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Mittwoch, 16 Januar 2013 17:19

Böschung runter, Zaun durchbrochen, Auto Schrott

NETZE/ADORF. Nach dem glättebedingten Unfall am Dienstagabend auf der L 3083 bei Eppe hat die Korbacher Polizei noch zwei weitere Unfälle auf winterglatten Straßen aufgenommen. Auch dabei wurde niemand verletzt.

Drei junge Frauen hatten sich am Dienstag gegen 19 Uhr auf der Strecke zwischen Eppe und Hillershausen überschlagen, nachdem die 18-Jährige am Steuer die Kontrolle über den Ford Ka verloren hatte (wir berichteten, zum Artikel mit Video hier klicken). Die Korbacher Polizei gab Straßenglätte als Unfallursache an. Kurze Zeit nach dem Unfall bei Eppe mussten die Ordnungshüter auf die Landesstraße 3215 zwischen Naumburg und Netze eilen: Auch dort hatte sich ein Auto überschlagen. Den Angaben zufolge war eine 53 Jahre alte Frau aus einem Waldecker Stadtteil gegen 19.50 Uhr von Naumburg kommend in Richtung Netze unterwegs, als sie - bereits auf Waldeck-Frankenberger Kreisgebiet - die Kontrolle über ihren Hyundai verlor. Auch dieser Wagen kam von der winterglatten Straße ab und landete im Graben auf dem Dach. Die Fahrerin blieb unverletzt, der Schaden beträgt nach Angaben von Mittwoch 5000 Euro.

Mehr als doppelt so hoch, nämlich 12.000 Euro, ist die Schadensbilanz nach einem Unfall auf der L 3076 zwischen Flechtdorf und Adorf. Hier waren am Dienstagabend gegen 22 Uhr zwei 23 und 57 Jahre alte Autofahrer seitlich kollidiert. Beide Fahrer aus einem Korbacher Ortsteil und aus Marsberg waren offenbar auf schneebdeckter Straße über die Fahrbahnmitte hinaus geraten - möglicherweise, weil die Mittelstreifen nicht mehr zu sehen waren. Während der Ford Mondeo des Marsbergers nach dem Zusammenstoß am Fahrbahnrand stehen blieb, kam der Golf Variant des Korbachers von der Aartalstraße ab, fuhr eine zwei Meter hohe Böschung hinunter, durchbrach einen Zaun und kam schließlich mit Totalschaden auf einer Wiese zum Stillstand. Die beiden Männer am Steuer wurden allenfalls in ihrer Autofahrerwürde verletzt: Keiner der beiden Beteiligten wollte der Polizei gegenüber einräumen, über die Fahrbahnmitte hinausgeraten zu sein. Ob sich die Schuldfrage noch klären lässt, war am Mittwoch offen.


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Publiziert in Polizei

EPPE. Drei junge Frauen aus Medebach haben sich am Dienstagabend zwischen Eppe und Hillershausen überschlagen. Entgegen erster Befürchtungen waren die Medebacherinnen weder verletzt noch im Fahrzeug eingeklemmt.

Das Trio war Polizeiangaben zufolge gegen 19 Uhr auf der Landesstraße 3083 aus Richtung Korbach kommend in Richtung Medebach unterwegs. Kurz hinter dem Ortsausgang von Eppe in Richtung Hillershausen durchfuhr die 18-Jährige am Steuer eine Rechtskurve und verlor auf winterglatter Fahrbahn die Kontrolle über ihren Ford Ka. Das Auto kam nach rechts von der Straße ab, fuhr die Böschung hinaus und überschlug sich. Im Graben kam der Wagen schließlich auf dem Dach zum Liegen.

Die 18 Jahre alte Fahrerin, ihre gleichaltrige Beifahrerin und die 17-jährige Mitfahrerin auf der Rückbank kamen mit dem Schrecken davon. Ein hinzu kommender Autofahrer half den drei jungen Medebacherinnen aus dem Wagen. Weil in einem Notruf an die Leitstelle die Rede davon war, dass die Frauen eingeklemmt und verletzt sein könnten, wurden der Korbacher Notarzt, die Besatzungen mehrerer Rettungswagen sowie die Feuerwehren aus Eppe, Goldhausen und Korbach zur technischen Hilfeleistung alarmiert. Die Epper Brandschützer unter Leitung von Wehrführer Egon Weller waren als erste Kräfte an der Unfallstelle und gaben Entwarnung - die Kameraden aus Goldhausen und der Kernstadt brachen daraufhin die Alarmfahrt ebenso ab wie die RTW-Besatzungen.

