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WALDECK-FRANKENBERG. Ein Schnäppchen im Internet: Viele Menschen freuen sich, wenn sie ein vermeintliches Schnäppchen im Internet entdeckt haben. Diese "Schnäppchen" erweisen sich aber oft als Betrug. Für Kriminelle ist das Online-Shopping ein lukratives Geschäft. Mittels gefälschter Verkaufsplattformen, sogenannte Fake-Shops, betrügen sie Online-Käufer um Waren und Geld.

Auch im Landkreis Waldeck-Frankenberg häufen sich in letzter Zeit wieder die Fälle des Betruges mit Fake-Shops, bei dem bestellte Ware nicht geliefert wird. Die Käufer entdeckten im Internet ein vermeintliches Schnäppchen, überwiesen das Geld an den angeblichen Verkäufer, erhielten aber nicht die bestellte Ware.

So kaufte eine 42-jährige Frau aus dem Edertal über einen Internetshop ein Fahrrad im Wert von 2000 Euro. Nachdem sie bezahlt hatte, wartete sie vergeblich auf die Lieferung des hochwertigen Bikes: Sie war auf einen Fake-Shop hereingefallen, der danach nicht mehr existierte.

Ähnlich erging es auch einer 39-Jährigen aus Allendorf (Eder). Sie freute sich über ein vermeintliches Schnäppchen: Sie hatte Gartenmöbel für etwa 360 Euro im Internet bestellt und bezahlt. Die Freude dauerte aber nicht lange an. Die Ware wurde nicht geliefert, das Portal im Internet wurde gelöscht.

In beiden beschriebenen Fällen wurden die Käufer Opfer von Betrügern, die im Internet Fake-Shops eingerichtet hatten.

Fake-Shops

Fake-Shops sind gefälschte Internet-Verkaufsplattformen, die äußerlich schwer bis kaum von real existierenden Websites zu unterscheiden sind. Sie wirken daher seriös und lassen beim Käufer selten Zweifel an ihrer Echtheit aufkommen. Fake-Shops blenden die Konsumenten mit attraktiven Angeboten. Sie arbeiten mit gefälschten Webseiten und nutzen dabei missbräuchlich Artikelfotos, Namen und sogar Impressen tatsächlich existierender Unternehmen oder auch komplett gefälschte Impressen. Die meisten seriösen Shops bieten dem Kunden im Vergleich zu den Fake-Shops verschiedene Möglichkeiten der Bezahlung an. Die Käufer sollten vorsichtig sein, wenn sie ausschließlich per Vorkasse bezahlen können.

Vorsicht bei Konten im Ausland

Besonders vorsichtig sollten die Käufer sein, wenn sich die Konten der Unternehmen im Ausland befinden, der Shop seinen Sitz aber in Deutschland hat. Käufer sollten daher auf die Landeskürzel der IBAN achten.

Wie kann man einen Fake-Shop erkennen?

Prüfen Sie das Angebot mit einer Checkliste. Wenn mehrere Punkte zutreffend sind, ist Vorsicht angebracht, oft handelt es sich um einen Fake-Shop. Die URL des Shops weist keine gesicherte Verbindung (https) auf. Die angebotenen Produkte werden als "echtes Schnäppchen" wahrgenommen und sind extrem günstig. Auch die Stückzahl der "Schnäppchen" ist begrenzt oder zeitlich eingeschränkt. Die Bezahlung ist nur per Vorkasse möglich, obwohl andere Bezahlmöglichkeiten ohne Funktion aufgeführt werden. Oft fehlt das Impressum oder es ist unvollständig. Äußerst verdächtig: Die Kundenbewertungen sind durchgängig positiv. Oft fehlen Kontaktmöglichkeiten und der aktuelle Lieferstatus kann nicht abgerufen werden. Vorsicht ist geboten, wenn Bestell-, Zahlungseingangs- und Versandbestätigungen ausbleiben. Teilweise machen sich Fake-Shop-Inhaber auch große Onlineplattformen zunutze und verlinken von dort auf fremde, tatsächlich existierende Onlineshops.

Bei Verdachtsmomenten kontaktieren Sie bitte die Polizei - die Beamten werden ihnen mit Sicherheit den richtigen Rat geben. (ots/r)




Publiziert in Blitzer
Freitag, 03 Februar 2017 06:40

Vorsicht vor Schnäppchen: Statt iPad gibt's Mehl

WALDECK-FRANKENBERG. Betrüger, die auf der Straße vermeintlich günstige Apple-Geräte anbieten und die Käufer dann mit präparierten Kartons übers Ohr hauen, sind derzeit in der Region aktiv. Nachdem Fälle aus Kassel und Marburg bekannt wurden, kann es durchaus möglich sein, dass die Täter auch in Waldeck-Frankenberg ihr Glück versuchen.

Die Masche ist einfach: Die Täter sprechen ihre Opfer aus einem Auto heraus an und bieten Apple-Geräte wie iPad oder iPhone zu Preisen an, die unter dem regulären Verkaufspreis liegen. In einem Fall in Kassel wurde in dieser Woche ein iPad für 500 Euro angeboten, in Marburg war es ein iPhone für 400 Euro.

