Anzeige der Artikel nach Schlagwörtern: Schnellbremsung

BAD AROLSEN. Mit seinem Motorroller hat ein Unbekannter versucht, am Mittwoch, gegen 8.55 Uhr, einen technisch ungesicherten Bahnübergang in Bad Arolsen zu überqueren. Dabei missachtete er den Achtungspfiff des herannahenden Regionalexpress, der von Volkmarsen in Richtung Bad Arolsen fuhr. Nachdem der Lokführer einen Schlag auf der linken Seite des Zuges verspürt hatte, leitete er umgehend eine Schnellbremsung ein. Der Zug kam circa 100 Meter nach dem Bahnübergang zum Stehen.

Fahrer ergreift die Flucht

Ein Zugbegleiter konnte erkennen, wie der Fahrer das Lenkrad seines Motorrollers zurechtbog und ohne zu zögern, die Fahrt über den Bahnübergang in Richtung Wetterburg fortsetzte. Während des Zusammenpralls waren elf Fahrgäste im Zug. Alle blieben unverletzt. Am Zug selbst entstanden Lackschäden, die Schadenshöhe muss noch ermittelt werden. Durch den Vorfall musste die Strecke von 9.28 Uhr bis 10.26 Uhr komplett gesperrt werden. Ein Zug erhielt dadurch über zwei Stunden Verspätung.

Wer Angaben zu dem Fall machen kann, wird gebeten, sich unter der Rufnummer 0561/816160 zu melden.

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Publiziert in Polizei
Mittwoch, 03 November 2021 16:28

Zug kollidiert mit Kuhherde - Vier Tiere getötet

KORBACH/BRILON. Für einen Einsatz der Bundespolizei und erhebliche Verspätungen sorgte am Dienstagabend (2. November) gegen 18 Uhr eine Kuhherde auf der Bahnstrecke zwischen Brilon und Korbach (Upländerstraße). Eine Kurhessenbahn musste eine Schnellbremsung einlegen, da die Tiere des 49-jährigen Halters aus Korbach auf die Gleise liefen. Da der Zug erst nach 600 Metern zum Stehen kam, war eine Kollision nicht mehr zu verhindern.

Zug beinahe entgleist

Durch den Aufprall wurde das vordere Drehgestell des Zuges leicht angehoben. Glücklicherweise kam es zu keiner Entgleisung. Vier Tiere waren jedoch durch die Kollision sofort tot. Während des Aufpralls befanden sich acht Reisende im Zug, von denen niemand verletzt wurde. Sechs nachfolgende Züge verspäteten sich jeweils um rund 25 Minuten. Weiterhin war die Strecke zwischen Brilon und Korbach für drei Stunden komplett gesperrt.

Die Bundespolizeiinspektion Kassel hat die Ermittlungen aufgenommen und gegen den Tierhalter ein Strafverfahren wegen des Verdachts eines "Gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr" eingeleitet. (ots/r)

Link: 21 Schafe von Zug erfasst - Polizei ermittelt (12.08.2019)

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Publiziert in Polizei

FRANKENBERG-SCHREUFA. Ein bislang Unbekannter hat Montagvormittag (1. November) durch ein Wendemanöver auf einem Bahnübergang einen Nahverkehrszug ausgebremst.  Nach Angaben der Bundespolizei leitet der 26-jährige Lokführer beim Erkennen des Fahrzeuges sofort eine Schnellbremsung ein und konnte so eine Kollision verhindern. 

Verletzt wurde zum Glück niemand, die Reisenden im Zug kamen mit einem Schreck davon. Der Zug konnte seine Fahrt mit geringer Verspätung fortsetzen. Der Vorfall ereignete sich gegen 10 Uhr an einem unbeschrankten Bahnübergang in der Gemarkung von Schreufa, einem Stadtteil von Frankenberg, parallel zur Otto-Stoelcker-Straße.  Bei dem Fahrzeug, welches anschließend davonfuhr, soll es sich um einen weißen Transporter (vermutlich Kastenwagen) gehandelt haben. Weitere Angaben zu Fahrer und Fahrzeug liegen derzeit nicht vor.

Die Bundespolizeiinspektion Kassel hat die Ermittlungen aufgenommen und ein Strafverfahren wegen des Verdachts eines "Gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr" eingeleitet.  Wer Angaben zu dem Fall, insbesondere zu dem unbekannten Fahrzeug, machen kann, wird gebeten, sich bei der Bundespolizei unter der Telefonnummer 0561/816160 zu melden. (ots/r)

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Dienstag, 19 Oktober 2021 13:02

Kühe auf Gleisen stoppen Regionalzug

EIMELROD. Für erhebliche Verspätungen im Bahnverkehr und einen Polizeieinsatz sorgten am Montagabend Teile einer Kuhherde im Bereich Willingen-Eimelrod. Weil die Vierbeiner eines 43-Jährigen aus Willingen in unmittelbarer Gleisnähe und zum Teil auf den Gleisen liefen, musste am 18. Oktober eine Regionalbahn sogar eine Schnellbremsung einlegen. Die Tiere waren offensichtlich bei einem Viehtrieb entlaufen.