Kurz nach dem Eintreffen der Feuerwehr Eppe kam ein Rettungswagen aus dem Hochsauerlandkreis mit Notarzt auf der Rückfahrt von einem anderen Einsatz zufällig an die Unfallstelle - die Besatzung bot selbstverständlich ihre Hilfe an, die aber nicht nötig war. Der kurze Zeit später eintreffende Korbacher Notarzt überzeugte sich davon, dass die jungen Frauen keine medizinische Versorgung benötigen.

Am Ford entstand laut Polizei Totalschaden von 2000 Euro. Die Epper Feuerwehr leitete den Verkehr einspurig an der Unfallstelle vorbei. Nachdem ein Abschleppdienst das Auto geborgen hatte, überprüften die Brandschützer noch den Graben auf ausgelaufene Betriebsstoffe. Gegen 20.15 Uhr rückte die Wehr wieder ab.


Erst am Vortag waren bei Goldhausen eine Frau und ihre Tochter auf dem Dach im Graben gelandet:
Glätte: Mutter und Tochter überschlagen sich (14.01.2013, mit Fotos)

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Publiziert in Retter
Donnerstag, 13 Dezember 2012 16:05

Schnee und Glätte: 66 Unfälle

KREIS PADERBORN. Von Mittwochmittag bis Donnerstagmittag ist es zu 66 Verkehrsunfällen im Kreis Paderborn gekommen. Davon standen 18 Unfälle im direkten Zusammenhang mit der flächendeckend herrschenden Straßenglätte. Ursache war dann meistens nicht angepasste Geschwindigkeit. Allein bei einem Lkw-Unfall entstand Sachschaden von mehr als 100.000 Euro. Die Schäden bei den weiteren Unfällen gehen in die Zehntausende. Drei Personen zogen sich Verletzungen zu.

Eine Fahrerflucht war am Mittwoch schnell geklärt. In Paderborn war mittags ein Autofahrer auf einem verschneiten Parkplatz an der Elsener Straße gegen einen Zaun geprallt. Ein Zaunelement beschädigte einen geparkten Pkw. Der VW-Fahrer fuhr weiter, ohne sich um den angerichteten Schaden zu kümmern. Er war allerdings von einem Zeugen beobachtet worden. Außerdem war das vordere Kennzeichen des VW am Unfallort zurück geblieben. Der Fahrzeughalter war schnell ermittelt. Noch während der Unfallaufnahme kam der 35-Jährige mit seinem Auto zurück zur Unfallstelle. Das Fahrzeug war nur mit Sommerreifen ausgestattet. Gegen den Mann wurde Strafanzeige wegen Unfallflucht erstattet.

Zu viel Gas gegeben
In Marienloh wollte ein 62-jähriger Golffahrer gegen 17 Uhr von einem Grundstück auf die Detmolder Straße fahren. Wegen des am Straßenrand angehäuften Schnees gab er Gas und landete eher auf der Straße als geplant. Er kam zur Kollision mit einem in Richtung Bad Lippspringe fahrenden Polo. Die 56-Jährige Polofahrerin erlitt leichte Verletzungen.

Überholen auf Schneematsch
Sachschaden von 10.000 Euro entstand gegen 20 Uhr bei einem Unfall auf der Bürener Straße in Steinhausen. Ein 20-jähriger Fiatfahrer geriet bei einem Überholmanöver auf Schneematsch ins Schleudern und prallte gegen einen geparkten Golf.

Mehrere Auffahrunfälle waren am Mittwoch auf die winterlichen Straßenverhältnisse zurückzuführen. Einige Autos, die von der Straße abgekommen waren, landeten vor Laternen oder Bäumen.

Auto gegen Fahrrad mit Anhänger
In Salzkotten übersah ein 62-jähriger Astrafahrer gegen 16.30 Uhr beim Rückwärtsfahren auf dem Ostinghausenweg eine 25-jährige Radfahrerin, die mit ihrem Sohn im Fahrradanhänger unterwegs war. Bei der Kollision stürzte die Radlerin und zog sich leicht Verletzungen zu. Der Dreijährige blieb unverletzt.

