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MARBURG. Der Mann, der Anfang Oktober einen brutalen Raubüberfall auf eine schwangere Frau beging, soll wenig später mit einem Stein auf zwei Frauen eingeschlagen und sie schwer verletzt haben. Das ergab die Auswertung am Tatort gesicherter Spuren. Der 33-Jährige sitzt bereits in Untersuchungshaft.

Der bereits bestehende Haftbefehl gegen den dringend tatverdächtigen 33-Jährigen wurde am Mittwoch auf Antrag der Staatsanwaltschaft Marburg um den Vorwurf des versuchten Totschlages erweitert. Der Beschuldigte soll in der Nacht vom 9. auf den 10. Oktober in der Wilhelmstraße ohne ersichtlichen Grund mit einem Stein auf zwei junge Frauen eingeschlagen und sie dabei schwer verletzt haben.

Die kriminaltechnischen Untersuchungen der am Tatort sichergestellten Spuren durch das hessische Landeskriminalamt (LKA) erbrachten nun einen Hinweis auf den Beschuldigten. Der 33-Jährige war wegen einer weiteren Tat bereits am 11. Oktober auf Veranlassung der Staatsanwaltschaft Marburg dem Haftrichter des Amtsgerichts Marburg vorgeführt worden. Er ist ebenfalls dringend tatverdächtig, am 8. Oktober am Rande des Wochenmarktes im Marburger Südviertel unter massiver Gewalteinwirkung einer schwangeren Frau die Geldbörse geraubt zu haben. Bereits wegen dieses Vorwurfes hatte das Amtsgericht Marburg die Untersuchungshaft angeordnet.

"Der Beschuldigte schweigt nach wie vor zu beiden Tatvorwürfen", hieß es am Mittwoch in einer gemeinsamen Presseerklärung von Polizei und Staatsanwaltschaft Marburg. Die Ermittlungen dauern an. (ots/pfa) 

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Publiziert in MR Polizei

NETZE. Ein unbekanntes Quartett hat die Gastfreundschaft eines Wirtes in Netze schamlos ausgenutzt: Die drei Männer und eine schwangere Frau, die sich als mittellos und hungrig vorstellten und denen der Gastronom helfen wollte, beklauten den freundlichen Mann.

Die Unbekannten könnten nach Einschätzung der Polizei rumänischer oder bulgarischer Herkunft sein. Die Frau und ihre drei männlichen Begleiter hatten am Mittwoch gegen 20.45 Uhr die Gaststätte im Netzer Ortskern aufgesucht. Unter dem Vorwand, auf der Durchreise zu sein, jedoch kein Geld, aber auch Hunger zu haben, baten die Unbekannten um Unterkunft und Essen.

Der hilfsbereite Gastwirt entsprach dem Wunsch der Unbekannten. Allerdings hatte der gute Mann seine vier Gäste vermutlich etwas zu lange in der Gaststube allein gelassen. Denn als er nach einiger Zeit zurückkam, waren die Unbekannten verschwunden - mit ihnen Geld aus einer Kassette und aus zwei Portemonnaies gestohlen. Die Diebe hatten das Büro aufgebrochen. "Seine scheinbar so hungrigen Gäste hatten seine Vertrauensseligkeit ausgenutzt und sich mit der Beute aus dem Staub gemacht", sagte Polizeisprecher Dirk Virnich.

Von den unbekannten Osteuropäern liegt folgende Personenbeschreibung vor:

  • 1. Mann: 45 bis 50 Jahre alt, etwa 1,85 Meter groß, kräftige Gestalt, sehr kurze Haare oder Glatze.
  • 2. Mann: 45 bis 50 Jahre alt.
  • 3. Mann: 40 bis 45 Jahre alt, trug einen roten Pullover
  • Frau: schwanger, etwa 30 Jahre alt, dunkelblonde lange Haare, sie trug eine schwarze Jacke mit Kapuze (Innenfutter rot)

Die Täter fuhren mit einem roten Alfa Romeo mit bulgarischen oder rumänischen Kennzeichen davon.

Neben der Enttäuschung ließen die Unbekannten bei dem hilfsbereiten Gastwirt einen Gesamtschaden von über 1000 Euro zurück. Hinweise auf die Personen oder das Fahrzeug erhofft sich die Polizeistation Korbach, Telefon 05631/971-0.