Nach Angaben der Polizei blieben die Tiere unbeschadet, konnten jedoch bis zum Einbruch der Dunkelheit nicht vollzählig eingefangen werden. An der Suche nach den Weidetieren waren jeweils eine Streife der Polizei Korbach und der Bundespolizeiinspektion Kassel beteiligt.

Züge fuhren auf Sicht

Aus Sicherheitsgründen mussten die Züge den Streckenabschnitt bei Willingen-Eimelrod bis Dienstagmorgen mit langsamer Geschwindigkeit befahren. Insgesamt verspäteten sich dadurch 15 Züge um jeweils rund zehn Minuten. Nachdem der Besitzer der Bundespolizei mitgeteilt hatte, dass die Herde wieder komplett sei, konnte der Bahnverkehr ab  8.30 Uhr wieder ungehindert rollen.

Die Bundespolizeiinspektion Kassel hat die Ermittlungen aufgenommen und gegen den Tierhalter ein Strafverfahren wegen des Verdachts eines "Gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr" eingeleitet. (ots/r)

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Freitag, 12 März 2021 13:14

Schaf auf Bahngleisen - Schnellbremsung

KASSEL. Der Lokführer eines Güterzuges, der von Gießen in Richtung Kassel unterwegs war, musste am Mittwoch gegen 12 Uhr bei Baunatal-Guntershausen wegen eines Schafes eine Schnellbremsung durchführen. Das Schaf, welches mitten auf den Gleisen stand, gehört einem 82-Jährigen aus Edermünde. Das Tier stammt aus einer in der Nähe der Bahnanlage befindlichen Stallung.

Durch die Schnellbremsung konnte das Überfahren des Tieres verhindert werden. Bundespolizisten fanden den Vierbeiner wenig später, unverletzt im Wald, in der Nähe der Gleise. Personen wurden durch diesen Vorfall zwar nicht verletzt, fünf Züge erhielten aber jeweils rund 5 Minuten Verspätung. Die Bundespolizeiinspektion Kassel hat gegen den Tierbesitzer, wegen einer Betriebsstörung des Bahnverkehrs, ein Bußgeldverfahren eingeleitet und ihn bezüglich seiner Tierhalterpflichten belehrt.

Hinweis der Bundespolizei

Halter von Weidevieh, besonders in der Nähe von Bahnanlagen, müssen darauf achten, dass die Umzäunung intakt und sicher verschlossen ist. Ebenso muss ausreichend Futter vorhanden sein. Kommt es zu Bahnunfällen im Zusammenhang mit ausgebrochenen Tieren, können neben zivilrechtlichen Folgen, auch strafrechtliche Konsequenzen auf die Tierhalter zu kommen. (ots/r)

Link: 21 Schafe von Zug erfasst - Polizei ermittelt (12.08.2019)

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Publiziert in Polizei

MELSUNGEN. Wegen eines bislang unbekannten Fußgängers auf den Schienen hat ein Güterzug auf der Bahnstrecke zwischen Malsfeld und Melsungen eine Schnellbremsung einlegen müssen. Verletzt wurde bei dem Vorfall am Samstag zum Glück niemand.

Der etwa 30 Jahre alte und 1,70 Meter große Mann war dunkel gekleidet und hatte kurze schwarze Haare. Der Lokführer entdeckte den Unbekannten zwischen Malsfeld und Melsungen und legte sofort eine Schnellbremsung ein. In Höhe Melsungen verließ der Mann die Gleise.

Die gemeinsame Suche nach dem offensichtlich unter Alkoholeinfluss stehenden Mann durch die Polizei in Melsungen und Beamte der Bundespolizeiinspektion Kassel blieb erfolglos.

Der Bahnverkehr war wegen des Vorfalles in der Zeit von 10.04 Uhr bis 10.56 Uhr gesperrt. 15 nachfolgende Züge verspäteten sich daher um rund 30 Minuten.

Die Bundespolizeiinspektion Kassel hat die Ermittlungen aufgenommen und ein Strafverfahren wegen des Verdachts eines gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr eingeleitet.

Wer Angaben zu dem Unbekannten machen kann, wird gebeten, sich unter der Telefonnummer 0561/81616-0 zu melden. (ots/pfa)  

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Publiziert in HR Polizei
Donnerstag, 29 September 2016 16:06

Unbekannter springt vor Regiotram ins Gleisbett

HARLESHAUSEN. Mit dem Schreck davon gekommen ist am Donnerstagmittag der Lokführer einer Regiotram: Bei der Einfahrt in den Haltepunkt Harleshausen sprang ein bisher unbekannter Mann vor seinem Zug in die Gleise. Er leitete eine Schnellbremsung ein. Der Mann wurde zum Glück nicht erfasst.

