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Freitag, 13 September 2019 17:17

Sattelauflieger steckt zwischen Bahnschranken fest

TWISTETAL. Glimpflich und ohne verletzte Personen, ging am Donnerstag, gegen 13 Uhr, das missglückte Fahrmanöver eines 56-jährigen Lkw-Fahrers aus Fuldatal (Landkreis Kassel) aus. Der Mann fuhr in Twiste mit seinem Sattelauflieger bei geöffneten Bahnschranken auf den Bahnübergang Am Schwimmbad.

Offensichtlich wegen eines Rückstaus soll der 56-Jährige mit seinem Gefährt auf den Gleisen gestoppt haben. Der Versuch, noch rückwärts zu fahren, um den Bahnübergang zu verlassen, scheiterte. Die sich bereits senkenden Schranken keilten das Fahrzeug zudem ein. Ein Schrankenbaum platzierte sich zwischen Führerhaus und Auflieger, der zweite landete auf dem Dach des Aufliegers.

Um einen Zusammenstoß mit einem Zug zu verhindern, lief der LKW-Fahrer entlang der Gleise und konnte so einen herannahenden Zug durch Handzeichen warnen. Der Regionalexpress kam rechtzeitig zum Halten. Anschließend drückten zwei weitere Helfer die Schrankenbäume mit der Hand nach oben, sodass der Lkw den Übergang passieren konnte. Die Schrankenanlage blieb unbeschädigt.

Der gestoppte Zug erhielt geringe Verspätung. Die Bundespolizeiinspektion Kassel hat die Ermittlungen aufgenommen und ein Strafverfahren wegen des Verdachts eines "Gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr" eingeleitet. Sachdienliche Hinweise werden unter der Telefon-Nr. 0561/81616-0 bzw. über die kostenfreie Hotline der Bundespolizei 0800 6 888 000 erbeten. (Bundespolizei Kassel)

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Publiziert in Polizei

TWISTE. Ein deutlich alkoholisierter Autofahrer ist am Sonntagmittag am Ortseingang von Twiste von der Straße abgekommen und auf den Gleisen gelandet. Dabei zog sich der 34-jährige Renaultfahrer schwere Verletzungen zu. Feuerwehrleute streute ausgelaufene Betriebsstoffe auf der für mehr als eine Stunde gesperrten Bahnstrecke ab.

Der Mann aus Mülheim an der Ruhr (NRW) war gegen 13.20 Uhr aus Richtung Bad Arolsen kommend in Fahrtrichtung Korbach unterwegs. Wegen nicht angepasster Geschwindigkeit in Verbindung mit Alkohol im Blut kam der Autofahrer am Bahnübergang am Ortsrand nach links von der Bundesstraße ab - der Twingo fuhr über den Grünstreifen, rammte eine Warnbake und einen Schaltkasten der Schrankensteuerung, fuhr dann die Böschung zu den Gleisen hinaus, riss sich an einem Betonelement die Ölwanne auf, fuhr etwa 30 Meter über die Gleise und kam dann direkt neben den Schienen zum Stehen.

Der Notarzt und eine RTW-Besatzung aus Bad Arolsen rückten zur Unfallstelle aus und versorgten den schwer verletzten Autofahrer, der anschließend in eine Kasseler Klinik eingeliefert wurde. Die Polizei ordnete eine Blutentnahme an und stellte den Führerschein des 34-Jährigen sicher. Gegen ihn leitete die zuständige Korbacher Polizei zudem ein Strafverfahren ein.

Sechs Einsatzkräfte der Feuerwehr Twiste rückten zur Unfallstelle aus. Unter der Einsatzleitung von Martin Ulrich streuten die Freiwilligen ausgelaufenes Öl auf dem Gleiskörper mit Bindemittel ab und sammelten Trümmerteile ein. Bereits unmittelbar nach dem Unfall hatte die Kurhessenbahn den Zugverkehr auf der Strecke zwischen Korbach und Bad Arolsen eingestellt und setzte einen Busverkehr als Ersatz ein. Der Straßenverkehr auf der B 252 war durch den Unfall nicht beeinflusst.

Der Notfallmanager der Bahn und ein Techniker nahmen die Gleise und die Steuerung der Bahnschranken in Augenschein. Da die Funktion nicht beeinflusst war, gab der Notfallmanager den Schienenverkehr nach der Bergung des stark beschädigten Autos nach etwa anderthalb Stunden wieder frei. Genaue Angaben über den Gesamtschaden lagen am Nachmittag zunächst nicht vor. (pfa) 


An derselben Stelle hatte es vor dreieinhalb Jahren einen ganz ähnlichen Unfall gegeben:
Twiste: Rund 100 Meter über Gleise, dann überschlagen (25.01.2014, mit Fotos)

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Publiziert in Feuerwehr

DORFITTER. Laut Polizei etwa 45 Minuten geschlossen waren am Sonntagabend die Schranken des Bahnübergangs auf der B 252 am Ortsrand von Dorfitter. Grund war ein defekter Zug, der die Signalanlage ausgelöst hatte und dann liegen blieb.

