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Mittwoch, 10 April 2019 08:57

Schusswaffen entwendet - Polizei sucht Zeugen

KASSEL/ROTHENDITMOLD. Bereits am Freitag, den 15. März, brachen bislang unbekannte Täter in der Angersbachstraße in Kassel in einen Pkw ein und erbeuteten dabei drei Schusswaffen. Bei den bisherigen Ermittlungen der mit dem Fall betrauten Beamten der Operativen Einheit der Kasseler Polizei, haben sich keine Hinweise auf die Täter, nun jedoch auf zwei mögliche Zeugen ergeben.

Zur Tatzeit wurden im Bereich des Tatorts zwei Männer beobachtet, die dort offenbar einen Hund ausführten. Möglicherweise haben sie Beobachtungen im Zusammenhang mit dem Auto-Aufbruch gemacht und können weitere Hinweise geben. Die Ermittler erhoffen sich nun durch die Veröffentlichung des Falles, dass sich diese beiden möglichen Zeugen oder andere Zeugen, die Hinweise zur Tat oder auf den Verbleibder gestohlenen Waffen geben können, bei der Polizei melden.

Wie der Opfer des Diebstahls gewordene 28-Jährige aus dem Landkreis Kassel, ein Mitglied des dort ansässigen Schützenvereins, gegenüber den am Freitagabend zum Tatort in der Angersbachstraße gerufenen Beamten des Polizeireviers Nord berichtet, hatte er seine drei Schusswaffen nach dem Training gegen 22.10 Uhr in einer verschlossenen olivfarbenen Waffentransporttasche zu seinem Fahrzeug gebracht und im Kofferraum deponiert. Anschließend verschloss er das Auto und ging kurz zurück zu dem Vereinsgebäude, um noch weitere persönliche Gegenstände zu holen.

Bei seiner Rückkehr wenige Minuten später stellte er fest, dass die Fahrertür seines Autos aufgebrochen worden war und die Waffentransporttasche mitsamt den Waffen, die er rechtmäßig besitzt, sowie ein Laptop im Gesamtwert von ca. 5.400 Euro aus dem Fahrzeug gestohlen worden waren. Von den Tätern fehlte jedeSpur. Bei den drei gestohlenen Waffen handelt es sich um ein Gewehr AR 15 im Kaliber 223 Remington, eine Glock 21 im Kaliber 45 ACP sowie eine Glock 19 im Kaliber 9 mm. Munition hatten die Diebe bei dem Einbruch nach Angaben des 28-Jährigen nicht erbeutet.

Die sofort eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen verliefen anschließend ohne Erfolg. Wie nun bei den weiteren Ermittlungen bekannt wurde, waren zu der Zeit, als der 28-Jährige die Waffen in seinem Auto verstaute, von Vereinsmitgliedern aus der Ferne die zwei unbekannten Männer in der Dunkelheit wahrgenommen worden, die allem Anschein nach einen Hund zu sich pfiffen. Da sich diese beiden mutmaßlichen Hundebesitzer zur Tatzeit im Bereich des Tatorts aufgehalten haben dürften, könnten sie Beobachtungen im Zusammenhang mit dem Kfz-Einbruch gemacht haben.

Aufgrund der Dunkelheit ist von ihnen oder ihrem Hund bislang keine nähere Beschreibung bekannt. Die Ermittler der Operativen Einheit bitten nun diese beiden möglichen Zeugen, die vermutlich mit einem Hund Gassi gingen, sowie weitere Zeugen, die Hinweise zur Tat oder auf den Verbleib der gestohlenen Schusswaffen geben können, sich unter Telefonnummer 0561/9100 bei der Kasseler Polizei zu melden. (ots/r)

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Publiziert in KS Polizei

KASSEL. Am Dienstag nahm die Kasseler Polizei einen 25-Jährigen aus Kassel fest, der im Verdacht steht, mit Drogen gehandelt zu haben.

Wochenlange Ermittlungen des Kasseler Kommissariats 34 führte die Beamten letztlich auf die Fährte des Mannes. Bei einer anschließenden Wohnungsdurchsuchung fanden die Polizisten dann neben diversen Drogen im Gesamtwert von rund 12.500 Euro auch drei echte Schusswaffen.    

