommen habe, bist Du jede Nacht bei mir“, schreibt er in seinem Brief. Jeder der Rettungsteddys hat nämlich einen Anhänger, den die Kinder ausfüllen können und wenn sie mögen, können sie der Teddystiftung dann eine Rückmeldung schreiben und über ihre Erfahrungen mit dem Teddy berichten. „Mittlerweile sind das viele Aktenordner voll und das ist auch wichtig für uns, um uns stetig verbessern zu können. Und für die Einsatzkräfte ist das auch wichtig. Denn nicht zu wissen, wie ein Einsatz ausgegangen ist, belastet viele sehr“, wissen Matthias Bohn und Matthias Marburger aus ihrer seelsorgerischen Arbeit zu berichten.

Die beiden freuen sich über die großartige Resonanz der Teddys und sind zu Recht stolz, ein Teil dieser fantastischen Idee zu sein. Matthias Bohn ist schon seit 15 Jahren als Botschafter unterwegs. Auch bei ihm war ein Einsatz das Schlüsselerlebnis: „ Damals war ich Notfallseelsorger und habe Rettungsdienste begleitet, um die Strukturen und Abläufe kennen zu lernen. Bei einem Kindernotfall wollte der Rettungsassistent einen Teddy verschenken, aber das Fach war leer“, erinnert sich Matthias Bohn. Bis dahin hatte er von den Rettungsteddys gar nicht viel gehört. Aber sofort nach diesem Einsatz recherchierte er im Internet, stieß sofort auf die Deutsche Teddystiftung, wurde Botschafter und setzte sich ein klares Ziel: „Es darf nie wieder vorkommen, dass dieses Fach leer ist“.

Mittlerweile, so berichtet er, sind die Feuerwehren, die Polizei, der Rettungsdienst und der Hubschrauber mit diesem Rettungsteddy ausgestattet. Und sogar die Soldaten der Deutschen Bundeswehr haben Teddys mit zum Einsatz nach Afghanistan genommen.

Das Besondere bei den Bären: Sie tragen keine Uniform, kein Firmenlogo, keinen Sponsorenaufdruck. „Wir wollen ausschließlich Kindern helfen und keine Werbung machen. Diese Bären gibt es auch nur bei der Stiftung und sie sind somit einzigartig“, erklärt Matthias Bohn.

Er und seine Freunde Matthias Marburger und Manuela Marburger-Stahl sind nun auf Hilfe angewiesen: „Zum Einen muss die Stiftung und das Anliegen in der Öffentlichkeit bekannt gemacht werden. In Siegen kennt man mich und hier in Wittgenstein ist Matthias Marburger nun der Ansprechpartner vor Ort, den die Einsatzkräfte hier kennen“.

Ein weiteres Anliegen sind natürlich Spenden, damit die Stiftung und die Botschafter Teddys einkaufen und kostenfrei an die Einsatzkräfte übergeben können. Dies funktioniert auf unterschiedliche Art und Weise: Es gibt ein Spendenkonto mit Verwendungszweck „Teddys Siegen-Wittgenstein“, auf das ein frei wählbarer Geldbetrag überwiesen werden kann. Außerdem besteht die Möglichkeit, eine Patenschaft für eine gewünschte Anzahl an Teddys zu übernehmen. „Dann bekommen die Spender auch eine Patenschaftsurkunde“, erklärt Matthias Bohn. Spenden kann übrigens jeder: Firmen, Vereine, oder jede Privatperson. Selbstverständlich werden auch Spendenquittungen ausgestellt und der Betrag den man spenden möchte, ist jedem Spender selbst überlassen. Weiterhin laufen derzeit Gespräche, um Spendendosen für die Stiftung und die Beschaffung in Siegen-Wittgenstein aufstellen zu dürfen. Mit einem Ziel: In Not geratenen Kindern trotzdem ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern und ihnen in dieser schweren Zeit einen Freund fürs Leben zu schenken.

Bankverbindungen:

Deutsche Teddy-Stiftung

IBAN: DE 54 2855 0000 0001 0820 07

BIC: BRLADE21LER

Link zur Deutschen Teddystiftung:

www.deutsche-teddy-stiftung.de

Publiziert in SI Retter
Donnerstag, 17 Dezember 2015 15:19

Feuer in Fachwerkgebäude - 25.000 Euro Schaden

BAD BERLEBURG-ELSOFF. In der Nacht zu Donnerstag kam es in Bad Berleburg-Elsoff "Im Butschbach" in einem zur Zeit im Umbau befindlichen einstöckigen Fachwerkgebäude um kurz vor zwei Uhr zu einem Brandgeschehen. Der Hausbesitzer versuchte zunächst noch, das entstandene Feuer eigenhändig mit einem Wasserschlauch zu bekämpfen, was jedoch durch die enorme Rauchentwicklung nicht möglich war. Daraufhin wurde die Feuerwehr alarmiert.

Da der Brandbereich von innen und außen durch ein Blechdach nicht erreicht werden konnte, musste die Verkleidung am Giebel entfernt werden. Der durch das Feuer entstandene Gebäudeschaden wird auf rund 25 000 Euro beziffert. Eingesetzt waren der Löschzug Bad Berleburg mit einer Drehleiter, einem TLF und ELF, sowie die Löschgruppen Alertshausen, Elsoff und Schwarzenau. Nach den Ermittlungen der Brandermittler des Bad Berleburger Kriminalkommissariats wurde der Brand durch zu große Hitzeentwicklung im Bereich eines Ofenrohres beim Übergang in die Wand verursacht. Durch eine Holzverkleidung der Wand hatte sich das Feuer dann nach oben durch eine Holzbalkendecke in den Dachbereich ausgebreitet.

Quelle: ots/r  Foto: Matthias Böhl

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