Mehere Anrufe gingen am Abend bei der Korbacher Polizei ein. Ein Anrufer teilte gegen 19.25 Uhr mit, dass die Schranken des Bahnübergangs zwischen Dorf- und Thalitter am Abzweig nach Obernburg bereits seit etwa 19 Uhr geschlossen seien und die rote Signalanlage blinke. Einige Verkehrsteilnehmer hätten die Halbschranken umfahren und die roten Lichter ignoriert, teilte der Anrufer weiter mit.

Die Recherchen der Korbacher Polizei ergaben schließlich, dass ein Zug der Kurhessenbahn im Streckenabschnitt zwischen Thalitter und Dorfitter durch einen technischen Defekt liegen geblieben war - allerdings nachdem das Schienenfahrzeug bereits den Kontakt zum Aktivieren des beschrankten Bahnübergangs überfahren hatte. Die roten Lichter blinkten daraufhin, die Schranken schlossen sich - ohne dass jedoch der Zug den Übergang noch erreichte. Den Verkehrsteilnehmern auf der Bundesstraße und auf der von Obernburg kommenden Kreisstraße 25 zeigte sich daher über einen längeren Zeitraum Dauerrot. Die Polizei sprach am Abend gegenüber 112-magazin.de von geschätzten 45 Minuten.

Der Zug sei schließlich weggezogen oder wieder fahrbereit gemacht worden, hieß es, so dass der Bahnübergang wieder frei war. Bei unklarer Lage dürfe man einen geschlossenen Bahnübergang nicht überfahren, erklärte der Dienstgruppenleiter der Korbacher Polizeistation am Abend. Wie weit sich der Verkehr in beiden Richtungen auf der viel befahrenen Bundesstraße gestaut hatte, war am Abend zunächst nicht bekannt. (pfa) 


Ein Zusammenstoß zwischen einem Zug und Tieren löste vergangenes Jahr bei Berndorf ebenfalls Dauerrot an einem Übergang aus:
Triebwagen erfasst bei Berndorf mehrere ausgebüxte Kühe (07.07.2016, mit Fotos)

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Publiziert in Polizei

WABERN. Die Bundespolizei hat durch Zeugenhinweise einen 79-jährigen Mann aus Fritzlar ermittelt, der nach einem Unfall an einem Bahnübergang in Wabern ist. Der Rentner beschädigte Ende April mit seinem dreiräderigen Fahrzeug einen Schrankenbaum und machte sich aus dem Staub.

Bisherigen Ermittlungen zufolge befuhr der Senior in Wabern die Kasseler Straße in Richtung Ortsausgang und kollidierte mit einem abgesenkten Schrankenbaum am Bahnübergang. "Kurz entschlossen", so ein Sprecher der Bundespolizei, drückte der Fahrer den Schrankenbaum mit der Hand nach oben, wendete sein Fahrzeug und fuhr davon.

Ein Bahnmitarbeiter bemerkte den Unfall und verständigte die für Bahnanlagen zuständige Bundespolizei. Zwei Züge verspäteten sich durch die erforderlichen Reparaturarbeiten um jeweils 30 Minuten.

Strafverfahren wegen Unfallflucht
Der 79-Jährige hat die Tat inzwischen eingeräumt. Die Bundespolizeiinspektion Kassel leitete gegen den Mann auf Fritzlar ein Strafverfahren wegen unerlaubten Entfernens von der Unfallstelle und ein Ordnungswidrigkeitsverfahren wegen sogenannter betriebsstörender Handlung ein. Verkehrsrechtliche Maßnahmen - also eventuell ein Führerscheinentzug - obliegen der Verkehrsbehörde.

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Publiziert in HR Polizei
Dienstag, 28 April 2015 11:25

Mit Bahnschranken kollidiert: Unfallflucht

WABERN. Vom Unfallort geflüchtet ist ein bislang unbekannter Mann in Wabern, nachdem er gegen die bereits abgesenkten Schranken am Bahngleis gefahren ist. Der Fahrer drückte die Schranken kurz nach dem Unfall selbst nach oben, um seine Fahrt fortsetzen zu können. Nun ist die Polizei auf der Suche nach Zeugen.