Im Zuge der Ermittlungen zu anderen Verfahren im Betäubungsmittelbereich geriet der 25-Jährige mit deutscher Staatsangehörigkeit ins Visier der Beamten. Es ergaben sich diesbezüglich konkrete Hinweise, dass der Mann vermutlich mit Cannabis in nicht geringen Mengen und anderen Drogen Handel betreibt. Nachdem über die Kasseler Staatsanwaltschaft ein Durchsuchungsbeschluss erwirkt werden konnte, begab sich die Kasseler Kriminalpolizei am Dienstag an die Wohnanschrift des Tatverdächtigen im Stadtteil Wolfsanger.

Bei der Überprüfung seiner Wohnräume fanden die Beamten rund 2,5 kg Haschisch, 400 g Marihuana und 200 g Amphetamin im Gesamtwert von rund 12.500 Euro. Außerdem stellten sie neben dem Rauschgift weitere Beweismittel, Munition und drei echte Schusswaffen sicher. Bei den Schusswaffen handelt es sich um eine Maschinenpistole, ein Repetiergewehr und eine Pistole. Ob diese auch tatsächlich funktionsfähig sind, überprüfen die Experten vom Landeskriminalamt.  

Der mutmaßliche Drogenhändler war während der Durchsuchung nicht zu Hause. Die Polizei konnte ihn aber an seiner Arbeitsstätte in Kassel festnehmen und im Anschluss auf die Dienststelle bringen. Er muss sich nun wegen des Verdachts des Besitzes und Handels von Betäubungsmitteln, sowie des Verstoßes gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz verantworten.  

Die weiteren Ermittlungen dauern jetzt noch an und werden vom Ermittlungskommissariat 34 der Kasseler Kriminalpolizei geführt. (ots/r)

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Publiziert in KS Polizei

Aus der Amnestie, welche bis zum 01.07.2018 gilt, ergibt sich u. a. eine Straffreiheit für den unerlaubten Waffen- und Munitionsbesitz. Ausgenommen von dieser Regelung sind Waffen oder Munition, welche dem Kriegswaffenkontrollgesetz unterliegen. Ziel der Waffenamnestie ist es, Waffenbesitzern die Möglichkeit zu geben, illegale oder z. B. geerbte Waffen straffrei und unbürokratisch abzugeben. Zu den Waffen zählen auch sog. Nunchakus, Wurfsterne, Einhandmesser, Butterfly-Messer und sog. Schreckschusswaffen.

Legale Schusswaffen fallen auch unter die Amnestie. "Wir sind mit dem bisherigen Ergebnis der Waffenamnestie sehr zufrieden. Wir möchten die Bürger jedoch noch einmal darauf hinweisen, dass die Waffenamnestie in wenigen Wochen endet", so Kriminalrat Bernhard Volke, Leiter der Regionalen Kriminalinspektion Schwalm-Eder.

Waffen und Munition können bei der zuständigen Polizeidienststelle oder bei der zuständigen Waffenbehörde beim Landratsamt in Homberg abgegeben werden. Wer Waffen oder Munition abgeben will, sollte sich jedoch zuvor mit der Polizei unter der Tel 05681/7740 oder Waffenbehörde unter der Telefonnummer 05681/775360 in Verbindung setzen, um die Verfahrensweise der Waffenübergabe oder Abholung abzustimmen. (ots/r)

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Publiziert in HR Polizei

KORBACH. Nach Waffen und Diebesgut suchten am Dienstagvormittag Polizeieinheiten aus Waldeck-Frankenberg am Waldecker Berg - darunter auch Kräfte der Bereitschaftspolizei.

Um die Bevölkerung nicht zu beuruhigen und die Ermittlungen nicht zu gefährden, hielt sich die Pressestelle der Polizei mit detailierten Informationen am Dienstagmorgen zunächst zurück. Einige Stunden später unterrichtete die Presseabteilung der Polizei die Medien über den Stand der Dinge.

So wurde in der Zeit von 9.30 bis 12.30 Uhr in Korbach, im Rahmen eines umfangreichen Ermittlungsverfahrens der Polizeistation Korbach, eine Walddurchsuchung im Bereich Waldecker Berg mit starken Kräften der Bereitschaftspolizei durchgeführt. Ziel der Durchsuchungsmaßnahme war das Auffinden von Diebesgut, darunter auch Schuss- und Stichwaffen.