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Publiziert in Polizei
Dienstag, 24 September 2013 11:25

Unbekannter schlägt Schwangere: Glatzkopf gesucht

MARBURG. Plötzlich und grundlos hat ein unbekannter Mann einer hochschwangeren 23-Jährigen auf den Oberarm geschlagen. Der Täter hat eine Glatze, die mit frischen Schnittverletzungen übersät war.

Die Polizei ermittelt wegen Körperverletzung und sucht nun nach dem mutmaßlichen Schläger sowie nach Zeugen. Die hochschwangere Frau verließ am Montag gegen 15.15 Uhr mit ihrem Kleinkind den Hauptbahnhof und traf am Ausgang auf den rabiaten Mann, der ohne Grund zuschlug und nach einem kurzen Aufenthalt im Gebäude wieder auf dem Vorplatz erschien. Dort stritt sich der Verdächtige mit einem anderen Mann, bevor er dann in die Buslinie 7 stieg und wegfuhr.

Der Schläger ist etwa 1,90 Meter groß circa 45 Jahre alt. An den auffällig tätowierten Händen befindet sich ein Kreuz auf dem Handrücken. Bekleidet war der Verdächtige mit einer Jeans und einem grauen, kurzen Mantel. Hinweise erbittet die Polizeistation Marburg, Telefon 06421/4060.

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Publiziert in MR Polizei

ALBSHAUSEN. Heute Morgen gegen 9 Uhr prallte eine Frau auf der B3 mit ihrem Polo frontal gegen einen LKW, wurde mit dem Auto auf die Leitplanke geschleudert und dabei in ihrem Fahrzeug eingeklemmt und lebensbedrohlich verletzt. Es dauerte rund eine Stunde, bis die Feuerwehr aus Rauschenberg die Schwangere aus dem Wrack befreien konnte.

Die Feuerwehren aus Albshausen und Rauschenberg wurden gegen 9 Uhr alarmiert: Direkt hinter der Abfahrt Albshausen war die 28-Jährige aus dem Landkreis Marburg-Biedenkopf frontal gegen einen LKW aus dem Kreis Uelzen geprallt. Die Wucht des Anpralls war so groß, dass der Polo der 28-Jährigen auf die Leitplanke geschleudert wurde. Die Front des Polo war komplett zerstört, die schwangere Frau wurde im Fahrzeug eingeklemmt.

Mit schwerem Gerät versuchten die Kameraden der Wehren, die mit rund 15 Kräften vor Ort waren, die Frau zu befreien. Da der Fußraum allerdings sehr stark deformiert war, wurde der Rüstwagen der Feuerwehr Stadtallendorf nachgefordert. "Mit den normalen  Rettungsscheren können wir im engen Fußraum nicht arbeiten", erläutert Thorsten Schäfer, Pressesprecher der Rauschenberger Feuerwehr. Daher habe man den Rüstwagen angefordert, da dieser ein Pedalschneidgerät an Bord habe.

Etwa eine Stunde benötigten die Feuerwehrleute, um die Schwangere zu befreien, die mit einem Rettungswagen in die Marburger Uni-Klinik eingeliefert wurde. Über den Gesundheitszustand der Frau und des ungeborenen Kindes konnten zunächst keine Aussagen getroffen werden.

Wie Polizeisprecher Jürgen Schlick später mitteilte, habe die Frau ihr Kind verloren: Die Ärzte hätten es nicht retten können.

Kurz, nachdem die Frau befreit war, traf auch ihr Lebensgefährte an der Unfallstelle ein. Er war so schockiert, dass der Kriseninterventionsdienst angefordert wurde, der sich um den Mann kümmerte.

Der 50-jährige LKW-Fahrer aus dem Kreis Lüchow-Dannenberg wurde mit einem Schock und leichten Verletzungen in die Uni-Klinik gebracht. 

Der Unfallhergang war zunächst noch völlig unklar - vor allem deshalb, weil sich beide Fahrzeuge nach dem Crash auf der jeweils falschen Fahrspur befanden. Daher wurden sowohl ein Sachverständiger als auch Unfallursachenermittler hinzugezogen.

Die B3 wurde zwischen den beiden Anschlussstellen von Albshausen gesperrt, da der Verkehr durch den Ort geleitet werden konnte kam es aber zu keinen größeren Behinderungen.

Den Schaden beziffert die Polizei auf rund 21.000 Euro. Zeugen, die sich bisher noch nicht gemeldet haben, sollen sich mit der Polizeistation Stadtallendorf unter der Nummer 06428-93050 in Verbindung setzen. (as)

Publiziert in MR Retter

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