Der Autofahrer befuhr am Montagmorgen gegen 8.40 Uhr mit seinem Wagen in Wabern die Kasseler Straße Richtung Ortsausgang. Dabei übersah er die bereits abgesenkten Schranken am Bahngleis und fuhr dagegen. Kurz entschlossen drückte der Fahrer des Wagens die Schranken mit der Hand nach oben, wendete sein Auto und fuhr davon.

Der Fahrdienstleiter der eingleisigen Strecke bemerkte den Vorfall am Bahnübergang und verständigte die Bundespolizei. Der Bahnmitarbeiter gab an, dass es sich bei dem Fahrzeug um einen blau-weiß gestreiften Kleinwagen gehandelt hat. Der Fahrer war nach bisherigen Ermittlungen ein grauhaariger, älterer Mann, bekleidet mit dunkler Hose.

Die Schranken wurden durch den Unfall beschädigt und mussten ausgetauscht werden. Der entstandene Sachschaden an der Bahnanlage wird auf etwa 3000 Euro geschätzt.

Der Fahrer ist bis heute noch unbekannt. Wer Hinweise zu dem Unfall geben kann, wird gebeten, sich bei der Bundespolizeiinspektion Kassel unter der Telefonnummer 0561/816160 zu melden.

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Publiziert in HR Polizei
Donnerstag, 05 Februar 2015 11:23

Falsch abgebogen: Ältere Dame landet auf Bahngleisen

BAD BERLEBURG. Kurioser Unfall am Abend in Bad Berleburg: Eine ältere Dame ist beim Abbiegen auf den Bahngleisen in der Nähe des Berleburger Bahnhhofes gelandet. Die Fahrerin blieb unverletzt, allerdings musste der Bahnverkehr vorübergehend eingestellt werden.

Die Golffahrerin war am Mittwochabend gegen 19.40 Uhr auf der Bismarckstraße aus Richtung Moltkestraße kommend unterwegs und wollte ursprünglich nach dem Passieren des Bahnübergangs nach rechts in die Straße Unterm Höllscheid einbiegen. Vermutlich aus Unachtsamkeit bog die Frau jedoch im Bahnübergang ab, geriet auf die Gleise und fuhr in Richtung Bahnhof. Nach einigen Metern hielt die Fahrerin an.

Nach Angaben der Bad Berleburger Polizei kam der Golf beim Anhalten genau auf einem Kontaktpunkt der Bahnanlage zum Stehen, der die Schrankenanlage des Bahnübergangs auslöste. Die Polizei informierte den Notfallmanager der Bahn, der den Bahnverkehr auf der Strecke umgehend einstellen ließ. Züge aus Richtung Erndtebrück endeten somit vorübergehend in Raumland-Markhausen.

Ein Bergungsunternehmen schleppte den VW Golf ab, an dem leichter Sachschaden entstanden war.

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Publiziert in SI Polizei
Donnerstag, 07 März 2013 18:44

10.000 Euro Schaden an Bahnschranke: Flucht

MENNE/OSSENDORF. Ein bislang unbekannter Autofahrer hat eine Bahnschranke angefahren, damit einen Schaden von 10.000 Euro angerichtet und dann Unfallflucht begangen.

Laut Polizeibericht von Donnerstag kam es am Vortag gegen 13.40 Uhr zu dem Unfall an einer Schrankenanlage, die außerorts an der K 38 zwischen Menne und Ossendorf liegt. Von den sich senkenden Schrankenarmen nahm der Fahrer wohl keine Notiz und zerkratzte und verbeulte diese. Danach fuhr er weiter und meldete den Unfall bislang nicht bei Polizei oder Bahn.

Das Verkehrskommissariat in Warburg bittet um Hinweise zum Verursacher. Die Telefonnummer der Ermittler lautet 05641/78800.

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Publiziert in HX Polizei
Dienstag, 19 Februar 2013 16:02

Von Zug erfasst: 40-Jähriger schwer verletzt

PADERBORN. Auf dem Bahnübergang an der Sennelager Straße ist am Montagabend ein 40-jähriger Mann trotz geschlossenen Schranken auf die Gleise gelaufen. Er wurde von einem Zug erfasst und schwer verletzt.

Der Mann aus Schloss Neuhaus war gegen 18.30 Uhr mit einem Fahrrad auf der Sennelager Straße in Richtung Sande unterwegs. Am Bahnübergang war die Vollschranke geschlossen. Einige Autos hatten auf der Straße angehalten. Laut Zeugenaussagen überquerte der 40-Jährige trotzdem die vier Gleise. Auf der anderen Seite sprach der Radfahrer zwei wartende Autofahrer an, die ihn jedoch nicht verstanden.