Ab 6.15 Uhr kam es am Donnerstag zu weiteren Glätteunfällen. Betroffen waren Straßen rund um Paderborn und Delbrück. In Salzkotten stürzte gegen 8 Uhr Auf der Ewert ein Radfahrer bei Glatteis. Der 57-Jährige wurde mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht. Auf den Bürener Hochflächen stellten sich im Laufe des Morgens Schneeverwehungen ein. Besonders betroffen war die L 776. Es kam dort zu einem Unfall mit Blechschaden. Auch andernorts landeten Autos im Graben.

Sattelzug verunglückt
Die B 64 bei Paderborn musste in Höhe der Abfahrt Warburger Straße ab kurz vor 11 Uhr in Richtung Paderborn gesperrt werden. Ein Sattelzug war in die Leitplanken geschleudert und blockierte die Fahrbahn. Der 48-jährige Fahrer einer Spedition aus Fulda war mit dem unbeladenen 36-Tonner in Richtung Paderborn gefahren. In Höhe der Auffahrt war der Sattelauflieger auf den Eisplatten, die sich aufgrund festgefahrenen Schnees gebildet hatten, ins Schleudern geraten. Der Auflieger touchierte noch einen vorbeifahrenden Lieferwagen und zerstörte etwa 50 Meter Leitplanken, bis die Zugmaschine an den Planken nach hinten einknickte und liegen blieb. Der Fahrer bleib unverletzt. Ein Tank der Zugmaschine war Leck geschlagen, sodass die Feuerwehr anrücken musste, um Diesel abzusaugen und ausgelaufenen Kraftstoff zu binden. Deswegen informierte die Polizei auch die untere Wasserbehörde zur Entscheidung über das weitere Vorgehen. Den Gesamtschaden bei diesem Unfall schätzt die Polizei auf über 100.000 Euro. Die schwer beschädigte Sattelzugmaschine musste abgeschleppt werden. Bis zum Nachmittag blieb die Strecke bis Mönkeloh gesperrt.

Publiziert in PB Polizei
Montag, 10 Dezember 2012 10:53

Glätte: Durch Zaun, gegen Garagenwand

FREIENHAGEN. Ein 33 Jahre alter Transporterfahrer ist am frühen Montagmorgen von der glatten Kasseler Straße abgekommen. Der Peugeot Boxer streifte eine Leitplanke, durchbrach einen Grundstückszaun und prallte gegen eine Garagenwand.

Bei dem Unfall in der Ortsdurchfahrt von Freienhagen blieb der Fahrer unverletzt, wie die Korbacher Polizei am Morgen berichtete. Der 33-Jährige war den Angaben zufolge gegen 4 Uhr von Korbach kommend in Richtung Kassel unterwegs, als er in einer Linkskurve in Höhe der Kasseler Straße 9 auf Glätte nach rechts von der Straße abkam. Leitplanke und Zaun vermochten den Transporter nicht zu halten, erst die Garage stoppte den nächtliche Rutschpartie.

Die Polizei gab nicht angepasstes Tempo auf winterglatter Fahrbahn als Unfallursache an. Der Schaden beträgt insgesamt rund 10.000 Euro. Was der Tranporter einer Baufirma geladen hatte, war zunächst nicht bekannt.

Publiziert in Polizei
Sonntag, 09 Dezember 2012 14:20

Viel Schnee, aber kaum Unfälle

WALDECK-FRANKENBERG. Starker Schneefall hat seit Sonntagmorgen das Waldeck-Frankenberger Land in ein dickes weißes Kleid gehüllt - und so wurden auch viele Straßen zu Rutschbahnen. Es passierten lediglich kleinere Unfälle mit Blechschäden.

Nach Auskunft der Dienstgruppenleiter in Bad Arolsen, Korbach, Bad Wildungen und Frankenberg waren die Straßen trotz des lang andauernden Schneefalls befahrbar, die Streudienste seien im Einsatz. Die Frankenberger Polizei registrierte einen in den Graben gerutschten Pkw, "der jedoch dank der Hilfe eines anderen Verkehrsteilnehmers wieder auf die Fahrbahn gezogen werden konnte", sagte ein Polizist gegenüber 112-magazin.de. Verletzt wurde niemand.