Die Hintergründe des Vorfalls, zu dem es gegen 13.45 Uhr kam, sind noch völlig unklar. Eine Streife der Bundespolizei suchte anschließend das Gebiet rund um den Haltepunkt nach dem Mann ab, fand ihn jedoch nicht. Er hatte sich wahrscheinlich über eine Treppe in Richtung Wolfhager Straße aus dem Staub gemacht.

Durch den Vorfall erhielten drei Züge insgesamt 18 Minuten Verspätung.

Der Mann soll zwischen 70 und 80 Jahre alt und 1,70 bis 1,75 Meter groß sein. Er hat graue Haare. Bekleidet war der Fußgänger unter anderem mit einer grauen Weste sowie einer sogenannten Bauernmütze.

Wer Angaben zu der gesuchten Person machen kann, der wird gebeten, sich unter der Telefonnummer 0561/81616-0 bei der Bundespolizei zu melden. (ots/pfa)   

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Publiziert in KS Polizei

FRONHAUSEN. Zwei zunächst Unbekannte haben im Mai die Schnellbremsung eines Zugs verursacht und wenig später einem Zugbegleiter ins Gesicht gespuckt, weil sie nicht einsteigen durften. Nun hat die Bundespolizei die Täter ermittelt: Es handelt sich um zwei Wohnsitzlose im Alter von 29 und 50 Jahren.

Durch zahlreiche Zeugenhinweise konnten die beiden Täter ermittelt werden. Es stellte sich raus, dass die beiden den Zug gestoppt hatten, weil sie noch zusteigen wollten. Dies lehnte der Zugbegleiter jedoch ab und wurde daraufhin von der Frau ins Gesicht gespuckt und beleidigt. Beide sind wohnsitzlos und halten sich überwiegend in Fronhausen und Marburg auf.

Die Bundespolizeiinspektion Kassel hat gegen beide ein Strafverfahren unter anderem wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr eingeleitet. Wer Personen in der Nähe von oder direkt auf Bahngleisen sieht, wird gebeten sich unter der Telefonnummer 0561/816160 bei der Polizei zu melden.

Publiziert in MR Polizei

FRONHAUSEN. Ein bislang unbekanntes Paar mit einem Hund hat mit einem Spaziergang auf den Gleisen einen Regionalexpress zu einer Schnellbremsung gezwungen. Nach dem Anhalten bespuckte die Frau auch noch einen Zugbegleiter.

Eine Frau und ein Mann, die mit einem kleinen weißen Hund unterwegs waren, liefen am Samstagmorgen augenscheinlich unbekümmert über die Gleise. Nachdem der Zug die Schnellbremsung eingeleitet und gestoppt hatte, wollten die Unbekannten einsteigen. Dies lehnte der Zugbegleiter jedoch ab. Daraufhin spuckte die Frau ihm ins Gesicht und beleidigte den Bahnmitarbeiter.

Die dunkel gekleidete Frau, etwa 1,70 Meter groß, mit schlanker Figur und dunklen, schulterlangen Haaren soll zwischen 30 und 35 Jahre alt gewesen sein. Zu dem Mann liegen keine Hinweise vor. Nach dem Vorfall setzte der Zug seine Fahrt Richtung Marburg fort.

Die Bundespolizeiinspektion Kassel hat die Ermittlungen aufgenommen und ein Strafverfahren wegen eines gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr eingeleitet. Wer Angaben zu dem Paar mit dem Hund machen kann, wird gebeten, sich unter der Telefonnummer 0561/81616-0 bei der Bundespolizei zu melden.

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Publiziert in MR Polizei

WALLAU. Ein 17-Jähriger ist auf dem Weg zu einem Osterfeuer von einer Regionalbahn überfahren und lebensgefährlich verletzt worden. Der Jugendliche erlag am Sonntag in einer Klinik seinen Verletzungen.

Nach den bisherigen Erkenntnissen der Bundespolizei in Kassel hat eine zehnköpfige Gruppe alkoholisierter Jugendlicher am Samstagabend bei Biedenkopf-Wallau auf dem Weg zu einem Osterfeuer eine Bahnbrücke der Zugstrecke Kreuztal-Cölbe betreten. Dabei stolperte der 17-Jährige, stürzte und blieb auf den Gleisen der 30 Meter langen Eisenbahnbrücke liegen. In diesem Moment näherte sich eine Regionalbahn (Kurhessenbahn). Der Triebfahrzeugführer leitete zwar noch eine Schnellbremsung ein, konnte aber den Zusammenprall nicht mehr verhindern - der Jugendliche wurde von der Bahn überfahren.

Der Schwerverletzte wurde mit einem Rettungswagen in das Klinikum nach Marburg eingeliefert. Dort erlag er am Sonntag seinen schweren Verletzungen. Der Lokführer erlitt einen Schock und musste medizinisch behandelt werden. Im Zug befanden sich zehn Reisende, darunter sechs Kinder. Die Weiterreise wurde mit Taxen organisiert. Die weiteren Ermittlungen zu dem Unfall dauern an.

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Publiziert in MR Polizei
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