Die Täter zeigen den Kaufinteressenten eine Laptoptasche, in der sich der Originalkarton mit Gerät darin befindet. In der Zeit, in der der Käufer den Preis bei dem einen Verkäufer bezahlt, vertauscht der Komplize die Laptoptaschen und händigt eine präparierte Tasche aus - darin befindet sich zwar der Originalkarton, nicht aber das Apple-Gerät. Um jedoch das entsprechende Gewicht zu simulieren, legen die Täter in die präparierten Kartons zumeist Mehltüten oder Seifestücke. Fällt der Betrug auf, sind die Täter meist über alle Berge. 

In einem Fall in Kassel waren die Täter in einem blauen Audi mit italienischen Kennzeichen unterwegs, in Marburg nutzten die Betrüger einen grauen Skoda, ebenfalls mit italienischer Zulassung.

Die Polizei warnt vor der Masche und gibt folgende Tipps:

  • Lassen Sie sich niemals auf Geschäfte auf der Straße ein. Schon das Bauchgefühl sollte potentiellen Käufern sagen, dass hier etwas nicht stimmt
  • Seriöse Verkäufer sprechen Kunden niemals spontan auf der Straße an. Auch der relativ günstige Preis sollte zu denken geben
  • Informieren Sie sofort die Polizei, wenn Sie dubiose Angebote auf der Straße erhalten

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Publiziert in Polizei

MARBURG-BIEDENKOPF. Betrügereien im Internet nehmen offensichtlich immer mehr zu. Jüngst wurde erst ein Student um seine Uhr und auch um Geld gebracht, jetzt passierte der umgekehrte Fall: Ein Ehepaar aus dem Marburg-Biedenkopfer Ostkreis entdeckte im Internet einen unfallfreien Audi A6 Avant, Baujahr 2009, mit erst 95.000 Kilometern und konnte dem vermeintlichen Schnäppchen für 13.700 Euro nicht widerstehen. Doch dabei wurden die Eheleute kräftig reingelegt...

Laut Polizei trafen sich Käufer und Verkäufer auf einem großen Parkplatz in einer Großstadt im Ruhrgebiet. Schnell wurden sich die beiden Parteien handelseinig. Doch später gab es dann die böse Überraschung: Wie sich nach Angaben der Beamten herausstellte, hatte der Verkäufer an dem Wagen gut verdient. Das Auto hatte nämlich statt 95.000 schon 260.000 Kilometer auf dem Buckel, außerdem war es auch nicht unfallfrei und wechselte zuletzt für nur 7000 Euro den Besitzer - ein Verlust für das Ehepaar aus dem Ostkreis von mehr als 6000 Euro.

Die Polizei rät in diesem Zusammenhang immer zu einem gesunden Maß an Vorsicht. Vor allem sollten Formalitäten wie das Vergleichen von Unterschriften anhand von Ausweisen beachtet werden. Hinweise zum Schutz vor verschiedenen Betrugsmaschen gibt es auch im Internet unter polizei-beratung.de.

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Publiziert in MR Polizei
Mittwoch, 18 Dezember 2013 17:41

Vorsicht bei der Schnäppchenjagd im Internet

WALDECK-FRANKENBERG. Betrug im Online-Handel ist gerade im Weihnachtsgeschäft zum alltäglichen Massendelikt geworden. Auch die Korbacher Kriminalpolizei verzeichnet im Landkreis Waldeck-Frankenberg steigende Zahlen. In sogenannten "Fake-Shops" bieten Kriminelle vermeintliche Originalwaren zu einem unschlagbaren Preis an, dem Schnäppchenjäger nur schwer widerstehen können.

Zu Weihnachten sind Digitalkameras, Kaffeevollautomaten, Handys und andere elektrische Geräte auf dem Wunschzettel ganz oben. Das wissen Kriminelle ganz genau und bieten diese Artikel mit Nachlass von bis zu 70 Prozent an. Will man in diesen Shops dann bezahlen, erfolgt der Hinweis, dass bei einer Erstbestellung nur Vorauszahlung möglich ist. Zahlungen sollen auf Konten in Asien, der Türkei oder Russlang erfolgen. "Leistet man diese Zahlung, ist das Geld meist verloren", sagte am Mittwoch Polizeisprecher Volker König. Käufer erhalten entweder billige Kopien von Markenprodukten oder warten vergebens auf das vermeintliche Schnäppchen.

Bei einem Fall aus dem Landkreis Waldeck-Frankenberg ersteigerte ein Mann bei einem Privatanbieter in einem großen Onlinehandel ein Smartphone und zahlte den vereinbarten Kaufpreis. Als das "Schnäppchen" dann eintraf, stellte es sich als gefälschter wertloser Artikel dar.

Es fällt der Polizei schwer, die Kriminellen zu ermitteln, denn sie arbeiten meist arbeitsteilig über Mittelsmänner und agieren aus dem Ausland heraus. Daher rät die Kripo zu besonderer Vorsicht bei vermeintlichen Schnäppchen.

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Publiziert in Polizei

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