Das Ermittlungsverfahren richtet sich gegen einen 21-jährigen jungen Mann aus Korbach, der zurzeit in einer hessischen Justizvollzugsanstalt einsitzt. Die Durchsuchungsmaßnahme führte nicht zum gewünschten Erfolg. 

Die Ermittlungen dauern an.

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Publiziert in Polizei
Donnerstag, 13 Dezember 2012 10:54

Waffenhandel: Tatverdächtiger Korbacher in U-Haft

KORBACH. Einen 48-jährigen Korbacher haben Beamte des Bundeskriminalamtes (BKA) nach Wohnungsdurchsuchungen in ganz Deutschland festgenommen. Gegen den in Korbach dingfest gemachten Mann bestehe der dringende Verdacht, an unerlaubtem und gewerbsmäßigem Waffenhandel beteiligt gewesen zu sein. Dabei gehe es auch um Schusswaffen, sagte Dr. Götz Wied, Sprecher der Staatsanwaltschaft Kassel, auf Anfrage der HNA.

Nach Angaben ihres Sprechers führt die Staatsanwaltschaft Kassel mit dem BKA ein Verfahren wegen unerlaubten Waffenhandels gegen mehrere Beschuldigte aus dem ganzen Bundesgebiet - unter anderem gegen Beschuldigte aus Korbach. In dem Verfahren seien an mehreren Orten Durchsuchungsbeschlüsse vollstreckt worden. Bereits am 30. November seien dazu BKA-Beamte auch in der Waldeck-Frankenberger Kreisstadt im Einsatz gewesen, berichtete der Staatsanwalt am Mittwoch.

Der dringend tatverdächtige Korbacher, der nach Durchsuchung seiner Wohnung festgenommen worden war, befindet sich seither in Untersuchungshaft. Ihm droht eine Freiheitsstrafe von bis zu zehn Jahren. Zu der Frage, ob Waffen und welche Art von Waffen in der Wohnung des 48-Jährigen gefunden wurden, wollte Wied keine Angaben machen. Ebenso wenig gab er Auskunft zu weiteren Beschuldigten in der Kreisstadt. "Die Ermittlungen dauern noch an. Weitere Auskünfte sollen deswegen derzeit nicht erteilt werden", betonte Wied.

Publiziert in Polizei

SIEGEN. Nach dem Großeinsatz am Mittwoch in der Siegener Innenstadt, das 112-Magazin berichtete ausführlich, wurde der 28-jährige Festgenommene noch in der Nacht von Kriminalbeamten im Beisein des Staatsanwalts vernommen.

Beamte der Mordkommission Hagen wurden ebenfalls noch am Mittwochabend alarmiert und erschienen in Siegen, um gegen den 28-Jährigen im Hinblick seine Schussabgabe gegen die Kriminalbeamten wegen des Verdachts eines versuchten Tötungsdelikts zu ermitteln.

Am Donnerstagmorgen wurde der Siegener auf Antrag der Staatsanwaltschaft Siegen dem Haftrichter beim Amtsgericht Siegen vorgeführt. Der 28-jährige ist ledig, als Angestellter beschäftigt und bislang nur geringfügig polizeilich in Erscheinung getreten. Der Haftrichter beim Amtsgericht Siegen hat dann gegen den 28-jährigen die Untersuchungshaft angeordnet.
 

Im Rahmen der Wohnungsdurchsuchung bei dem 28-jährigen wurden folgende Gegenstände sichergestellt:

3          automatische Sturmgewehre AK 47

1          Maschinengewehr

1          Maschinenpistole

5          Pistolen

2          Revolver

1          scharfe Handgranate

250 Gramm Schwarzpulver

mehrere tausend Schuss Gewehr- und Pistolen-Munition

Alle Waffen waren munitioniert und durchgeladen.

 
Die beiden, den Kriminalbeamten geraubten Dienstwaffen, konnten bei den Durchsuchungsmaßnahmen der Polizei am Mittwochabend ebenfalls wieder aufgefunden werden.

Publiziert in SI Polizei

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