Unverletzt überstand auch eine 62 Jahre alte Autofahrerin aus dem Vogelsberg einen Unfall zwischen Thalitter und Dorfitter. Die Frau sei "auf Pempel" in einer Kurve in Höhe des alten Bahnhofes ins Rutschen geraten und gegen die Leitplanke der gegenüberliegenden Fahrbahn geprallt. Zum Zeitpunkt des Unfalls gegen 11 Uhr sei glücklicherweise kein Gegenverkehr gekommen, sagte der Polizist.

Im Dienstbezirk der Wildunger und der Arolser Polizei passierten keine Unfälle. Die Beamten in Bad Arolsen nahmen lediglich am Morgen einen Notruf entgegen, der nach einem Unfall auf der A 44 bei Diemelstadt auf der Wache in der Residenzstadt auflief. Details zu dem Unfall lagen nicht vor, ein Wagen sei von der Autobahn abgekommen und in einen Graben gerutscht.

Publiziert in Polizei
Sonntag, 09 Dezember 2012 09:07

Schneeverwehungen - Straße dicht

DIEMELSEE. In der vergangenen Nacht wurden -9 Grad Celsius am Diemelsee gemessen. Am Sonntagmorgen zeigte das Thermometer -1 Grad Celsius an. Im gesamten Gebiet von Diemelsee war zeitweise durch starken Schneefall und damit verbundenen Schneeverwehungen Winterausrüstung unbedingt erforderlich. Die Gemeindestraße zwischen Stormbruch und Bontkirchen war vorübergehend nicht mehr befahrbar, die Fahrzeuge blieben in den Schneemassen stecken. Wer von Diemelsee aus mit dem Auto nach Brilon fahren möchte, sollte den kleinen Umweg über die Diemeltalsperre in Kauf nehmen.

Publiziert in Verkehr
Donnerstag, 06 Dezember 2012 16:47

Sommerreifen im Schnee: Gegen Baum

MARSBERG. Weil er trotz winterlicher Straßenverhältnisse noch mit Sommerreifen unterwegs war, hat ein 22 Jahre alter Autofahrer einen Unfall verursacht. Die Polizei weist erneut auf die Winterreifenpflicht hin.

Laut Polizeibericht von Donnerstag kam es am Mittwoch gegen 6.30 Uhr in Marsberg zu dem Verkehrsunfall. Ein 22-jähriger Fahrer aus Marsberg war mit seinem Wagen auf der Paulinenstraße in Niedermarsberg unterwegs. Obwohl Schnee auf den Straßen lag und Temperaturen um den Gefrierpunkt herrschten, war der Marsberger noch mit Sommerreifen unterwegs.

Ein Fahrzeug der Müllentsorgung, das vor dem jungen Mann auf der Paulinenstraße unterwegs war, hielt am Fahrbahnrand an. Als der Unfallverursacher daraufhin ebenfalls bremste, geriet er aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit und der mangelhaften Bereifung ins Rutschen. Der Wagen rutschte auf eine Verkehrsverengung zu und prallte dort gegen einen Baum und ein Verkehrszeichen. Verletzt wurde niemand, der Sachschaden liegt bei etwa 3500 Euro.

Die Polizei möchte noch einmal eindringlich auf die in Deutschland bestehende Winterreifenpflicht hinweisen und darum bitten, die jeweiligen Geschwindigkeiten deutlich den Witterungsverhältnissen anzupassen.

Publiziert in HSK Polizei
Montag, 26 November 2012 17:35

Schnee und Frost nahen mit großen Schritten

WALDECK-FRANKENBERG. Liebe Leserinnen und Leser von 112-magazin.de, der kalte Nordwind wird ab Donnerstag den ersten Schnee, Graupel und Minustemperaturen ins Waldeck-Frankenberger Land wehen. Bis ins Flachland ist daher mit Schneeverwehungen und Verkehrsbehinderungen zu rechnen. Bitte nutzen Sie die vorhandene (kurze) Zeit und rüsten Ihre Fahrzeuge auf Winterreifen um. Denken Sie bitte auch an die Scheibenwaschanlagen, um freie Sicht im Straßenverkehr zu haben. Der Kühlerschutz sollte ebenfalls nicht zu kurz kommen, so vermeiden Sie kostspielige Reparaturen an Kühlsystem und Motor. Denken Sie bitte auch an die Räum- und Streupflicht auf Gehwegen, ein Vorrat an Streusalz sollte immer verfügbar sein.