Plötzlich ließ der Mann sein Fahrrad fallen und lief zurück in Richtung Sennelager. Er umging abermals die geschlossen Schranken und lief wieder auf die Gleise, wo er seitlich von einem in Richtung Paderborn fahrenden Zug erfasst und zu Boden geschleudert wurde. Dabei zog sich der Fußgänger schwere Verletzungen zu. Er wurde nach notärztlicher Versorgung am Unfallort mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht. Laut ersten Erkenntnissen der Polizei stand der Mann vermutlich unter Alkoholeinfluss.

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Publiziert in PB Retter
Mittwoch, 19 Dezember 2012 11:02

PKW-Fahrerin missachtet geschlossenen Bahnübergang

KREUZTAL-FERNDORF. Am Mittwochmorgen sorgte ein Zusammenstoß zwischen einem PKW und der Rothaarbahn in Ferndorf für Aufsehen.

Der Zug hatte sich vom Bahnhof Ferndorf in Richtung Hilchenbach in Bewegung gesetzt, als er am Bahnübergang "Mühlenweg" in den PKW krachte. Die Autofahrerin hatte nicht erkannt, dass die Schranken am Bahnübergang geschlossen waren.

Niemand kam zu Schaden. Nach einer ersten Einschätzung entstand bei dem Unfall an PKW und Zug ein Gesamtschaden von rund 50.000 Euro. Sachverständige der Bahn begutachten den Schaden am Gleisbett und den Schienen.

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Anfang Dezember war Ähnliches in Twiste passiert:
Zug streift Lkw: Knapp an Katastrophe vorbei (Freitag, 7. Dezember 2012, mit Fotos und Video)

 

Publiziert in SI Retter
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BILLINGHAUSEN/BAD AROLSEN. Wenige Tage nach dem schweren Unfall an einem Bahnübergang bei Westheim ist der Autofahrer aus Bad Arolsen von der Intensiv- auf eine normale Station verlegt worden - an seinem 94. Geburtstag. Das teilte die Schwiegertochter des Verletzten gegenüber 112-magazin.de mit und dankte allen an dem Einsatz beteiligten Rettungskräften.

Ihr Schwiegervater habe bei dem Unfall 1000 Schutzengel gehabt, wie die Angehörige in einer Mail an die Redaktion erklärte. Der mittlerweile 94-Jährige habe bei dem Zusammenstoß mit einem Regionalzug am Sonntagmorgen zwar eine Platzwunde am Kopf und eine schwere Gehirnerschütterung erlitten, aber keinerlei Knochenbrüche oder innere Verletzungen. Das Auto des Bad Arolsers war nach der seitlichen Kollision mit dem Zug herum- und gegen ein Andreaskreuz und eine Leitplanke am Bahnübergang geschleudert worden. Er wurde im Auto eingeklemmt und von Feuerwehrleuten mit hydraulischem Gerät befreit. Weil die Rettungskräfte zunächst innere Verletzungen nicht ausschließen konnten, forderten sie einen Rettungshubschrauber an, mit dem der Senior in eine Bielefelder Klinik geflogen wurde.

"Unvorstellbar, dass jemand das überlebt"
Im Namen des 94-Jährigen dankte dessen Schwiegertochter allen Einsatzkräften - Feuerwehrleuten ebenso wie Rettungsassistenten, Notarzt und Luftrettern. "Mir ist auch sehr daran gelegen, dass der Zugführer die positive Meldung erhält", erklärte die Frau weiter. Beim Anblick der Bilder von dem völlig zerstörten Auto ihres Schwiegervaters sagte sie: "Eigentlich schon unvorstellbar, dass jemand diesen Unfall überlebt". So sollten "alle Gott danken, dass der Unfall so glimpflich verlaufen ist". Die Ärzte im Bielefelder Krankenhaus seien guter Dinge, dass der 94-Jährige schon bald, vielleicht sogar bereits an diesem Wochenende entlassen werden könne.

Unterdessen dauern die Ermittlungen zur Unfallursache an. Wie Stefan Trelle, Polizeisprecher im Hochsauerlandkreis, auf Anfrage von 112-magazin.de mitteilte, hätten Zeugen bestätigt, dass die Halbschranken am Bahnübergang zum Unfallzeitpunkt geschlossen gewesen wären. Warum der Bad Arolser die Schranken umfahren habe, habe noch nicht geklärt werden können, sagte Trelle. "An den Unfall kann mein Schwiegervater sich nicht erinnern", erklärte die Schwiegertochter, "das ist vielleicht auch gut so...".

Publiziert in KS Retter
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