Ihnen allen einen guten und unfallfreien Winteranfang.

Das Team vom 112-magazin.de

Publiziert in Polizei
Mittwoch, 15 Februar 2012 06:13

Glätte und Windbruch behindern Verkehr

WALDECK-FRANKENBERG. Glatte Straßen haben in der Nacht und am Morgen den Verkehr auf den heimischen Straße beeinträchtigt. Die Bundesstraße 253 im Bereich der Sackpfeife in Richtung Biedenkopf ist für Lastwagen gesperrt. Der Sturm wehte Gelbe Säcke und Mülltonnen auf Straßen, mindestens ein Baum knickte um.

Mehrere Schwertransporte, die Teile für Windkraftanlagen nach Diemelsee liefern sollten, mussten ihre Fahrt auf Autobahnparkplätzen an der A 44 und A 33 unterbrechen, weil ein Fortkommen auf den Straßen in Waldeck-Frankenberg in der Nacht nicht möglich war, erklärte der Dienstgruppenleiter der Arolser Polizeistation am Morgen gegenüber 112-magazin.de. Im Bereich seiner Station sei es insbesondere im Raum Diemelstadt, in und bei Twiste sowie auf der Strecke von Arolsen über Massenhausen in Richtung Diemelsee winterglatt gewesen.

Bei den Kollegen der Korbacher Station ging ein Anruf eines Verkehrsteilnehmers ein, der einen umgestürzten Baum auf der Strecke zwischen Höringhausen und Nieder-Waroldern meldete. Dorthin sei die Straßenmeisterei entsandt worden, hieß es. In der Immighäuser Straße fuhr ein Autofahrer gegen 5 Uhr gegen eine umgewehte Mülltonne und beschädigte sich die Fahrzeugfront. An vielen Stellen habe der Sturm in der Nacht Gelbe Säcke auf die Fahrbahnen geweht.

Während es im Raum der Wildunger Station bislang keine Probleme durch Sturm oder Glätte gab, meldeten die Kollegen der Frankenberger Wache eine bei Schneefall übliche Sperrung: Die Sackpfeife in Richtung Biedenkopf ist für Lastwagen derzeit nicht passierbar.

Publiziert in Polizei
Montag, 13 Februar 2012 19:17

Frontalzusammenstoß: Autofahrerin stirbt

GREBENSTEIN. Tödliche Verletzungen hat eine 68-jährige Kasselerin am späten Montagnachmittag bei einem Verkehrsunfall auf der Bundesstraße 83 erlitten. Ein 25-Jähriger erlitt schwere, seine zwei Jahre ältere Beifahrerin leichte Verletzungen.

Die 68-Jährige befuhr die B 83 von Grebenstein her kommend in Richtung Kassel. An der Unfallstelle sind drei Fahrstreifen vorhanden für die die sogenannte 2+1-Regelung gilt. Die Unfallfahrerin befuhr den linken der beiden für ihre Richtung geltenden Fahrstreifen, um andere Fahrzeuge zu überholen. Vermutlich aufgrund von Schnee und Schneematsch kam sie mit ihrem Fahrzeug ins Schleudern und geriet hierbei frontal in den Gegenverkehr. Dort stieß sie frontal mit dem Auto eines 25-Jährigen aus Kassel zusammen.

Feuerwehr muss 68-Jährige aus Wrack befreien
Die 68-jährige wurde in ihrem Fahrzeug eingeklemmt und musste durch die Feuerwehr Grebenstein aus dem Wrack geschnitten werden. Trotz des Einsatzes von zwei Rettungswagen sowie des Rettungshubschraubers Christoph 7 verstarb die 68-Jährige noch an der Unfallstelle. Der 25-Jährige wurde schwer verletzt ins Krankenhaus eingeliefert. Seine 27-jährige Beifahrerin aus Kassel erlitt leichtere Verletzungen, wurde jedoch vorsichtshalber ebenfalls in ein Krankenhaus gebracht.

Die Bundesstraße 83 musste für gut zwei Stunden komplett gesperrt werden. Der Verkehr wurde durch die Polizei umgeleitet. Zur exakten Ermittlung des Unfallhergangs wurde ein Sachverständiger hinzugezogen. An den beiden Fahrzeugen entstand ein Gesamtschaden von 32.000 Euro.

Publiziert in KS Retter
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